Sprung zum Inhalt

Webdesign nach Maß von webdesign weisshart

Mein Blog

RSS Feed AbonnementRSS 2.0 Feed

zum Archiv und den Kategorien

Let's encrypt

Dienstag, 15. September 2015

Lass uns verschlüsseln! Sichere Verbindung mittels SSL/TSL-Verschlüsselung ist auf dem Vormarsch.

Google ja hat schon vor längerer Zeit angekündigt, dass die Nutzung eines SSL-Zertifikates ein Ranking-Faktor ist.
Auch wenn sicher nicht jedes private Blog ein SSL-Zertifikat braucht; spätestens wenn es ans Kommentieren geht, kann Verschlüsselung nicht falsch sein.
Nun kosten SSL-Zertifikate je nach Anbieter eine ordentliche Stange Geld. Für den genannten privaten Blogger kann das durchaus eine Hürde darstellen. Zum anderen stellt das Einrichten eines Zertifikats für den Betreiber einer kleinen Webpräsenz wohl auch eine technische Herausforderung dar.
Schön, dass es jemanden gibt, der diese Hürden niedriger legen will:

Screenshot
Let's Encrypt is a new Certificate Authority: It's free, automated, and open. Arriving Q4 2015

Let’s Encrypt hat sich zum Ziel gesetzt, kostenfreie, sichere und leicht ausstellbare Zertifikate für die Öffentlichkeit bereitzustellen – und dies möglichst einfach und automatisiert.
Gesposored wird das Projekt u. A. von Mozilla, Cisco, Akamai, EFF, Automattic und IdenTrust.
Ich hab' mich mal für das im 4. Quartal 2015 startende Beta-Programm angemeldet.

PS: webdesign.weisshart.de ist seit kurzem auch SSL-verschlüsselt erreichbar.

(Ausnahme: sms2web)

20.10.2015: Nächster Schritt für Let's Encrypt: Webbrowser vertrauen Zertifikaten

Die Zertifizierungsstelle IdenTrust hat die Zwischen-CAs von Let's Encrypt unterschrieben. Mitte November soll die Ausstellung von Zertifikaten für die Allgemeinheit beginnen.

Ab sofort vertrauen alle großen Webbrowser den beiden Zwischen-CAs Let's Encrypt Authority X1 und Let's Encrypt Authority X2. Denn neben Let's Encrypt hat nun auch die Zertifizierungsstelle IdenTrust die CAs unterschrieben (cross-sign).


Der Cookie Warnung Irrsinn

Freitag, 11. September 2015

Auf immer mehr Websites treffe ich auf diese hirnrissige Cookie Warnung:

Screenshot
Diese Webseite verwendet Cookies. Cookies werden zur Benutzerführung und Webanalyse verwendet und helfen dabei, diese Webseite besser zu machen.
Auf dem Smartphone nimmt der Hinweis zwei Drittel des Bildschirms in Anspruch.

" … helfen dabei, diese Webseite besser zu machen"? WTF? Was ist denn gut daran, wenn ich erst einmal klicken muss, um überhaupt zu sehen, wie gut die Website jetzt schon ist? Und ob der arme Jimdo-Webseitenbastler überhaupt weiß, was Webanalyse ist, und wie er mit Webanalyse die Website besser machen soll?

Ja, ich weiß. Diesen Unfug produziert in diesem Fall Jimdo. Und womit? Mit Recht. Mit der unklaren Rechtslage nämlich. Eine Google Suche nach "cookie warnung" zeigt die unklare Rechtslage auf, mit der Webworker konfrontiert sind.

Liebe EU: Bitte beschäftigt euch doch lieber wieder mit dem Krümmungsradius von Gurken, oder ähnlichen Themen, von denen ihr was versteht.

Die Nutzer wissen sich ohnehin längst anders zu behelfen: Cookies werden — manuell oder automatisch mit entsprechenden Browser-Addons — am Ende der Sitzung gelöscht, und sind damit sinnlos.
Werbetracker werden geblockt. Was bleibt, ist die unnütze und nervige Warnung, die jedesmal weggeklickt werden muss.

Nachtrag 21.10.2015

Ja, ich weiß, seit heute gibt es diesen "irrsinnigen" Hinweis auch auf diesen Seiten. (Ich weiß, weil ich das selbst "verbrochen" habe.) Ausführliche Erklärung incl. Code Snippets folgt.

Nachtrag 24.01.2016

Das beste Browser-Addon gegen den Irrsinn: I don't care about cookies


Mobiles Design aufgehübscht

Mittwoch, 9. September 2015

Mobile Seiten müssen schlank sein. Aber sie dürfen natürlich gerne auch hübsch sein.
Ich hab' mir vorgenommen, beides gleichzeitig zu realisieren; und zu diesem Zweck eine Slideshow mit Schmuckbildern auf der (mobilen) Startseite eingefügt. Zu sehen, wenn meine Site mit einem Smartphone aufgerufen wird, oder im folgenden Video.

(Bitte jetzt keine Kommentare zur "Schönheit" der Site. Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters.)

Realisiert ist diese Slideshow mit CSS3, also ohne JavaScript. Der CSS-Code ist leider nicht ganz trivial. Hier ein Tutorial.
Aber der Verzicht auf JavaScript, in Verbindung mit optimierten Bildern, macht die Angelegenheit natürlich schlank. Die Startseite kommt immer noch mit ca. 80 kB aus.

PS:
Falls es interessiert, wie das Video, der Screencast vom iPhone, entstanden ist:
Auf dem Mac geht das ohne spezielle Apps, einfach mit dem ohnehin installierten Quick Time Player.

PPS:
Einige der Fotos kommen von unsplash.com. Free (do whatever you want) high-resolution photos.


Fernzugriff auf einen Internet Explorer mit Edge Rendering Engine über RemoteIE

Sonntag, 6. September 2015

Da nicht für jeden Entwickler und jede Hardware der Download und Betrieb einer vollständigen virtuellen Maschine geeignet ist, besteht unter https://remote.modern.ie/ die Möglichkeit über Azure Remote App kostenfrei auf eine angepasste Form des Internet Explorer 11 mit EdgeHTML Rendering Engine (statt Trident / MSHtml) zurück zu greifen.

Der Azure Remote App Client steht für Mac, iOS, Android, Windows Phone und Windows zum Download bereit. Über diesen Client kann dann direkt, ohne Download einer vollständigen VM, auf einen Browser mit der neuen Rendering Engine zurückgegriffen werden.

Screenshot
Der Screenshot zeigt, dass der User Agent Edge/12.10513 gesendet wird

Quelle: http://blogs.msdn.com


Archiv:

Kategorien:

Creative Commons Lizenzvertrag
Alle Texte (nicht Bilder!) Creative Commons CC BY-NC-SA 3.0 DE