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Webdesign nach Maß von webdesign weisshart

Spam- / Werbe- / Müll- E-Mails

Unerwünschte Werbe - E-Mails, vielleicht auch noch mit Viren verseucht, werden immer mehr zu einem Ärgernis.
Hier einige Hinweise, was man dagegen tun kann und tun sollte:

1. Einen aktuellen Virenscanner verwenden.

Ich wiederhole: Einen aktuellen Virenscanner verwenden.
Die Betonung dabei liegt auf aktuell!
Gute Virenscanner werden täglich mehrmals aktualisiert.
Das hat seinen Grund:
Gerade die neuesten Viren verbreiten sich am schnellsten, weil viele Rechner gegen sie noch nicht ausreichend geschützt sind.

Aktuell heißt: regelmäßig aktualisieren, unter Umständen täglich.

Meine Empfehlung für einen kostenlosen Virenscanner: externer Link: AntiVir PersonalEdition Classic

2. Die E-Mail Adresse nicht veröffentlichen.

Sobald Deine E-Mail Adresse im Internet veröffentlicht wird, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sie von einem sogenannten Suchroboter gefunden wird.
Das gilt natürlich nicht nur für die E-Mail Adresse auf der eigenen Homepage, sondern ebenso für Kataloge, Linklisten, und ähnliche Verzeichnisse im Internet. Und wenn Deine Adresse erst mal in der Datenbank eines Spammers gespeichert ist, gibt es kein Zurück mehr.

Klar, dieser Tipp ist wenig hilfreich, wenn Du unter Deiner E-Mail Adresse ein Gewerbe betreibst. Wer keinen (E-Mail) Briefkasten hat, kriegt zwar keine unerwünschte Werbung, aber eben auch keine Aufträge.

Aber für alle anderen gibt es verschiedene Möglichkeiten, um die E-Mail Adresse nicht zu veröffentlichen:

  1. Deine Hauptadresse solltst Du niemals für einen der folgenden Zwecke verwenden: Teilnahme an Gewinnspielen, Registrierung für kostenlose Dienste oder Produktregistrierungen, E-Mail-Adressverzeichnisse, Mailinglisten, Newsletter-Abos, Einträge in Gästebüchern, Diskussionsforen oder Usenet, Domain-Registrierungen, Versand von e-Cards, Online-Shopping.
  2. Eine kostenlose zweite E-Mail Adresse z.B. bei externer Link: web.de oder externer Link: GMX, die immer dann verwendet wird, wenn man nicht absolut von der Seriosität desjenigen überzeugt ist, dem man die Adresse anvertraut.
  3. Absolut sicher: eine anonyme Wegwerf-Adresse für den einmaligen Gebrauch.
    Ja, so etwas gibt es!
    bei Mailinator (englisch), oder bei
    trashmail.de (deutsch), oder
    sofort-mail.de (deutsch), oder
    discard.email (deutsch)
    Ideal, wenn Du Dich einmalig auf einer unbekannten Seite anmelden mußt.
    Ich empfehle aber, keine Dienste zu verwenden, bei denen man seine eigene, zu schützende E-Mail Adresse eingeben muß. Trau schau wem!

3. Die Löschtaste ist Dein Freund.

Wenn Du zu den Glücklichen gehörst, die nicht mehr als 5 bis 10 Spam - Mails pro Tag erhalten, lautet meine Empfehlung:
Konsequent alle E-Mails mit unbekanntem Absender oder merkwürdigem Betreff löschen.

Unter keinen Umständen Anhänge von solchen E-Mails öffnen. Viren und ähnlicher Unrat stecken fast ausnahmslos in Dateianhängen, die mit falschen Namen bezeichnet werden.

Niemals auf eine Spam-Mail reagieren.
Werbemails enthalten oft den Hinweis, der Empfänger könne eine erneute Zusendung durch eine Antwort-Mail mit einem bestimmten Betreff oder durch das Anklicken eines Links verhindern. Durch eine solche Reaktion erreichst du jedoch das genaue Gegenteil: Der Absender weiß jetzt, dass Deine E-Mail-Adresse gültig ist und Du den Account nutzt, und dieses Wissen macht Deine Adresse für Spammer noch wertvoller.

Klicke niemals auf einen Link in einer Spam-Mail.
In Spam-Mails enthaltene Links führen oftmals zur Installation eines so genannten "Dialers", also eines Einwahlprogramms, das sich über eine teure 0190-Nummer ins Internet einwählt.

Ich empfehle die Löschtaste, weil alle anderen Maßnahmen, die ich im Folgenden aufzählen werde, wesentlich mehr Aufwand erfordern.

4. Spam - Filter

Wenn alle anderen Möglichkeiten ausscheiden, kommt der Einsatz von Spam - Filtern in Betracht.
Dabei muß man unterscheiden zwischen:

  1. Spam - Filter beim Provider
    Solche Filter bieten z.B. externer Link: web.de oder externer Link: GMX
  2. Spam - Filter auf dem eigenen Rechner.
    Der Vorteil:
    Die Filter können ganz speziell auf den eigenen Bedarf konfiguriert und trainiert werden.
    Der Nachteil:
    Die Installation, Konfiguration und das Trainieren des Filters erfordert doch recht umfangreiche Kenntnisse und einiges an Arbeitszeit.
    Ich arbeite mit externer Link: SuperSpamKiller Pro.