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Webdesign nach Maß von webdesign weisshart

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Google legalisiert Downloads

Sonntag, 23. Oktober 2016

Nein! So weit ist es (noch) nicht. Aber ein neues Feature des Google Chrome Browsers (ab Version 55) lädt quasi dazu ein, alle im Web verfügbaren Medien (Audio, Video) auf die eigene Festplatte zu laden:

Screenshot
Der Medienplayer des Chrome Browsers Version 55+ zeigt einen Download Button, wenn ein Standard HTML5 <audio> bzw. <video> Tag in eine Webseite eingebunden ist.

Grundsätzlich ändert sich dadurch nichts. Auch bisher galt: Was auf dem eigenen Rechner abgespielt wird, ob Video oder Audio, kann auch abgespeichert werden. Mit mehr oder weniger Aufwand. Aber diesen Aufwand verringert Google mit dem allgegenwärtigen Download Button praktisch gegen Null.
Sicher will nicht jeder Webseitenbetreiber diese "Aufforderung zum Download" auf seiner eigenen Website.
Ob Google damit der Idee hinter dem HTML5 Standard <audio> bzw. <video> einen Gefallen tut.
Mit entsprechend Aufwand lässt sich natürlich eine Player ohne diesen Download-Button bauen. Siehe mein wdwjs-Player.
Beobachtung am Rande: In seinem eigenen Player auf YouTube zeigt Google den Download Button nicht. Inkonsequenz? Oder welcher Plan steckt wohl dahinter?


iPad-Akku

Freitag, 21. Oktober 2016

Wer sagt denn, dass die Akkus von Apple-Geräten nicht lange genug halten?

Screenshot von meinem iPad mini
Benutzung: 15 Std. 55 Min.
Standby: 628 Std. 12 Min.

Software-Home-Button fürs iPhone

Sonntag, 16. Oktober 2016

Seit vielen Jahren benutze ich den Home-Button meines iPhone nicht mehr. Deshalb hatte ich auch noch nie Probleme mit einem defekten Home-Button.
Mein Artikel "Der defekte Homebutton des iPhone - Apple hilft" beschreibt, wie man ein iPhone ohne Hardware-Home-Button bedient, und ist übrigens einer der am häufigsten gegoogelten Artikel in meinem Blog.

Ein Detail, das mich immer wieder einmal gestört hat: AssistiveTouch hatte ein fixes Menü, und viele der Standard-Buttons, z. B. Lauter/Leiser nutzte ich nie. Vielmehr passierte es mir immer wieder, dass ich beispielsweise Siri per AssistiveTouch unabsichtlich aktivierte.

Seit ich ein iPhone 6s mein Eigen nenne, benutze ich den Homebutton wieder. Zum Entsperren per Fingerabdruck.

Und seit iOS 10 gibt es eine Möglichkeit, AssistiveTouch individuell zu konfigurieren.
Jetzt werden mir nur noch die Funktionen angezeigt, die ich auch regelmäßig nutze.

Screenshot 1
Mein AssistiveTouch Menü zeigt nur noch
  • Home
  • Bildschirm sperren
  • Bildschirmfoto
  • Dreifach-Klick

weiterlesen…


Mobile Nutzung des Web

Sonntag, 9. Oktober 2016

Man kann es gar nicht oft genug wiederholen:
Das Web wird mit mobilen Geräten benutzt. Zunehmend. Und ein Ende dieser Tendenz ist nicht absehbar.
Zum Beleg hier die aktuelle Verteilung der Besucher einer Kundenseite:

Tortengrafik
Desktop (blau): 48,4%
Smartphones (grün): 33,3%
Tablets (rot): 18,4%

Und nein. Es handelt sich nicht um meine eigene Site, mit möglicherweise überdurchschnittlich vielen technikaffinen Besuchern. Sondern um die Site eines Beherbergungsbetriebs.
Und ja: Die Site ist natürlich für mobile Nutzung optimiert.


Warum ich meine Telefonnummer aus dem Impressum entfernt habe

Im Impressum und auf der Kontaktseite meiner Website war bisher meine Telefonnummer zu finden. Weil ich ja als "Geschäftsmann" interessiert daran war, dass potenzielle Kunden mich unkompliziert erreichen können.

Dort stand aber auch der Zusatz: "Kein telefonischer Support für meine Skripte!"
Dieser Ausschluss war wohl bedacht, und auf Erfahrung begründet. Es ist in aller Regel unmöglich, am Telefon die Ursache für Probleme mit PHP, Javascript, CSS usw. zu ermitteln, oder gar Problemlösungen zu finden. Auch, und vor allem, weil Anrufer ihre Probleme in aller Regel am Telefon nicht entsprechend artikulieren können.
Support funktioniert schriftlich. Per E-Mail, im Forum, oder sogar im Chat.

Die Erfahrung zeigte nun:

  • Kein einziger "Interessent", der für den Erstkontakt das Telefon wählte, wurde zum Kunden. (Möglicherweise auch, weil ich am Telefon nicht akquirieren kann. Aber sei's drum.)
  • Alle erfolgreichen Geschäftsanbahnungen erfolgten per E-Mail.
  • Und anscheinend gibt es unter den Nutzern meiner Skripte viele Analphabeten. Wie anders ist es sonst zu erklären, dass immer wieder Leute es mit Support per Telefon versuchten, trotz des deutlichen Hinweises.

Mein Fazit:

Ich habe meine Telefonnummer aus Impressum und Kontaktseite entfernt. Ich bin aber natürlich auch weiterhin telefonisch erreichbar. Für Kunden. Oder für Interessenten, die in der Lage sind, ihr Anliegen vorab schriftlich zu formulieren. Und dabei auch ihre Identität offen legen. Und sogar für Support, wenn klar ist, dass mündliche Kommunikation im gegebenen Fall schneller zu Ziel führt als Schriftwechsel per E-Mail.

Anmerkung:

Die Angabe einer Telefonnummer im Impressum ist übrigens seit 2009 nicht mehr erforderlich.
EuGH Urteil vom 16.10.2009;Az.: C-298/07
Kommentare zum Urteil


Screencast vom iPhone erstellen

Freitag, 7. Oktober 2016

Ein Screencast, also ein kleines Filmchen, das die Aktionen auf dem Monitor zeigt, kann eine hilfreiche Ergänzung für Softwarebeschreibungen oder ähnliches sein.
Mac(book)-User können hierfür das Programm QuickTime Player nutzen, das im Betriebssystem OS X bereits enthalten ist. Im Menü des QuickTime Player gibt es zu diesem Zweck den Menüpunkt: Ablage - Neue Bildschirmaufnahme.

Und wie macht man jetzt einen Screencast vom iPhone oder iPad?
Ganz einfach. Auch auf dem Mac(book) mit dem Quicktime Player. Das Gerät muss dazu lediglich per USB-Kabel mit dem Mac verbunden werden. Dann im QuickTime Player nicht "Neue Bildschirmaufnahme", sondern "Neue Video Aufnahme" wählen. Der Player aktiviert jetzt wahrscheinlich die Kamera des Macbook. Rechts vom Aufnahmebutton kann man jedoch durch Klick auf den kleinen Pfeil ein Auswahlmenü öffnen. In diesem Auswahlmenü "Kamera - iPhone" wählen:

Screenshot
Das Kontextmenü für die Videoaufnahme:
  • Kamera: iPhone - FaceTime HD Kamera
  • Mikrofon: internes Mikrofon - iPhone
  • Qualität: Hoch - Maximal

Wenn die Aufnahme abgeschlossen ist, kann, falls erforderlich, der Film direkt in QuickTime Player getrimmt werden: Bearbeiten - Kürzen.
Dann Ablage - Exportieren (geht nur als .mov)
Fürs Web muss das .mov dann noch in .mp4 konvertiert werden. Dafür eignet sich beispielsweise die kostenlose App Miro Video Converter.

Fertig.


Das Erstellungsdatum von Webseiten oder Blogartikeln

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Wenn ich im Web recherchiere, gezielt eine bestimmte Information suche, will ich wissen, wie aktuell die Treffer sind. Oder eben, dass sie möglicherweise veraltet sind. Ich will im Artikel, am liebsten im Kopf, eine Information finden wie

Sonntag, 17. Januar 2016 - Letzte Änderung: 03.08.2016

Alternativen sind beispielsweise Angaben wie

Diese Seite wurde zuletzt vor 2 Monaten aktualisiert.

oder notfalls eine Kenntlichmachung im URL nach dem Muster vieler Blogsysteme:

https://webdesign.weisshart.de/blog/2016/10/02/push-benachrichtigung-von-php-an-smartphones/

Genau diese Information über die Aktualität einer Seite nutzt nun anscheinend Google, um ältere Seiten weniger prominent in den Suchtreffern zu listen. Der SEO Experte SISTRIX nennt das "slowly kill your content on Google" und versteht diese Überschrift natürlich als Warnung, als Empfehlung an Webmaster, derlei Angaben über die Aktualität von Content tunlichst zu unterlassen.

Ich schreibe meine Seiten schon immer für Menschen, und nicht für Suchmaschinen. Und ich finde es total Ok, dass Google auch die Aktualität von Seiten in den SERP berücksichtigt. Aktuellere Treffer weiter oben in den Suchergebnissen. Richtig. Genau so will ich, dass meine Seiten gelistet werden. Alles andere ist Missbrauch, ist böse.


Heute vor 10 Jahren

Dienstag, 4. Oktober 2016

Ja, vor 10 Jahren, im Oktober 2006 gab es dieses Blog schon. Die Artikel waren zwar nicht besonders tiefschürfend - eine Art Tagebuch eines Webworkers halt. Bemerkenswert aber: Damals wurde in Blogs noch kommentiert. Selbst triviale Themen wie ein Update auf Firefox 2.0. So mancher Artikel wurde durch Kommentare erst wertvoll. Das gibt es im Zeitalter von "Like" und "Retweet" leider kaum noch. Der Lauf der Zeit eben.

Wer etwas Nostalgie will: Hier meine Artikel aus Oktober 2006.


Push Benachrichtigung von PHP an Smartphones

Sonntag, 2. Oktober 2016

Die Aufgabe:

Eine Website soll im Anschluss an eine bestimmte Aktion (Beispiel: User betritt einen Support-Chat) eine Push Benachrichtigung ans Smartphone senden.

Eine Lösungsmöglichkeit:

Man schickt per PHP eine Nachricht an einen Messenger, und lässt diesen die Push Benachrichtigung erledigen.
Als Messenger hierfür bietet sich Telegram an. Telegram bietet, anders als beispielsweise WhatsApp, eigens zu diesem Zweck eine Bot API.

Screenshot
Die Push Meldung auf dem iPhone:
"[Uhrzeit] [Username] hat den Chat betreten."

Eine kurze Anleitung zur Einrichtung eines Telegram Bots

tl;dr weiterlesen…


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