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Webdesign nach Maß von webdesign weisshart

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Der defekte Homebutton des iPhone - Apple hilft

Freitag, 28. September 2012

Der Home-Button am iPhone geht schnell mal kaputt. Apple weiß dass, und hat lange über eine Softwarelösung als Ersatz für den Home-Button nachgedacht. Ein iPhone ohne Home-Button also. Diese Pläne hat Apple offensichtlich in die Schublade gelegt. Nicht aber den Software-Home-Button. Den gibt es seit langem. Etwas versteckt unter Einstellungen > Allgemein > Bedienungshilfen > Assistive Touch (also doch: Bedienungshilfen).
Aktivieren von Assistive Touch zaubert einen Software-Home-Button auf den Bildschirm. Der Button wird nach wenigen Augenblicken transparent, so dass man die von ihm möglicherweise verdeckten Seiteninhalte erkennen kann. Und vor allem: Er ist verschiebbar: einfach antippen und dort hin schieben, wo er nicht stört.

Screenshot
Nach dem Antippen des Software-Home-Buttons öffnet sich ein Menü mit 4 Elementen: Siri - Favoriten - Gerät - Home

Diese Hilfe kann man natürlich auch prophylaktisch in Anspruch nehmen. Mein Home-Button geht ganz bestimmt nicht kaputt, weil ich ihn nie mehr betätige. Der Home-Button im Assistive Touch Menü funktioniert exakt wie der Hardware-Home-Button.

  • Einmal Tippen: App schließen bzw. zum Start-Bildschirm
  • Zweimal Tippen: App-Umschalter öffnen
  • Dreimal Tippen: Die in Einstellungen - Allgemein - Bedienungshilfen - Dreifachklick eingestellte Aktion (z. B. VoiceOver ein)
Screenshot
Der Punkt "Gerät" im Assistive Touch Menü öffnet ein Untermenü: Mit "Bildschirm sperren" schalte ich mein iPhone aus.

Ach ja, dieser Trick funktioniert seit iOS 6 auch mit VoiceOver. Weil VoiceOver jetzt den Software-Home-Button erkennt. Die Bedienung ist etwas tricky, aber erlernbar: Um beispielsweise den App-Umschalter zu öffnen, muss man den Home-Button im Assistive Touch Menü dreifach tippen.


iOS 6 - und iTunes findet das iPhone nicht mehr zum WLAN Sync

Freitag, 21. September 2012

Eine der pfiffigen Neuerungen von iOS 5 (ja, fünf!) war ja die Möglichkeit, das iPhone kabellos mit iTunes zu synchronisieren.
Seit dem Update auf iOS 6 hat das bei mir partout nicht mehr geklappt.
Hier mein Fix:
Ich habe dem WLAN einen neuen Namen verpasst (SSID). Daraufhin musste ich natürlich alle Geräte im WLAN neu anmelden. Und schon ging's wieder. Die Ursache könnte ein unzulässiges Zeichen im alten SSID gewesen sein: Das Ausrufezeichen in "Fritz!Box…"
Vermutlich hätte es auch genügt, iPhone und MacBook aus dem WLAN ab- und wieder anzumelden.
Ich hab's einfach mal dokumentiert. Vielleicht kann der eine oder andere den Tipp brauchen.

Nachtrag:
Nachdem das Problem erneut auftrat, half Folgendes: Einfach WLAN am MacBook deaktivieren und wieder aktivieren. Möglicherweise hätte dies bereits genügt, ohne die SSID zu ändern.


Stockfotos - oder: warum umsonst nicht immer cool ist

Freitag, 14. September 2012

Gestapeltes Brennholz. Eigentlich nur ein Ornament. Passt (fast) zu jedem Inhalt.

Fotos auf der Homepage. Das ist wichtig, um die Seiten aufzupeppen, um Aufmerksamkeit beim so wichtigen ersten Blick zu erzeugen. Und es ist ja so einfach, passende Fotos zu finden. Fotos zu jedem Thema gibt es in Hülle und Fülle im Netz. Sogar spezielle Suchmaschinen für Fotos gibt es. Die Google Bildersuche kennt wohl jeder.

Aber halt! Nur weil ein Foto im Netz zu finden ist, heißt noch lange nicht, dass es auch ohne weiteres kopiert, und auf der eigenen Seite verwendet werden darf. Das Urheberrecht des Fotografen gilt es zu beachten. Und Nichtbeachtung kann ganz schön teuer werden. Einfach mal nach "Urheberrecht Fotos" googeln. Das Risiko der illegalen Verwendung von Fotos ist gleichzusetzen mit dem Verbreiten illegaler Kopien von Musik. Das Bewusstsein dafür ist aber noch nicht so verbreitet, wohl, weil die Medien noch kaum über spektakuläre Fälle von Urheberrechtsverletzungen bei Fotos berichtet haben.

Was ist aber, wenn ich das Foto auf meiner "Hund-Oma-Hobby-Homepage" verwende? Die kennen doch nur ganz wenige Leute, da fällt das Foto ganz bestimmt nicht auf.
Denkste! Es gibt sogenannte reversive Bildersuchmaschinen. Zum Beispiel TinEye. Damit ist es für einen Fotografen ganz einfach, eigene Bilder im Web zu suchen, und …
Und was ist, wenn ich das Foto nicht kopiere, sondern nur verlinke, embedde?
Noch schlimmer. Dann klaust du auch noch Traffic, weil jeder Aufruf deiner Seite mit dem embedded Bild auch auf den Server mit dem Original zugreift. Und wenn du Pech hast, dann wird das Bild vom fremden Server genommen, und du hast auf deiner Seite eine hässliche Fehlermeldung.

Dann also doch lieber eigene Fotos verwenden. Und hübsch aufpassen, dass keine fremden Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Das passiert nämlich ganz schnell, wenn Personen auf einem Foto abgebildet sind, die nicht Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sind. Also das Paar, das zufällig im Straßencafé saß, als das Foto von der Leopoldstraße in München entstand. Auch so etwas kann teuer werden. Vor allem, wenn das Paar kein Paar ist, und einen Anwalt mit der Angelegenheit beauftragt.

Und wenn du nun für einen Artikel auf deiner Homepage ein Foto mit Sonnenblumen brauchst, aber vor deiner Haustür gerade keine Sonnenblumen wachsen? Schnell mal ein Wochenende Toskana wäre eine Lösung. Oder, einfacher, auf Stockfotos, auch Depositfotos genannt, zurückgreifen. Die Kosten hierfür sind moderat, und wiegen das finanzielle Risiko der unrechtmäßigen Verwendung fremder, urheberrechtlich geschützter Fotos bei weitem auf.

Stockfotos bieten eine riesige Auswahl qualitativ hochwertiger Fotos, säuberlich sortiert nach Kategorien, und mit ausgefeilten Suchmethoden durchsuchbar. Auch die Sonnenblumen sollten dabei sein. Und mit etwas Glück sogar besagte Leopoldstaße.

Die Anbieter von Stockfotos bieten in der Regel verschiedene Lizenzmodelle. Da sollte für jeden Anwendungsfall das Passende dabei sein. Die Preise sind dabei in der Regel gestaffelt nach

  • Größe der Fotos (fürs Web genügen in der Regel die kleineren, preiswerteren Größen)
  • Art der Verwendung (z. B. auch mit oder ohne Nennung des Namens des Fotografen)
  • unter Umständen auch Dauer der Nutzung

Darüber hinaus bieten viele Anbieter von Stockfotos auch noch günstigere Preise durch Abonnements, Erwerb von Guthaben, oder ähnliche Modelle.


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