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Text vor Screen Readern verstecken

Donnerstag, 6. Mai 2010

Lange gesucht - und endlich gefunden: eine Möglichkeit, Text vor Screen Readern zu verstecken.
(Nein, das ist nicht ernst gemeint. Alle erbosten Kommentare bitte vorläufig zurückstellen.)
Danke an www.textdreher.de/ für die Idee.
Den folgenden Satz können Screen Reader nicht lesen (oder, besser gesagt, nicht verstehen):

:nednufeg hcildne dnu - thcuseg egnaL
.nekcetsrev uz nredaeR neercS rov txeT ,tiekhcilgöM enie

Nachtrag 7. Mai 2010
Der Kommentar von Eva veranlasst mich jetzt doch zu einigen Ergänzungen.

  1. So hört sich der Text mit dem Screen Reader NVDA an:


    Text vom NVDA gelesen


    AudioDownload des Hörbeispiels (mp3 - 345 kB)
  2. Eva schlägt eine Retourkutsche vor: Text so verschlüsseln, dass nur Braille-Kundige ihn verstehen. Das sieht dann so aus:

    lge &su4t’- u cd_ &f/dc:
    6e m_k, te’xt ? s’crec read7n z -}e$c.

    Und hier noch auszugsweise Evas Erläuterungen dazu:

    In der [Braille-]Kurzschrift gibt es so genannte Zweilautkürzungen, z.B. lg = lang.
    Diese können Endungen annehmen; lge = lange.

    Einlautkürzungen: z.B. u = und. Hier darf nichts angehängt werden.

    Silbenkürzungen:
    - 6 = ein
    - & = ge
    - 4 = ch
    usw.

Danke, Eva. Die beste Kurz-Erklärung zu Braille-Kurzschrift, die ich bisher sah.

Videos im Web - Stand 2010

Dienstag, 6. April 2010

Gerrit van Aaken hat in seinem Blog einen guten Artikel über den aktuellen Stand von Videos im Web geschrieben.
Das Ergebnis unter Einsatz von HTML5 und einem Fallback unter Verwendung des Open Source Flash Video Players Flowplayer überzeugt erst einmal durch wunderschön schlanken Code.
Um die vorgestellte Technik selbst zu erproben, habe ich hier eine eigene Demo erstellt.
Und ich muss leider feststellen, dass der aktuelle Stand zwar technisch hochinteressant, aber eben doch noch nicht ganz reif ist für die freie Wildbahn.
Meine Beobachtungen:

  • Unter Windows kann nur der Google Chrome Browser das HTML5 <video> im H.264 Format abspielen.
  • Alle anderen Browser verwenden das - zugegebenermaßen elegante - JavaScript, das auf das Flowplayer-Fallback umschaltet.
  • Opera/Win in der aktuellen Version 10.51 kann das Video im Flowplayer gar nicht abspielen
  • Safari/Win in der aktuellen Version 4.0.5 spielt das Video erst, nachdem es komplett heruntergeladen ist. Je nach Größe des Videos und Qualität der Internetverbindung kann das unakzeptabel lange dauern.
  • Und das gewichtigste “Aber": Für Nutzer eines Screen Readers oder für Besucher ohne Maus ist sowohl der vom HTML5 <video> Tag erzeugte Player, als auch der Flowplayer vollkommen unbenutzbar. In beiden Fällen wäre eine zusätzliche Steuerung per JavaScript nachzurüsten, wie ich es z. B. in diesem Artikelvorstelle. Und damit ist der Charme des schlanken Codes wieder hinfällig.
    Accessibility-Features wie Untertitel oder Audio-Descriptions: Leider auch Fehlanzeige.

Es heißt also weiter warten auf den “heiligen Gral", den Gerrit van Aaken etwas vollmundig versprochen hat.

Der CAPTCHA-Unfug stirbt nicht aus

Freitag, 2. April 2010

CAPTCHAs sind unwirksam, und schließen Menschen aus. Wie oft wurde darüber schon geschrieben. CAPTCHAs wollen sicherstellen, dass ein Mensch, und nicht eine Maschine, ein Formular ausfüllt. Wobei man Maschine gleichsetzt mit Spambot. Wer täglich gegen Spam jeglicher Art kämpft, hat mein volles Verständnis. Und ich kann auch verstehen, dass man jede Maßnahme bereitwillig übernimmt, die Abhilfe gegen die lästigen Spambots verspricht. Aber CAPTCHAs sind einfach der falsche Weg.
CAPTCHAs können von Maschinen leichter gelöst werden als von Menschen!
Lassen Sie mich das an einem Beispiel erläutern:
Das homepage-forum.de verwendet die Forensoftware vBulletin.
Dort versucht man, Spambots mit CAPTCHAs auszuschließen. Diese CAPTCHAs sehen z. B. so aus:

Ich schaffe es nicht, auch nur eines der gezeigten CAPTCHAs zu lösen. Und weil es vermutlich nicht nur mir so geht, hat vBulletin eine pfiffige Funktion eingebaut: Ein Link unter dem CAPTCHA “Grafik neu laden” ermöglicht es, ein neues CAPTCHA aufzurufen. Beliebig oft! Und nach einigen Versuchen sind auch lesbare CAPTCHAs dabei:

Klasse.
Denkste!
Genau diese leicht lesbaren CAPTCHAs sind ein Kinderspiel für Maschinen, die mit OCR arbeiten. Und Maschinen, anders als Menschen, haben keine schlechten Nerven. Sie geben nicht nach einigen erfolglosen Versuchen entnervt auf. Vielmehr haben sie schier endlose Geduld. Wie gesagt: ein neues CAPTCHA kann beliebig oft angefordert werden. Und anders als bei Menschen, genügen den Spambots Trefferquoten von 10%, 1% und sogar weniger. Im Klartext: Wenn ein Mensch ein CAPTCHA nach dem 10 Versuch noch nicht gelöst hat, dann dürfte auch der Geduldigste entnervt aufgeben. Anders ein Spambot: wenn der nur bei jedem 100sten Versuch erfolgreich ist, dann genügt das immer noch, um die Welt mit Spam zu beglücken.
Nach dieser langatmigen Einleitung komme ich auf den Punkt:
Offensichtlich wurde auch das homepage-forum.de von Spambots beglückt. Und der vermeintliche Spamschutz mit CAPTCHAs war offensichtlich unwirksam. Deshalb hat homepage-forum.de zusätzlich! zur CAPTCHA-Abfrage jetzt noch eine Rechenaufgabe eingeführt. Rührend! Warum man sich von den CAPTCHAs nicht trennen konnte oder wollte, kann ich nicht nachvollziehen. Eine intelligente Kombination alternativer Möglichkeiten, wie hier beschrieben, würde Menschen nicht ausschließen/nerven, und Spambots sicher in die Schranken weisen.

An die Bahnhofsmission - offener Brief

Montag, 15. Februar 2010

Konferenz für Kirchliche Bahnhofsmission in Deutschland
Bundesarbeitsgemeinschaft der Katholischen Bahnhofsmissionen in Deutschland
Verband der Deutschen Evangelischen Bahnhofsmission e.V.

Herrn Christian Baron
Frau Dr. Gisela Sauter-Ackermann
Herrn Christian Bakemeier

Kopie geht per E-Mail an:
bundesgeschaeftsstelle @bahnhofsmission.de
gisela.sauter-ackermann@bahnhofsmission.de
bakemeier@diakonie.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor einiger Zeit wurde ich von einer taubblinden Bekannten darauf aufmerksam gemacht, dass Ihr Internetauftritt www.bahnhofsmission.de für blinde und sehbehinderte Menschen nicht bedienbar ist. Um an die benötigten Informationen zu gelangen, hat meine Bekannte eine E-Mail an Ihre Geschäftsstelle geschickt, mit der Bitte, ihr die Adressdaten der einzelnen Bahnhofsmissionen mitzuteilen. Da die E-Mail meiner Bekannten unbeantwortet blieb, versuchte auch ich, per E-Mail an die auf Ihrer Webseite genannte Adresse Ihrer Geschäftsstelle Kontakt mit Ihnen aufzunehmen.
Auch diese E-Mail blieb ohne Antwort.

Aus diesem Grund wähle ich nun den Weg über einen offenen Brief.

Auf www.bahnhofsmission.de ist zu lesen:

Wir geben Auskünfte und unterstützen Sie bei Verständigungsschwierigkeiten.
Zum Beispiel wenn Sie gehörlos sind, schwerhörig, blind, seh- oder sprachbehindert. …

Ihr Webauftritt missachtet diesen Anspruch leider auf geradezu eklatante Weise. Insbesondere blinde oder sehbehinderte Menschen, die Webseiten mit Zusatzprogrammen lesen, können die auf Ihren Webseiten angebotenen Informationen wegen handwerklicher Fehler bei der Erstellung der Seiten nicht nutzen.

Solche Fehler können aus Unwissenheit und Unkenntnis der erforderlichen Techniken entstehen, und wären dann korrigierbar und entschuldbar. Oder sollte es sich im vorliegenden Fall nicht um Unwissenheit handeln, sondern um Desinteresse? Desinteresse für die Bedürfnisse der eigenen Klientel?
Wie anders sonst wäre folgendes zu erklären:
Das AbI-Projekt hat eine Meldestelle für erkannte Webbarrieren eingerichtet, informiert Seitenbetreiber über erkannte Barrieren, und bietet Hilfestellung zur Behebung dieser Barrieren. AbI-Projekt hat Sie auf die Barrieren aufmerksam gemacht - ohne Erfolg. Nachzulesen auf www.webbarrieren.wob11.de/annahmeverweigert.html

Gerne wäre auch ich bereit, detaillierte Hinweise auf die schlimmsten Mängel des Webauftritts zu geben, und Wege aufzuzeigen, wie die gravierendsten Schwachstellen möglichst schnell beseitigt werden könnten. Vielleicht kann meine taubblinde Bekannte dann vor Ihrer nächsten Bahnfahrt selbst die Bahnhofsmission kontaktieren, um die Assistenz der vielen freundlichen Helfer vor Ort in Anspruch nehmen zu können.

mit freundlichen Grüßen

Fritz Weisshart
webdesign weisshart
Dipl.-Ing.(FH) Fritz Weisshart & Co. GbR

Anhang:
Unter anderem auf folgenden Internetseiten wurde kürzlich über die Mängel auf Ihrer Webseite berichtet:

Nachtrag 16.02.
Es ist sicher nicht schön, wenn man quasi an den virtuellen Pranger gestellt wird. So empfand es auch einer der Adressaten dieses offenen Briefes. Und sanktioniert gleichzeitig mit seiner Antwort, die heute eingegangen ist, sowie einer ersten Notmaßnahme, diese von mir gewählte Methode. Zwei Wochen nach dem Versand mehrerer E-Mails nicht einmal eine Empfangsbestätigung zu schicken, rechtfertigt Versuche, auf andere Art in Kontakt zu kommen. Es widerspricht jeglicher Erfahrung, nach zwei Wochen noch Antwort auf eine E-Mail zu erwarten.
Positiv: Die falschen Verlinkungen zu den Adressen der einzelnen Missionen in der Textversion (siehe Eva Papsts Blog) wurden korrigiert. Damit kann zumindest jemand, der die nichtöffentliche Adresse der Textversion kennt, nach Adressen recherchieren.
Hier noch einmal die Adresse: http://www.bahnhofsmission.de/bahn/html/home/index_text.php
Warum “nichtöffentlich"? Weil diese Adresse per CSS display:none vor ALLEN Seitenbesuchern versteckt ist. Also sowohl vor sehenden Besuchern, als auch vor blinden und sehbehinderten Usern, die auf Screen Reader angewiesen sind.

Barrierebehaftet und beratungsresistent

Donnerstag, 4. Februar 2010

Die Bahnhofsmission hätte wirklich Grund, ihren Webauftritt barrierefrei zu gestalten. Der eigene Anspruch (Zitat):

Wir geben Auskünfte und unterstützen Sie bei Verständigungsschwierigkeiten. Zum Beispiel wenn Sie gehörlos sind, schwerhörig, blind, seh- oder sprachbehindert.

Leider ist der Internetauftritt der Bahnhofsmission ein Muster an Unzugänglichkeit. Praktisch alle Fehler, die man nur machen kann, wurden auf der Site auch umgesetzt.
Siehe dazu Eva Papsts Blog und mein eigener Beitrag

Nun muss ich feststellen, dass die Bahnhofsmission wohl auch beratungsresistent ist:
Das Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik, ein Zusammenschluss von Behindertenverbänden und Experten für barrierefreie Informationstechnik, hat eine Meldestelle für Webbarrieren eingerichtet. Und nun finde ich, dass die Bahnhofsmission von dieser Meldestelle bereits auf die Mängel hingewiesen wurde, sich aber leider beratungsresistent zeigt.
Hier die Liste beratungsresistenter Seitenbetreiber
Dass die Bahnhofsmission sich damit auf eine Stufe mit Burgerking, musicload.de, Lidl & Co. stellt, macht einfach nur traurig.

Barrierefreiheit ist kein Spiel

Montag, 1. Februar 2010

Es gibt Seiten im Web, die sollten sich nun wirklich mit dem Thema Barrierefreiheit auseinandersetzen.
Die Bahnhofsmission gehört dazu.
Zitat auf der Seite:

Wir geben Auskünfte und unterstützen Sie bei Verständigungsschwierigkeiten. Zum Beispiel wenn Sie gehörlos sind, schwerhörig, blind, seh- oder sprachbehindert.

Hier sollten also unter anderem blinde oder sehbehinderte Benutzer Hilfe finden. Zum Beispiel Kontaktadressen.

Ich habe einer blinden Bekannten die Aufgabe gestellt, auf diesen Seiten die Telefonnummer der Bahnhofsmission München zu finden. Und ich hätte gewettet, dass sie das nicht schafft. Warum ich mir da so sicher war? Nun, ich verwende zum Testen einen Screen Reader. Und ich hab’ mir die Seiten der Bahnhofsmission mit einem Screen Reader angehört. Speziell die Seite Zu Ihrer nächsten Bahnhofsmission.
Hören Sie selbst:


Die Suchen Seite der Bahnhofsmission, mit einem Screen Reader gelesen

Audio Download des Hörbeispiels (mp3 - 843 kB)

Hier wurde geradezu beispielhaft alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann: Das Navigationsmenü aus Grafiken aufgebaut. Alle Grafiken unbeschriftet (der Screen Reader liest bei jedem Navigationspunkt “index", weil er versucht, aus dem Linkziel etwas Brauchbares herauszulesen), Dann eine Image-Map, die auch nur für sehende Mausbenutzer bedienbar ist. Und so geht es weiter.

Soll ich berichten, wie die Wette mit meiner blinden Bekannten ausgegangen ist? Nein, wir haben nicht gewettet. Ich hätte das als nicht fair empfunden. Sie hatte meines Erachtens keine Chance. Aber sie hat es geschafft! Wie? Ich habe einen bösen Verdacht: Durch erzwungene Übung. Es gibt wohl so viele schlechte Seiten, dass Screen Reader Benutzer Strategien entwickeln mussten, auch damit zurecht zu kommen.

PS: Die Geschäftsstelle der Bahnhofsmission habe ich angeschrieben. Sollte ich eine Antwort erhalten, werde ich das selbstverständlich hier posten.

Wie komme auch ich bei Google an die erste Stelle?

Donnerstag, 7. Januar 2010

Fast täglich erreichen mich solche Anfragen.

Wenn ich mir dann die betreffende Startseite anschaue, dann kann ich nur sagen:
“Was willst du denn? Du bist doch schon an erster Stelle.”
“Wie bitte?”
“Ja, mit der einzig sinnvollen Suchphrase, die ich auf deiner Startseite finde. Nämlich »Max Mustermann - Kaninchenzücher aus Grossrammelsdorf «. Alle anderen Begriffe auf deiner Startseite sind aus Suchmaschinensicht nur Hintergrundrauschen.”

Und so sieht die typische Seite dann aus:

Max Mustermann - Kaninchenzücher aus Grossrammelsdorf
Herzlich Willkommen auf meiner Webseite.
Hier findest Du alles über mich und meine Hobbies / meinen Sport.
Natürlich stehe ich Dir bei Fragen gerne zur Verfügung.
Vielen Dank für Deinen Besuch.

Für jedes einzelne Wort aus diesem »einzigartigen« Text findet Google Millionen und Abermillionen von Seiten, ebenso für jede denkbare Kombination.
Ach ja, daneben gibt ja auf deiner Seite auch noch so einzigartige Begriffe wie: Startseite - Galerie - News - Kontakt …
Und warum glaubst du nun, dass Google ausgerechnet deine Seite unter Abermillionen gleicher Seiten an die erste Stelle setzen sollte?

Wenn Flash Text versteckt

Freitag, 4. Dezember 2009

Sie haben Printerzeugnisse, die Sie hübsch im Internet präsentieren wollen?
dialogperfect®viewer produziert daraus ein schickes E-Paper. Auf dem Bildschirm kann man das Ergebnis anschauen, blättern, und suchen.
So richtig funktioniert das alles aber nur, wenn man die Seite mit der Maus bedienen kann, und nicht auf die Tastatur angewiesen ist. Nach dieser Vorbemerkung ist auch Folgendes verständlich:

“Ich kann auf der Seite nichts lesen. Wo eine Textsuche ist, müsste doch auch auch Text sein.” Diese Logik einer befreundeten Screen Reader Nutzerin ist zwingend. Also mache ich mich auf die Suche nach dem Text.

Ein Blick in den Quelltext der Beispielseite liefert schnell den nötigen Hinweis. JavaScript deaktivieren! dann läuft der Flash-Player nicht, und schwupps, der komplette Text ist sichtbar. Sogar mit richtigen Links zum Blättern durch das Dokument.
Eigentlich schade um die Arbeit, die mit der Konvertierung des Textes verbunden ist. Und vor allem schade um das schöne Geld. Unter 480,- € läuft das nämlich nicht. www.dialogperfect-viewer.de/358-Preise.html

Dabei könnte der Anbieter mit wenigen Zeilen Code Abhilfe schaffen. Wenn er für Accessibility sensibilisiert wäre, und sich die notwendigen Kenntnisse aneignen würde.

Nachtrag:
Weil vermutlich nicht jeder sofort sofort weiß, wie man JavaScript deaktiviert und wieder aktiviert, hier die Kurzfassung:

Firefox:
Menü - Extras - Einstellungen.
Hier deaktivieren Sie unter Inhalt bzw. Web-Features den Punkt “JavaScript aktivieren” und klicken Sie OK.

Internet Explorer:
Menü - Extras - Internetoptionen.
Hier klicken Sie unter Sicherheit auf Stufe anpassen und aktivieren dann unter Scripting - Active Scripting den Punkt “Deaktivieren". Bestätigen Sie zwei mal mit OK.

Richtig elegant, weil Domain bezogen, geht das Aktivieren und Deaktivieren von JavaScript natürlich mit der Firefox-Extension NoScript

MP3 von YouTube & Co. - noch viel schneller

Montag, 23. November 2009

Vor einigen Tagen habe ich eine Technik vorgestellt, um auf die Schnelle MP3 Dateien von YouTube Videos zu erstellen.

Es geht noch um vieles schneller und komfortabler.
Der kostenlose online YouTube zu MP3 Konverter macht’s möglich.

  1. Gib die URL des Videos ein, das du in MP3 konvertieren willst. (z.B. http://www.youtube.com/watch?v=dfDIaN9KMbE)
  2. Sobald die Konvertierung fertig ist, öffnet sich das Dialogfenster zum Speichern auf der eigenen Festplatte.
  3. Fertig.

Nochmal komfortabler geht es mit einer Firefox Erweiterung namens Youtube to MP3.
Diese Erweiterung nimmt dir den Schritt 1, das Eingeben der Video URL, ab, und startet sofort die Konvertierung.
Dazu werden in alle YouTube Seiten zwei Link eingefügt:
Convert & Download as MP3
Convert & Download as MP3 (HQ)

Position der beiden Convert-Links auf der YouTube Seite

Von Google und Screen Reader Benutzern lernen

Von einem Screen Reader Nutzer hörte ich neulich beiläufig folgende Bemerkung:

Die Google-Ergebnisse kann man jetzt endlich ordentlich lesen, seit Google die Seite mit Überschriften strukturiert hat.

Tatsächlich: Jeder einzelne Treffer ist als h3 ausgezeichnet, und damit komfortabel per Screen Reader anzuspringen.
Aber die Ergebnisseiten waren doch immer schon als nummerierte Listen aufgebaut? Und allein dadurch schon mit Screen Readern optimal zu scannen und zu navigieren?

Des Rätsels Lösung: Innerhalb jedes Listenelements ist der Link zur gefundenen Seite als h3 Überschrift ausgezeichnet. Das ist in HTML erlaubt, und macht auch semantisch Sinn. Wenn denn nach der Überschrift tatsächlich ein Kapitel folgt. Die Treffer in den Google Ergebnissen könnte man tatsächlich als einzelne Kapitel bezeichnen.

<ul>
   <li>
      <h3>Überschrift des 1. Listenpunkts</h3>
      Text des 1. Listenpunkts.
   </li>
   <li>
      <h3>Überschrift des 2. Listenpunkts</h3>
      Text des 2. Listenpunkts.
   </li>
</ul>

Ich hab’ die Technik übernommen: Für Kommentare. Z. B. in diesem Artikel. Die Kommentare sind als nummerierte Liste ausgezeichnet, und jeder Kommentar hat eine h3 Überschrift.
Semantisch korrekt, und optimal lesbar.

Bloggen - mit oder ohne Datum?

Montag, 9. November 2009

Bloggen, ohne die Artikel mit einem Erscheinungsdatum zu versehen. Diese Unsitte treffe ich immer häufiger an. Meine Reaktion ist dann meist: Nichts wie weg. Weil ich einfach keine Lust habe, mich so lange durch den Inhalt zu wühlen, bis mir klar ist, ob der Artikel aktuell, oder uralt und längst überholt ist.
Was aber könnte Blogger veranlassen, auf die gute alte journalistische Gepflogenheit zu verzichten, ihre Artikel mit einem Datum zu versehen?
Meine Vermutung: Damit schaffen sie sich die Möglichkeit, ihren Senf immer wieder aufzuwärmen und als aktuell zu verkaufen.

PS: Natürlich gibt es auch gute, zeitlose Veröffentlichungen im Web.

Was zu viel ist, ist zu viel.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Eine Sache, die ich nie müde werde darüber zu Schreiben oder zu Lesen ist gutes Webdesign

So beginnt der neueste Beitrag bei Dr. Web, den ich hier bewusst nicht verlinke.
(www.drweb.de/magazin/tolle-css-und-xhtml-website-designs/)
Warum ich nicht verlinke? Weil die Webseite gestandene 4 MB groß ist. Und was zu viel ist, ist zu viel.
Gut, die Zeiten von 30 kB Startseiten sind wohl endgültig vorbei. Schade eigentlich; konnte man sich mit 30 kB doch so wunderbar auf den Inhalt konzentrieren.
Aber 4 MB? Ich häng’ hier gerade gelangweilt auf dem Hotelzimmer rum. Ein Haus ohne WLAN. Also muss mein PDA als Modem herhalten. Und dann soll ich glauben, dass eine Seite mit 4 MB “gutes Webdesign” ist?

Wer hat den längsten …

Sonntag, 20. September 2009

… meta Tag Keywords?
Ich kann heute Folgendes anbieten – 1.282 Wörter. Was der Verfasser sich dabei wohl gedacht hat?

Du bist auf ISAs Sport- und Line Dance Seiten gelandet. Hier findest Du alles wissenswerte über Country Music und Line Dance. Ob Biographie,
Sport- und Line Dance Forum oder Web-Radio; hier findest Du alles, was man für ein ordentliches Sportler-Dasein braucht.

Maggs, The, Country, Man, Maggs The Country Man, isa, tuttlingen, isa-tut, lonesome, cowboys, lonesome-cowboys, schweiz, ch, d, de, line, dance, linedance,
isa, brückler, isa brückler, line dance, original, lazy, creek, liners, original lazy creek liners, isa, brückler, isa brückler, line, dance,
veranstaltungen, line dance veranstaltungen, line, dance, forum, line dance, line dance forum, gasthaus, hirschen, windegg, gasthaus hirschen windegg,
country, forum, country forum, sport, line, dance, forum, line dance forum, privat, line, dance, choreographie, line dance choreographie,
schützenhaus, schönblick, tuttlingen, schützenhaus schönblick tuttlingen, herbert, fichthaler, herbert fichthaler, ute, pasqualotto,
ute pasqualotto, armin, rieger, armin rieger, bus, fahrer, busfahrer, melanie, melle, schäfer, melanie schäfer, markus, leiber, markus leiber,
elfriede, elfi, lange, elfriede lange, elfi lange,

weiterlesen…

Chinesischer Sehtest

Dienstag, 11. August 2009

Falls Sie nichts erkennen können, ziehen Sie Ihre Augenlider mit den Fingern wie bei einem Chinesen zu einem Schlitz.

Chinesischer Sehtest

Auf dem Bild sieht man verschieden große Quader, fast wie Bauklötze. Wenn man gemäß Anleitung die Augenlider zu einem Schlitz zieht, kann man plötzlich lesen: “No sex causes bad eyes” – auf Deutsch: “Kein Sex macht schlechte Augen”

Diesen - nicht ganz ernst gemeinten - , sowie weitere “richtige” Sehtests gibt es bei www.augen.de

Die eierlegende Wollmilchsau unter den Validatoren

Samstag, 30. Mai 2009

Ein weiterer Validator: Total Validator: The all-in-one validator

Die »eierlegende Wollmilchsau« unter den Validatoren. HTML- und Link-Check, Screenshots mit sehr vielen Browsern (Klasse!), und sogar eine - wie nicht anders zu erwarten, für Deutsch völlig unbrauchbare - Rechtschreibprüfung in mehreren Sprachen.
Alle Checks werden, je nach Auswahl der verfügbaren Optionen, in einem Rutsch erledigt. Die Anzeige der Fehler im Quellcode ist sauber und hilfreich.
Ich hab’ das Teil mal zu meinen Testwerkzeugen hinzugefügt.

E-Mail per Einschreiben

Freitag, 17. April 2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

Max Mustermann (mmseite@example.com) hat Ihnen eine E-Mail per Einschreiben gesendet. Um die E-Mail abzurufen und an Ihr Postfach weiterleiten zu lassen, klicken Sie bitte auf den folgenden Link bzw. kopieren Sie diesen in Ihren Browser.

http://www.example.com/index.php?action=readCertMail&id=408&key=xxx6dbfeb0b6dc75274541c7ec30780b

Bitte beachten Sie, dass die E-Mail nur bis zum 18.05.2009, 17:00 gespeichert wird und danach verfällt.

(Diese E-Mail wurde automatisch erstellt)

Was soll denn dieser Unfug nun wieder? Einschreiben? Will mich der Absender damit einschüchtern? Und zum Klicken animieren?
Warum wohl sollte ich auf diesen Unfug reagieren?
Ich denke gar nicht daran, eine mir vollkommen unbekannte URL aufzufrufen, mit allen möglichen Parametern.
Jawohl, ich habe geklickt - auf Löschen! (In Zukunft brauche ich diesen Schwachsinn nicht einmal mehr wegzuklicken, das erledigt ab sofort mein lernender Spamfilter für mich. Wenn der nur readCertMail liest …)

Wenn Max Mustermann glaubt, dass seine Mitteilung wichtig ist, dann soll er mir einfach eine ganz gewöhnliche Mail schicken, die ich ohne Wenn und Aber und ohne Rumgeklickere lesen kann. Aber vielleicht gibt es diesen Max Mustermann ja gar nicht, und ein Spambot … - das werde ich jetzt wohl nie erfahren. :-)

Content-Klau die x-te

Sonntag, 5. April 2009

Diesmal ganz dreist:
www.software-help.de macht sich die Sache ganz einfach, und hat stets neue Inhalte auf der Startseite.
Meinen Blog.
Und diesmal weiß ich nicht einmal, ob ich mich darüber ärgern soll, oder freuen?
Gut: der Titel: Ihr Internetauftritt - maßgeschneidert von webdesign weisshart

Java ist NICHT Javascript

Samstag, 28. März 2009

Nicht auszurotten ist der Glaube, Java und Javascript seien identisch.

Nun finde ich sogar ein Lerntutorial des Lehrstuhls für Nachrichtentechnik der Technischen Universität München das auf geradezu geniale Weise die beiden Begriffe durcheinander wirft:
http://www.lntwww.de/JavaAnleitung.html
Ich habe den Artikel nicht verlinkt, um nicht noch weitere Links auf diese - sicher gut gemeinte - Desinformationsseite zu setzen.

Gleich der erste Satz lautet:

Falls bei Ihnen noch kein Javascript installiert ist, laden Sie von http://www.java.com/de/download/manual.jsp das Javascript-Plugin der Firma “Sun Microsystems” herunter.

Und weiter:

Das Javascript-Plugin … wird folgendermaßen aktiviert:
Wählen Sie bei Windows in der Systemsteuerung das Symbol “Java Plug-In” aus.

Muss ich es wirklich sagen?
Es gibt kein Javascript-Plugin. Und gleich gar nicht von der Firma Sun Microsystems!

Ich habe die Autoren gebeten, diesen Artikel zu überarbeiten, und bin neugierig auf die Reaktion.

28.03.09:
Die Antwort ist da. Ich zitiere in Auszügen.

… dass nur von Javascript die Rede ist.
… Nur ein einziges Mal kommt JAVA vor, nämlich beim Link. Ich kann allerdings auch nichts dafür, dass die Website http://www.java.com heißt.
Das ist alleinig das Problem von SUN Microsystems, dem Hersteller.

Nein, ich wiederhole nicht, was die Firma Sun Microsystems herstellt, und auf der genannten Seite zum Download anbietet.
Aber ich wiederhole:
Java und Javascript haben nichts miteinander zu tun.

28.03.09 16:47 Uhr

Sehr geehrter Herr Weisshart,

habe die vermeintliche Seite nochmals überprüft und es handelt sich tatsächlich um eine sehr sehr veraltete und zudem fehlerhafte Beschreibung.

Habe diese Beschreibung von unserem Server genommen!!!

Mit freundlichen Grüßen,

Na also. :-)

Natürlich kostenlos

Montag, 16. März 2009

Sehr geehrter Herr Steuerberater,
Ich hätte gerne, wenn es keine Umstände bereitet, ein wenig (kostenlose) Beratung und einige Tipps aus ihrem persönlichen Erfahrungsschatz in Sachen Einkommensteuer und wie man das für seine Firma optimieren kann. (speziell für einen Handwerksbetrieb)
Ich fände es sehr lobenswert wenn Sie sich einige Minuten Zeit dafür nehmen könnten, danke schön und nette Grüße

Ups, da haben sich doch beim copy & paste glatt ein paar Wörter verändert. ;-)
Ich bin ja auch kein Steuerberater.
Also nochmal. Hier der richtige Text aus der E-Mail Anfrage:

Ich hätte gerne, wenn es keine Umstände bereitet, ein wenig (kostenlose) Beratung und einige Tipps aus ihrem persönlichen Erfahrungsschatz in Sachen Suchmaschinenranking und wie man das für seine Seite verbessern kann. (speziell für google)
Ich fände es sehr lobenswert wenn Sie sich einige Minuten Zeit dafür nehmen könnten, danke schön und nette Grüße

Anfrage wegen Webdesign

Samstag, 24. Januar 2009

Auf genau diese Anfrage habe ich gewartet:

Sehr geehrter Herr Weisshart,

Ich möchte meine Webseite neu gestalten.
Folgende Dinge sollen umgesetzt werden:

1) kreatives Design
2) Barrierefreiheit
3) Benutzerfreundlichkeit
4) geschützte Mail (Kontakt) Formulare
5) Management-System zur Selbstverwaltung von Inhalten.

… sowie weitere 16 Punkte, u. a. Forum, Besucherzähler, Bezahlsystem, Suchfunktion usw.

Als Gegenleistung kann ich anbieten:
… eine Linkpartnerschaft ist selbstverständlich und darüber hinaus würde ich Sie gesondert als Webdesigner in meiner Webseite aufführen. Wenn Sie möchten, können wir auch einem kleinen Banner von Ihnen einbauen. Da dies ein Thema der Zukunft ist, können Sie u. U. zur Erweiterung des Projektes immer wieder Tätig werden. Selbstverständlich dürfen Sie, sofern wir uns einig werden, dieses Projekt als Referenz in Ihrer Webseite führen.

Jetzt hoffe ich nur, dass mir diesen Auftrag kein Kollege vor der Nase wegschnappt. Zu diesen Bedingungen möchte ich nämlich unbedingt “immer wieder tätig werden".

Content-Klau die Dritte

Sonntag, 21. September 2008

Sind meine Kollegen “Webdesigner” zu faul, oder gar zu dumm? ein paar Zeilen eigenen Text zu schreiben?
Oder sind meine Texte zu gut?

Gerade gefunden bei meinem “Kollegen” www.infografik-lange.de/webdesign.htm:

Webdesign

Ihr Internet Auftritt muß zu Ihrem Geschäft / Betrieb/Verein oder Ihrer Institution passen.
Deshalb mache ich keine Seiten von der Stange, sondern gestalte jeden Auftritt individuell - eben nach Maß.

Ihre Homepage muß stets auf dem aktuellen Stand sein, und diese Aktualität sollte auch ersichtlich sein.
…nichts ist schlimmer, als die “Informationen von 2003″!
Damit das nicht passiert, gestalte ich Ihre Homepage “pflegeleicht".
Ob erforderliche Änderungen dann von Ihnen selbst (mit einer einfachen Zusatzsoftware), oder von mir durchgeführt werden, entscheiden Sie.

Content-Diebstahl und Plagiate

Donnerstag, 28. August 2008

Content-Diebstahl und Plagiate sind eine immer populärer werdende Unart, die nicht nur Urheberrechte verletzt, sondern durch den so genannten Duplicate content Filter das gesamte Webprojekt des Opfers aus den Google Suchergebnissen verbannen kann.

Ein neues Programm hilft beim Aufspüren der Sünder:

Der Name des Freeware-Programms: Textbroker UN.CO.VER
Die Windows-Software steht ab sofort in der Version 0.9 unter www.textbroker.de/uncover/ zum Download zur Verfügung.
UN.CO.VER ist kostenlos und darf frei kopiert und weitergegeben werden.

Der Teppfihlerteufel

Freitag, 27. Juni 2008

Einer der häufigsten Tippfehler im Web dürfte der "Konatkt" sein.
Google findet zu "Konatkt" über 30.000 Seiten.
Und meistens hat sich der "Konatkt" ins title-Attribut eingeschlichen, und ist dann in der Kopfzeile des Browsers zu sehen.

Wegen der Textlänge nicht barrierefrei

Sonntag, 8. Juni 2008

Wegen der Textlänge ist das Chat-Protokoll nicht barrierefrei.

Diese Anmerkung fand ich zufällig auf einer Seite der Bundesagentur für Arbeit
Hm? Ich dachte bisher, ich wüsste ein wenig Bescheid über Barrierefreiheit im Web. Aber dass Textlänge ein Kriterium ist … ?

Das Kleingedruckte

Freitag, 16. Mai 2008

Die Fa. tomtom. ein namhafter Hersteller von Navigationssystemen, hat den Begriff “Das Kleingedruckte” offensichtlich sehr wörtlich genommen.
Die Lizenzbedingungen für Kartenmaterial sind in einer Schriftgröße von ca. 1mm gedruckt.
Hier der Versuch, das Kunstwerk als eingescanntes Bild wiederzugeben. Es ist im Original ca. 9 × 9 cm groß, und umfasst ca. 65 Zeilen.
Lizenzbedingungen tomtom Kartenmaterial

Alles uploaden

Dienstag, 13. Mai 2008

… kann man bei drop.io
Bilder, Filme, mp3, Links, Notizen … einfach alles. Irgendwie lustig. Obwohl ich nicht so recht weiß, was ich damit anfangen soll. Ist halt Web 2.0.
Ich hab’ mal zum Spaß ein Konto eingerichtet. Jeder kann damit nach Belieben rumspielen, und mir irgendwelche Dateien schicken.
http://drop.io/weisshart

mit grter Sorgfalt erstellt

Samstag, 10. Mai 2008

Aus dem Impressum eines “Kollegen":

Die Inhalte unserer Seiten wurden mit grter Sorgfalt erstellt. Fr die Richtigkeit, Vollstndigkeit und Aktualitt der Inhalte knnen wir jedoch keine Gewhr bernehmen.

Auf der Startseite dieses “Kollegen” findet sich dazu folgende Aussage:

Ich habe im Internet schon viele Seite gesehen und die meisten sind wirklich schlecht gemacht.

Wie wahr!

Was Suchmaschinen lieben

Freitag, 2. Mai 2008

… ist ganz bestimmt nicht der folgende, rührende Versuch - man könnte es auch als keyword spamming bezeichnen:

<title>24 Stunden Betreuung, 24 Stunden Pflege, 24h, 24 Pflege, 24 Stunden, Betreuung, Pflegefachpersonal, Fachärzte, Assistenzärzte, Krankenschwester, medizinisches Personal, Outsourcing, 24 Stunden Betreuung, 24 Stunden Pflege, Personalvermittlung, Rekrutierung, Betreuung, Pflege zu Hause, 24 Stunden Pflege, Senioren, 24 Stunden Betreuung, Personal aus Mittel, Vermittlungsagentur, pormedica - Promedica24 - 24 Stunden Pflege, 24 Stunden Betreuung, 24h Haushaltshilfe, Pflegepersonal 24h, 24h Pflegekräfte, Ganztagespflege, 24h Pflegekraft, Ganztagesbetreuung, 24h Pflegepersonal, rund um die Uhr Betreuung, 24h Pflegedienst, Seniorenpflege 24h, Seniorenbetreuung 24h, 24h Pflege, 24 Stunden Pflege, 24h Betreuung, 24 Stunden Betreuung, 24 Stunden Pflege, Rund um die Uhr Pflege, 24 Stunden Hilfe, Rund um die Uhr Betreuung, 24h Pflegehilfe, Pflege 24 Stunden, Pflege 24h, Pflegekraft 24h, Ganztagespflege, 24h Pflegepersonal, 24 Stunden Pflege, Betreuung 24h, Rund um die Uhr, 24H,polnische Pflegekräfte, Betreuerinnen, Haushaltshilfen aus Polen, Haushaltshilfe aus Romänien, 24 Stunden am Tag Pflegefachpersonal Fachärzte Assistenzärzte Krankenschwester medizinisches Personal Outsourcing Personalvermittlung Rekrutierung Betreuung Pflege zu Hause Senioren 24 Stunden Betreuung Personal aus MittelVermittlungsagentur, Personal aus Osteuropa, Rekrutierung medizinisches Personal, Rekrutierung Assistenzärzte, Rekrutierung Krankenschwester, Rekrutierung Fachärzte , Fachpflegepersonal für Europa, Dienstleistungen für Institutionen, Dienstleistungen für Privatkunden, die Arbeit in Privathäusern, Pflegefachpersonal </title>
<meta name="keywords” content="24 Stunden Betreuung, 24 Stunden Pflege, 24h, 24 stunden, Pflegefachpersonal, Fachärzte, Assistenzärzte, Krankenschwester, medizinisches Personal, 24h, 24 stunden, Personalvermittlung, Rekrutierung, Betreuung, Pflege zu Hause, Senioren">
<meta name="description” content="24 Stunden Pflege, 24 Stunden Betreuung, 24h, 24 Pflege, 24 Stunden, Betreuung,24h Haushaltshilfe, 24h Pflegepersonal, Pflegepersonal 24h, 24h Pflegekräfte, Ganztagespflege, 24h Pflegekraft, Ganztagesbetreuung, 24h Pflegepersonal, rund um die Uhr Betreuung, 24h Pflegedienst, Seniorenpflege 24h, Seniorenbetreuung 24h, 24h Pflege, 24h Betreuung, Rund um die Uhr Pflege, 24 Stunden Hilfe, Rund um die Uhr Betreuung, 24h Pflegehilfe, Pflege 24 Stunden, Pflege 24h, Pflegekraft 24h, Ganztagespflege, 24h Pflegepersonal, Betreuung 24h, Rund um die Uhr, 24H, polnische Pflegekräfte, Betreuerinnen, Haushaltshilfen aus Polen, Haushaltshilfe aus Romänien, 24 Stunden am Tag, promedica, promedica24, Pflegefachpersonal, Fachärzte, Assistenzärzte, rankenschwester und anderes medizinisches Personal für den europäischen Markt. Unsere Leistungen: 24 Stunden Pflege, 24 Stunden Betreuung, 24h Haushaltshilfe, Pflegepersonal 24h, 24 Stunden Betreuung, 24h Pflegekräfte, 24 Stunden Pflege, Ganztagespflege, 24h Pflegekraft, Ganztagesbetreuung, 24h Pflegepersonal, rund um die Uhr Betreuung, 24h Pflegedienst, 24 Stunden Betreuung, 24 Stunden Pflege, Seniorenpflege 24h, Seniorenbetreuung 24h, 24h Pflege, 24h Betreuung, Rund um die Uhr Pflege, 24 Stunden Hilfe, Rund um die Uhr Betreuung, 24h Pflegehilfe, Pflege 24 Stunden, Pflege 24h, Pflegekraft 24h, Ganztagespflege, 24h Pflegepersonal, Betreuung 24h, Rund um die Uhr, 24H,polnische Pflegekräfte, Betreuerinnen, Haushaltshilfen aus Polen, Haushaltshilfe aus Romänien, 24 Stunden am Tag Pflegefachpersonal Fachärzte Assistenzärzte Krankenschwester medizinisches Personal Outsourcing Personalvermittlung Rekrutierung Betreuung Pflege zu Hause Senioren 24 Stunden Betreuung Personal aus MittelVermittlungsagentur, Personal aus Osteuropa, Rekrutierung medizinisches Personal, Rekrutierung Assistenzärzte, Rekrutierung Krankenschwester, Rekrutierung Fachärzte , Fachpflegepersonal für Europa, Dienstleistungen für Institutionen, Dienstleistungen für Privatkunden, die Arbeit in Privathäusern, Pflegefachpersonal">

Ach ja, dieser Header findet sich natürlich identisch auf allen Unterseiten.
Wieviel der Besitzer der Site wohl für diese "Suchmaschinenoptimierung" bezahlt hat?

Wie groß darf eine Website sein?

Dienstag, 15. April 2008

Wenn eine Website nicht in 8 Sekunden lädt, dann klicken 50% der Besucher wieder weg. Eine Weisheit aus der Zeit der 56 k Modems - lang ist’s her ;-)
Aus dieser Zeit stammt auch die Faustformel, dass eine schnelle Seite nicht größer als ca. 50kB sein sollte.
In Zeiten von DSL sollte das kein Thema mehr sein.
Ist es aber doch.
Ich surfe gerne unterwegs mal mit meinem PDA. Weil ich auch im Hotel nicht immer Lust habe, zu warten, bis das hoteleigene Internet-Terminal mal nicht belegt ist. Und mobiles Internet ist mit einem 56k Modem vergleichbar, was die Geschwindigkeit betrifft.
Aber selbst mein schnelles 16.000er DSL zuhause kann man überstrapazieren.
Ich habe mich heute gewundert, warum ein durchaus renommierter Blog so langsam lädt. Da ist doch gar nicht so unmäßig viel Inhalt drauf. Vor allem keine übergroßen Bilder oder ähnliches. Eine genauerer Blick zeigte Erstaunliches: Die Seite setzt sage und schreibe 400 kB an Javascript ein! Aufgeteilt auf 30 Scripts. (Ein etwas schwächer mit CPU bestückter PC dürfte dabei in die Knie gehen.)
Nein, ich bin durchaus kein Gegner von Javascript - sinnvoll eingesetzt. Aber was zuviel ist, ist zuviel.

Anmerkungen:
1. Der Blog ist vom Inhalt her gut. Sehr gut sogar. So gut, dass ich den RSS Feed abonniert habe.
2. Er baut auf Wordpress. Sicher keine schlechte Wahl. Und anscheinend auf eine Unmenge von Plugins. Die gibt’s ja wie Sand am Meer. Und jedes Plugin installiert anscheinend einige Javascript-Bibliotheken, die jedes für sich alles Erdenkliche abdecken.

Was zu viel ist, ist zuviel.

Die endgültige Wahrheit über den Google Pagerank

Samstag, 29. März 2008

Des weiteren gibts einen interessanten Tag, der den Pagerank festlegt:

<meta name="pagerank” content="1-10″>

Der Wert für die pagerank bewegt sich zwischen 1 - 10.

Man kann mit diesem tag natürlich auch viel versauen. Er ist nur bei wichtigen Seiten zu benutzen. Natürlich findet jeder author seine Seite wichtig. Aber es gibt objektiv gesehen immer wichtigere Sites. Um den pagerank einzusetzen, würde ich wie folgt vorgehen, und NICHT gleich von Anfang an einfach zehn einsetzen!

Quelle: Dreamworker Adobe usergroup

Teletext auf dem PC

Donnerstag, 20. März 2008

Teletext - das sind die Informationsseiten, die praktisch jeder TV Sender anbietet, und die unendlich langsam zu navigieren sind. Ich fühle mich dabei in die Zeit der 56 kbit Modems zurückversetzt, und nutze deshalb Teletext so gut wie nie.
Aber manchmal reizt es schon, kurz nachzuschauen, wenn in einer Fernsehsendung auf ein Teletext-Angebot verwiesen wird.
In meinem Wohnzimmer läuft, neben dem Fernseher, immer ein Laptop. Und damit geht Teletext viel besser!
Ein paar Adressen:

Viele weitere Teletext-Angebote findet man ganz einfach bei Google mit dem Suchbegriff “Teletext Senderkürzel”

Anzumerken noch: Jeder Sender setzt bei seinem Angebot auf eine andere Technik:
ARD und ORF setzen auf HTML, ZDF auf Flash, RTL und n-tv auf Java. Dass mir beim Schreiben dieses Artikels auf der Seite von n-tv mein Firefox abgestürzt ist, hat ganz bestimmt nichts mit meiner persönlichen Abneigung gegen Java zu tun. ;-)
Interessant: Beim ORF habe ich sogar eine text-only Version gefunden, die optimal mit Screen Readern zu bedienen ist:
ORF text-only

HotKeys selbst erstellen

Mittwoch, 19. März 2008

Ich war schon drauf und dran, eine eigene Extension für den Firefox zu schreiben, um ständig benötigte Folgen von Tastatureingaben beim web working zu automatisieren. Aber warum das Rad neu ER-finden, es genügt, es zu finden.

AutoHotkey ist ein freies Open-Source-Utility für Windows. Sie können damit:

  • fast alles mit Hilfe von (automatisch gesendeten) Tastendrücken und Mausklicks automatisieren. Sie können ein Maus- oder Tastaturmakro entweder selbst schreiben oder dafür den Makrorecorder benutzen.
  • Hotkeys für Tastatur, Joystick und Maus erstellen. Aus praktisch jeder Taste oder Maustaste oder einer Kombination aus beiden kann ein Hotkey werden.
  • während des Eintippens Abkürzungen erweitern; z. B. kann das Eintippen von “sgh” automatisch den Text “Sehr geehrter Herr” erzeugen.

… und noch viel mehr. Ich kann mir noch gar nicht vorstellen, was ich mit diesem Tool noch alles anstellen werde. Die ersten Tastaturmakros waren jedenfalls nach wenigen Minuten fertig.

Captchas sind ein Irrweg

Sonntag, 16. März 2008

Sie schließen Menschen von der Benutzung der dahinter liegenden Dienste aus.
Wie oft schon habe ich - obwohl mit keiner nennenswerten Sehschwäche geschlagen - beim dritten oder vierten erfolglosen Versuch, so ein Captcha zu entziffern, entnervt aufgegeben.

Aber sie hindern "böse" Bots nicht daran, solcherart vermeintlich geschützte Dienste für ihre Zwecke zu missbrauchen:

… Nach Angaben des Maildienstleisters MessageLabs liegt die Erkennungsrate der Captchas (Completely Automated Public Turing Test to Tell Computers and Humans Apart) durch die Spammer-Tools zwischen 20 und 30 Prozent…

Quelle: Heise Security

Eine Trefferquote von "nur" 20 Prozent ist für einen Spambot - anders als für mich - kein Grund, von seinem Treiben Abstand zu nehmen. Bots werden also von Captchas nicht wirkungsvoll ausgesperrt, wohl aber Menschen! Was für eine Perversion.

Hören statt Sehen

Montag, 3. März 2008

Eine akustische Seite. So überschreibt der blinde Webmaster Robert Gemeinhardt seine Homepage. Robert verwendet die fast vergessene Aufnahmetechnik Kunstkopfstereophonie, um möglichst realistische räumliche Tondokumente aus dem Alltag zu erstellen. Ob sich dem sehenden Hörer die alle Feinheiten dieser Aufnahmen ebenso erschließen, wie Robert das in seinen Anmerkungen beschreibt?
Um ein komfortables Stöbern durch die zahlreichen Tonbeispiele zu ermöglichen, setzt Robert meinen mp3-Player ein.

Das 1 & 1 des Web Design

Samstag, 1. März 2008

Aus einer Seite des bekannten Webhosters 1 & 1:

Wichtiger Hinweis:
Bitte navigieren Sie innerhalb dieser Anwendung nicht mit den Browserschaltern "vor" und "zurück". Dies kann zu Fehlermeldungen führen.

Und warum schafft 1 & 1 es nicht, eine Webseite zu bauen, die wenigstens den schlimmsten aller Fehler vermeidet?
Warum muß das zweithäufigste Kommando des durchschnittlichen Seitenbesuchers zu Fehlermeldungen führen?
Zum Nachlesen: Jacob Nielsen - die 10 schlimmsten Fehler des Web Designs

Windows XP und Internet Explorer

Mittwoch, 21. November 2007

file upload may not work with Internet Explorer on some versions of Windows XP Service Pack 2

Ich muss mir das noch einmal, in Form einer Übersetzung, ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen:
Der Dateiupload funktioniert eventuell mit dem Internet Explorer und einigen Versionen von Windows XP SP2 nicht.

Quelle: Der W3C Validator

Wenn selbst W3C, das World Wide Web Consortium, es nicht schafft, Webseiten zu bauen, die auch mit Billys Browser funktionieren, dann braucht sich ein einfacher Webworker über Probleme im Zusammenhang mit dem IE nicht mehr zu ärgern.

Endlich wieder gleichberechtigt - das Aftermajuskel

Dienstag, 13. November 2007

Bisher kannte ich nur das Binnenmajuskel. Damit wird ein Großbuchstabe (hier: das I) innerhalb von Wortungetümen wie “MitarbeiterInnen” bezeichnet. Eine Sonderform des Durchgenderns, mittels der nicht nur der weibliche, sondern auch der männliche Teil der Menschheit mit geringstmöglichem Aufwand angesprochen werden soll.

Diese Schreibweise hat sich insbesondere in den Medien der feministisch geprägten Szene als Ersatz für das dort unerwünschte generische Maskulinum eingebürgert. Quelle: Wikipedia

Ich jedenfalls fühlte mich bisher nie angesprochen, wenn ich …innen las, egal ob mit Binnenmajuskel oder -minuskel. Vielmehr ging ich jeweils sofort und reflexartig auf die Suche, ob ich nicht versehentlich in einem Umfeld nur für “Innen” gelandet bin.

Seit heute fühle ich mich wieder gleichberechtigt. Seit heute kenne ich auch das Aftermajuskel. Aufgeschnappt in einem Blogkommentar:

jedeR kann mitmachen … jedeR ist eingeladen

Dank an den unbekannten Kommentator.
Dennoch glaube ich nicht, dass ich mich für diese Schreibweise erwärmen kann.

Nachtrag: bitte nicht nach Aftermajuskel googeln! Google hat da ein feature, das automatisch Alternativen für vermeintliche Tippfehler anbietet.

schadet chatten die rechtschriebung

Sonntag, 11. November 2007

Oh je, was hab’ ich denn da angefangen.
Seit heute gibt es in meinem Blog die Kategorie “Aufgeschnappt”
Ich wollte hier einfach wahllos Fundsachen einstellen, natürlich überwiegend aus dem Web.

Aber auch meine Serverlogs bieten oft genug Anlass zum Schmunzeln. Hier insbesondere die Suchbegriffe, mit denen Suchende via Google auf meinen Seiten landen.

Zum Beispiel:

schadet chatten die rechtschriebung

Deutsche Sprache - schwere Sprache

Links unten unter Links.

Ich glaube, man muss den Satz laut lesen.
Gefunden in einem Blog, als Hinweis, wie man eine neu eingerichtete Kategorie auf der Website findet.
Auch so kann man eine unzulängliche Seitennavigation nachbessern.

Partnerseiten: barrierefreies WebDesign

Tastaturkürzel

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