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Webdesign nach Maß von webdesign weisshart

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T-Mobile fälscht Webseiten

Montag, 20. Januar 2014

Wer sich mit T-Mobile per UMTS im Internet bewegt, bekommt gefälschte Seiten untergeschoben! T-Mobile macht sich damit meines Erachtens eines Vergehens gegen das Fernmeldegeheimnis schuldig, und verhindert, dass ich Webseiten so zu sehen bekomme, wie der Ersteller der Webseiten das vorgesehen hat.

Doch langsam der Reihe nach:
Ein Blick in den Quellcode der ausgelieferten Seiten zeigt sofort, dass T-Mobile alle Zeilenumbrüche entfernt. Das erscheint auf den ersten Blick sinnvoll, spart es doch wertvolle und teure Bandbreite. Aber:

  1. Es belegt, dass T-Mobile die Seiten, die ich ansurfe, öffnet und verändert. Ebenso gut könnte die Post jeden Brief öffnen, und ihn in maschinengeschriebenen Text übertragen, weil der ja leichter zu lesen ist.
  2. Es kann dadurch zu Darstellungsfehlern kommen. JavaScript beispielsweise kann unter Umständen unbrauchbar werden, wenn Zeilenumbrüche entfernt werden.

Ein solcher Eingriff in meine Rechte wäre nur zu rechtfertigen, wenn ich T-Mobile explizit dazu ermächtigt hätte. Und zwar vorab, nicht in Form eines Opt-Out.

Dass es eine Möglichkeit gibt, diesen Eingriff zu deaktivieren, ist selbst den Telekom Mitarbeitern weitestgehend unbekannt. Allenfalls kann es als Feigenblatt dienen. Der Durchschittssurfer wird jedenfalls den Weg zu dieser Seite nie und nimmer finden.

Hier jedenfalls die Adresse: http://www.speed.t-mobile.de (nur aus dem T-Mobile-Netz erreichbar)

Screenshot vom iPhone
Der Screenshot zeigt die Voreinstellung: „Optimierte Übertragung ohne Qualitätsverlust“, sowie die weiteren Optionen „Komprimierte Bild- und Videoübertragung“ und „keine Optimierung“.

Und tatsächlich: Nach der Auswahl von „Keine Optimierung“ verschwanden auf „wundersame“ Weise auf einigen Webseiten mir vorher nicht erklärliche Darstellungsfehler bei UMTS-Zugriff.


Chrome Browser für iOS - ein geniales Feature

Freitag, 17. Januar 2014

Der mobile Chrome-Browser für iOS bringt ein geniales Feature für mobile Surfer mit:

Chrome kann Ihre Datennutzung um bis zu 50 % reduzieren. Zu diesem Zweck verwendet Chrome die Server von Google, um Bilddateien zu komprimieren und weitere Optimierungen durchzuführen …
Weiter auf der Herstellerseite

Dieses Feature ist leider nicht per default voreingestellt (mir unverständlich), und die Einstellung auch recht gut versteckt. Deshalb hier eine kurze Anleitung:

Screenshot 1
Das Menü durch Antippen des „Hamburger-Buttons“ (neben dem Adressfeld) öffnen und im Menü ganz nach unten scrollen zum Menüpunkt „Einstellungen“
Screenshot 2
Im Menü Einstellungen wieder nach unten scrollen zum Menüpunkt „Bandbreite“
Screenshot 3
Im Menü Bandbreite den Punkt „Datennutzung reduzieren“ wählen
Screenshot 4
Im Fenster Datennutzung reduzieren den Schieber „Datennutzung reduzieren“ auf 1 (on) stellen. Die Grafik darunter und der Text am Fuß der Seite zeigt die eingesparte Datenmenge über die letzten 30 Tage.

Dieses Feature könnte den Chrome zur ersten Wahl für mobile Surfer machen. Wenn, ja wenn nicht … Chrome FAQs
Chrome ist übrigens auch mit VoiceOver voll zugänglich.
Hier ein Audio des 4. Screenshots mit VO:

Download mp3


Exklusion - Separation - Integration - Inklusion

Dienstag, 14. Januar 2014

Jetzt hab' ich's kapiert:

Screenshot
Bild: Zerbor - Fotolia.com

If you do Dropbox then WinZip for iOS

Montag, 13. Januar 2014

Heute mal eine iOS-App-Empfehlung für Dropbox-Poweruser:
WinZip

Warum verlinke ich sofort auf die full version (4,49 €)? Es gibt doch auch eine free version
Natürlich kann man sich die free version mal anschauen. Aber nur in der full version kann man zip-Archive erstellen, und nur dort gibt es die nahtlose Integration mit Dropbox. Und wenn ich nahtlos sage, dann meine ich es auch. Nie war es einfacher, ein zip-Archiv zu erstellen. Mit dem iPhone/iPad direkt in der Dropbox mit ein paar Tippern aus einem Ordner ein zip-Archiv erstellen, das hat etwas.

Wer noch zögert, und sich vorab genauer informieren will:
User Guide [englisch]
Feature Comparison free - full [englisch]

Die App ist übrigens mit VoiceOver voll zugänglich. Vorbildlich!

Nachtrag

Es muss klar sein, dass es wenig Sinn macht, auf diese Art große Archive zu erstellen. Das Zippen findet auf dem Gerät statt. Das heißt: die entsprechenden Dateien müssen zuerst aufs Gerät herunter geladen werden, dort komprimiert, und dann wieder hochgeladen werden.
Am Beispiel eines Bilderordners mit 10MB dauerte dies in einem WLAN insgesamt 3 Minuten. Mobile würde das je nach verfügbarer Bandbreite entsprechend länger dauern, und natürlich auch noch 2 mal 10 = 20MB Datenvolumen konsumieren.

Nachtrag 14.01.2014

Bei näherer „Betrachtung“ mit VoiceOver sind mir jetzt doch einige mehr oder weniger gravierende Accessibility-Mängel aufgefallen. Ich bin mit dem Entwickler in Kontakt. Und ich habe den Eindruck, da geht noch was.
Auszug aus der Mail an den Entwickler:

  1. VoiceOver does not read/recognize the status of selected items. This is a prio A issue that renders the select feature unusable, and must be fixed.
  2. The buttons „Home“ and „Settings“ at the bottom are not labelled. A VoiceOver user has to try and find out what’s behind each button. Should be fixed.
  3. The „Please wait“ trobber is not read by VoiceOver. When an operation last longer than a few seconds, a VoiceOver user doesn’t know whether the app hangs. Should be fixed.

Es muss nicht immer ein CMS sein

Sonntag, 12. Januar 2014

„Ich möchte meine neue Homepage natürlich selbst ändern.“
Fast alle Anfragen beinhalten diesen Passus in ähnlicher Form. Üblicherweise wird diesem Wunsch Rechnung getragen durch die Installation eines Content Management Systems (SMS). In vielen Fällen folgt aber nach kurzer Zeit die Ernüchterung.
Und das sieht dann so aus:

„Sehr geehrter …, bitte fügen Sie in meine Homepage Folgendes ein …“
„Das können Sie doch selbst erledigen …“
„Ja, ich weiß. Aber ich hab‘ das so lange nicht mehr gemacht, wollen Sie nicht schnell …“

Dass es auch anders geht, zeigt Katrin Backhaus mit ihrer Site backis-welt.de
Nach dem Studium des Tutorials Deine erste Homepage war K. Backhaus recht schnell in der Lage, neue Inhalte selbst einzufügen. Einfach mit der Seitenbeschreibungssprache HTML.


Mobile Datennutzung überwachen

Samstag, 11. Januar 2014

Mobile Datennutzung mit dem Smartphone erfordert ein ständiges Beobachten des verbrauchten Datenvolumens. Für iOS (iPhone und iPad) gibt es für diesen Zweck ein geniales Tool:
My Data Manager
Nach einer einfachen Konfiguration - Tarifart, Datenlimit, Abrechnungszeitraum - stehen die aktuellen Verbrauchsdaten übersichtlich grafisch aufbereitet zur Verfügung.

Screenshot mobile Nutzung
Heutiger mobiler Datenverbrauch und Prognose auf Basis des bisherigen Surfverhaltens. Meine Standardansicht
Screenshot Monatsstatistik
Ein Säulendiagramm der monatlichen Nutzung

Die App ist kostenlos. Leider ist die App mit VoiceOver gänzlich unbenutzbar, da alle Daten als Grafik angezeigt werden.


Warum muss man für den Besuch beim Hellseher einen Termin haben?

Donnerstag, 9. Januar 2014

  1. Ist ein Raumschiff, das ausschließlich mit Frauen besetzt ist, eigentlich unbemannt?
  2. Sind nymphomane Hündinnen zwangsläufig?
  3. Wie lange muss eine Katze trainieren. um einen Muskelkater zu bekommen?
  4. Gibt es in einer Teefabrik Kaffeepausen?
  5. Wenn Schwimmen schlank macht, was machen Blauwale falsch?
  6. Wenn die Stiftung Warentest Vibratoren testet, ist dann ‘befriedigend’ besser als ‘gut’?
  7. Wenn ein Schäfer seine Schafe verhaut, ist er dann ein Mähdrescher?
  8. Warum muss man für den Besuch beim Hellseher einen Termin haben?
  9. Welche Farbe bekommen Schlümpfe, wenn man sie würgt?
  10. Warum werden Rundschreiben in einem eckigen Umschlag verschickt?
  11. Ist eine Gesichtscreme, die 20 Jahre jünger macht, lebensgefährlich. wenn man erst 19 Jahre alt ist?
  12. Darf sich jemand. der sich im Ruhestand befindet, nachts hinlegen?
  13. Warum ist ein Kreiskrankenhaus nicht rund?
  14. Darf man eine Tagesdecke auch nachts benutzen?
  15. Geht Meeresspiegel kaputt, wenn man in See sticht?
  16. Wie lange kriegt man für einen Wintereinbruch, oder gibt es darauf Bewährung?
  17. Darf man in einem Schaltjahr auch Automatik fahren?
  18. Wenn Katholiken auf eine Demonstration gehen, sind sie dann Protestanten?
  19. Ist Lattenrost eine Geschlechtskrankheit?
  20. Und die wichtigste Frage:
    Warum muss ich auf Start drücken, um Windows zu beenden?

Quelle: http://binmitdabei.com


SD Karte im Macbook nicht beschreibbar

SD-Karten kann mein MacBook anscheinend nur einmalig beschreiben, dann aber nicht mehr. Die Inhalte lassen sich lesen, aber nicht verändern.
Im Informationsfenster steht: „Sie dürfen nur lesen“. Das Festplattendienstprogramm meldet: Volume dirty. Die SD lässt sich nicht formatieren oder reparieren. Dies alles unabhängig von der Position des „Sperrschiebers“ auf der Karte. Also egal ob „Lock“ oder “Open“.
Eine Gegenprobe auf einem Windows-PC zeigte, dass sowohl die Karte selbst, als auch das Dateisystem auf der Karte in Ordnung sind.

Und jetzt kommt's:
Der Sperrschieber auf der Karte muss in die Mitte geschoben werden, mit einer kleinen Tendenz zu „Offen“. Dann klappt's.

Ein Mac funktioniert einfach. *grrrr*


Freundlich Drucken

Mittwoch, 8. Januar 2014

Ein pfiffiger Dienst, um Webseiten

  • ballastfrei zu drucken
  • in durchsuchbare PDFs umzuwandeln, oder
  • als E-Mail zu verschicken

www.printfriendly.com

Der Dienst kann online ohne jegliche Installation verwendet werden, für sporadische Einsätze, oder mittels Bookmarklet, wenn man das Tool immer wieder nutzen will. Das Bookmarklet funktioniert sogar auf dem iPhone/iPad.
Pfiffig: In der Druckvorschau können beliebige Elemente gelöscht werden, und damit wird die Druckausgabe oder das PDF auf das wirklich Benötigte reduziert.

Webmaster oder Blogger können sogar einen PrintFriendly-Button in ihre Seiten einfügen, und den Komfort des ballastfreien Druckens ihren Besuchern bieten:

Print Friendly Version of this page"Freundliches" Drucken

Damit dieser Button funktioniert, muss allerdings auf der eigenen Seite JavaScript-Code eingefügt werden, den man auf o. g. Seite erstellen und downloaden kann (hier nicht integriert).

Ob man der Privacy Policy des Anbieters vertraut, mag jeder für sich entscheiden. Ebenso, ob und wofür man das Tool nutzen kann und will.

Schade ist allerdings, dass die erzeugten PDFs nicht barrierefrei sind. Die Struktur der Website (Überschriften usw.) ist im PDF nur optisch umgesetzt. Dieser Beitrag zeigt, wie es richtig wäre.


Google Webmaster-Tools

Google hat mal wieder geschraubt. Diesmal an den Webmaster-Tools. Und ausnahmsweise diesmal sogar zum Besseren.

Screenshot
Die Seite Suchanfragen der Webmaster-Tools zeigt die Anzahl der Suchanfragen und die Anzahl der Klicks. Sowohl als Summenkurve, als auch als Tabelle pro Suchbegriff.

Die Anzahl der Suchanfragen, bisher auf Tausender gerundet, wird seit 2014 ohne Rundung angezeigt.
Wichtiger jedoch: Auch die Klicks werden nicht mehr gerundet, und auch dann angezeigt, wenn weniger als 10 Klicks auf eine Suchanfrage registriert wurde.

Peanuts? Auf großen Sites mit vielen Klicks spielt das sicher keine Rolle. Interessant wird es allerdings für kleine, neue Sites, die noch nicht über eine 12-monatige Historie verfügen. Auch wenige Klicks ergeben dann schon nach kürzerer Zeit eine gewisse Aussage, und ermöglichen so unter Umständen schon frühzeitig eine Optimierung.


Neujahrsputz, oder Schnelle Webseiten

Sonntag, 5. Januar 2014

Wenn Webseiten sich nicht in 8 Sekunden aufbauen … das war einmal das Kriterium für userfreundliches Webdesign. Lang ist‘s her. DSL und schnelle Mobilfunkstandards ermöglichen viel kürzere Ladezeiten, und das hat leider zur Sittenverrohung seitens mancher Webseitenbastler geführt. Mehrere MB schwere Webseiten gehören heute schon fast zum guten Ton. Dabei wird häufig wenig Inhalt in viel grafisches Gedöns verpackt. Im WLAN mit DSL-Anbindung mag das ja akzeptabel sein. Wenn ich aber unterwegs so eine Website auf meinem Smartphone aufrufe, und mein Volumenbudget für 11 kB Text mit 3 MB belastet wird, dann gibt‘s für mich nur eins: Schnell weg!

Genug gepredigt. Taten!
Ich hab‘ meine eigene Site mal einem Neujahrsputz unterzogen, um auch noch die letzten Millisekunden Ladezeit herauszukitzeln. Das Ergebnis: 0,6 Sekunden Ladezeit für die Startseite.
Gut, im Umgang mit Dateigrößen war ich schon immer geizig. Schließlich ist die Site in Zeiten von ISDN entstanden. Bei den heutigen Übertragungsgeschwindigkeiten spielt aber Dateigröße nicht mehr die einzige Rolle. Andere Faktoren werden zunehmend wichtig. Z. B. die Anzahl der HTTP Requests.
Ich habe die Anzahl der HTTP Requests von 26 auf 21 reduziert, indem ich einige Icons nicht mehr als separate Dateien einbinde, sondern base64 encoded direkt ins CSS einbinde.
Beispiel:
An Stelle von
list-style-image:url(/images/down.gif);
steht jetzt
list-style-image:url('data:image/gif;base64,R0lGODlhBwAIAAAAACH5BAkAAAEALAAAAAAHAAgAgKg2AAAAAAIOTIBmcNqsGEQywbaSuwUAOw==');
Das geht ganz einfach mit diesem Online Tool: www.base64-image.de.

Schon lange verwende ich konsequent gzip Kompression. Und zwar nicht nur für den Text der Seiten, sondern auch für JavaScript und CSS. Auf der Seite feedthebot.com/pagespeed/enable-compression.html wird eine Möglichkeit beschrieben, das zu realisieren. (Ich verwende eine andere Technik, die ich gelegentlich beschreiben werde.)

JavaScript muss nicht in jedem Fall vor der Anzeige des Inhalts geladen werden. Ein Beispiel dafür sind Analysetools wie Google Analytics oder Piwik oder evtl. auch Bibliotheken wie jQuery. Diese Scripts erst zu laden, wenn die Seite bereits fertig geladen ist, der User den Inhalt also sieht, nennt man Deferring of JavaScript. Damit kann die Ladezeit teilweise erheblich reduziert werden. Leider ist Deferring of JavaScript nicht ganz trivial. Die einzige mir bekannte Technik beschreibt feedthebot.com/pagespeed/defer-loading-javascript.html

Bei www.feedthebot.com/pagespeed/ gibt es noch weitere gute Tipps unter dem Titel „Google page speed guidelines“. Richtig! Nicht nur User, auch Google mag schnelle Seiten, und belohnt Geschwindigkeit mit einer besseren Position in den Suchergebnissen.


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