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Webdesign nach Maß von webdesign weisshart

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Mein erstes BarCamp

Samstag, 30. Januar 2016

Ein BarCamp zum Thema Inklusion, veranstaltet von OpenTransfer, der Aktion Mensch, und Social Entrepreneurship Akademie

Erste — und spätere — Eindrücke:

Perfekte Organisation, ein nettes und immer hilfsbereites Orga-Team, Kaffee und Butterbrezen zum Empfang, hilfreich für einen lockeren Start.
Zu Mittag gab's u. a. veganes Karottengemüse, und fast jeder an meinem Tisch hatte eine Intoleranz, gegen Laktose oder irgend etwas anderes.
50% der Teilnehmer am abendlichen Cool Down bestellten ihre Pizza vegetarisch.
Also viele Leute, die sich üblicherweise nicht in meiner Filterbubble befinden. Kann interessant werden.

Weil es, wie gesagt, mein erstes BarCamp war, zuerst die Regeln:

Flipchart mit den BarCamp-Regeln
  1. Keine Zuschauer
  2. Geplant ungeplant
  3. Mehrwert
  4. Law of 2 Feet
  5. Nur Mut!
  6. Spread the word #otc16

Gemäß Regel 1 hab' ich mir Sessions ausgesucht, bei denen ich glaubte, aktiv etwas beitragen zu können.
Die zwangsläufige Folge: Ich hab' dort wenig Neues erfahren. Vielleicht hätte ich besser Regel 5: "Nur Mut!" befolgt, und mir die Session über Mode für Rollstuhlfahrer - "Warum ist Mode noch nicht inklusiv?" - angetan. Das wäre wohl absolutes Neuland für mich gewesen.

Ansonsten: Zwei Sessions im Vortragsstil mit Folien und vielen Zuhörern — also genau das Gegenteil dessen, was ich mir erwartet hatte. Eine weitere Session über ein spannendes Projekt wurde zum "Zwiegespräch": außer dem Session leader und mir schaute nach der Hälfte der Session nur noch ein einziger weiterer Teilnehmer herein. Erstaunlich, wie souverän der Session leader die Situation meisterte.

Am interessantesten fand ich eine Diskussions-Session mit dem Titel: Barrierefreiheit für alle — (un)möglich? Klar, dass man unter dieser Überschrift keine Lösungen für alle Probleme der Welt erwarten darf.
Beispielhaft ein Diskussionsbeitrag aus dieser Session: Rollstuhlfahrerin empfindet Blindenleitlinien z. B. in Bahnhöfen als Barriere, weil sie ständig mit den Rädern ihres Rollstuhls in den Rillen der Leitlinien hängen bleibt.

Mein persönliches Fazit am Abend:

Jeder Teilnehmer entscheidet durch seine persönliche Auswahl der Sessions, wie viel er für sich aus dem BarCamp mitnimmt.
Ich hatte den Eindruck, dass die Mehrzahl der Teilnehmer durchwegs zufrieden waren. Ich hatte einen netten Tag, und bin um eine neue Erfahrung reicher.

Noch ein paar Fotos

Follow up:

www.opentransfer.de/event/otc16-inklusion/


PHP 7 - Suchscript - Chat

Mittwoch, 27. Januar 2016

PHP 7 ist die neueste Version der serverseitigen Scriptsprache PHP, und soll pfeilschnell sein.
Die wohl gravierendste Einschränkung:
Die Verbindung zu MySQL-Datenbanken. Unter anderem werden nur noch Datenbanken der Version 5 unterstützt.

Screenshot
Ein Screenshot des Chatfensters

Die gute Nachricht:
Meine Scripte Chat und Suchscript arbeiten ohne Datenbank. Sie laufen problemlos und ohne jegliche Anpassung auch unter PHP 7.


Der Cookie Warnung Irrsinn - die Dritte

Sonntag, 24. Januar 2016

Es ist etwas ruhiger geworden um den EU Cookie Warnung Irrsinn. Mit etwas Glück verläuft das Thema ebenso im Sand wie zuletzt die unausgegorene Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags.

Weil man rund um EU-Regulierungen aber nie sicher sein kann, bereite ich mich weiterhin auf den Ernstfall vor. Der Ernstfall, das heißt für mich: Eine Vorschrift auch auf Kundenseiten bei Bedarf möglichst schnell, und vor allem sinnvoll umsetzen.

Screenshot
2 Buttons am Seitenfuß: "Akzeptieren" und "Cookie ablehnen"

Ich habe daher die Cookie-Warnung auf meiner Site um ein Opt-out erweitert. Das Opt-out ersetzt Hinweise wie

Durch die Benutzung erkären Sie sich mit dem Setzen von Tracking-Cookies einverstanden.

Unfug! Wenn ich nicht getrackt werden will, dann muss ich die Site verlassen?

Mit dem Opt-out hingegen kann der Besucher kann durch Klicken eines Buttons das Tracking seines Besuchs durch Google Analytics unterbinden, aber dennoch die Site weiterhin nutzen. Alternativ kann er durch Klicken auf den Button "Akzeptieren" das Tracking zulassen, den Hinweis aber ausblenden. Und, last but not least, kann er den Hinweis auch einfach ignorieren.

Ich bin neugierig, wie viele Besucher das Opt-out wählen. Die Statistik wird es zeigen.

Eine denkbare Alternative wäre ein Opt-in. Der Besucher muss explizit dem Tracking zustimmen, darf aber auch bei Ablehnung nicht an der Benutzung der Site gehindert werden.


Responsive Images via ImageEngine

Montag, 18. Januar 2016

Responsive Images sind die größte offene Herausforderung des Responsive Web Design (RWD). Welchen Sinn macht es, per CSS die Darstellung einer Webseite an die kleinen Smartphone-Monitore anzupassen, und dann mehrere 100 kB schwere Bilder per Mobilfunk zu übertragen, und lediglich die Darstellung für den kleinen Monitor anzupassen?

Es gibt mehrere Techniken, die das mobile Datenvolumen des Besuchers schonen, und nur die wirklich benötigte Größe einer Bilddatei zu übertragen. Alle sind mit mehr oder weniger Aufwand verbunden.

Einen neuen Ansatz wählt ImageEngine. Eine Art intelligenter Proxy für Bilder.

Beispiel

Eine Bilddatei, die im Original mit 230 kB auf dem Server liegt, wird von ImageEngine responsive gemacht, und "wiegt" mobil gerade mal noch schlanke 20 kB.

Screenshot
Typografie von Albrecht Dürer: Albertvs Dvrervs Nvrembergensis pictor hvivs aetatis celeberrimus, versus è Germanica lingua in Latinam …
Bild: Getty

Von ImageEngine gibt es eine kostenlose Version mit max. 5 GB Datenvolumen pro Monat. Die Einrichtung dauert nur Minuten. Bei Mehrbedarf wird's allerdings richtig teuer.
Zum anderen gilt meine Zurückhaltung, was Abhängigkeit von externen Diensten angeht. Das Ausfallrisiko für die eigene Website steigt mit jedem externen Dienst, von dem man sich abhängig macht. Für ImageEngine sehe ich momentan kein Fallback.


Sitemap - Sinnvoll oder nutzlos?

Montag, 11. Januar 2016

Darstellung der Verlinkung von Seiten untereinander
Symbolische Darstellung der Verlinkung von Seiten untereinander.
Grafik: Wikipedia OgreBot CC BY-SA 3.0

Jede Website muss eine Sitemap besitzen. Bereits 1996 hat der Usability-Papst Jakob Nielsen diese Forderung aufgestellt. Folglich hatte auch meine Site eine. Damit sie auch die Strukur meiner Site wiedergab, hatte ich sie manuell erstellt — und fast nie gepflegt . (Asche auf mein Haupt!)
Ob jemals ein Besucher sie genutzt hat, bezweifle ich.

Unabhängig von dieser, eigentlich für Besucher gedachten, Sitemap, gibt es natürlich auch eine sitemap.xml für Google. Diese Sitemap wird täglich per cronjob automatisch erstellt mit dem Tool von xml-sitemaps.com und automatisch an Google übergeben.

Warum nicht die aktuelle, vollständige sitemap.xml (derzeit 848 Seiten gelistet) dazu verwenden, auch die auf der Site veröffentlichte Sitemap stets aktuell zu halten?
Gesagt — getan: Ein Script von #! code musste ich nur wenig anpassen, um eine ansehnliche HTML-Sitemap zu erzeugen. Natürlich ebenfalls per cronjob täglich aktualisiert.

Gut. Eine richtige Sitemap ist das jetzt zwar nicht. Weil sie keinerlei hierarchische Struktur widerspiegelt. Vielmehr handelt es sich einfach um eine Auflistung aller Seiten mit kurzer Inhaltsangabe (aus dem description-Tag übernommen).

Wozu das Ganze also? Auch diese "Sitemap" wird Besuchern genau so wenig helfen wie die alte. Aber mir hilft sie! Als Hilfsmittel zur Fehlersuche. Allerhand Unsauberkeiten, Dateileichen u. ä. konnte ich beim Überfliegen "meiner" Sitemap bereits erkennen und korrigieren.


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