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Evernote ändert sein Geschäftsmodell – grundlegend.

Hinweis: Dieser Artikel wurde seit längerer Zeit nicht aktualisiert.
Die beschriebenen Techniken funktionieren weiterhin, sollten aber ggf. an aktuelle Anforderungen angepasst werden.

Am 04. Dezember 2023 hat Evernote sein Geschäftsmodell geändert. „Geändert“ ist dabei nur eine sanfte Umschreibung. Die vollzogene Reduzierung auf 1 Notizbuch mit max. 50 Notizen macht die kostenlose Version praktisch nutzlos, und nur noch zum Testen geeignet.
Gut. Mit der kostenlosen Version konnte Evernote natürlich kein Geld verdienen. Daher ist der indirekte Zwang, ein kostenpflichtiges Abo abzuschließen, verständlich.
Was mir weniger gefällt:

Vor fast genau einem Jahr wurde Evernote von dem italienischen Unternehmen Bending Spoons aufgekauft. Im Sommer 2023 wurde der Großteil des Evernote-Geschäfts nach Europa verlagert, die meisten Evernote-Angestellten in den USA und Chile verloren ihren Arbeitsplatz und wurden gekündigt.
Anfang 2023 wurden bereits 129 Mitarbeiter bei Evernote entlassen. Dieser Schritt wurde seinerzeit mit mangelnder Rentabilität von Evernote begründet.

Die Befürchtung, dass Evernote mit dem Versuch, User zum Abo zu zwingen, auch nicht überlebt, veranlasst mich aber, nach Alternativen zu suchen. Erster Versuch: Zoho Notebook.

Das wichtigste Feature von Evernote für mich war bisher die Browser-Erweiterung „Clip to Evernote“. Diese Erweiterung macht aus Evernote eine komfortable Sammlung von Webseiten-Lesezeichen, mit der Möglichkeit, Webseiten auszugsweise, unformatiert, als komplette Seite, oder als Lesezeichen zu speichern. Ob der Zoho Web Clipper etwas Vergleichbares kann, muss ich erst noch herausfinden.

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