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Webdesign nach Maß von webdesign weisshart

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Warum ist das so schwer?

Dienstag, 27. März 2012

Die meisten Entwickler von Apps für iOS reagieren mit einem Textbaustein a la "werden wir an die Entwicklungsabteilung weitergeben", wenn sie auf Barrieren in ihren Apps angesprochen werden.
Das war's dann leider auch schon, in der Mehrzahl der Fälle.
Positive Ausnahmen sind selten. Philipp Kandal von Skobbler mit der iOS App Navi 2 ist so eine Ausnahme. Dort gibt es echtes Bemühen um Barrierefreiheit. Leider ist auch dieses Bemühen nur teilweise von Erfolg gekrönt.
Philipp Kandal reagierte so, als die App bei einem Update mal wieder "verschlimmbösert" wurde:

Mir ist nicht so klar, warum uns das so schwer fällt …

Hier mein Versuch, darauf eine Antwort zu geben:

Ich vermute einfach, dass es Entwicklern schwer fällt, pragmatisch an das Thema heranzugehen.
Der oder die Entwickler wissen doch, welche Funktion in einem Programm enthalten ist, oder bei einer neuen Version neu eingebaut / verändert wurd.
Neue oder geänderte Funktionen werden selbstverständlich im Entwicklungprozess getestet. Natürlich mit dem Client, für den das Programm geschaffen wurde. In unserem Falle also mit einem iPhone und/oder iPad. Ich unterstelle, dass jeder Entwickler Zugang zu einem iPHone/iPad hat. Und damit hat er auch Zugang zum vorinstallierten VoiceOver.
Warum also nicht jede Funktion auch einmal mit VoiceOver testen. Ein Dreifachklick auf den Homebutton genügt. Und das Wissen um ganz wenige Gesten, die erforderlich sind, um eine App mit VoiceOver zu bedienen, und zumindest offensichtliche Barrieren zu entdecken.

Wie die Sache mit dem Dreifachklick funktioniert, hat Eva Papst allgemein verständlich beschrieben:
Testen Sie selbst!
Und damit fehlendes Verständnis der deutschen Sprache nicht als Ausrede her halten kann, das Gleiche auch noch auf englisch.


mp3 Audios auf Facebook

Samstag, 24. März 2012

Audios auf Facebook einbinden geht recht einfach. Vorausgesetzt, das Audio liegt irgendwo im Web. Zum Beispiel auf deinem eigenen Webspace. Und vorausgesetzt weiterhin, das Audio liegt als .mp3 Datei vor.
Einfach die Adresse als Status eingeben, und Facebook bindet automatisch einen Player an.
Screenshot

Etwas komplizierter wird es, wenn das Ganze unterwegs mit dem iPhone erledigt werden soll. Ich beschreibe mal die von mir gefundene Lösung:

  1. Die Aufnahme erledige ich mit dem FiRe Field Recorder. Nicht nur, weil FiRe die bessere Aufnahmequalität liefert (sogar in Stereo, falls ein entsprechendes Mikrofon angeschlossen ist, z. B. das Tascam IM2), sondern vor allem, weil FiRe den direkten Upload auf meinen Server via FTP ermöglicht.
    Screenshot FiRe
  2. Ich wähle in FiRe das AAC Format. Der Dateiname, den FiRe automatisch vergibt, lautet dann beispielsweise Recording 12.m4a.
  3. Im nächsten Schritt rufe ich FTPonTheGo auf, und lade die soeben hochgeladene Datei herunter auf das iPhone.
  4. Nun kommt der online File Converter zum Einsatz. Open in … auf die herunter geladene Datei bietet unter anderem an, in File Converter zu öffnen.
    Screenshot File Converter 1
  5. In File Converter vergebe ich einen sprechenden Dateinamen, und wähle MP3.
    Nun wird die Datei zum Conversion Server von File Converter hochgeladen, dort umgewandelt, und wieder herunter geladen.
    Screenshot File Converter 2
  6. Die umgewandelte Datei kann wiederum mit FTPonTheGo hochgeladen werden.
  7. Endlich habe ich jetzt ein .mp3 im Web, dessen Adresse ich wie oben beschrieben als Statusmeldung bei Facebook eingeben kann.

Ja, ich geb's ja gerne zu: Es muss sich schon um ein besonderes Ereignis handeln, wenn man sich das unterwegs antun will.


AirPrint vom iPhone ohne AirPrint Drucker

Donnerstag, 22. März 2012

Drucken direkt vom iPhone, dieser Wunsch kommt doch immer wieder mal auf. Apple hatte ja auch ein Einsehen, und AirPrint erfunden. Leider ist dazu ein spezieller Drucker erforderlich.

Aber es geht auch ohne. Mein Laserdrucker, der via USB am Router hängt, kann jetzt AirPrint! Eine nette App auf dem Mac machts möglich: Printopia.

Screenshots vom iPhone:

Screenshot 1
Screenshot 2
Screenshot 3
Screenshot 4

Das klappt wie geschmiert. Vorausgesetzt, die App auf dem iPhone unterstützt Drucken via AirPrint. Aber das werden täglich mehr. Aus dem Fotoalbum, aber auch Safari, Evernote, Simplenote u. a. klappt es schon.


Eine Lektion Toleranz

Mittwoch, 21. März 2012

Schild: Rauchen erlaubt. 1 Euro pro Person
Eine Schiefertafel am Tresen. Darauf mit Kreide geschrieben: Rauchen erlaubt. 1 Euro pro Person

Rauchen erlaubt für 1€ pro Person. Im Gasthaus zur Remise in Wien. Die im Sparschwein gesammelten Einnahmen dienten wohl dazu, Kontrolleure milder zu stimmen.
Leider musste das Gasthaus zur Remise inzwischen schließen. Ein Stück gelebte Toleranz ist gegangen.


Ein QR Code für jede Webseite

Dienstag, 20. März 2012

QR Code von http://webdesign.weisshart.de

Was ist das?

Einfach das unten stehende Codesnippet in den Quelltext einer beliebige Seite einfügen, und schon wird der QR Code mit der Seitenadresse erzeugt. Smartphone-Nutzer können so die Adresse ohne Tippen erfassen. Für das iPhone gibt es zum Beispiel semacode

Danke http://lilqr.com/

Nachtrag 23.05.2012

Wie mit externen Diensten so üblich: Sie sind irgendwann kaputt. Also eine nette Spielerei, aber nicht produktiv nutzbar. So auch lilqr.com.
Ab sofort wird daher die Erreichbarkeit von lilqr.com vorab abgefragt, und wenn der Service nicht erreichbar ist, wird kein hässlicher Platzhalter im Footer der Seiten angezeigt.

Nachtrag 16.10.2012

Wie mit externen Diensten so üblich: Sie sind irgendwann kaputt. Bei lilqr.com ist es so weit.
Ich habe daher ein Script zur Erzeugung des QR-Codes selbst gehostet.

Nachtrag 08.01.2013

Auch terragon ist nicht mehr erreichbar. Hier die Autorenseite.


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