... aufgefallen, aufgestoßen, aufgegangen, auf die Schnelle
Hier lang zum ganzen Quickblog.
Sonntag, 4. Dezember 2011, 15:47:00 Uhr
... sollte man tunlichst nicht öffnen.
Der Webseiten-Bastler, der für den Internetauftritt des Pandora Store Wien (www.pandora-store.at/) verantwortlich zeichnet, hat diese Erkenntnis wohl zu wörtlich genommen. Besucher der Site werden von folgender Startseite begrüßt:
Screenshot:
Nein, nicht alle Besucher sehen eine leere Seite. Nur Besucher, deren Browser keine Grafiken anzeigt. Weil sie Grafiken deaktiviert haben (im mobilen Browser zum Beispiel, um unterwegs Traffic zu sparen), oder Benutzer eines Screen Readers. Diese Besucher werden auch nie erfahren, dass es auf der Seite weiterführende Links gibt, z. B. zu einer Seite mit Adressen und Öffnungszeiten. Aber genau diese Besuchergruppe muss auch nicht wissen, dass es noch weitere Seiten gibt. Die bestehen nämlich auch wieder nur aus Grafiken, und unsere Besuchergruppe würde wieder nur eine leere Seite sehen. (Screenshot siehe oben; einen weiteren Screenshot konnte ich mir ersparen.)
Der Pandora Store kann vermutlich leicht auf diese 10 oder 20 Prozent potenzieller Kunden verzichten. Falls nicht, sollte man dem verantwortlichen Webseiten-Bastler mal erklären, dass man die gleiche Optik auch mit "ordenlicher" Technik erreichen kann, dass man schöne Webseiten erstellen kann, ohne von vornherein einen erheblichen Prozentsatz potenzieller Kunden auszuschließen.
Bevor ich's vergesse: so sieht die Webseite mit aktivierten Grafiken aus:
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Freitag, 2. Dezember 2011, 13:22:00 Uhr
Wieder mal eine App, die nach einem Versionssprung nicht mehr mit VoiceOver bedienbar ist. Und wieder nur wegen einer Kleinigkeit, bei der die Entwickler schlicht geschlampt haben.
Was ist passiert? Um versehentliche Aufnahmen zu vermeiden, muss jetzt ein Slider bedient werden, wo früher ein Button war. Screenshot:
Hier der Screenshot des früheren Buttons.
Der Slider wird von VoiceOver zwar vorgelesen, aber er kann nicht aktiviert werden. Weil die Entwickler nicht einen Standard-Slider verwendet haben, sondern selbst etwas "erfinden" mussten. Und dabei VoiceOver einfach vergessen haben. Es gibt keine Möglichkeit, diesen Slider zu aktivieren, so lange VoiceOver aktiv ist. Auch Umschalten auf Standardgesten hilft nicht.
Ich werde versuchen, die Entwickler zu kontaktieren.
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Donnerstag, 17. November 2011, 15:19:00 Uhr
Der Titel sagt eigentlich alles. Navigon hat soeben die Version 2.0 veröffentlicht. Die Rezensionen sind überwiegende negativ. Hauptkritikpunkt: Usability. Intuitive Bedienung wurde modischem? UI-Schnickschnack geopfert.
Für blinde Nutzer kommt es aber ganz dick. Die App ist mit VoiceOver nicht mehr bedienbar. Wenn einmal eine Navigation gestartet ist, dann lässt sich das Hauptmenü nicht mehr einblenden. Der entsprechende Button (links oben) wird von VoiceOver einfach nicht erkannt.
Screenshots: 1. Navigationsfenster 2. Hauptmenü
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Dienstag, 15. November 2011, 15:09:00 Uhr
Ich liebe Apples Informationspolitik *grummel*
Seit iOS 5 wurde die Synchronisierung mit iTunes nicht mehr sauber beendet, und musste am iPhone "Einstellungen" > "Allgemein" > "iTunes WLAN-Sync" > "Synchronisierung beenden" "abgeschossen" werden.
Mit dem heutigen Update auf iTunes 10.5.1 ist dieses Problem behoben.
Wenn demnächst auch die Synchronisierung der Lesezeichen via iCloud gefixt wird, dann hab' ich keine Klagen mehr.
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Dienstag, 8. November 2011, 01:07:00 Uhr
Nein, dies ist nicht mein Test Senf zu Siri auf dem iPhone 4S, mit einem besonders pfiffigen Frage- und Antwort-Spiel. Ich hab' Siri sogar deaktiviert, um die Reichweite einer Akkuladung im gerade noch vertretbaren Bereich zu halten. Dieser Blogpost ist vielmehr der Abgesang auf eine App, die durch Siri schlicht überflüssig wurde. Die Rede ist von Dragon Dictation. (Fast) alles, was Dragon Dictation kann, kann Siri auch, nur besser und deutlich schneller. Wenn Siri aktiviert ist, wird in die Software-Tastatur links von der Leertaste ein Mikrofon-Symbol eingeblendet. Screenshot:
(VoiceOver spricht: "Diktieren - Doppeltippen: Diktat starten - mit zwei Fingern Doppeltippen: Diktat beenden.")
Damit lässt sich jetzt z. B. in die Notizen-App, aber auch in jede andere App, die zum Schreiben/Editieren von Texten geeignet ist, mit der Diktierfunktion von Siri bequem schreiben. Einzige Einschränkung: Siri braucht zwingend Online-Zugang zu Apples Servern. Aber selbst der langsame Zugang via Edge genügt für kurze Diktate. Die Wartezeit zur Konvertierung ist immer noch kürzer als mit Dragon Dictation. Und die Erkennungsrate besser.
Eigentlich schade um Dragon Dictation.
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Sonntag, 6. November 2011, 14:51:05 Uhr
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Montag, 10. Oktober 2011, 18:26:00 Uhr
Aus Skobbler wird Navi 2
Skobbler hatte ich ja schon angetestet. Jetzt kommt der Nachfolger Navi 2. Mit Licht und Schatten. Die App wird als Update im iTunes Store angeboten, wenn Skobbler installiert ist. Ansonsten: Installieren für Euro 1.59: iTunes Link
Offline navigieren optional mit downloadbaren Karten. Beispiel: Europa: 5,99 €
Kartenmaterial Europa ist insgesamt ca. 4 GB groß
Gut: Selektiv installierbar und deinstallierbar, um Speicherplatz zu sparen.
Ich habe zum Test installiert:
DACH + Italien, San Marino und Liechtenstein: ca. 1 GB - Download WLAN: 9 Minuten
Installation der Karten crashed nach ca. 30 Minuten, kann aber nach Neustart fortgesetzt werden. Dauer für die Installation meiner Auswahl insges. ca. 1 h
Das User Interface ist übersichtlich und schnörkellos. Alle Funktionen, die eine Navigations-App haben sollte, sind vorhanden, einschließlich Zugriff aufs Adressbuch.
Zur Qualität der Navigation selbst werde ich in einem Nachtrag berichten.
Die Fußgängernavi ist verschwunden.
Philipp Kandall von skobbler twittert dazu unter @apphil :
"pedestrian navi will come again very soon"
Die App ist jetzt mit VoiceOver unbedienbar, nachdem ich den Vorgänger diesbezüglich noch gelobt hatte. Wegen eines einzigen Problems: Beim Start der Navigation "bring mich hin" wird auf Kartenansicht geschaltet.
Diese Kartenansicht kann man - temporär - mit einem Tipp in die Karte verlassen, um allfällige Einstellungen vorzunehmen, oder auch, um die Navigation zu beenden. Leider nicht, wenn VoiceOver aktiviert ist. VoiceOver Nutzer bleiben in der Kartenansicht gefangen.
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Dienstag, 27. September 2011, 17:32:00 Uhr
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Das Quickblog ist ein typischer Vertreter von Web 2.0.
Ohne Programmierkenntnisse in 5 Minuten dein eigener Blog.
Angeboten und gehostet wird alles bei posterous.com
Etwas Handarbeit war allerdings nötig, um die Anzeige hier in die Website zu integrieren.
Der Trick ist wieder einmal die Nutzung des RSS Feeds, der von posterous generiert wird.
Und was ist an Quickblog nun typisch Web 2.0?
Zum ersten natürlich die Möglichkeit, Quickblog per E-Mail zu füttern.
Und damit buchstäblich immer und von überall. Schließlich kann jedes bessere Handy heute E-Mail.
Zum anderen die sofortige Verbreitung meiner Quickies auf mehreren Wegen:
posterous erzeugt unverzüglich einen RSS Feed, sowie einen Twitter Tweet.
Irgendwo zwischen Twitter und meinem Blog. Schnell wie Twitter, aber mehr als 140 Zeichen. Jedoch nichts, was ich dauerhaft auf meinem Server ablegen möchte.