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Webdesign nach Maß von webdesign weisshart

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Warum nur twittere ich nicht?

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Verd… - ich bin doch ansonsten auch nicht ängstlich beim Umgang mit neuen Techniken. Aber bei Twitter geht es nicht um eine neue Technik. Es geht um eine neue Kommunikationsform. Und alle meine bisherigen Versuche, dieser Art von Kommunikation etwas abzugewinnen, scheiterten im Ansatz. Ich kann einfach keinen Sinn darin sehen, wenn Schulkinder in maximal 140 Zeichen aller Welt mitteilen, was sie gerade tun.

Vor knapp einer Woche war ich beim A-TAG '09 - Fachkonferenz "Barrierefreies Internet"; als Vortragender. Und rund um diese Veranstaltung wurde getwittert, was das Zeug hielt. Steckt hinter dem Gezwitscher möglicherweise doch mehr als Kinderkram?

Also gut: ich startete einen neuen Versuch. Tatsächlich: die schnellsten Links zu Berichten und Kommentaren (in Blogs) und Fotos von der Veranstaltung (Flickr) fand ich bei Twitter. Muss ich meine Haltung revidieren?

Ich wage mal eine vorsichtige Annäherung:
Auf der Seite Mein Vortrag beim A-Tag habe ich ein Widget eingebaut, um das laufende Gezwitscher zum A-Tag anzuzeigen.
Ja, ich weiß. Meine Art, mit Twitter zu flirten ist alles andere als gewöhnlich. Aber es bringt einen Hauch von Web 2.0 auf meine Seiten.

Nachtrag 23. Oktober:

Follow me on Twitter

LOL


Was zu viel ist, ist zu viel.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Eine Sache, die ich nie müde werde darüber zu Schreiben oder zu Lesen ist gutes Webdesign

So beginnt der neueste Beitrag bei Dr. Web, den ich hier bewusst nicht verlinke.
(www.drweb.de/magazin/tolle-css-und-xhtml-website-designs/)
Warum ich nicht verlinke? Weil die Webseite gestandene 4 MB groß ist. Und was zu viel ist, ist zu viel.
Gut, die Zeiten von 30 kB Startseiten sind wohl endgültig vorbei. Schade eigentlich; konnte man sich mit 30 kB doch so wunderbar auf den Inhalt konzentrieren.
Aber 4 MB? Ich häng' hier gerade gelangweilt auf dem Hotelzimmer rum. Ein Haus ohne WLAN. Also muss mein PDA als Modem herhalten. Und dann soll ich glauben, dass eine Seite mit 4 MB "gutes Webdesign" ist?


Noch ein Feed

Dienstag, 13. Oktober 2009

Der RSS Feed meines Blogs hat einige treue Leser. Der eine oder andere Abonnent hat sich sogar schon geoutet. Schön zu wissen, dass man nicht in den Wind schreibt. Ich sag' an dieser Stelle einfach mal danke für das Interesse, auch an die Adresse der Nur-Leser / Nicht-Kommentierer.

Inzwischen bin ich dazu übergegangen, bestimmte Themen aus dem - kurzlebigen - Blog auszulagern, und habe hierfür eine eigene Rubrik Artikel eingerichtet. Dort stelle ich Artikel ein, die für einen Blogeintrag zu umfangreich sind, und von denen ich hoffe, dass sie auch nach einiger Zeit noch lesenswert sind.
Für Nutzer von RSS Feeds gibt es auch diese Artikel als Feed:
http://webdesign.weisshart.de/artikel_feed.xml


Webseiten vorlesen für Alle

Montag, 12. Oktober 2009

Seit einiger Zeit schon gibt es auf manchen Seiten im Web die Möglichkeit, sich die Seite vorlesen zu lassen.
Zum Beispiel bei heise online

Dazu muss lediglich ein Grafiklink angeklickt werden.vorlesen / MP3 download

Dass dieser Service nicht für blinde Surfer gedacht sein kann, ist offensichtlich. Wie sollte ein Blinder den Link zum Anklicken finden? Dazu braucht er erst einmal einen Screen Reader, der ihm die Seite vorliest – und wenn der Screen Reader liest, dann braucht er den Vorleseservice nicht mehr.

Wozu also der Aufwand?
Nun gut, ich habe gelernt, dass angeblich Menschen mit Leseschwäche für diese Erleichterung dankbar wären.
Ich kann das leider nicht überprüfen, aber meine persönliche Meinung ist: Man schmückt sich mit einem mehr oder weniger nutzlosen Feature, um zu demonstrieren, wie fortschrittlich man ist, wie sehr man um Barrierefreiheit bemüht ist.

Was ist aber mit der scheinbaren Zielgruppe, den blinden und sehbehinderten Surfern, die einen Screen Reader benutzen? Wehe, wenn sie versehentlich diesen Link betätigen. Dann fängt die Vorleserei an, während gleichzeitig der Screen Reader den Inhalt eines Popups vorliest, das sich beim Klick öffnet. Und das klingt dann so:

Audio Download des Hörbeispiels (mp3 - 428 kB)

Warum schildere ich das so detailliert?
Ich suche immer noch nach einer Möglichkeit, Seiteninhalte vor Screen Readern zu verstecken. Hier wäre ein klassischer Anwendungsfall. Und ein Fall für praktizierte Gleichberechtigung. Warum soll ich Screen Reader Nutzern Inhalte präsentieren, die im besten Fall überflüssig für sie sind.

Leider kann man zwar Seiteninhalte zuverlässig vor sehenden Besuchern verstecken, aber der umgekehrte Weg scheint nicht möglich zu sein.
Oder doch? Kennt jemand eine Technik?


RSS Feed mit Bildern

Samstag, 10. Oktober 2009

Große Portale schmücken häufig ihre RSS Feeds mit Bildern. Das wollte ich für meinen Artikel Feed auch. Nur wie macht man das?

Das xml file für den Feed schreibe ich, wie alles, von Hand. Aufbau einer RSS Datei

Nun das Bild. Ganz einfach – wenn man weiß wie.
Ein ganz normaler Hyperlink zum Bild in HTML Syntax an den Anfang der <description>.
Also:

<description>
<img width="120" height="102" src="http://webdesign.weisshart.de/images/fenster_120.jpg" alt="Foto: Geraniengeschmücktes Fenster" />
Die Geister scheiden sich daran, …

Nein, das geht nicht! Das xml file wird invalide, und das Bild nicht angezeigt.
Der HTML Teil muss als CDATA ausgezeichnet werden:

<description>
<![CDATA[
<img width="120" height="102" src="http://webdesign.weisshart.de/images/fenster_120.jpg" alt="Foto: Geraniengeschmücktes Fenster" />
]]>
Die Geister scheiden sich daran, …

Schon klappt das.


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