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Webdesign nach Maß von webdesign weisshart

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Bandbreite

Montag, 30. Dezember 2013

Ein t3n-Artikel über die Internet-Infrastruktur „wieso Deutschland beim Thema Internet-Infrastruktur weit hinter anderen Ländern herhinkt?“ hat mich wieder einmal an eines meiner Lieblingsthemen erinnert:

Wie groß dürfen/müssen Webseiten sein?

Jakob Nielsen hat in den Anfangsjahren des Web 5 kB als Maß aller Dinge propagiert. Die ursprüngliche Website useit.com hat sich lange Zeit tatsächlich an diese Grenze gehalten. Leider gibt es die Site, an die sich mancher alte Hase vielleicht noch erinnert, nur noch unter archive.com zu bewundern. Z. B. useit.com vom 25.01.2002

Mich selbst hat die Idee „so wenig Ballast wie möglich“ seit den Anfängen meiner eigenen „Webwerklerei“ fasziniert. Und so kommt es, dass die Startseite meines Webauftritts auch heute noch mit 50 kB auskommt:

Größe Nichtkomprimierte Größe
1 Dokument 7 KB 20 KB
16 Bilder 24 KB 24 KB
0 Objekte
2 Skripte 6 KB 22 KB
5 Stilvorlagen 12 KB 44 KB
24 Dateien 50 KB 110 KB

Dass ich damit ziemlich allein stehe, ist mir natürlich bewusst. Und mit neueren Seiten bin ich auch schon „großzügiger“. So etwa mein aktuelles „Werk“ http://bauer-bernau.de
Immerhin 427 kB spendierte ich der Startseite, vor allem für Fotos.

Damit bin ich aber immer noch vergleichsweise extrem sparsam. Die Website eines Kollegen aus Berlin, als trendiger One-Pager ausgeführt, bringt es auf 5 MB, um ganze 11 kB Text zu transportieren.

Dass http://www.webpagetest.org/ eine Ladezeit von 10 Sekunden ausweist, ist kein Wunder.

Selbst beim Aufruf der Seite auf dem Smartphone werden immer noch ca. 3,5 MB geladen, obwohl das Design responsive ist.
Wie viele potentielle Kunden in den von t3n zitierten ländlichen Gegenden er damit wohl ausschließt? Na ja, ist nicht mein Problem.

Im Vergleich dazu sind die durchschnittlich 1 bis 2 MB, die heute bei Nachrichtenportalen üblich sind, geradezu schlank.



3 Kommentare

  1. Reduktion ist sicherlich gut. Frage ist: Was mache ich mit Bildern. Also solche, die ich in Artikeln poste und die nicht nur Schmuckwerk sind. Da sind ein paar KB für eine gute Qualität und Grüße zu wenig.

    Soll ich diese nur als Vorschau anbieten - zum draufklicken? Oder darf ich doch 50-xxx KB dafür verwenden.

    Manch einer sagt, dass Artikel mit Fotos mehr Aufmerksamkeit erlangen. Aber abgesehen davon kann ich mir natürlich gut überlegen, wo Bilder/Grafiken/Fotos wirklich Sinn machen oder nur Ladezeithemmer sind.

    Kommentar von Robert Lender — Mittwoch, 1. Januar 2014 - 20:38 Uhr

  2. @Robert

    Du hast es auf den Punkt gebracht. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit ist der Knackpunkt.
    Ich denke, das im Blogpost zitierte Beispiel passt zur Verdeutlichung. Im Beherbergungsgewerbe sind Fotos unerlässlich, um das Angebot wp_kses_normalize_entities2("8222")schmackhaftwp_kses_normalize_entities2("8220") zu machen. Hier gilt das oft strapazierte wp_kses_normalize_entities2("8222")Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.wp_kses_normalize_entities2("8220")

    Wogegen ich mich wende, sind sinnfreie Deko-Grafiken, die nur dem Zweck dienen, eine Site wp_kses_normalize_entities2("8222")modernwp_kses_normalize_entities2("8220") aussehen zu lassen.

    Kommentar von Fritz — Mittwoch, 1. Januar 2014 - 21:14 Uhr

  3. Darauf können wir uns einigen.

    Werde im Rahmen meines Frühjahrsputzes auch überlegen, wo ich mein Blog etwas abspecken kann.

    Kommentar von Robert Lender — Donnerstag, 2. Januar 2014 - 20:44 Uhr

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