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Webdesign nach Maß von webdesign weisshart

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Eine responsive Website anstelle einer App

Mittwoch, 3. Februar 2016

Schön, wenn ich mal in meiner Meinung bestärkt werde, und sogar eine meiner Prognosen eintrifft.

Unter der Überschrift Eine App - um jeden Preis - für jeden Sch*** habe ich gefordert, die Möglichkeiten des Responsive Web Design RWD zu nutzen, und nicht um jeden Preis eine App anstelle einer gleichwertigen Website zu veröffentlichen.

Jetzt hat wetter.com sich offensichtlich meiner Meinung angeschlossen.

Screenshot der Website auf dem iPhone
mobile.wetter.com auf dem iPhone

Die mobile Ansicht von wetter.com bietet den gleichen Leistungsumfang wie die Desktopversion. Aber ich spare mir die Installation einer App. Und wie man ein Icon für eine Website erstellt, dürfte inzwischen auch bekannt sein.

Nachmachen! Vielleicht hab' ich dann irgendwann auf meinem iPhone wieder Safari-Lesezeichen anstelle von 250 Apps.

Nachtrag

Ein Test auf Barrierefreiheit mit VoceOver, dem integrierten Screen Reader von iOS, fiel leider katastrophal aus. So gut zugänglich die iOS-App ist, so schlecht ist die mobile Website.
Nein, dies ist kein Argument für Apps und gegen RWD. Es belegt nur, dass das iOS SDK Barrierefreiheit quasi eingebaut hat, die Entwicklungsumgebung für Webseiten dagegen nicht. Oder: Die Entwickler der App haben sich um Barrierefreiheit bemüht, die Entwickler der mobilen Website ganz offensichtlich nicht.

Für Interessierte Leser hier zwei Audios mit VoiceOver:

Zuerst die App:

Und nun die mobile Website, fortlaufend vorgelesen.

(Man beachte, wieviel sinnloser Schrott von VoiceOver vorgelesen wird.)

Was da von VoiceOver gelesen wird, hat nichts, aber auch gar nichts mit dem zu tun, was auf der (mobilen) Webseite zu sehen ist.
Wie kann es zu dieser Diskrepanz kommen?

  1. Die mobile Site wurde aus der existierenden Desktop-Site abgeleitet.
  2. Barrierefreiheit war ganz sicher nicht im Visier der Entwickler.

Schade!



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