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Webdesign nach Maß von webdesign weisshart

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Menü unten?

Mittwoch, 27. Februar 2008

Das Menü gehört mit zu den wichtigsten Komponenten einer Website. Kein Zweifel. Und deshalb befindet es sich auch immer oben, links oder rechts, auf jeden Fall aber »above the fold«, ist also ohne Scrollen sichtbar.
Nutzer von Screen Readern, PDAs und Handys, sowie Suchmaschinen sind diesbezüglich ganz anderer Meinung. Sie hätten gerne das Wichtigste, nämlich den Inhalt, zuerst.
Die Lösung, um Alle zu bedienen: Das Menü kommt im markup, im Quelltext, ans Ende, und wird per CSS in die linke oder rechte Navigationsspalte positioniert. Damit die oben erwähnten Nutzergruppen das Menü leicht erreichen, gibt es einen skip link ganz am Anfang der Seite, um das Menü direkt anzuspringen. Zu erreichen (zu sehen) ist dieser skip link mit der Tab-Taste.
Ich hab' jetzt mal etwas anderes probiert: Auf dieser Seite bleibt die Navigation unten. Aus Designgründen.
Schön. Und gewagt. Wenn das Browserfenster des Besuchers, warum auch immer, so klein ist, dass er das Menü nur durch Scrollen erreicht? Ist das nicht irritierend?
Nein!
Denn in diesem Fall wird das Menü eben oben angezeigt.
Ich erreiche dies durch ein pfiffiges Javascript. Danke an SELFHTML
(Sollte Javascript nicht verfügbar sein, bleibt das Menü eben unten. Aber die Seite funktioniert weiterhin.)

Nachtrag: Hab' ich eigentlich erwähnt, daß der IE das natürlich nicht kann?


Komfortable Formulare

Montag, 25. Februar 2008

Mehrzeilige Texteingabefelder in Formularen <textarea> sind auf den meisten Webseiten aus Designgründen viel zu klein. Häufig passen nur 5 oder 6 Zeilen in das Eingabefeld, dann erscheint ein Scrollbalken. Damit wird es äußerst unbequem, das Geschriebene zur Korrektur noch einmal zu lesen.
Safari-Nutzer können das Textfeld mit der Maus vergrößern, und Firefox-Nutzern steht eine gleichwertige Extension zur Verfügung, wie ich hier beschrieben habe.
Eine weitere, elegante Lösung habe ich kürzlich gefunden (ich weiß leider nicht mehr wo, dennoch danke an Unbekannt).
Mittels eines Javascript eventhandlers wird das Textfeld automatisch nach unten verlängert, sobald bei der Texteingabe die letzte sichtbare Zeile erreicht ist:

<textarea onkeyup="this.style.height=Math.max(this.scrollHeight,150) + 'px';this.style.overflow='hidden'" …

Mit den 150 px Höhe muß man eventuell ein wenig experimentieren, um ein Springen der angezeigten Höhe zu vermeiden.
Diese Javascript-Lösung ist selbstverständlich unobtrusive, d. h. wenn Javascript nicht zur Verfügung steht, verhält sich das Texteingabefeld ganz normal, wie oben beschrieben.
Klar, dass ich das gleich hier mal probieren musste.


Spam Mails

Dienstag, 19. Februar 2008

Ja, zu diesem Thema wurde schon viel geschrieben. Auch ich hab' hier ein paar grundsätzliche Anmerkungen hinterlassen.
Meine Aussage dort:

… dieser Tipp ist wenig hilfreich, wenn Du unter Deiner E-Mail Adresse ein Gewerbe betreibst. Wer keinen (E-Mail) Briefkasten hat, kriegt zwar keine unerwünschte Werbung, aber eben auch keine Aufträge.

Nun bin ich auf eine hochentwickelte Technik gestoßen, die E-Mail Adresse auf einer Webseite so darzustellen, dass die bösen Spider sie nicht finden.
In wenigen Worten beschrieben: Die E-Mail Adresse - als anklickbarer Link, versteht sich - wird nur angezeigt, wenn AJAX verfügbar ist. Ansonsten wird nur ein Bild mit der E-Mail Adresse gezeigt. Die Technik setzt darauf, dass die bösen Spider kein AJAX können; und natürlich sollten sie auch keine Bilder lesen können.
Das Script dazu gibt es bei Tim Reeves
Ich hab' die Technik mal auf einer neuen Website eingesetzt, mit einer ganz frischen E-Mail Adresse. Mal sehen, wie lange das gut geht?


Die unendliche Geschichte hat ein Ende gefunden

Samstag, 16. Februar 2008

Nach exakt 5 Wochen ist es mir gelungen, eine domain aus den Klauen von 1und1 loszureissen. Inzwischen ist mir auch die dahinter steckende Systematik klar geworden:

  • 1und1 zögert jeden der für einen Domaintransfer erforderlichen Schritte solange wie eben möglich und zulässig hinaus, und schreckt zu diesem Zweck auch nicht davor zurück, immer wieder mal eigene Fehler vorzuschieben.
  • Ab dem Moment der Kündigung wird jegliche Kommunikation eingestellt. Ausnahme: die kostenpflichtige Hotline.
  • An der Hotline sitzen überwiegend Leute, mit denen, aus verschiedenen Gründen, die Verständigung extrem schwierig und damit langwierig ist.

Durch diese Kombination lässt sich spielend einiges an Hotline-Zeit herausholen. Auch damit lässt sich Geld verdienen.

Ablauf eines .com Domain-Transfers

  1. Kündigung beim alten Provider
  2. alter Provider entsperrt die Domain und versendet an mich einen Auth-Code
  3. ich übermittle den Auth-Code an den neuen Provider, der daraufhin den Transfer anstößt
  4. der Registrar kontaktiert mich und fragt an, ob ich dem Transfer zustimme - zeige ich keine Reaktion, wird der Transfer geblockt
  5. ich stimme dem Transfer zu
  6. ich erhalte eine Benachrichtigung, dass ein Transfer eingeleitet wird - sofern 7 Tage kein Protest von mir kommt, wird der Transfer abgeschlossen
  7. 7 Tage später ist die Domain auf den neuen Provider aufgeschaltet.

Die unendliche Geschichte

Freitag, 15. Februar 2008

… oder wie kommt man von 1und1 wieder weg.

Vor drei Tagen habe ich diese E-Mail an den Support von 1und1 geschrieben, in der Hoffnung, mit meiner domain endlich von 1und1 wegziehen zu können.
Nachdem ich bisher keinerlei Antwort erhalten habe, also wieder einmal ein Anruf bei der - natürlich kostenpflichtigen - Hotline.
Dort - welch' Glück, ich konnte mit einem deutschsprachigen Mitarbeiter reden, was die Kommunikation wesentlich erleichterte - erhielt ich die Auskunft, die domain sei "im Transit" und würde innerhalb von 24 bis 72 Stunden umziehen.

Ob diese neue Entwicklung Resultat meiner E-Mail ist, oder ob die vorhergehende telefonische Auskunft einfach falsch war, werde ich wohl nie erfahren.

Und ob diese neue Auskunft richtig war, werde ich nach Ablauf der 72 Stunden wissen. So recht glaube ich noch nicht daran.


Noch ein Validator

Mittwoch, 13. Februar 2008

Der »Qualidator«
Was er zu meiner Seite meint:

Gratulation!
Ihre Website schneidet in der Gesamtanalyse exzellent ab und spielt in der "Premium League"!
Die Zugänglichkeitsrichtlinien (Accessibility) wurden auf höchstem Niveau vorbildlich umgesetzt.
Hinsichtlich der Usability Grundsätze wurde die Website vorzüglich realisiert.
Der Suchmaschinenoptimierung wurde bestmögliche Beachtung geschenkt.

Quality monitored by qualidator.com

Und ausser dieser Bauchpinselei gibt's dafür auch noch ein Pickerl.


Solche Automaten sollte man aber auch nicht zu ernst nehmen. Die mit Abstand erfolgreichste Website der Welt wird vom Qualidator folgendermaßen bewertet:

Die getestete Website ist qualitativ überdurchschnittlich realisiert, verfügt aber in einigen Punkten über Verbesserungspotential.
Es bestehen bezüglich der Zugänglichkeit (Accessibility) viele Barrieren für (behinderte) Besucher, die optimiert werden sollten.
Die Usability Grundsätze wurden bei der Realisation der Website gut beachtet. Es besteht jedoch ein Verbesserungspotential.
In vielen Bereichen verfügt die Website über eine suchmaschinenoptimierte Umsetzung.


Drum prüfe, wer sich ewig bindet

Dienstag, 12. Februar 2008

… und wer eine Domain bei 1und1 registriert.
Falls diese Domain jemals zu einem anderen Provider umziehen, dann …

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich schreibe im Auftrag des Domaininhabers Herrn A. B.
Kundennummer xxxxx

Die domain example.com wurde am 12.01 zum Providerwechsel gekündigt.
Am 19.01. wurde die Kündigung bestätigt.
Seitdem wurden durch den neuen Provider insgesamt 3 (drei!) KK Anträge gestellt. Letztmals am 10.02.
Jedesmal scheiterte der Antrag mit der Aussage: "Tut uns leid, da ist etwas schiefgelaufen" ohne weitere Angabe von Details.

Eine telefonische Anfrage heute bei Ihrem Support bezüglich des Status des aktuellen - dritten! KK Antrags wurde wie folgt beantwortet:
"Der KK hat leider nicht geklappt. Bitte veranlassen Sie durch den neuen Provider einen erneuten KK"

Ich bitte um Prüfung des Sachverhalts und verbindliche Mitteilung, was zu unternehmen ist, damit 1und1 die domain freigibt.
Ein erneuter, vierter! Versuch erscheint nicht erfolgversprechend, da auch die ersten 3 Versuche ohne Angabe näherer Gründe nicht erfolgreich waren.

Ich danke für Ihre Kooperation und bitte um Rückantwort.

mit freundlichen Grüßen

Fritz Weisshart
webdesign weisshart
Dipl.-Ing.(FH) Fritz Weisshart & Co. GbR
http://webdesign.weisshart.de/
E-Mail: webdesign@weisshart.de

Mal sehen, wie lange es noch dauert, mit dieser Domain von 1und1 wegzukommen. Durch die bisher einmonatige Verzögerung hat 1und1 ja immerhin € 1,19 Gebühren eingenommen. Ich gehe davon aus, dass hinter diesem Geschäftsgebaren System steckt. Kleinvieh macht auch Mist.


Resizeable Textarea

Sonntag, 10. Februar 2008

Textareas, also die Eingabefelder für Nachrichten in Kontaktformularen, Gästebüchern o. Ä., sind fast immer zu klein.
Aber es gibt Abhilfe:
Mit dem Safari-Browser, selbst mit der Beta-Version für Windows, lässt sich jede Textarea mit der Maus nach Belieben vergrößern oder verkleinern. Das funktioniert durch drag & drop, wie bei der Größenanpassung von beliebigen Fenstern.
Firefox-Nutzer müssen nachrüsten. Eine entsprechende Extension gibt es bei
www.erweiterungen.de/detail/Resizeable_Textarea/


Jenseits von Barrierefreiheit

Donnerstag, 7. Februar 2008

Ist Ihre Website »compliant«?
Web Compliance ist nicht auf Barrierefreiheit allein beschränkt, sondern stellt ein umfassendes Konzept dar, das folgende Bereiche beinhaltet:

  • Standardkonformität und Interoperabilität.
  • Qualitätssicherung und Optimierung von Ressourcen.
  • Sicherheit und Datenschutz.
  • Auffindbarkeit von Ressourcen durch Suchmaschinen und Optimierung des Rankings der Suchergebnisse.
  • Unterstützung von Corporate Identity.

Das Fraunhofer Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) hat ein neues Werkzeug zum Testen der Compliance entwickelt. Eine kostenlose Demo [Beta] gibt es hier: http://imergo.de/

Sie können eine URL Ihrer Wahl auf Validität und Compliance mit verschiedenen nationalen und internationalen Bestimmungen für Barrierefreiheit prüfen lassen.

Eine Warnung sei angebracht:
Das Tool stellt hohe Ansprüche an die Kenntnisse des Webmasters, wenn es darum geht, die Auswertung zu verstehen und aufgezeigte Fehler abzustellen.


Das Internet der Zukunft ist barrierefrei

Mittwoch, 6. Februar 2008

Kongress Banner AbIDas Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik veranstaltet am 9. und 10. April 2008 in Berlin einen Kongress zum Thema "Digital informiert - Im Job integriert".
Infos und Anmeldung unter http://kongress2008.abi-projekt.de


Sanftes Scrollen - wieder aktiviert

Edit 06.02.2008: Ein neuer Anlauf. Das Bildschirmflackern sollte behoben sein (siehe Kommentar). Und auch der Zurück-button funktioniert.
Über Rückmeldungen und Kommentare würde ich mich freuen.

Edit 3.2.2006: wegen eventueller Probleme mit der accessibilty (Flackern) und der usability (die Zurück - Funktionalität des Browsers geht nicht mehr) hab ich das sanfte Scrollen - schweren Herzens - vorläufig? wieder deaktiviert.
Den Beitrag hier lasse ich stehen: das tool ist einfach zu interessant.
weiterlesen…


Support

Freitag, 1. Februar 2008

Bei Symantec - Hersteller von Norton Antivirus, aber auch der vorzüglichen Backup-Software Ghost - gibt es noch telefonischen Support.
Aber wie!
Um die Telefonnummer zu erfahren, muss zuerst ein Formular ausgefüllt werden, mit detaillierten Fragen zur Person, zum System, und mit einer detaillierten Fehlerbeschreibung. (Dass auschließlich der IE dieses Formular anzeigen kann, steht auf einem anderen Blatt)
Gut, denke ich mir, dann wissen die Supportmitarbeiter an der Hotline gleich genau über mein Anliegen und meine Systemkonfiguration Bescheid.
Ausserdem gibt es als Lohn für das Ausfüllen des Formulars eine Prioritäts-ID.
Zitat Symantec:

Wenn Sie dazu aufgefordert werden, wählen Sie bitte die 1, um Ihre oben angegebene Prioritäts ID einzugeben. Ihre Wartezeit wird verkürzt und Sie werden direkt mit einem Mitarbeiter verbunden, der die Einzelheiten Ihres Anliegens kennt.

Die Realität:
Nach der etwa einstündigen Musikberieselung in der Warteschlange konnte keiner der 3 Supportmitarbeiter, die mir helfen sollten, meine im Formular eingegebenen Daten finden. Nicht einmal die E-Mail Adresse. Wozu Symantec die dann wohl abgefragt hat? Honi soit qui mal y pense.


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