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Webdesign nach Maß von webdesign weisshart

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Abgebrannt

Donnerstag, 27. August 2015

Nein, ich bin nicht abgebrannt. Weder im wörtlichen, noch im übertragenen Sinn.
Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Spaß beiseite: Was passiert eigentlich, wenn wirklich mal das Haus abbrennt.
Natürlich geht es in so einem Fall erst einmal um eine Unterkunft, um das sprichwörtliche Dach über dem Kopf. Aber ganz schnell taucht die Frage auf:

Habe ich alle Informationen verfügbar, die ich zum "Weiterleben" brauche?

Komme ich beispielsweise an Geld? Habe ich alle Daten zum Zugriff auf mein(e) Bankkonto/en im Kopf? Nein? Die sind doch auf dem Rechner gespeichert. Aber der ist natürlich auch verbrannt. Und das Smartphone, das Tablet und die Backup-Festplatte natürlich auch.

Eine ähnliche Situation kann nicht nur im Brandfall eintreten, sondern auch im Falle einer — natürlich unberechtigten, auf einer Verwechslung basierenden, aber das macht keinen Unterschied — Hausdurchsuchung mit Beschlagnahme aller Rechner und Datenspeicher. Oder nach einem Einbruch, oder, oder …

Klar, man kann die Gedanken an solcherart Unglücke verdrängen. Ob's im Ernstfall hilft?

Ich hab' jedenfalls einmal in Gedanken durchgespielt, welche Daten ich im Fall der Fälle brauche, und vor allem, ob und wie ich diese Daten rekonstruieren könnte.

Ergebnis dieses Gedankenexperiments:

Da ich keine Zweitwohnung (mehr) habe, wo ich ein Sicherungsmedium hinterlegen könnte (im Falle der Hausdurchsuchung wäre das natürlich auch nichts wert), führt kein Weg an einer Sicherung in der Cloud vorbei. Trotz aller Bedenken bezüglich Datenschutz. Dass die Daten vor der Übertragung auf den Cloud-Speicher verschlüsselt werden, ist selbstverständlich. Und dass das Passwort für den Zugriff auf den Cloud-Speicher nicht gerade 123456 oder so ähnlich lautet, sollte auch selbstverständlich sein.
Einwurf: Wie sicher ist mein Passwort? Hier Passwortstärke testen.

Die Auswahl eines geeigneten und vertrauenswürdigen Cloud-Speicher-Dienstes überlasse ich dem geneigten Leser. Im Idealfall ist der Dienst nicht nur sicher und vertrauenswürdig, sondern auch noch komfortabel in der Benutzung. Als Komfort bezeichne vor allem ich ein automatisches Synchronisieren im Hintergrund. Damit man das Synchronisieren nicht vergisst, und im Ernstfall dann nur veraltete Backups hat.

Was habe ich in der Cloud hinterlegt?

  • Alle meine Zugangsdaten und Passwörter. Nein, das ist kein Joke! Ich vertraue darauf, dass mein Passwort-Manager sicher ist. Ich verwende 1Password.
  • Unterlagen für die Steuer.
  • Weitere wichtige, vertrauliche Dokumente

Fotos und Videos:

Braucht man zwar nicht zum "Weiterleben". Aber Verzichten möchte man wohl auch im schlimmsten Fall nicht darauf. Hier bietet sich für einen Mac-User als bequemste Lösung iCloud an.


Rama dama

Montag, 24. August 2015

Eine Überschrift, die wohl nur versteht, wer des Bairischen mächtig ist. Auch eine Google-Suche hilft nur dem Eingeweihten (Eingeborenen): Bei Wikipedia findet sich:

Den Ausspruch „rama dama“ prägte der damalige Münchener Oberbürgermeister Thomas Wimmer („Wimmer Damerl“). Diese Aufforderung in bairischer Mundart bedeutet auf Hochdeutsch wörtlich „aufräumen tun wir“ bzw. sinngemäß „lasst uns aufräumen!“.

Ich hab' diese Aufforderung mal auf mein MacBook bezogen, und unter anderem gelöscht:

  • Flash. Details dazu in meinem Blog.
  • Windows und Parallels Desktop. Die 2 GB Arbeitsspeicher, die für die Virtuelle Maschine reserviert waren, stehen jetzt wieder OS X zur Verfügung.
  • Alle Microsoft Programme. Auch Office für Mac, das zwar akzeptabel funktionierte, aber Numbers und Pages fühlt sich auf dem Mac einfach besser an.

Nichts von alldem hat mir seitdem gefehlt.
Bei größeren Aufräumaktionen, wie der Deinstallation von Windows und Parallels, bleibt anscheinend einiges an Datenmüll übrig, der den Rechner ausbremst. CleanMyMac ist mein "Rama dama-Tool" für solche Fälle. Aber Achtung! Wer nicht weiß, was er tut, kann mit so einem Tool im schlimmsten Fall sein Gerät schrotten.

Der Lohn der Mühe: Ein Rechner, der sich wie neu anfühlt.

Ich denke, ich sollte mich dann demnächst auch über mein iPhone her machen, und bei den Apps aufräumen. Von derzeit (wieder) weit über 200 Apps nutze ich max. 10 bis 20 regelmäßig.


Social Media: Berücksichtigung der Datenschutzbestimmungen

Mittwoch, 19. August 2015

Social-Media für Unternehmen

Branchenübergreifend gehört es inzwischen für viele Unternehmen zum Standard, auf einem oder mehreren Social-Media-Kanälen wie beispielsweise Facebook, Xing, LinkedIn, Twitter oder sogar dem eigenen Blog präsent zu sein. Als soziale Medien gelten dabei solche Angebote, bei denen der Nutzer nicht nur passiver Konsument ist, sondern einen direkten Kontakt zum Unternehmen hat.

Ein gepflegter Social-Media-Auftritt kann dabei zur Präsentation allgemeiner Informationen über das Unternehmen und seine Produkte bis hin zur Abwicklung eines Teils des Kundenservices genutzt werden. So vielseitig die denkbaren Einsatzmöglichkeiten für soziale Medien sind, so weitreichend sind auch die rechtlichen Fragestellungen in Bezug auf diese Arten der Kommunikation.

Social-Media-Guidelines

Dies beginnt schon mit der arbeitsrechtlich zu beurteilenden Frage, ob und wer Social-Media-Angebote beruflich und/oder privat während der Arbeitszeit überhaupt nutzen darf.

Ist eine Nutzung generell erlaubt, muss sich der Arbeitgeber die Frage stellen, ob es nicht sinnvoll ist, einen Verhaltenskodex zu entwickeln, der verhindert, dass durch Äußerungen eines Mitarbeiters rechtliche Probleme für den Arbeitgeber entstehen, oder dessen Image beschädigt wird.

Außerdem sollte eine klare Trennung von privaten und betrieblichen Aktivitäten bei Social-Media-Diensten geschehen. Dadurch wird auf der einen Seite sichergestellt, dass es transparent ist, ob es sich um eine offizielle Äußerung oder um eine Privatmeinung handelt. Auf der anderen Seite besteht bei getrennten Accounts auch bei Auflösung des Beschäftigungsverhältnisses kein Problem, wem das im Rahmen der betrieblichen Tätigkeit aufgebaute Kontaktnetzwerk gehört.

Datenschutz in sozialen Medien

Häufig wird beim Aufbau Social Media Kanälen nicht beachtet, dass auch hier vielfältige Datenschutzvorgaben zu beachten sind. Sollen beispielsweise geeignete Bewerber mit Hilfe von sozialen Medien gewonnen werden, oder soll das Team anhand dieser Kanäle präsentiert werden, sind umfangreiche Vorgaben bezüglich des Datenschutzes zu berücksichtigen.

Cyberkriminalität ist eine profitable Wachstumsbranche. Die Angriffe erstrecken sich dabei auf alle Wirtschaftszweige. Oft werden gerade bei großen Unternehmen die Social Media Accounts gehackt, um Schaden anzurichten. Um diese Sicherheitslücken zu schließen, sind regelmäßige Sicherheitsanalysen von Experten wie Bluefrost Security für einen zuverlässigen Schutz unerlässlich.

Umgang mit Äußerungen im Rahmen der sozialen Medien

Auch wenn der innerbetriebliche Umgang mit sozialen Medien reibungslos läuft, kann es sein, dass auch rein private Äußerungen von Mitarbeitern ein ungewollt negatives Bild seines Arbeitgebers zeichnen. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Mitarbeiter sich auf seinem privaten in einem sozialen Netzwerk abwertend über ein Artikel äußert, welches von seinem Arbeitgeber hergestellt wird.

Über die rechtlichen Dimensionen hinaus ist vor allem der Umgang eines Unternehmens mit negativen Kommentaren von großer Berücksichtigung für das Image. Eine unachtsame Handhabung von negativen Nutzerkommentaren kann sich innerhalb kürzester Zeit zu einem PR-Desaster auswachsen, wenn sich die Netzgemeinde missverstanden oder gar zensiert fühlt.


Facebook ohne Flash - die Letzte

Mittwoch, 12. August 2015

Im Februar des Jahres musste ich noch einen Artikel schreiben, wie man auch ohne oder mit deaktiviertem Flash Videos auf Facebook anschauen kann. Der Artikel schaffte es bei Google sogar auf Platz 1
Seit heute kann ich den Artikel wohl zu den Akten legen. Facebook hat anscheinend auf HTML5 umgestellt. Zumindest bei den meisten Videos. [Screencast ohne Ton]

Die Liste wird erfreulicherweise ständig länger:

  • Youtube
  • Facebook
  • Twitter
  • diverse Mediatheken (ARD, ZDF …)
  • FAZ

Auch Slideshare läuft — vormutlich schon längere Zeit — ohne Flash. Ich konnte ohnehin nie verstehen, wieso man für Präsentationen Flash braucht.

Ein Sonderfall: Der TV-Streamingdienst Magine TV setzt auf Microsofts Silverlight. OMG, das ist ja noch schlimmer als Flash. Allerdings: Im Chrome-Browser, und nur dort, gibt es HTML5. Irgendwelche Lizenzeinschränkungen.


Schnell, schneller, am schnellsten

Dienstag, 4. August 2015

Responsive Webdesign bedeutet nicht automatisch mobile-friendly.
Quelle: Internet

Na, ist doch meine Rede! Mobile-friendly heißt erstens schlank, zweitens schlank, und drittens schlank.

Wasser predigen … aber auch Wasser trinken!

Nach zahlreichen Ratschlägen, Artikeln und Blogposts über die Notwendigkeit, Webseiten schlank zu halten — zumindest für mobile Geräte — musste ich mich doch auch über meine eigene Site hermachen. Alle Empfehlungen zum Verschlanken angewandt, aber Google PageSpeed Insight war nicht wirklich zufrieden. Die mobile Version von webdesign.weisshart.de konnte Google nur ein müdes "70/100" für die Geschwindigkeit entlocken.

Gut, nach einigen Stunden Recherche und Tests sieht das jetzt schon besser aus:

Screenshot PageSpeed Insights
webdesign.weisshart.de nach der Optimierung: 98 von 100 für Geschwindigkeit, 100 von 100 für Nutzererfahrung

PageSpeed Insights von webdesign weisshart

tl;dr: nur Speed-Freaks lesen hier weiter: weiterlesen…


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