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Webdesign nach Maß von webdesign weisshart

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Podcasts App von Apple

Dienstag, 26. Juni 2012

Seit heute im Apple Store: Podcasts
QR Code Podcast im iTunes Store

Kurz angetestet: Funktioniert. Übernimmt alle meine abonierten Podcasts von Instacast, bleibt aber ansonsten farblos - eine Version 1.0 eben.


Mir fehlen:

Anm.: mit VoiceOver ist die App perfekt bedienbar, wie von Apple nicht anders zu erwarten.
Nachtrag: Nobody is perfect. Wenn mit aktivem VoiceOver die Suchen-Funktion von Podcasts aufgerufen wird, dann ist die App anschließend unbedienbar. Also doch Version 1.0.


FTP auf dem iPhone - auch mit VoiceOver

… oder:

Blinde Webworker, die unterwegs mit dem iPhone Ihre Seiten pflegen wollen

Webworker, die auch unterwegs ihre Seiten pflegen. Das kann schon mal notwendig sein. Ohne "richtigen" Rechner, also ohne Tastatur, d. h. mit dem iPhone, Dateien auf dem Server bearbeiten: Auch das geht. mit einer wirklich genialen App: FTP On The Go. Der Preis: 4,99 €.
QR Code iTunes Link
So weit, so gut.
Dass FTP On The Go seit dem letzten Update mit VoiceOver perfekt bedienbar ist, ist alles andere als selbstverständlich. Also genau das richtige für blinde Webworker, die unterwegs mit dem iPhone Ihre Seiten pflegen wollen.


Twittern und Facebook updaten mit Siri

Freitag, 22. Juni 2012

Siri, meine Sprachassistentin, kann nicht nur chatten (mittels iMessage oder Web-Chat), sondern auch Twittern und Updates an Facebook schicken. Beides geht zwar mittels eines Umwegs über SMS, aber das empfinde ich als unelegant, von möglichen Kosten mal ganz abgesehen, da ich keine SMS-Flatrate habe.

Ich verwende auf dem iPhone anstelle der Twitter- und Facebook-Apps einfach die jeweilige Webseite twitter.com
und facebook.com. Die beiden Seiten habe ich als Button zum Home-Bildschirm hinzugefügt. Sowohl Twitter als auch Facebook öffnen auf dem iPhone eine für kleine Bildschirme optimierte Version der Website.

Auf Facebook:
Status aktualisieren - iPhone ans Ohr halten - diktieren - iPhone vom Ohr nehmen zur Kontrolle des diktierten Textes. (Eventuell nur jeweils kurze Abschnitte diktieren zur besseren Kontrolle.) - Teilen. Fertig.

Auf Twitter:
Neuen Tweet erstellen mit dem Button rechts oben, und weiter wie bei Facebook.

Auf Facebook funktioniert das alles wie das Chatten auch mit aktiviertem VoiceOver.
Auf Twitter ist leider der Button zum Erstellen eines Tweets für VoiceOver unsichtbar?! Warum das so ist, weiß wohl nur Twitter.

Nachtrag

Man kann auf der mobilen Website von twitter.com doch mit VoiceOver einen Tweet erstellen.
Die Vorgehensweise:
Dienstprogramme (Schalter unten mitte) - Tweet
Das Textfeld, das sich öffnet, kann mittels Siri befüllt werden.

Nachtrag 23.06.2012

Als ich den Test schrieb, hatte mein iPhone wohl gerade Schluckauf. Die Facebook-App funktioniert, auch mit VoiceOver und Siri. Und mein Twitter Client Echofon ebenso.
Entscheidend beim Diktieren mit Siri ist: Jeweils darauf achten, dass der Eingabemodus aktiv ist (Bildschirmtastatur sichtbar). Andernfalls öffnet sich Siri im Dialogmodus, und nicht im Diktatmodus.


Sprachchat mit Siri - die Zweite

Donnerstag, 21. Juni 2012

Im vorherigen Artikel habe ich beschrieben, wie einfach es ist, mit dem iPhone einen Sprachchat unter Verwendung von iMessage, Siri und VoiceOver zu führen.
Nun ist mit iMessage natürlich immer nur eine Kommunikation zwischen zwei Gesprächspartnern möglich. Ein "richtiger"Chat ermöglicht aber die Unterhaltung mehrerer Teilnehmer.
Mein barrierefreier Chat ist ein "richtiger" Chat. Und er ist nicht nur barrierefrei, wie Eva kommentiert hat, sondern er kann mit Hilfe von Siri und VoiceOver auf dem iPhone ebenfalls als Sprachchat genutzt werden.

Eine Kurzanleitung

Die Adresse:
http://webdesign.weisshart.de/chat/

führt dich auf die Login-Seite.
Dort am einfachsten als Gast anmelden:

Nickname: Gast
Passwort: demo

(Natürlich kannst du dich wahlweise auch mit einem eigenen Nicknamen registrieren:
http://webdesign.weisshart.de/chat/reg.php )

Nachdem du den Chat betreten hast:

  • Die VoiceOver Rotorsteuerung auf "Formularsteuerungen" und mit Wischen nach unten zum ersten Formularelement (das ist das Eingabefeld)
  • Doppeltipp zum Bearbeiten macht das Eingabefeld aktiv (Bildschirmtastatur geöffnet).
  • Erste Nachricht an Siri diktieren. Dazu wie üblich einfach das iPhone ans Ohr halten. (Siri muss natürlich wie im Vorgängerartikel beschrieben aktiviert sein.)
  • Siri liest die diktierte Nachricht zur Kontrolle vor.
  • Absenden NICHT mit dem Formular-Button "Los", sondern mit der Taste "Öffnen" in der Bildschirmtastatur. (Das entspricht dem Drücken der Entertaste auf einer Hardware-Tastatur)
  • Deine soeben gesendete Nachricht wird von VO gesprochen.
  • Das Eingabefeld bleibt aktiv, die Taste "Öffnen" bleibt fokussiert, und Absenden weiterer Nachrichten erfordert nur einen Doppeltipp irgendwo auf dem Bildschirm.

An Stelle von Siri kann natürlich auch die Bildschirmtastatur, oder eine externe Bluetooth-Tastatur verwendet werden. Der Chat auf dem iPhone ist sprichwörtlich multimedial.
Ach ja, und nur keine Hemmungen! Im Demo-Chat darf und soll Jeder nach Herzenslust experimentieren und testen.


Sprachchat mit Siri - ein Experiment

Sonntag, 17. Juni 2012

Siri, die Sprachassistentin, war auf meinem iPhone lange Zeit deaktiviert. Nur Spielerei, keine sinnvolle Einsatzmöglichkeit. Heute hab' ich Siri mal wieder aufgeweckt und mit ihr gespielt. Und aus dem Spiel wurde ein nettes Experiment:

Ein Sprachchat unter Einsatz von Siri, iMessage und VoiceOver

Die Voraussetzungen:

  • Ein iPhone 4S mit iOS 5, und aktiviertem iMessage (Aktivieren unter Einstellungen - Nachrichten)
  • Ein Chatpartner mit gleicher Ausrüstung.
  • Siri aktiviert. (Einstellungen - Allgemein - Siri. Dort: Siri: Ein, Sprechen: Ein)
  • Siri braucht Verbindung ins Internet. WLAN ist von Vorteil, mindestens aber G3/UMTS
  • Eine einigermaßen lärmarme Umgebung, damit Siri nicht durch zu viele Nebengeräusche irritiert wird.

Mit diesen Einstellungen funktioniert bereits ein Ein-Weg-Sprachchat; also Spracheingabe, Ausgabe auf dem Bildschirm.
Dazu

  • die Nachrichten-App öffnen
  • das Eingabefeld antippen um die Eingabe zu aktivieren (Bildschirmtastatur wird eingeblendet)
    Dass die Kommunikation via iMessage erfolgt, erkennt man an der Vorbelegung des Eingabefeld mit "iMessage" und einer blauen Senden-Taste.
  • das iPhone ans Ohr halten, Signalton abwarten, und die Nachricht sprechen. Siri versteht am besten, wenn die Nachricht in natürlichem Sprechtempo und normaler Intonation gesprochen wird.
  • das iPhone vom Ohr nehmen. Siri trägt die gesprochene Nachricht ins Eingabefeld ein.
    Ein Hinweis: am besten immer nur einen kurzen Satz diktieren, und dann das iPhone vom Ohr nehmen zur Kontrolle der Eingabe. Wenn man das iPhone wieder ans Ohr nimmt, wird weiterer diktierter Text angehängt.
  • die Senden-Taste antippen

Ein Zwei-Weg-Sprachchat, also Sprach-Ein- und -Ausgabe, erfordert zusätzlich aktiviertes VoiceOver. Eva Papst hat zu diesem Thema einen schönen Artikel mit dem Titel: Testen Sie selbst geschrieben.
Beim Chatten mit VoiceOver sollte außerdem die Ausrichtungssperre des iPhone aktiviert sein, damit VoiceOver nicht ständig "Querformat - Hochformat - Querformat …" quasselt. Ausrichtungssperre einschalten siehe Benutzerhandbuch.

Chatten mit VoiceOver funktioniert prinzipiell wie oben beschrieben, mit folgenden Besonderheiten:

  • Beim Aufruf der Nachrichten-App ist der Fokus bereits im Eingabefeld. Auf dem Bildschirm erkennbar durch die kräftige Umrahmung.
  • Um die erste Nachricht abzuschicken, muss wie oben beschrieben die Senden-Taste betätigt werden. Bei aktiviertem VoiceOver geschieht dies durch Doppeltippen.
  • alle weiteren Nachrichten können, wie unter VoiceOver üblich, durch Doppeltippen irgendwo auf dem Monitor abgeschickt werden. Ab jetzt sind keine weiteren Aktionen auf dem Monitor mehr erforderlich. Siri und VoiceOver wechseln sich je nach Bedarf selbständig ab.
  • Eine VoiceOver-typische Eigenheit soll nicht verschwiegen werden: Die nachträgliche Korrektur falsch erkannter Spracheingaben ist unter VoiceOver so kompliziert, dass Nicht-VoiceOver-Spezialisten besser ganz auf Korrekturen verzichten. In den meisten Fällen sind Nachrichten auch mit falsch erkannten Wörtern noch dem Sinn nach verständlich. Im schlimmsten Fall empfiehlt es sich, wie in einem Chat üblich, eine weitere Nachricht mit einer entsprechenden Erklärung nachzureichen.

Nachtrag

Mein (blinder) Testpartner war übrigens mit einem iPhone 4 (mindestens 3GS ist nötig für iMessage) und Bluetooth-Tastatur sowie VoiceOver zugange. Tastatur, weil Siri erst ab dem iPhone 4S funktioniert. Auch mit dieser Ausrüstung ist flüssiges Chatten möglich.

Noch ein Hinweis an VoiceOver-Nutzer:
Siri ist mit der beschriebenen Technik nicht so geschwätzig wie üblich. Sie spricht überhaupt nicht, sondern hört nur artig zu und nimmt mein Diktat auf. Sprachausgaben, also die Kontrolle der diktierten Nachricht, und eingehende Nachrichten werden ausnahmslos von Anna (das ist meine VoiceOver-Stimme) gelesen. Der seltene Fall, dass zwei Frauen wirklich diszipliniert kommunizieren (sorry, die Bemerkung musste sein.)

Und als Beleg, dass der beschriebene Sprachchat wirklich funktioniert, jetzt noch ein Audio. Bei Position 00:50 habe ich den Bildschirmvorhang aktiviert, also den Monitor schwarz geschaltet. Dies als Beleg, dass der Sprachchat wie beschrieben auch von blinden iPhone-Usern genutzt werden kann:
Audio: ein Sprachchat mit Siri

Und hier noch ein Hinweis bezüglich der Kosten von iMessage.


Meine sozialen Knöpfe - oder: ich respektiere die Privatsphäre meiner Besucher

Samstag, 16. Juni 2012

Irgendwie gehören sie auf jede Webseite, unter jeden Artikel. Die Like-, Plus- und Sonstwas-Social-Media-Buttons. Obwohl inzwischen jeder weiß, dass Facebook & Co. mit Hilfe dieser Buttons das Besucherverhalten ausspionieren und archivieren, und die Verwendung in Deutschland rechtlich zumindest bedenklich ist. Hinzu kommt, dass diese Buttons auch noch die Ladezeit der Seite erheblich ausbremsen.

Seit längerem gibt es auf meiner Site daher nur statische Buttons. Diese Buttons sind mit einem statischen Link hinterlegt, der erst beim Anklicken eine Verbindung zu Facebook & Co. aufbaut.

Das Ergebnis:

  • Der Besucher wird nicht ungefragt bereits durch Betreten der Seite ausspioniert, sondern er entscheidet selbst, ob er mit dem jeweiligen externen Dienst verbunden werden will, um die Seite bei einem Social Media Dienst zu kommentieren.
  • Keine merkliche Verzögerung beim Laden der Seite.
  • Einziger "Nachteil": Die erfolgten "Likes" und "Pluses" werden nicht angezeigt. Worauf ich gerne verzichte.

Die Anregung erhielt ich durch einen Artikel auf perun.net. Dort gibt es auch eine ausführliche Beschreibung, wie man statische Buttons in Wordpress einbauen kann.


Farberkennung mit der ColorVisor iPhone App

Freitag, 15. Juni 2012

Für das iPhone gibt es eine Reihe von Apps, um Farben zu erkennen. Es liegt auf der Hand, dass auch blinde Menschen versuchen, solche Apps zu nutzen, um z. B. sicher zu gehen, dass die Bluse, die sie aus dem Schrank nehmen, wirklich die rote Bluse ist.
Für diesen Zweck gibt es spezielle Hilfsmittel, die gut funktionieren, die teuer sind (sehr teuer zumeist), und natürlich nicht immer am Mann / an der Frau.
Anders das iPhone: Das ist immer dabei, und Apps sind preiswert bis kostenlos.
Womit ich bei der heute angetesteten App bin.
ColorVisor (iTunes Link) kostet 3,99 €. Und funktioniert gut. Mit Optimierungspotential, auf das ich gleich noch eingehen werde.
ColorVisor hat viele Funktionen. Auf der Produkt-Homepage kann man alle diese Funktionen nachlesen.

Screenshot
Bildschirmfoto der App im Modus Colorscanner.

Ich beschränke mich im folgenden Kurztest auf die Verwendung als Hilfsmittel für blinde Menschen. Die Aufgabe: Welche Farbe hat das T-Shirt?
Ich bediene mich eines Tricks, den Eva Papst mir verraten hat, und der tatsächlich die besten Ergebnisse bringt, wenn man die App blind bedienen muss, also ohne die Möglichkeit, auf dem Monitor zu kontrollieren, ob der Bildausschnitt stimmt. Ich schalte den Blitz meines iPhone 4S in der App auf Dauerlicht, und lege das iPhone mit dem Objektiv direkt auf das zu scannende Objekt; also auf mein T-Shirt. Klingt verrückt, funktioniert aber erstaunlich gut. Das vom Blitz gestreute Licht genügt zur Ausleuchtung, und "Verwackeln" oder "daneben Zielen" ist ausgeschlossen.

Hier ein Audio mit der Ausgabe von VoiceOver:

Audio ColorVisor

Das Audio zeigt deutlich zwei Probleme auf:

  1. ColorVisor quasselt zu viel. Jede Farbänderung wird automatisch angesagt. Das klingt erst einmal gut. Für den VoiceOver-Nutzer führt das allerdings dazu, dass das Programm schlecht bedienbar wird. Die Taste zum Einschalten des Blitzes mittels VoiceOver zu finden, wird durch das permanente Gequassel zum Geduldsspiel.
  2. ColorVisor sagt auch kleinste Farbnuancen an. Das mag manchmal erwünscht sein. Es genügt, das iPhone auch nur einen Millimeter zu bewegen, und schon wird aus "Olivgrün" ein "helles Olivgrün". Und diese Änderung sagt VoiceOver an. Womit wir wieder beim Punkt 1 wären.

Mein Vorschlag:

  1. Die automatische Fokussierung von Voice Over auf die Ansage der Farbe optional ausschaltbar machen
  2. Eine Option um weniger Farbdetails anzusagen

Schön wäre es, wenn die gewählten Optionen im Programm gespeichert bleiben.
Ansonsten ist das Programm perfekt auf die Bedienung mit VoiceOver optimiert. Hier waren Fachleute am Werk.

Fazit:

Ein gutes Programm auch für blinde iPhone Nutzer; mit Optimierungspotenzial. Kaufempfehlung.


Was dem iPhone so fehlt

Freitag, 8. Juni 2012

Was mich schon lange an iOS/iPhone stört, bzw, was ich schon lange vermisse:

  • Mehr als 12 Apps pro Ordner
  • Ordner automatisch schließen, sobald eine App aus dem Ordner geöffnet wird. (Weil sonst beim Beenden der App der betreffende Ordner noch geöffnet ist, und manuell geschlossen werden muss
  • Ein Dialog zur Bestätigung, dass man mit einem Kontakt oder einer Nummer aus der Anrufliste wirklich telefonieren will, um versehentliche Anrufe zu vermeiden.
  • Auto-Vervollständigung nicht automatisch übernehmen, sondern nur, wenn ich sie explizit wähle.

Ach so, bei Cydia gibt's das natürlich. Und noch viele andere nützliche und hübsche Sachen.


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