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Webdesign nach Maß von webdesign weisshart

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Wie komme ich kostenlos an eine Software-Lizenz von webdesign weisshart?

Sonntag, 16. Juli 2017

Logo PayPalEin neuer Trick, sich eine Lizenz für meine Tools kostenlos zu erschleichen, mit Hilfe von PayPal.

So funktioniert's:

Ich verschicke die Lizenz für meine Tools incl. Freischaltcode und ggf. zusätzlichen Dateien per E‑Mail, nachdem ich die die Mitteilung über eine erfolgte PayPal-Zahlung erhalten habe.
Bei PayPal kann nun ein vermeintlich pfiffiger Zeitgenosse ganz einfach behaupten, er hätte diese E‑Mail nicht erhalten. Diese, nur schwer widerlegbare Behauptung genügt PayPal, die Zahlung zu stornieren, und den Kaufpreis an den Käufer zurückzuerstatten. Das Verfahren nennt sich "Käuferschutz". Im Internet finden sich zahlreiche Beschreibungen von Betrug dieser Art.
Nun hat der "Käufer" ohne Bezahlung die Lizenz und den Lizenzschlüssel.
Glaubt er.
Funktioniert leider nicht.

Warum's doch nicht funktioniert:

Ich verschicke — aus obigem Grund — die Lizenz ausschließlich an die bei PayPal hinterlegte Kontaktadresse des Käufers.
Nun muss aber auch der Käuferschutz von PayPal über genau diese Adresse abgewickelt werden. Und dass ein "Kunde" zwar die E‑Mail von PayPal erhält, nicht aber meine Lizenz an die gleiche Adresse, das glaubt nicht mal PayPal.

PS: Wer glaubt, es dennoch versuchen zu müssen: Ich hab' noch einen zusätzlichen Schritt in der Hinterhand, den ich — aus sicher verständlichen Gründen — hier nicht näher erklären werde. :-)


Das große ẞ (Eszett)

Freitag, 30. Juni 2017

Das große EszettEndlich ist das große ẞ offiziell. Die Reaktion der meisten: irgendwo zwischen "häßlich" und "braucht kein Mensch".
Anders, wenn man zufällig Weißhart heißt.
Das Argument pro großes ẞ lautet: Wenn in Ausweisdokumenten der Name in Versalien geschrieben wird, werden Menschen wie ich zu WEISSHART.
Der neue Buchstabe macht mich vermutlich in zukünftigen Ausweisen zu WEIẞHART. Und damit bin ich wohl im Rest der Welt (außer D und A) wieder ein Weibhart. Ich mochte das noch nie so richtig.

Und was hat das alles mit Webdesign zu tun?

  1. Damit das Zeichen im Browser korrekt angezeigt wird, muss es in der entsprechenden Schriftart verfügbar sein. Entsprechende Schriftart: Das sind z.B. auf Windows-Systemen Arial, Courier New, Tahoma, Times New Roman und Verdana, und auf macOS nur Geneva. Damit die Anzeige einigermaßen zuverlässig funktioniert, muss also mindestens eine der o.g. Windows Schriftarten sowie auf jeden Fall Geneva als font-face deklariert werden. Unter iOS funktioniert das große ẞ ohne jegliche Schriftdeklaration. Unter Android …?
  2. Und wie gibt man jetzt das große ẞ auf der Tastatur ein?
    Wikipedia zeigt diverse Möglichkeiten.
    Webworker haben es leichter: Einfach ẞ ins HTML.

Apps nicht kompatibel mit iOS 11

Samstag, 17. Juni 2017

Seit längerer Zeit warnt Apple vor Apps "die dein iPhone verlangsamen". Aktuell lautet dieser Hinweis drastischer: "… müssen aktualisiert werden, um auf künftigen iOS Versionen zu funktionieren."
Was es mit diesem Hinweis auf sich hat, erklärt Apple hier. Nicht ganz zutreffend. Denn endgültig werden diese Apps nicht mehr funktionieren, wenn iOS mit Version 11 nur noch 64 bit-Apps unterstützt.

Screenshot
Welche Apps auf deinem Gerät davon betroffen sind, kannst du mit Einstellungen > Allgemein > Info > Apps auflisten.

Bei mir waren ursprünglich 40 Apps betroffen. Ich hab' mir einen Ruck gegeben, und nach kurzem Nachdenken alle entsorgt. Bei der Gelegenheit auch noch Hardware entsorgt, die ohne die unterstützenden Apps nutzlos sind.
PS: Wenn unter Einstellungen > Allgemein > Info > Apps keine App gelistet wird, dann ist dein Gerät bereits "sauber". Gratuliere.


iPhone App - alte Version aus Backup installieren

Mittwoch, 31. Mai 2017

Logo App Store iPhone-/iPad App upgedatet - und jetzt ist die neue Version kaputt. Das kommt immer wieder mal vor.
Aber wozu mach' ich eigentlich Backups?
Nun: Man kann alte Versionen aus einem Backup auf das Gerät installieren. Und wenn man weiß wie, ist es sogar ganz einfach. weiterlesen…


Eine Screenshot-App - wozu soll das gut sein?

Samstag, 27. Mai 2017

Ein Screenshot vom iPhone - nichts einfacher als das. (Home-Button und Ausschalter gleichzeitig drücken, falls es jemand nicht weiß.)
Dafür extra eine App?
Ja. Wenn man, wozu auch immer, die ganze Webseite in voller Länge fotografieren will.

Hinweis: Den Demo-Screenshot hier kann man nicht nur Scrollen, sondern durch Antippen auch in voller Höhe sehen; wenn auch vermutlich verkleinert, es sei denn, ihr habt einen Monitor mit 3000 px Höhe ;-)

iTunes Link: Awesome Screenshot for Safari
Übrigens: Es gibt die App auch für den Mac.


Documents by Readdle - die eierlegende Wollmilchsau unter iOS

Donnerstag, 25. Mai 2017

Logo Die App war immer schon so etwas wie eine eierlegende Wollmilchsau. Was irgendwie unter iOS machbar ist - Documents kann es. (Die Feature-Liste am Ende dieses Beitrags)

Neu in der aktuellen Version 6 [iTunes Link] u. a.:
Documents kann Dateien direkt in der Cloud bearbeiten. Konkret z. B. Dropbox, aber auch FTP. Und Documents kann Textdateien durchsuchen.

Für mich bedeutet das:
Ich kann auch unterwegs auf dem iPhone Korrekturen an Webseiten per FTP erledigen, und die zugehörige Dokumentation, die als Textfile in der Dropbox liegt, aktuell halten. Die Suche in Textdateien ist für beides unerlässlich, weil die Übersicht auf dem kleinen iPhone-Monitor natürlich nicht gegeben ist.

Ein Wermutstropfen: Für VoiceOver-Nutzer ist Documents nur bedingt empfehlenswert. So ist beispielsweise die Suchfunktion nicht nutzbar.

weiterlesen…


Responsive Formulare - automatisches Zoomen beim Betreten vermeiden

Montag, 22. Mai 2017

Da hat man sich redlich Mühe gegeben, Formulare responsive zu gestalten. Auf dem Smartphone / iPhone sieht das Ergebnis auch bestens aus.

Screenshot 1
Ein Kontaktformular, optimiert für die Darstellungen auf einem Smartphone-Monitor

Nach dem Antippen eines Formularfeldes aber:

Screenshot 2
Nach dem Antippen eines Formularfelds öffnet sich die Bildschirmtastatur, und die Anzeige wird automatisch gezoomt, so dass sie auf dem Bildschirm nicht mehr zur Gänze sichtbar ist

Was passiert da? Wie kann man diesen unschönen Effekt vermeiden?
iOS oder Android versuchen, die Eingabefelder mit einer Mindestschriftgröße darzustellen. Falls diese Mindestgröße nicht vorgegeben ist (per CSS), dann kommt es zu diesem Zoom-Effekt.
Abhilfe? Ins CSS:
input, textarea {font-face:16px}
So einfach kann es sein - wenn man's weiß.


E-Privacy-Verordnung

Montag, 8. Mai 2017

Aus der EU-Cookie-Richtlinie wird die E-Privacy-Verordnung
(Google-Suche nach E-Privacy-Verordnung)
Inkrafttreten der Verordnung ist geplant für Mai 2018. Und, anders als bisher die Richtlinie, wird eine EU-Verordnung sofort mit Inkrafttreten für alle Länder verbindlich.
Der Entwurf der Verordnung (Kommentar zum Entwurf) sieht u.a. vor, dass

  1. Ein Opt-out oder "Take it or leave" nicht mehr genügt. Vielmehr ist eine bewusste Zustimmung des Besuchers (Opt-in) erforderlich.
  2. Seitenanbieter ein im Browser gesetztes Do not Track (DNT) respektieren müssen.

Beide Forderungen erfüllt meine Lösung bereits heute. Ich dürfte auf alle Fälle auf der sicheren Seite liegen.

Screenshot vom iPhone
Der "Cookie-Hinweis" auf Smartphones, mit der Wahl zwischen "Bitte keine Analyse" und "Kein Problem, ich stimme zu".

tl;dr weiterlesen…


Ein einfacher Slider - nur mit CSS

Sonntag, 7. Mai 2017

Horizontale Slider gibt es wie Sand am Meer. Meist steckt dahinter eine mehr oder weniger schwergewichtige JavaScript-Bibliothek.
Was aber, wenn man nur zwei (oder einige) Bilder horizontal Scrollen will, ohne gleich mit Kanonen auf Spatzen zu schießen? Und natürlich soll das auch auf Touchscreens per Wischgeste funktionieren.


Ja, es geht auch mit ganz wenig CSS:

<div style="width: 180px; white-space: nowrap; overflow-y: hidden; overflow-x: scroll; -webkit-overflow-scrolling: touch;">
<img style="display: inline; width:100%;" src ="Pfad/image1.jpg" alt="Webcam 1" />
<img style="display: inline; width:100%;" src ="Pfad/image2.jpg" alt="Webcam 2" />
</div>

Anm.: Die CSS-Deklarationen kann man natürlich auch auslagern.

Fertig!

Dank an benfrain.com


QR-Code war gestern. SpeechCode ist der neue druckbare Datencode

Mittwoch, 12. April 2017

SpeechCode ist eine neue, faszinierende Technologie, die - nicht nur - sehbehinderten oder blinden Menschen in vielen Situationen Zugang zu gedruckten Informationen ermöglichen kann.

SpeechCode
Ein Beispieltext als SpeechCode.
Der Inhalt ist in 4 Kapitel gegliedert.
Das 1. Kapitel "Seitenstruktur" beginnt mit folgendem Text: Startseite mit allen Informationen für den Kunden in einem schicken, zeitgemäßen Design; vielleicht hier schon Upload Funktion? …

Die zahllosen Einsatzmöglichkeiten sind auf der Entwicklerseite ausführlich beschrieben.
Für eigene Tests habe ich

  1. Die kostenlose iOS App installiert
  2. Ein kostenloses Konto auf www.speechcode.eu eingerichtet, um eigene Codes zu erstellen.

Das Ergebnis meines ersten Versuchs, einen eigenen Code zu generieren, ist oben zu sehen. Wichtig ist meines Erachtens, den Text entsprechend zu gliedern, wie auf der Entwicklerseite unter "How to" beschrieben. Diese Gliederung ermöglicht komfortables Navigieren innerhalb des Textes.

Meine ersten Versuche, den Code mit der iOS-App einzuscannen ließen die Befürchtung aufkommen, dass es insbesondere für blinde Nutzer sehr schwierig sein könnte, den Code zu lokalisieren. Dazu folgendes Statement von Entwicklerseite:

Beim Auffinden des Codes nützen sehbehinderte Menschen meist die Sprachführung, blinde Nutzer eher die modulierten Töne, weil das Feedback zur Bewegung exakter ist (gegenüber Verzögerung durch Sprachdauer).
Für blinde Menschen ist tatsächlich Übung nötig, unser blinder Entwickler scannte dann aber schneller als seine sehenden Kollegen.

Und nun leider ein Wermutstropfen: Das Lesen des eingescannten Codes ist für Nutzer des Screen Readers VoiceOver leider wenig komfortabel. Der Text kann nicht, wie unter VoiceOver üblich, strukturiert gelesen werden, sondern nur "am Stück".
Auch dazu ein Statement des Herstellers:

Das VoiceOver Thema ist noch ein Problem, an dessen Behebung wir arbeiten. Eine der Anforderungen an SpeechCode zur Verwendung auf z.B Packungsbeilagen war, dass die Textnavigation 100 % verlässlich und auch ohne Voice Over funktionieren muss.
Wir verwenden die gleiche TTS wie Apple, haben aber eine zusätzliche Funktion zur Korrektur/Optimierung der Aussprache entwickelt, was speziell bei Anwendung im Tourismus oder bei Produktnamen sehr wichtig ist.
Für blinde Nutzer werden wir die Möglichkeit schaffen, Voice Over zur Sprachausgabe nützen zu können und gleichzeitig auf "unsere" Navigation zuzugreifen - mit dem Nachteil, dass die Aussprache nicht mehr angepasst werden kann.
Gleichzeitig sollen auch andere Optimierungen zur Barrierefreiheit durchgeführt werden, da wir mit Unterstützung des AMAC eine US Zertifizierung als "barrierefreie App" anstreben.

(Vorläufiges) Fazit

Eine interessante Entwicklung mit viel Potenzial, - nicht nur - für sehbehinderte und blinde Menschen.


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