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Webdesign nach Maß von webdesign weisshart

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Software as a Service

Dienstag, 26. November 2013

Software as a Service (SaaS) ist ein relativ neues Konzept, das es ermöglicht, Desktop-Programme ohne Installation auf jedem internetfähigen PC zu betreiben.

Wikipedia:

… Das SaaS-Modell basiert auf dem Grundsatz, dass die Software und die IT-Infrastruktur bei einem externen IT-Dienstleister betrieben und vom Kunden als Service genutzt werden.

Der Zugriff auf die Software wird meist über einen Webbrowser realisiert. Für die Nutzung und den Betrieb zahlt der Servicenehmer eine nutzungsabhängige (meist pro Benutzer und pro Monat) Gebühr.

SaaS wird von großen Softwarefirmen als Ersatz für traditionelle Desktop-Office-Lösungen (Textverarbeitung, Spreadsheets und Präsentationen) angeboten. Die Akzeptanz ist aber bisher nicht überwältigend.

Interessanter dürfte SaaS für Software-Entwickler sein, die damit eigene Programme ohne Installation beim Kunden vorführen können.

Vorteile

  • Schneller und unkomplizierter Zugriff auf Software
  • Keine Fixkosten für Infrastruktur
  • Kein Download und Installation
  • Zentralisierte Softwarebereitstellung und Wartung
  • Einfache Skalierbarkeit

Weitere Infos, inklusive Online-Demo, zu Software as a Service findet man im Web unter dem Suchwort SaaS, z. B. bei www.softwaredemo.de.

Da beim Einsatz von SaaS Dienste und Daten „in die Cloud“ ausgelagert werden, ist bei der Auswahl des Dienstleisters natürlich Sorgfalt geboten. Auf folgende Kriterien sollte bei der Auswahl des Partners zumindest geachtet werden.

  • Stabilität der Umgebung und Verfügbarkeit
  • Datensicherheit und Datentrennung
  • Einfache Benutzerverwaltung
  • Benachrichtigungen und Prozesse bei Serviceunterbrechungen und Störungen
  • Gesamtbetriebskosten

Kekse

Montag, 18. November 2013

Cookies (Kekse) sind eigentlich nichts, was einem arglosen Surfer Sorgen bereiten sollte. Eigentlich. In Zeiten von NSA & Co. aber könnte man sogar diese Einstellung noch einmal überdenken.
Also immer alle Cookies löschen? Damit verzichtet man auf vielen Seiten auf einen Komfort, den ein wohlmeinender Webworker mühsam in die Seiten eingebaut hat. Es müsste ein automatisches Cookie-Löschprogramm geben, das aber in Form einer Whitelist selbst gewählte Seiten vom automatischen Cookie-Vernichten ausnimmt.

Dieses Programm gibt es. Als Add-on für den Firefox.

Mein Kollege Tim Reeves hat das folgendermaßen beschrieben, und ich gebe den Tipp gerne weiter:

Self Destructing Cookies - ein Firefox Add-On das "automatically removes cookies when they are no longer used by open browser tabs". Ich war ursprünglich auf der Suche nach einer Möglichkeit, alle Cookies zu sichten, die mein Firefox gespeichert hat - Website-übergreifend. Dies ist direkt in Firefox (ohne Add-On) möglich. Einfach dieses URL eingeben:
chrome://browser/content/preferences/cookies.xul
Darauf hin habe ich meine gespeicherten Cookies händisch bearbeitet und die meisten gelöscht. Ich habe im Akkord gearbeitet, nicht mit einzelnen Cookies sondern nur mit ganzen Websites - und trotzdem ca. 20 Minuten dafür gebraucht! Da war klar, so geht es nicht, es muss ein Werkzeug her, das Cookies generell löscht, sobald ich den Reiter der Website schließe. Es müssen aber auch auf bequemer Weise Ausnahmen zu diesem Vorgehen vereinbart werden können, also Websites deren Cookies nicht vom Plugin zu löschen sind. Genau dies leistet "Self Destructing Cookies". Ich bin einerseits hochgradig glücklich, es nun im Einsatz zu haben - und andererseits zutiefst erschrocken darüber, wieviele Cookies das Plugin laufend löschen muss!


Webworking: Full Service versus Spezialisierung

Als Einzelkämpfer ist das für mich keine Frage: Alles rund um den Webauftritt aus einer Hand. Aus meiner Hand eben.

Ich werde versuchen, kurz zu skizzieren, was ich mir darunter vorstelle:

  • Alleinstellungsmerkmal des Angebots herausarbeiten und klar definieren
  • Erstellung des Pflichtenhefts in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden
  • Vorab-Festlegungen zur SEO: Domain-Name, Keywords u. s. w.
  • Design-Vorgaben bzw. -Vorlieben. Corporate Design vorhanden?

Darauf aufbauend entwickle ich direkt in HTML und CSS einen Design-Dummy. Also ohne Umweg über Photoshop o. Ä. Diese Vorgehensweise mag aufwändig erscheinen, führt aber im Ergebnis zu einfachen Dateistrukturen, und vermeidet „CSS-Klimmzüge“, die bei der Umsetzung einer Photoshop-Vorlage häufig nötig sind.

Texte so zu schreiben, dass sie den Webseitenbesucher ansprechen, und gleichzeitig SEO-Erfordernisse erfüllen, sollte in der Regel auch ohne Textprofis machbar sein.

Fotos und Videos in einer fürs Web passenden Qualität lassen sich in vielen Fällen auch mit relativ einfacher Ausrüstung erstellen, also auch „aus meiner Hand“. Nur bei sehr hohen Ansprüchen und speziellen Anforderungen muss man auf die Ausrüstung und das Know-how des Spezialisten zurück greifen.

Interaktive Bereiche, Formulare, vom Kunden zu editierende Bereiche u. s. w. werden fallweise in JavaScript und/oder PHP erstellt. Eigene Programmierung erlaubt es, exakt auf spezifische Kundenbedürfnisse einzugehen.

Die beschriebene Vorgehensweise halte ich für sinnvoll für kleine und mittelgroße Webauftritte, für meine typischen Kunden eben. Und für den Kunden bedeutet diese schlanke Arbeitsweise: Eine absolut individuelle Lösung zum bestmöglichen Preis.

Größere Webauftritte erfordern dann aber die Arbeit einer Agentur mit mehr man power. Die Arbeitsweise der beauftragten Agentur sollte dann aber „Smart-Interactive“ sein. Also wenn schon nicht aus einer Hand, dann wenigstens alles unter einem Dach; um Schnittstellenverluste möglichst zu minimieren.

Von einer strikten Arbeitsteilung - Design vom Grafiker - Texte vom Texter - HTML vom Front-End-Entwickler - Serverseitiges Scripting vom Back-End-Programmierer - SEO vom Suchmaschinenoptimierer - würde ich nach Möglichkeit absehen. Die erforderliche Koordination verschlingt einfach zu viele Ressourcen, die besser dem Projekt selbst zugute kommen sollten.


Internet Explorer 11

Freitag, 15. November 2013

Der Internet Explorer wird seit heute als wichtiges Update verteilt.
Wie kann ich dieses Update vermeiden?
Und warum will ich das Update vermeiden?
Ganz einfach: Ich verwende den IE ausschließlich zu Testzwecken. Und zu Testzwecken brauche ich – auch – einen IE 8. Weil dieser Dinosaurier immer noch auf ca. 30 % aller Windows Systeme läuft. Und dieser Prozentsatz wird vermutlich nicht so schnell weniger. Weil unter Win XP keine neuere Version des IE möglich ist.

Wie also das Update verhindern?
Von Microsoft selbst gibt es dazu ein Tool: Das IE 11 Blocker Toolkit.
Ich werde aber vermutlich darauf vertrauen, dass ich beim monatlichen Microsoft-Patchday immer daran denke, den IE-Update manuell zu deaktivieren. Ein Zurück gibt es ja bekanntlich nicht.


Bookmarks / Lesezeichen synchronisieren

Donnerstag, 7. November 2013

Um meine Lesezeichen auf mehreren Browsern, aber auch mit iPhone / iPad synchron zu halten, gab es mal Xmarks. Ja, Xmarks gibt es immer noch, nur auf dem Mac läuft es seit Mavericks nicht mehr. Und ich habe da so meine Bedenken, ob das so schnell wieder wird, obwohl die Entwickler das angeblich auf der Liste haben.

Um zwischen Safari auf dem Mac und iOS-Geräten zu synchronisieren, gibt es ja die iCloud. Das funktioniert. Bleibt das Problem, die Lesezeichen aus anderen Browsern in die iCloud zu bringen.

Da mein Arbeitspferd der Firefox ist, und neue Lesezeichen eigentlich nur dort entstehen, habe ich mir einen manuellen Workflow erarbeitet, der meine Lesezeichen ohne Xmarks auf allen Geräten verfügbar macht.

Generalreinigung - Alle Lesezeichen aus Safari löschen:

Wichtig! Damit iCloud während der „Generalreinigung“ nicht dazwischen funkt: iCloud - Safari auf allen Geräten deaktivieren.

  • Zuerst Safari auf dem Mac:
    Safari beenden
    Finder - Library (Menü Gehe zu + alt) - Ordner Safari löschen (in den Papierkorb) – keine Angst, der Ordner wird wieder angelegt, sobald Safari erneut aufgerufen wird.
  • Alle Lesezeichen aus den iOS-Geräten löschen – das geht leider nur manuell – jeweils ein Lesezeichen. Aber die paar Minuten sollte man sich Zeit nehmen, um hinterher auf allen Geräten eine (weitgehend) identische Struktur zu haben.

Jetzt kann man daran gehen, alle Lesezeichen vom Arbeitspferd - in meinem Fall ist das Firefox - zu exportieren.

Jetzt diese Datei bookmarks.html in Safari/Mac importieren.

Dumm nur, dass Safari jetzt einen Ordner „Importierte Lesezeichen: Datum“ angelegt hat, und alle Lesezeichen in diesem Ordner stecken. Bei einem späteren Import wird zudem nicht dieser Ordner verwendet, sondern vielmehr ein weiterer Ordner angelegt namens „Importierte Lesezeichen: neues Datum“, usw. Diese Multiplikation von Lesezeichen ist natürlich Unfug, und macht die Sache spätestens auf dem iPhone sehr unübersichtlich.

Aber Abhilfe ist einfach:
Nach dem ersten Import wird der Ordner umbenannt in „Lesezeichen“. Dazu im Safari die Lesezeichenleiste öffnen: Lesezeichen - Lesezeichen einblenden. Dort den umzubenennenden Ordner Klicken und Halten. Der Name wird markiert und kann editiert werden. (Alternativ: Rechtsklick - Ordner umbenennen)

Bei jedem weiteren Import:

  • Den „alten“ Ordner „Lesezeichen“ löschen: cmd + Klick zum Markieren des Ordners. Menü Bearbeiten - Löschen. (Alternativ: Rechtsklick - Ordner löschen)
  • Nun den „neuen“ Ordner „Importierte Lesezeichen: neues Datum“ umbenennen in „Lesezeichen“. Achtung! Vor dieser Aktion auf jeden Fall iCloud Safari kurz deaktivieren, damit nicht versehentlich der Ordner „Importierte Lesezeichen: neues Datum“ auf iOS-Geräte synchronisiert wird.

Das Verfahren mag aufwändig erscheinen. Für mich genügt es. Ich muss nicht stets die aktuellsten Lesezeichen auf dem iPhone verfügbar haben. Und es hat 2 Vorteile.

  1. Ich hab‘ das Verfahren selbst in der Hand. Xmarks & Co. haben ständig irgendwelche Duplikate angelegt, neue Ordner angelegt, oder sonstwie ein Eigenleben entwickelt.
  2. Es funktioniert, auch wenn Xmarks mal wieder einen Schluckauf hat, und ohne immer wieder ein neues Programm zu kaufen, das dann einige Zeit funktioniert …

Musik notieren

Sonntag, 3. November 2013

Schnell ein paar Takte Musik und/oder Akkorde notieren. Nicht auf Papier, sondern in elektronisch lesbarer Form, zum Versenden, oder zum Einfügen in andere Dokumente.

Der PDF-Ausdruck
Ein C7 Akkord in Notenschrift

Dafür gibt es natürlich entsprechende Software. Häufig teuer, mächtig, und damit schwer zu erlernen und zu bedienen.
Es geht aber auch ganz schlank und einfach, fast intuitiv bedienbar.
Das Format nennt sich ABC.
Hier gibt es eine einfache, aber dennoch vollständige Anleitung.

Das oben abgebildete Beispiel wird in abc folgendermaßen notiert:

X:1
T:
M:4/4
L:1/4
K:C
(C [CE] [CEG] "C7"[C4E4G4_B4])|]

Mit etwas Übung kann man diese Notation sogar direkt lesen.

Jetzt aber zur Ausgabe.
Zur Umwandlung in Notenschrift (PDF) gibt es viele Online-Dienste. Z. B. mandolintab.net.
Auf obiger Seite findet sich auch ein Link zur Ausgabe als Midi-Datei.
Und wer kein Programm zum Abspielen von Midi Dateien hat, kann sich diese Midi-Datei natürlich auch in andere Formate umwandeln. Z. B. mit Format Factory

Download mp3


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