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Webdesign nach Maß von webdesign weisshart

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Spamdeppen - SEO Profi versucht, einen Backlink zu ergaunern

Mittwoch, 23. November 2016

Es ist manchmal geradezu rührend, welchen Aufwand die Leute treiben, um einen Backlink zu ergattern.
Heute versucht jemand, per Kommentar in meinem Blog einen Backlink zu seiner Shopseite zu erschleichen. Er vertreibt Selbstklebefolien, die man auf Dosen kleben kann. Und wählt zu diesem Zweck einen Artikel, in dem ich einen iPhone-Trick beschreibe.
Nun gut, was soll's, könnte man denken.
Aber welche Klimmzüge und Verrenkungen er unternimmt, um die Kurve vom iPhone zu Selbstklebefolien für Dosen zu kratzen, ist direkt bewundernswert. Von Apple über Nike, BMW und Red Bull zu seinen Klebefolien. Aber lest selbst:

Ich kann diesen Trick auch nur jedem empfehlen! Bin auch stolzer Nutzer eines I-Phones seit der ersten Generation und würde auch nicht zu einem anderen Anbieter wechseln wollen, denn sowohl Bedienung als auch Design haben mich seit der ersten Stunde überzeugt. Die nutzerfreundliche Bedienung ist ein klarer Pluspunkt! Ziemlich schnell versteht man wie das Gerät an sich aufgebaut ist und wie man es benutzen kann.
Und im Laufe der Zeit erlernt man immer noch den einen oder anderen praktischen Tipp, wie im obigen Artikel vorgestellt. Ehrlich gesagt, lerne auch ich immer noch was dazu, obwohl ich sozusagen damit "aufgewachsen" bin. :D
Ich glaube, dass Design einen entscheidenden Faktor gespielt hat bei der "Markteroberung" von Apple… den es wirkt zeitlos und futuristisch zugleich. Pure Eleganz symbolisiert das I-Phone (unabhängig davon welche Generation). Das Design eines Produkts ist die erste Kommunikation mit dem Kunden. Allein wegen des Designs, kann sich der Kunde für den Erwerb entscheiden. Viele große Unternehmen sind so groß, weil sie auch in Design und Verpackung investiert haben.

- Nike: Sneaker, Trikots, etc.
- Audi, BMW, etc.
- Red Bull mit dem unverwechselbaren Design in blau und silber. Diesbezüglich habe ich eine sehr spannende Seite gefunden, auf der es möglich ist seinen eigenen Energy Drink zu bedrucken (also die Dose). Sehr interessant, wie ich finde. Denn auch eine interessante Möglichkeit so seine Werbeartikel zu gestalten…

Ich fand es fast zu schade, diese Kommentar einfach zu löschen. Auch die Standardlösung - Backlink im Kommentar löschen - würde dem Aufwand des Spammers nicht gerecht. Also habe ich ihm einen eigenen Artikel gewidmet. Leider ohne seinen Backlink. :-)


Let's encrypt

Dienstag, 15. September 2015

Lass uns verschlüsseln! Sichere Verbindung mittels SSL/TSL-Verschlüsselung ist auf dem Vormarsch.

Google ja hat schon vor längerer Zeit angekündigt, dass die Nutzung eines SSL-Zertifikates ein Ranking-Faktor ist.
Auch wenn sicher nicht jedes private Blog ein SSL-Zertifikat braucht; spätestens wenn es ans Kommentieren geht, kann Verschlüsselung nicht falsch sein.
Nun kosten SSL-Zertifikate je nach Anbieter eine ordentliche Stange Geld. Für den genannten privaten Blogger kann das durchaus eine Hürde darstellen. Zum anderen stellt das Einrichten eines Zertifikats für den Betreiber einer kleinen Webpräsenz wohl auch eine technische Herausforderung dar.
Schön, dass es jemanden gibt, der diese Hürden niedriger legen will:

Screenshot
Let's Encrypt is a new Certificate Authority: It's free, automated, and open. Arriving Q4 2015

Let’s Encrypt hat sich zum Ziel gesetzt, kostenfreie, sichere und leicht ausstellbare Zertifikate für die Öffentlichkeit bereitzustellen – und dies möglichst einfach und automatisiert.
Gesposored wird das Projekt u. A. von Mozilla, Cisco, Akamai, EFF, Automattic und IdenTrust.
Ich hab' mich mal für das im 4. Quartal 2015 startende Beta-Programm angemeldet.

PS: webdesign.weisshart.de ist seit kurzem auch SSL-verschlüsselt erreichbar.

(Ausnahme: sms2web)

20.10.2015: Nächster Schritt für Let's Encrypt: Webbrowser vertrauen Zertifikaten

Die Zertifizierungsstelle IdenTrust hat die Zwischen-CAs von Let's Encrypt unterschrieben. Mitte November soll die Ausstellung von Zertifikaten für die Allgemeinheit beginnen.

Ab sofort vertrauen alle großen Webbrowser den beiden Zwischen-CAs Let's Encrypt Authority X1 und Let's Encrypt Authority X2. Denn neben Let's Encrypt hat nun auch die Zertifizierungsstelle IdenTrust die CAs unterschrieben (cross-sign).


Google fordert Responsive Web Design

Freitag, 17. April 2015

Der Suchmaschinenriese Google fordert zunehmend Responsive Web Design RWD, also Seiten, die auch auf den kleinen Monitoren von Smartphones optimal bedienbar sind.

Screenshot Smartphone
Wenn eine Suche auf mobilen Geräten ausgeführt wird, dann werden Treffer, die mobile optimiert sind, bereits heute speziell gekennzeichnet: "Für Mobilgeräte"

Google hat angekündigt, Seiten, die für Mobilgeräte optimiert sind, in Zukunft generell besser zu platzieren.

Zitat Google Webmaster Blog:

Starting April 21, we will be expanding our use of mobile-friendliness as a ranking signal. This change will affect mobile searches in all languages worldwide and will have a significant impact in our search results.

Je nachdem, wie groß die Abhängigkeit des eigenen Geschäfts von guten Platzierungen in den Suchergebnissen ist, kann also eine alte, nicht für Mobilgeräte optimierte Website echtes Geld kosten. Es wird also langsam Zeit, seine eigene Site darauf zu überprüfen, ob sie Googles Wohlwollen findet.
Webworker nutzen hierfür die Google Webmaster-Tools. Aber auch ohne Webmaster-Tools ist eine erste Kontrolle für jedermann möglich:
Google selbst bietet auf der Seite www.google.com/webmasters/tools/mobile-friendly/ einen Schnelltest auf Optimierung für Mobilgeräte.

Screenshot
Einfach die zu testende Adresse eingeben - fertig!

Google und Keyword-Spamming

Freitag, 25. April 2014

Es ist schon erstaunlich, was Google so alles durchgehen lässt, ohne eine Site abzustrafen. Weiße Flagge auf weißem Grund, aka Negerboxkampf im Tunnel, eine beliebte Technik, um möglichst viele, für den Seitenbesucher unsichtbare Keywords unterzubringen, dürfte wohl von Google definitiv nicht goutiert werden.
Aber so etwas geht anscheinend noch durch:

Screenshot 1
Die ganze Breite und Höhe der Webseite wird hier für eine Textwüste mit möglichst vielen Keywords verwendet - ohne jegliche Strukturierung, dafür in extrem kontrastarmer Minischrift.
Screenshot 2
Ein Ausschnitt aus obigem Screenshot in Originalgröße, wie im Browser angezeigt

Hier wird nicht einmal der Versuch unternommen, den Text für den Besucher lesbar zu machen. Für mich eindeutig Suchmaschinen Spamming; für Google anscheinend nicht.
Ach ja, am Rande bemerkt: Wieso der Verfasser eine Seite mit dem Titel „Webdesigner Bernau am Chiemsee“ online stellt, erschließt sich mir auch nicht. Der Firmensitz ist laut Impressum jedenfalls Hunderte von Kilometern vom Chiemsee entfernt. Offensichtlich handelt es sich ohnehin nur um eine Landing Page.


Google Webmaster-Tools

Mittwoch, 8. Januar 2014

Google hat mal wieder geschraubt. Diesmal an den Webmaster-Tools. Und ausnahmsweise diesmal sogar zum Besseren.

Screenshot
Die Seite Suchanfragen der Webmaster-Tools zeigt die Anzahl der Suchanfragen und die Anzahl der Klicks. Sowohl als Summenkurve, als auch als Tabelle pro Suchbegriff.

Die Anzahl der Suchanfragen, bisher auf Tausender gerundet, wird seit 2014 ohne Rundung angezeigt.
Wichtiger jedoch: Auch die Klicks werden nicht mehr gerundet, und auch dann angezeigt, wenn weniger als 10 Klicks auf eine Suchanfrage registriert wurde.

Peanuts? Auf großen Sites mit vielen Klicks spielt das sicher keine Rolle. Interessant wird es allerdings für kleine, neue Sites, die noch nicht über eine 12-monatige Historie verfügen. Auch wenige Klicks ergeben dann schon nach kürzerer Zeit eine gewisse Aussage, und ermöglichen so unter Umständen schon frühzeitig eine Optimierung.


Wieder einmal Suchmaschinenoptimierung

Samstag, 14. September 2013

"Was nützt die schönste Seite, wenn sie von Suchmaschinen nicht gefunden wird?" Nach diesem Motto arbeite ich seit Gründung meiner Agentur.
Der erste Schritt, und die Grundlage meiner Arbeit, ist dabei eine technisch saubere Erstellung der Seiten. Semantisch korrekt, richtige Überschriftenhierarchie, selbstverständlich valider Code sind nur einige Stichwort.

Da in der Praxis Google quasi ein Synonym für Suchmaschinen ist, kann es nicht schaden, Google selbst bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) einzubinden. Google bietet ja diverse Dienste wie Google Places oder den Social Media-Dienst Google+ an, und der gesunde Menschenverstand sagt, dass SEO mit Google Plus durchaus positive Auswirkungen auf das Suchmaschinenranking generieren kann.

Einige Stichworte zu SEO mit Google+:

  • Google+ Profil optimieren: Das eigene Profil sollte wie eine Website gesehen werden, die suchmaschinenoptimiert wird.
  • Die Website direkt mit der Google+ Page verknüpfen
  • Zum +1-Klicken animieren

Dass ein Eintrag der eigenen Firma bei Google Places bzw. Google- Local hilfreich sein kann, steht außer Frage:

Screenshot
Mit diesen Details wird ein Google Places Eintrag in der Suchergebnisseite von Google angezeigt

An welcher Position wird meine Seite bei Google gelistet

Donnerstag, 15. August 2013

Wenn zwei das Gleiche tun - dann muss nicht zwangsläufig das gleiche Ergebnis dabei herauskommen.
Auf die Google-Suche trifft diese Aussage ganz besonders zu.
Kunde beklagt sich, dass seine Gäste seine "teuere" Homepage nicht finden. Damit meint er - selbstverständlich - dass seine Website (bei einem bestimmten Suchbegriff) nicht auf Seite 1 der Suchergebnisse auftaucht. Recht hat er. Google liefert nämlich unterschiedliche Ergebnisse je nach Ort der Suche aus. Nicht nur von Land zu Land, sondern auch innerhalb z. B. Deutschlands. Wer in Berlin sucht, wird in aller Regel andere Treffer erzielen als ein Bayer. Durch die automatische Standortbestimmung, die bei Google per default eingestellt ist, ändert sich die Trefferanzeige sogar am gleichen Standort recht häufig.
Es gibt aber eine Möglichkeit, für ganz Deutschland (und vermutlich auch Österreich usw.) einheitliche Treffer zu erzwingen:

Dialog zur Standortwahl
Unter Suchoptionen ist hier der Standort "Deutschland" festgelegt

Pronto. Kunde zufrieden. Ich auch.


Es steht doch im Internet

Sonntag, 12. Mai 2013

"Doch, das stimmt; Ich hab's doch im Internet gelesen."
Nicht immer sollte man sich darauf verlassen. Böswillige Verfasser von Falschmeldungen bedienen sich gerne des Tricks, Falschmeldungen mit einem Bild plus Untertitel zu belegen.
Beispiel:
Portrait Abraham Lincoln mit Zitat als Bildunterschrift
Die meisten Leser werden wohl zwei Mal hinschauen müssen, bevor sie die Selbstbezüglichkeit dieses Bildes verstehen: Wie konnte Abraham Lincoln vom Internet sprechen?

Mir ist bei der Betrachtung des Bildes etwas anderes aufgefallen:
Sowohl SEO als auch Barrierefreiheit verlangen zwingend, dass die Bildunterschrift vom Foto getrennt, und als (maschinenlesbarer) Text angeboten werden. Das Beispiel sieht dann so aus:

Portrait Abraham Lincoln
"Don't believe everything you read on the Internet just because there's a picture with a quote next to it."
- Abraham Lincoln

Was ist damit gewonnen?
Auch blinde und sehbehinderte Leser verstehen jetzt Bild und Artikel. Und ganz nebenbei auch Suchmaschinen - die sind nämlich auch blind.


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