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Webdesign nach Maß von webdesign weisshart

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MP3 von YouTube & Co. - noch viel schneller

Montag, 23. November 2009

Vor einigen Tagen habe ich eine Technik vorgestellt, um auf die Schnelle MP3 Dateien von YouTube Videos zu erstellen.

Es geht noch um vieles schneller und komfortabler.
Der kostenlose online YouTube zu MP3 Konverter macht's möglich.

  1. Gib die URL des Videos ein, das du in MP3 konvertieren willst. (z.B. http://www.youtube.com/watch?v=dfDIaN9KMbE)
  2. Sobald die Konvertierung fertig ist, öffnet sich das Dialogfenster zum Speichern auf der eigenen Festplatte.
  3. Fertig.

Nochmal komfortabler geht es mit einer Firefox Erweiterung namens Youtube to MP3.
Diese Erweiterung nimmt dir den Schritt 1, das Eingeben der Video URL, ab, und startet sofort die Konvertierung.
Dazu werden in alle YouTube Seiten zwei Link eingefügt:
Convert & Download as MP3
Convert & Download as MP3 (HQ)

Position der beiden Convert-Links auf der YouTube Seite


Von Google und Screen Reader Benutzern lernen

Von einem Screen Reader Nutzer hörte ich neulich beiläufig folgende Bemerkung:

Die Google-Ergebnisse kann man jetzt endlich ordentlich lesen, seit Google die Seite mit Überschriften strukturiert hat.

Tatsächlich: Jeder einzelne Treffer ist als h3 ausgezeichnet, und damit komfortabel per Screen Reader anzuspringen.
Aber die Ergebnisseiten waren doch immer schon als nummerierte Listen aufgebaut? Und allein dadurch schon mit Screen Readern optimal zu scannen und zu navigieren?

Des Rätsels Lösung: Innerhalb jedes Listenelements ist der Link zur gefundenen Seite als h3 Überschrift ausgezeichnet. Das ist in HTML erlaubt, und macht auch semantisch Sinn. Wenn denn nach der Überschrift tatsächlich ein Kapitel folgt. Die Treffer in den Google Ergebnissen könnte man tatsächlich als einzelne Kapitel bezeichnen.

<ul>
   <li>
      <h3>Überschrift des 1. Listenpunkts</h3>
      Text des 1. Listenpunkts.
   </li>
   <li>
      <h3>Überschrift des 2. Listenpunkts</h3>
      Text des 2. Listenpunkts.
   </li>
</ul>

Ich hab' die Technik übernommen: Für Kommentare. Z. B. in diesem Artikel. Die Kommentare sind als nummerierte Liste ausgezeichnet, und jeder Kommentar hat eine h3 Überschrift.
Semantisch korrekt, und optimal lesbar.


MP3 auf die Schnelle

Samstag, 14. November 2009

Musik, auch urheberrechtlich geschützte Musik, darf zur eigenen Verwendung kopiert werden.
(Ob die Quelle, von der ich kopiere, eine Urheberrechtsverletzung begeht, steht auf einem anderen Blatt.)

You Tube und ähnliche Video Portale sind voll mit Musikvideos, und nach dem de facto Ende der Musiktauschbörsen eine ergiebige Quelle. Und Google & Co. helfen bei der Suche nach fast jedem Titel.

Da ich nur den Ton vom Video will, ist die Sache mit dem Speichern ganz einfach. Ich nehme einfach auf, was mein PC abspielt.

Ein pfiffiges Programm, das direkt im mp3-Format aufnimmt, ist CDex. CDex ist frei (GPL Lizenz), und Download Quellen im Internet schnell ergoogelt. Hier ein Beispiel Download Link.

Beschreibung

CDex ist ein CD-Ripper, der alle wichtigen Funktionen zum Erstellen von MP3s mitbringt. Das Programm ist sehr übersichtlich. Auch Einsteiger finden sich schnell zurecht.

Mit dem CD-Ripper und dem integrierten Lame Encoder lassen sich ohne weiteres Zubehör qualitativ gute MP3s aus Audio CDs erstellen. Neben den bereits enthaltenen Lame, Ogg Vorbis und FLAC Codecs werden auch WMA und ACM-Codecs unterstützt.
Mit CDex können nicht nur Audio CDs konvertiert werden, sondern auch WAV Dateien. CDex dient hier als Benutzeroberfläche für die vorhandenen Encoder. Das Umkodieren (mp3->mp3, mp3->wav, ogg->wav, …) ist ebenfalls kein Problem.

CDex bietet außerdem eine Normalisierungsfunktion (Lautstärkeangleichung), freedb-Unterstützung (um die Titel/Dateien per Internet automatisch zu benennen), einen internen Audioplayer und einen einfachen Line-In Recorder.


Dynamische Textersetzung vs. Screen Reader

Dienstag, 10. November 2009

Das Design von Schriften bereitet bei der Gestaltung von Webseiten immer wieder Kopfschmerzen. Nur eine Handvoll Fonts sind auf allen Systemen verfügbar, und aufwendige grafische Effekte sind nahezu unmöglich, wenn man sich an CSS und HTML Standards halten will.

So die Einleitung eines Artikels, der eine inzwischen mehrere Jahre alte Technik beschreibt. Eine Technik, die hier immer noch eingesetzt wird, um die Überschriften im Style Leonardo zu generieren.

Nun mag ja in einigen Jahren @font-face embedding allgemein verfügbar sein. Bis es so weit ist halte ich die Dynatext Technik noch immer für eine der besten:
Das fallback, d. h. die Funktion ohne Javascript, ist perfekt.
Und die Barrierefreiheit ebenso.
Wirklich?
Mal in einem Screen Reader testen:


Download des Hörbeispiels (mp3 | 76 kB)

Was sagt der Screen Reader? (im Hörbeispiel ist es der NVDA)

Webdesign nach Maß - Grafik - von - Grafik - webdesign weisshart

Zugegeben. Das zweimalige Ansagen einer Grafik ist nicht schön. Aber akzeptabel. Und die Technik damit barrierefrei: Es geht keine Information verloren; und die Navigation mit dem Screen Reader funktioniert weiterhin (in diesem Fall das Anspringen von Überschriften).
Die Belästigung für Screen Reader Nutzer durch das unschöne Ansagen der Grafiken hält sich in Grenzen, da diese Technik der dynamischenTextersetzung aus Performance Gründen ohnehin nur für kürzere Textpassagen, z. B. Überschriften, einsetzbar ist.


Bloggen - mit oder ohne Datum?

Montag, 9. November 2009

Bloggen, ohne die Artikel mit einem Erscheinungsdatum zu versehen. Diese Unsitte treffe ich immer häufiger an. Meine Reaktion ist dann meist: Nichts wie weg. Weil ich einfach keine Lust habe, mich so lange durch den Inhalt zu wühlen, bis mir klar ist, ob der Artikel aktuell, oder uralt und längst überholt ist.
Was aber könnte Blogger veranlassen, auf die gute alte journalistische Gepflogenheit zu verzichten, ihre Artikel mit einem Datum zu versehen?
Meine Vermutung: Damit schaffen sie sich die Möglichkeit, ihren Senf immer wieder aufzuwärmen und als aktuell zu verkaufen.

PS: Natürlich gibt es auch gute, zeitlose Veröffentlichungen im Web.


The Twitter Times - Twitter selektiv

Sonntag, 8. November 2009

Die Rosinen aus dem ganzen, oft geistlosen Gezwitscher herauspicken. Nicht einfach. Selektives Vorgehen bei der Auswahl der "Verfolgten" ist der erste Schritt. Gegebenenfalls auch einmal "defollowen". Weiter eingrenzen lässt sich die Flut durch das Anlegen von Listen.

Ein pfiffiger Ansatz ist The Twitter Times

The Twitter Times is a real-time personalized newspaper generated from your Twitter account

Twitter Times generiert eine Art Zeitung aus den Tweets der von mir "Verfolgten", und verwendet teilweise auch Tweets von "friends of friends", quasi "Verfolgten zweiter Ordnung".
Wie von Zauberhand verschwinden dabei alle Tweets ala: "habe gut gefrühstückt …".
Das Ergebnis, nicht immer ganz frei von false results, wird so weit möglich mit referenzierten multimedialen Inhalten ausgeschmückt, und ist recht komfortabel zu lesen. Und irgendwie halt ein Spiegel meiner eigenen Auswahl. Nicht unamüsant.


Warum ich twittere

Freitag, 6. November 2009

Vor gut 2 Wochen fragte ich mich, warum ich nicht twittere.
Jetzt, 2 Wochen später, ein Versuch, die Frage zu beantworten: "Warum twittere ich?"

Mein Einstieg war ausschließlich durch mein Interesse an der Technik begründet. Ich war einfach neugierig, welche Möglichkeiten dieses für mich neue Medium bietet. Schnell entdeckte ich z. B. die Möglichkeit, mein Twitter mit RSS Feeds zu füttern. Twitterfeed ermöglicht, dass innerhalb einer Stunde nach Veröffentlichung dieses Blogbeitrags ein Hinweis auf eben diesen Beitrag getwittert wird. Ohne mein Zutun.
Noch herausfordernder fand ich die Aufgabe, meine letzten Tweets auf der Startseite meiner Homepage anzuzeigen. Klar, hierfür gibt es fertige Lösungen, wie z. B. twitter_badge. Aber ein paar Zeilen eigener PHP Code tun es auch, und ich habe volle Kontrolle über Funktion und Aussehen. Ich werde den Code demnächst veröffentlichen.

Gut. Nun bin ich also drin, in Twitter. Und kann mir selbst ein Bild machen über den Sinn oder Unsinn von Mitteilungen, die maximal 140 Zeichen umfassen dürfen. Um es kurz zu machen: Ich selbst entscheide, welche Informationen mich interessieren. Nicht anders als am Zeitschriftenstand, oder beim Fernsehprogramm. Niemand zwingt mich, jeden Blödsinn zu lesen, zu hören oder anzuschauen. Im Fall von Twitter können Werkzeuge wie Gruppen (in fast allen Twitter Clients verfügbar) oder auch das neue Listenfeature von Twitter selbst beim Vorsortieren helfen.
Und dann kann es tatsächlich passieren, dass sich unter dem ganzen Gezwitscher interessante Hinweise finden, die zum Weiterlesen animieren. Und die Aktualität ist fast nicht mehr zu überbieten.

Und wie halte ich es selbst mit Zwitschern? Muss ich jetzt auch der Welt mitteilen, was es heute zum Frühstück gab?
Bestimmt nicht. Davon hält mich hoffentlich die Anzeige meiner aktuellsten Tweets auf meiner Homepage ab.

To be continued. Bestimmt.


Bei Google nur noch die Position eins bis drei wertvoll

Mittwoch, 4. November 2009

Es war einmal eine Zeit, da freuten sich die Leute, wenn Ihr Webauftritt bei Google auf der ersten Seite gelistet wurde.
Gute alte Zeit!
Inzwischen sieht die erste Seite bei Google so aus (zumindest bei umkämpften Suchbegriffen):

  1. Kopf mit der Suchmaske
  2. 3 Zeilen Werbung
  3. Suchtreffer 1 bis 3
  4. Eine Zeile mit 78px hohen Bildchen: "Ergebnisse Bildersuche nach (Suchbegriff)"
  5. Lokale Branchenergebnisse für (Suchbegriff) mit einer 310px hohen Google Map

Macht zusammen, je nach Länge der Werbung und der 3 Suchtreffer, mindestens 1000 - 1100px.
Und erst unterhalb kommen die Treffer 4 bis 10. Also auch auf relativ großen Monitoren ohne Scrollen nicht sichtbar.

Fazit: Wer nicht auf Position 1 bis 3 gelistet ist, wird wohl kaum bis selten noch angeklickt. Es sei denn, er schaltet Werbung.


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