... aufgefallen, aufgestoßen, aufgegangen, auf die Schnelle
Freitag, 19. März 2010, 14:12:16 Uhr
Bei Heise Netze hab' ich gerade eine geniale Anwendung von Semacode gefunden:

Mit der passenden iPhone App (z. B. von 301log.de ) die Seite fotografieren, und - Schwupps - wird Heise Netze im iPhone Browser aufgerufen. Schade, dass sich diese Technik anscheinend nie so richtig durchgesetzt hat. Ich könnte mir beispielsweise vorstellen: ein Plakat mit QR-Code beim Betreten einer beliebigen Veranstaltung, und schon kann ich Wartezeiten mit dem Besuch der Website des Veranstalters sinnvoll überbrücken.
Dienstag, 16. März 2010, 13:40:00 Uhr
Teste mal ein neues feature von posterours. Ein "Weiter lesen" Link.
Vielleicht ist dazu mehr Text vor dem pagebreak erforderlich. Also schreib ich mal mehr Text vor dem pagebreak mehr Text vor dem pagebreak mehr Text vor dem pagebreak
das ist der Rest vom Test, dieser Text sollte im Post nicht sichtbar sein, sondern erst nach dem Klick auf einen "Weiter" Button.
Hm, sollte tun, tut aber nicht. Na, auch gut. Hab' ich bisher nicht vermisst, werde es wohl auch in Zukunft nicht vermissen.
Nachtrag 17.03.2010:
Heute funktioniert das Feature, ohne dass ich am Post was geändert hätte. Da hat posterous wohl nachgebessert. Dumm nur, dass der Text "read the rest of this post" in Englisch dasteht.
Nachtrag zum Nachtrag: nach dem Editieren des Beitrags funktioniert es wieder nicht. Also lassen wir das mal.
2. Nachtrag zum Nachtrag:
Des Rätsels Lösung: Die verkürzte Ansicht erscheint nur in der Blog-Übersicht. Wenn der einzelne Beitrag aufgerufen wird, greift die Verkürzung nicht.
Sonntag, 14. März 2010, 20:50:05 Uhr
Aus Wikipedia:
Semacode (griech. semaion „Zeichen“) ist eine kanadische Firma und gleichzeitig die von dieser Firma gewählte Marketing-Bezeichnung für ein auf der DataMatrix-Norm ISO/IEC 16022 basierendes DataMatrix-Codesymbol, in dem eine URL kodiert ist.
Ein Semacode sieht z. B. so aus:

In diesem Code ist die URL http://webdesign.weisshart.de codiert.
Wozu dient das nun? Zum Beispiel, um mit dem Handy ganz bequem eine Webseite aufzurufen. Dazu benötigt man natürlich auf dem Handy eine entsprechende Software. Für das iPhone gibt es die kostenlose App "Semacode CR Reader" http://semacode.com/
Nun nur noch mit der App den oben abgebildeten Semacode "fotografieren", und die App schreibt einen anklickbaren Link zur codierten Webseite. Link anklicken, und wie von Zauberhand wird die Seite im Browser geöffnet.
Noch ein Beispiel gefällig?

Das ist die Seite, auf der man einen 2d-Barcode generieren kann.
Sonntag, 14. März 2010, 02:55:00 Uhr
Regelmäßige Backups. Kein Zweifel, das ist notwendig. Bisher hatte ich auf mehreren Rechner zu diesem Zweck Norton Ghost laufen. Dieses Tool tut seinen Dienst schnell und perfekt. Solange man auf ein funktionierendes System zugreifen kann.
Aber was, wenn einmal eine Festplatte den Dienst aufgibt. Dann ist das Restore der mit Norton Ghost erstellten Backups mehr oder weniger Glückssache. Weil Norton Ghost die Backups nicht als Dateien sichert, sondern in einem proprietären, hoch komprimierten Format. Und ob das wirklich unter allen Umständen lesbar ist?
Ich hätte gern von den wichtigsten Datendateien Backups in stinknormalen Dateiformaten, die ich notfalls mit jedem anderen Rechner auslesen kann. Und das ohne irgendwelche Automatismen oder sonstige Gimmicks. Einfach Kopien aller geänderten Dateien in einem Verzeichnis mit allen Unterverzeichnissen.
Zu diesem Zweck teste ich gerade DirSync, und das sieht vielversprechend aus.
DirSync erstellt, wie der Name vermuten lässt, 1 zu 1 Kopien von Ordnern. Dabei geht DirSync so flink zu Werk, wie man eben Dateien und Verzeichnisse kopieren kann. Eine Komplettsicherung von 2 GB (17.000 Dateien) auf eine externe USB-Festplatte in 20 Minuten ist akzeptabel. Sichern aller geänderten Dateien: unter 1 Minute. Wobei DirSync selbstverständlich selbst überprüft, welche von den 17.000 Dateien geändert wurden, und ob neue Dateien hinzugekommen sind.
Dienstag, 9. März 2010, 02:48:00 Uhr
Ich suchte nach der englischen Übersetzung eines ausgefallenen Begriffs. Auf dem Notebook / PC ist dafür Leo zuständig. Immer im Zugriff als Suchmaschine im Firefox. Für unterwegs habe ich die kostenlose App iTranslate auf dem iPhone installiert. In dieser App gibt es die Option "Text to Speech". Text to Speech war mir ein Begriff aus der Screen Reader Welt. Also diese Option auf dem iPhone angetippt. Hm, € 1.59 für eine Stimme? Na gut, was soll's. Ist ja nicht die Welt, und einen Versuch wert. Nach dem Bestätigen des Bestellbuttons wurden 32 MB auf mein iPhone geladen. Kein Problem, ich hab' ja 32 GB verfügbar. Nach wenigen Minuten waren Download und Installation erledigt. Der erste Test: Per Copy & Paste (ja, in der aktuellen Version gibt es das endlich auch auf dem iPhone) einen längeren deutschen Text nach iTranslate kopiert. Wow! Die Übersetzung von Deutsch nach Englisch akzeptabel. Und Text to Speech: grandios! Fast nicht mehr als synthetische Stimme erkennbar.
Warum schildere ich das hier? Weil der Vergleich einem Kantersieg von Apple gegen Microsoft gleich kommt. Text to Speech unter Windows zu installieren kostet ein Vielfaches. An Geld, und vor allem an Zeit und Nerven. Bravo Apple!
Samstag, 27. Februar 2010, 13:07:00 Uhr
Ich schreibe:
Den Lizenzschlüssel und die Anleitung zum ... erhalten Sie unverzüglich nach Zahlungseingang.
Antwort:
Ich habe soeben per ... überwiesen. Wie geht es jetzt weiter?
Sonntag, 21. Februar 2010, 20:35:00 Uhr
Wenn es in der Blogosphäre und in der Twitterwelt um Barrierefreiheit geht, dann wird zumeist leider nur auf Negativbeispielen herumgetrampelt. Und viel zu selten werden vorbildliche Seiten positiv kommentiert.
Die Gründe hierfür sind einfach:
Ich denke, ich habe eine Seite gefunden, die es wert ist, positiv erwähnt zu werden. Die Olympia-Seite der ARD.
Was mir dort sofort angenehm aufgefallen ist:
Um mein Urteil abzusichern, bat ich einen blinden Screen Reader Nutzer, einen raschen "Blick" auf die Seite zu werfen. Seine kurze Antwort:
Überschriften, Sprungmarken, korrekte Beschriftungen, schaut gut strukturiert aus. Livestream: Aus rechtlichen Gründen sind die Video-Inhalte in Ihrem Territorium leider nicht empfangbar. Sollten Sie sich innerhalb Deutschlands aufhalten und diese Information sehen, kontaktieren Sie uns bitte unter folgender Email-Adresse: olympia@ard.de Das find ich OK so. Ich erfahre genau, warum ich nichts höre/sehe, und darauf kommt es ja an.
Ein kleiner Wermutstropfen, der aber das Gesamtbild nicht trüben kann, und vor allem nichts daran ändert, dass die Seite "gut zugänglich" ist:
Die pfiffige Möglichkeit, die Startseite zu personalisieren, Inhalte auszublenden und/oder entsprechend der eigenen Vorliebe beliebig auf der Seite anzuordnen, ist leider nur mit Maus zugänglich. Diese Funktion barrierefrei zu gestalten, also mit der Tastatur und mit Screen Readern bedienbar zu machen, wäre ein absolutes Highlight.
Anmerkung:
Dies soll und kann natürlich kein Test nach WCAG, BITV o. ä. sein. Vielmehr will ich nur zeigen, dass in der Webwüste nicht alles schlecht ist, sondern auch ein Portal, das im Grunde nur für eine Lebensdauer von 2 Wochen konzipiert ist, sich durchaus an Webstandards halten, und auf Usability und Barrierefreiheit achten kann. Bravo ARD!
Freitag, 19. Februar 2010, 12:24:00 Uhr
Gerade im Radio aufgeschnappt:
Es geht ihnen nicht ums Geld. Sie gehören nämlich bereits zu den best bezahlten Piloten weltweit. Nein, die Piloten haben Angst, dass die Lufthansa ihre Aktivitäten immer mehr in ausländische Gesellschaften auslagert, und ihre Arbeitsplätze damit gefährdert sind.
Mein Gott, wie unverschämt darf man noch sein. Ja, unverschämt. Denn die Piloten und Ihre Gewerkschafter sind wohl nicht zu dumm, um die Zusammenhänge zu erkennen, zu erkennen, dass sie sich mit den unangemessenen Gehaltsforderungen der Vergangenheit selbst in diese Situation manövriert haben,
Kosten in dreistelliger Millionenhöhe für den anstehenden Streik werden die Lufthansa wohl oder übel zum Einknicken bringen. Aber ob die Gewerkschaft ihre erklärtes Streikziel, die langfristige Sicherung der Arbeitsplätze der Piloten, damit erreicht?
Mittwoch, 10. Februar 2010, 14:29:18 Uhr
Einen geradezu genialen Dienst für Radiohörer bietet radio.de Wenn du den Namen deines Wunschsenders kennst, einfach sendername.radio.de ins Adressfeld deines Browsers eingeben. Beispiel: klassikradio.radio.de
Nach weniges Sekunden dudelt die Musik deiner Wahl los. Bequemer geht's nimmer.
Sonntag, 7. Februar 2010, 22:03:34 Uhr
Als fuzzy search oder unscharfe Suchmethode bezeichnet man eine Technik, die nicht (nur) die exakte Zeichenfolge als Suchkriterium zugrunde legt, sondern auch nach ähnlichen Zeichenketten sucht. Auf den ersten Blick erscheint diese Suchmethode überlegen. Ist sie doch gegen Tippfehler tolerant; und auch Begriffe, die dem Suchbegriff ähnlich sind, sollten mit fuzzy search gefunden werden.
Ich wollte mal kurz in der Praxis testen, wie die Ergebnisse von fuzzy search mit den Erwartungen übereinstimmen. Als Testobjekt wählte ich manufactum.de, den Biene Sieger 2009. Ich wusste aus Kommentaren zum Biene Wettbewerb, dass manufactum fuzzy seach einsetzt. Meinen ersten Suchbegriff wählte ich, weil ich erwartete, eine Erklärung zur Barrierefreiheit des Webauftritts zu finden.
1. Suchbegriff "barrierefrei" - gefunden u. a. (an 3. Stelle): 2004er St. Laurent Barrique rot. Blöder Zufall? Vielleicht findet sich die gesuchte Erklärung bei einer Suche nach "blind"?
2. Suchbegriff "blind" - gefunden u. a.: Zahnstocher Lindenholz, Bierspindel Glaszylinder (unabdingbar, wenn Sie nicht nach Rezept brauen ...), sowie Zwölf Reden über die Beredsamkeit und deren Verfall in Deutschland (Adam Müller). Aber nein, das kann doch nicht sein. Vielleicht bringt mich "gehörlos" weiter ...
3. Suchbegriff "gehörlos" - gefunden (an 1. Stelle): Telefonsteckdose Porzellan.
An dieser Stelle brach ich meinen Test ab.
PS: Der Test wurde wie beschrieben durchgeführt, war aber keinesfalls ernst gemeint. Mögliche Rückschlüsse auf die Qualität des Webauftritts oder der Suchfunktion sind auf Grund der zu kleinen Stichprobenbasis nicht zulässig.
Das Quickblog ist ein typischer Vertreter von Web 2.0.
Ohne Programmierkenntnisse in 5 Minuten dein eigener Blog.
Angeboten und gehostet wird alles bei posterous.com
Etwas Handarbeit war allerdings nötig, um die Anzeige hier in die Website zu integrieren.
Der Trick ist wieder einmal die Nutzung des RSS Feeds, der von posterous generiert wird.
Und was ist an Quickblog nun typisch Web 2.0?
Zum ersten natürlich die Möglichkeit, Quickblog per E-Mail zu füttern.
Und damit buchstäblich immer und von überall. Schließlich kann jedes bessere Handy heute E-Mail.
Zum anderen die sofortige Verbreitung meiner Quickies auf mehreren Wegen:
posterous erzeugt unverzüglich einen RSS Feed, sowie einen Twitter Tweet.
Irgendwo zwischen Twitter und meinem Blog. Schnell wie Twitter, aber mehr als 140 Zeichen. Jedoch nichts, was ich dauerhaft auf meinem Server ablegen möchte.