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Webdesign nach Maß von webdesign weisshart

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Parallels Desktop 9 für Mac ist NICHT mit OS X El Capitan kompatibel.

Donnerstag, 30. Juli 2015

Logo Parallels
… und weil ich keine mehr Lust habe, alle 1 oder 2 Jahre 50 Euro für eine VM auszugeben, werde ich wohl Parallels demnächst *) von meinem Macbook löschen.

Glücklicherweise scheint das nicht schwer zu sein:
Schritt 1Schritt 2

Über die Jahre konnte ich folgende Windows-only Anwendungen, die ich beim Umstieg auf Mac für unverzichtbar hielt, durch Mac-kompatible Apps ersetzen:

  • Mein Steuerprogramm SteuerSparErklärung von Akademische Arbeitsgemeinschaft
  • Microsoft Office — die Office 365 (Version 2016) benimmt sich auf dem Mac recht ordentlich.
  • Edit4Win Text-Editor — dort gibt es einige exotische Features, die ich lange für alternativlos hielt, die ich aber mit TextMate emulieren kann.
  • IrfanView — klar, alles, was IrfanView kann, können auch Gimp & Co. Man muss halt ein wenig suchen und üben.

Bleibt noch "mein" Screen Reader NVDA. Ich glaube nicht, dass der NVDA einmal auf OS X portiert wird. Nun gut, muss ich mich halt doch einmal mit VoiceOver auf dem Mac beschäftigen. Es ist ja nur zum Testen. Oder, noch einfacher, NVDA portabel auf einem USB-Stick an einem Windows-Rechner verwenden.

Ich bin mir sicher, dass es meinem Macbook nicht schadet, wenn es ohne Parallels betrieben wird.

*) spätestens vor dem Update auf El Capitan im September? Bis dahin kann ich ja noch gründlich testen, wie sich komplett "fensterlos" fühlt.

Nachtrag 09.08.2015

Auch Microsoft Office 365 gekündigt, und alles, was mit Microsoft beginnt, deinstalliert. Numbers, die Tabellenkalkulation von Apple, fühlt sich unter OS X einfach besser an. Vor allem schneller. Ist ja auch verständlich. Eine Sache musste ich allerdings ändern: Dateiübergreifendes "Verlinken" kann Numbers nicht. Ich musste die entsprechenden Dateien zu einer einzigen zusammenfassen. Das ging ganz flott, und Numbers hat keinerlei Probleme mit der Handhabung der entstehenden großen (bis 2,5 MB) Dateien.


Responsive Web Design - Anzeige ist nicht alles

Samstag, 25. Juli 2015

Es ist kein Hexenwerk, eine Website mittels CSS und media queries auch auf kleinen Monitoren wie z. B. Smartphones ordentlich anzuzeigen. Jedes halbwegs brauchbare CMS hat dies heute schon "eingebaut".
Aber "ordentlich anzeigen" ist nur die halbe Miete.
Gestern hatte ich ein Gespräch mit einem Neu-iPhone-User. Er war hocherfreut über die Geschwindigkeit des LTE-Netzes, und wie schnell er jetzt auch unterwegs praktisch jede Website aufrufen kann. Allerdings: nach wenigen Tagen war sein inklusives Datenvolumen aufgebraucht.
Die Erklärung ist recht einfach: Kaum ein Anbieter macht sich die Mühe, seinen responsiven Webauftritt auch hinsichtlich des (mobil) zu übertragenden Datenvolumens zu optimieren. Da werden Bilder mit mehreren hundert kB übertragen, und auf dem Smartphone dann nur 320 px breit, oder möglicherweise gar nicht angezeigt.

Auf letzteren Fall möchte ich hier detailliert eingehen, und zwar an einem Beispiel auf meiner eigenen Site:
Die Artikelübersicht beinhaltet 34 Vorschaubilder. Jedes für sich zwar klein, und hinsichtlich der Dateigröße bereits optimiert (von wenigen kB bis max. 56 kB). Keines dieser Bilder wird beim erstmaligen Aufruf auf dem Smartphone ohne Scrollen ("above the fold") angezeigt. Die komplette Seite "wiegt" aber ca. 650 kB, und diese 650 kB werden bereits beim Aufruf der Seite übertragen, auch wenn der Betrachter gar nicht scrollt, also die vielen Bilder gar nicht sieht.
Nein, sie "werden" nicht! Sie "würden" nur übertragen, wenn ich nicht Unveil einsetzen würde.
Mit wenigen Zeilen Code schrumpft dieses geniale Tool die Seite beim ersten Aufruf auf 71 kB. Und Bilder werden erst bei Bedarf, d. h. beim Scrollen, nachgeladen. Das geschieht, ohne dass der Besucher etwas davon bemerkt.
Vielleicht straft Google irgendwann auch den unnützen Bandbreitenverbrauch ab. Dann würde der eine oder andere Webworker (SEO-Spezialist) ganz schnell zu der beschriebenen und ähnlichen Techniken greifen.

Nachtrag 27.07.2015

Wegen einer Besonderheit in iOS — Unveil triggert erst, d.h. Bilder "above the fold" werden erst angezeigt, wenn der User den Monitor des Geräts berührt — mache ich Bilder "above the fold" statisch. Auch auf Kosten von ein paar kB.


Der Nu Html Checker

Montag, 20. Juli 2015

Ob's schon jemand bemerkt hat?
Sicher doch: Alle meine Kollegen checken doch regelmäßig ihre Arbeit auf Standardkonformität mit dem W3C Markup Validator. Der W3C Validator ist allerdings ein wenig in die Jahre gekommen. Das letzte Update ist vom März 2012. Das passt irgendwie nicht zur rasanten Weiterentwicklung von Webtechniken. Erwähnt sei hier nur die (Quasi-)Verabschiedung von HTML5. Der W3C Validator hat daher schon lange empfohlen, zur Validierung von HTML5-Seiten den Nu Validator zu verwenden. Weil der Nu Validator aktiv weiterentwickelt und ständig an neue Standards angepasst wird.
Seit kurzem nun wird beim Aufruf des W3C Markup Validators automatisch auf den Nu Html Checker umgeleitet, wenn ein HTML5 Dokument gecheckt werden soll.


Homepage erstellen - wie anno 1995

Sonntag, 19. Juli 2015

Heute kam per E-Mail eine Anfrage um Verlinkung herein. Der Anfrager hat mein Tutorial "Deine erste Homepage" entdeckt. Das ist an sich kaum erwähnenswert. (In 99% der Fälle entsorge ich solche Anfragen von "SEO-Spezialisten" mit einem Klick.)

Wie auch immer: das Thema des angepriesenen E-Books: "Homepage erstellen", hat mich dazu bewogen, einen schnellen Blick drauf zu werfen, und das PDF kurz auf Barrierefreiheit abzuklopfen.

Meine Werkzeuge zum Schnelltest von PDFs:

Und tatsächlich: Das PDF ist strukturiert, und mit Screen Reader gut lesbar.

Doch jetzt zum Thema "lesbar":

Sowohl das PDF, als auch die Site selbst sind offenbar mit irgendeinem Tool erstellt, das wohl automatisch auf bestimmte Keywords optimierte Texte erzeugt. Lesbar ist das Ergebnis nicht wirklich. Und sinnvoll noch weniger.

Leseprobe (zur Erinnerung: Thema "Homepage erstellen"):

Ein Bild mit einer Höhe von 250 und einer Breite von 100 Pixeln wird also mit dem Tag eingefügt.

oder:

Ein Link ist ein HTML-Element, das sich aus einem -Tag sowie einem Inhalt zusammensetzt. Ein einfacher Link sieht also so aus: Inhalt.

Absolut unverständlich! Das automatisch erstellte Produkt hat anscheinend vor mir noch nie jemand gelesen. (Hinweis: Es handelt sich nicht um ein Darstellungsproblem, sondern dieser Unsinn steht so im Quellcode.)

Aber es geht noch schlimmer:

Tabellen wurden in HTML ursprünglich eingeführt, um den Inhalt der Seite, also den Text sowie die Bilder und Grafiken, übersichtlich darstellen zu können. Mittlerweile haben sich HTML-Tabellen jedoch zu einem grundlegenden Element des eigentlichen Designs der Internetseite entwickelt und werden nicht nur zur Strukturierung des Inhalts, sondern auch zu Erstellen des Seitenlayouts eingesetzt. Wer sich also das Ziel gesetzt hat, die eigene Homepage von Hand mit HTML zu erstellen, sollte sich genau mit HTML-Tabellen, ihrer Funktion sowie den dazugehörigen Attributen auseinandersetzen.

Die 1990er Jahre lassen grüßen! Ich kann nur hoffen, dass dieser Unfug nicht in falsche Hände gerät.
Ach ja, ich sollte doch einen Link setzen: www. homepage-erstellen.de


Nochmal: Kein Flash

Zufällig habe ich in den Tiefen meiner Site noch ein kleines Flash-Filmchen entdeckt, das meiner Aktion "Kein Flash" bis heute entkommen ist:
Das 14-Sekunden-Filmchen zeigt den animierten Link zur Startseite im Logo meiner Seiten.

Natürlich habe ich den Lapsus korrigiert, und den Flash-Film durch HTML5 video ersetzt.
Ganze 3 Zeilen Code sind dafür nötig, wie hier beschrieben.

Webworker können sich ja mal das Code-Ungeheuer anschauen, das nötig war, um den Flash-Film barrierefrei einzubinden:
weiterlesen…


Apple Music und Sonos

Samstag, 4. Juli 2015

Natürlich muss ich Apple Music auch testen. Allerdings unter erschwerten Bedingungen. Doch der Reihe nach:

Mein Streaming-Dienst ist Spotify. Und weil ich zuhause natürlich nicht mit den quäkenden Notebook-/Tablet-/Smartphone-Lautsprechern zufrieden bin, wird Musik auf meinem Sonos-System abgespielt. Sonos und Spotify arbeiten ja nahtlos zusammen. (Noch) nicht aber Sonos und Apple Music.
Auf einem Umweg geht aber auch das: SonoAir heißt die App, die es ermöglicht.

Screenshot
Das Programmfenster von Sonoair. Dort gibt es eigentlich nach dem Programmstart nichts zu tun.

SonoAir macht Sonos AirPlay-fähig. Also Apple Music z. B. in iTunes starten, SonoAir starten, als Ausgabegerät den gewünschten (Sonos-)Raum wählen, und schon läuft's.

Leider ist SonoAir ein wenig tricky zu bedienen, und eine richtige Doku scheint es auch nicht zu geben. Ich musste mir die Infos im Web zusammensuchen, z. B. mit einer Google-Suche nach "Sonos iTunes".
Der Knackpunkt auf dem Mac ist die Aktivierung. Man darf nicht den AirPlay-Button in iTunes drücken, sondern muss mit alt-Klick auf das Lautsprecher-Icon in der Menüleiste den Raum wählen:

Screenshot
Hier wählt man das Ziel für AirPlay, den Sonos-Raum.

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