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Webdesign nach Maß von webdesign weisshart

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Clearly - Schöner Lesen mit einem Add-on für Firefox

Freitag, 23. Dezember 2011

Die Idee ist nicht ganz neu: Lesen im Web verschönern, durch Ausblenden aller unnötigen, ablenkenden Komponenten wie Werbung, Navigation usw. Bereits Adblock Plus hilft bereits etwas dabei. Bekannt dürfte auch Readability sein, das meines Wissens erstmals aus "verstyltem" Seitendesign schön lesbare Seiten gemacht hat. Der bisher gelungenste Ansatz ist allerdings Cleary von Evernote. Clearly auf der Seite des Herstellers. Screenshot ohne Clearly Screenshot mit Clearly
Das Schönste: "Entrümpeln" mittels Clearly mittels frei konfigurierbarem Tastaturkürzel. Und zurück mit Esc. Das müsste doch auch was sein für Screen Reader Nutzer.


Die Büchse der Pandora

Sonntag, 4. Dezember 2011

… sollte man tunlichst nicht öffnen.

Der Webseiten-Bastler, der für den Internetauftritt des Pandora Store Wien www.pandora-store.at/) verantwortlich zeichnet, hat diese Erkenntnis wohl zu wörtlich genommen. Besucher der Site werden von folgender Startseite begrüßt:

Screenshot

Nein, nicht alle Besucher sehen eine leere Seite. Nur Besucher, deren Browser keine Grafiken anzeigt. Weil sie Grafiken deaktiviert haben (im mobilen Browser zum Beispiel, um unterwegs Traffic zu sparen), oder Benutzer eines Screen Readers. Diese Besucher werden auch nie erfahren, dass es auf der Seite weiterführende Links gibt, z. B. zu einer Seite mit Adressen und Öffnungszeiten. Aber genau diese Besuchergruppe muss auch nicht wissen, dass es noch weitere Seiten gibt. Die bestehen nämlich auch wieder nur aus Grafiken, und unsere Besuchergruppe würde wieder nur eine leere Seite sehen. (Screenshot siehe oben; einen weiteren Screenshot konnte ich mir ersparen.)

Der Pandora Store kann vermutlich leicht auf diese 10 oder 20 Prozent potenzieller Kunden verzichten. Falls nicht, sollte man dem verantwortlichen Webseiten-Bastler mal erklären, dass man die gleiche Optik auch mit "ordentlicher" Technik erreichen kann, dass man schöne Webseiten erstellen kann, ohne von vornherein einen erheblichen Prozentsatz potenzieller Kunden auszuschließen.

Bevor ich's vergesse: so sieht die Webseite mit aktivierten Grafiken aus:

Screenshot


Ein Inhaltsverzeichnis für Podcasts - (m)ein Wunsch

Samstag, 3. Dezember 2011

Viele interessante Inhalte werden heute im Web als Podcast angeboten. Dabei gibt es, mehr noch als beim geschriebenen Wort, große Unterschiede bezüglich der Informationsdichte. Oder, um es direkter auszudrücken: Beim Podcasten ist die "Schwafelngefahr" noch größer als beim geschriebenen Wort. Und so kommt es, dass häufig 5 Minuten wertvoller Inhalt, Inhalt, der mich speziell interessiert, irgendwo in 1 Stunde Podcast "versteckt" ist.
Anders als bei Geschriebenem gibt es aber beim Podcast nicht die Möglichkeit des Querlesens, des Scannens. Zum Hören eines Podcast kann ich bestenfalls, je nach verwendetem Programm, die Geschwindigkeit der Wiedergabe erhöhen. Aber selbst dann muss ich für den einstündigen Podcast 30 Minuten Zeit aufbringen, ohne Sicherheit, gesuchte Inhalte vorzufinden.
Nun zu meinem Wunsch: Ein Inhaltsverzeichnis, das es mir ermöglicht, über die Zeitanzeige direkt bestimmte Bereiche anzusteuern. So etwas gibt es. Nur leider viel zu selten. Daher zeige ich im Folgenden ein mustergültiges Beispiel:
Working Draft, ein wöchentlicher News-Podcast für Webdesigner und -entwickler

Das Inhaltsverzeichnis wird in mehreren Formen angeboten:
Einmal auf der Webseite:
Screenshot

Zum anderen im Podcasting-Programm. Hier z. B. auf dem iPhone mit Instacast:

Screenshot

oder auf dem iPhone mit dem in die Musik-App integrierten Podcast-Reader:

Screenshot

Instacast liefert das Inhaltsverzeichnis mit Hyperlinks. Das heißt, man kann direkt aus dem Inhaltsverzeichnis zur verlinkten Stelle im Podcast springen. Und das alles in einer Form, die auch von Screen Readern erkannt wird.

Audio Download des Hörbeispiels (mp3 - 337 kB)


So wünsche ich mir Podcast-Hören. Und von Seiten der Ersteller erfordert dies nur wenig zusätzlichen Aufwand.


FiRe Recorder App verschlimmbösert, und mit VoiceOver nicht mehr bedienbar

Freitag, 2. Dezember 2011

Wieder mal eine App, die nach einem Versionssprung nicht mehr mit VoiceOver bedienbar ist. Und wieder nur wegen einer Kleinigkeit, bei der die Entwickler schlicht geschlampt haben.

Was ist passiert? Um versehentliche Aufnahmen zu vermeiden, muss jetzt ein Slider bedient werden, wo früher ein Button war. Screenshot:

Screenshot

Hier der Screenshot der Vorgängerversion:
Screenshot

Der Slider wird von VoiceOver zwar vorgelesen, aber er kann nicht aktiviert werden. Weil die Entwickler nicht einen Standard-Slider verwendet haben, sondern selbst etwas "erfinden" mussten. Und dabei VoiceOver einfach vergessen haben. Es gibt keine Möglichkeit, diesen Slider zu aktivieren, so lange VoiceOver aktiv ist. Auch Umschalten auf Standardgesten hilft nicht.

Ich habe die Entwickler auf den Fehler hingewiesen.

Hinweis: die alte Version ist noch erhältlich: App Store Link


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