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Zählerstand melden im 21. Jahrhundert

Donnerstag, 17. April 2014

Alle Jahre wieder: Die Ablesung des Zählerstands Strom.

Die Stromversorger haben diese Arbeit seit langem an Ihre Kunden delegiert. Das macht sicher auch Sinn. Und im Jahr 2014 macht es auch Sinn, dass die abgelesenen Werte nicht mit der Schneckenpost, sondern per E-Mail gemeldet werden. Das ist sicher auch gut für die Versorger, denn die maschinelle, d.h. kostensparende Auswertung ist auf diesem Weg sicher einfacher, als Postkarten einzuscannen, und möglicherweise auch noch meine Handschrift entziffern zu müssen.

Aber dass ich zu diesem Zweck nicht nur meine persönlichen Daten, sondern auch noch 41 (einundvierzig!) Ziffern abschreiben und in das Webformular eintippen muss, ist so gar nicht 21. Jahrhundert. Mein Stromversorger sieht wohl selbst, dass hier ein hohes Fehlerrisiko besteht, und fordert mich per Bestätigungs-E-Mail auf:

Sind die Angaben richtig? Bitte prüfen Sie sie noch einmal. Vielen Dank.

Man könnte das Verfahren auch für alle Beteiligten sicher und komfortabel gestalten:
Ein QR-Code auf der Benachrichtigungskarte führt direkt auf die Webseite des Versorgers. Alle meine Daten, einschließlich der 41 Ziffern (der richtigen Ziffern) werden mit dem Seitenaufruf übergeben, und sind im Formular bereits ausgefüllt.

Eine entsprechende Mail ist an meinen Versorger gegangen. Ich bin schon neugierig auf die Antwort. Ob es dafür wohl bereits einen fertigen Textbaustein gibt?


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Twitter Who to follow verstecken

Montag, 14. April 2014

Twitter benutze ich zumeist einfach auf der Website https://twitter.com
Extrem nervig finde ich dort allerdings die Vorschläge "Who to follow". Wegklicken von Vorschlägen hilft gar nichts. Jeder unsinnige Vorschlag wird nach dem Wegklicken umgehend durch einen gleichermaßen unsinnigen Vorschlag ersetzt.

Screenshot
Der Who to follow Kasten auf Twitter

Abhilfe?
Meine Allzweckwaffe, das schon einmal von mir vorgestellte Firefox-Addon Stylish.

Die Stylish-Regel gegen den "Who to follow-Terror" lautet:

@-moz-document domain("twitter.com") {
.module.trends,
.module.wtf-module,
.WhoToFollow {
display:none !important;}
}

Die Klasse .module.wtf-module entfernt die Who to follow Anzeige auf der Twitter-Timeline (Home),
.WhoToFollow ist zuständig für die (neue) Profilseite.
Ich persönlich kann auch auf Trends gut verzichten. Dagegen hilft die Klasse .module.trends.


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PayPal - automatische Händlerabbuchungen

Samstag, 12. April 2014

Einzugsermächtigungen - eine feine und bequeme Methode, wiederkehrende Zahlungen ohne eigenes Zutun zu erledigen. Die monatliche Mietzahlung beispielsweise. Und sicher. Weil eine Rückbuchung innerhalb einer akzeptablen Frist problemlos möglich ist.

Auch auf PayPal kann man dauerhafte Zahlungen, auch Abonnementzahlungen genannt, einrichten. Anders als bei der Bank kann aber bei PayPal Händlerabbuchungen nicht im Nachhinein widersprochen werden. Somit ist es jederzeit möglich, Opfer einer unberechtigten Händlerabbuchung zu werden.

Was tun, wenn man leichtsinnigerweise doch einer Abonnementzahlung zugestimmt hat? Die Zustimmung widerrufen? Nur wie? PayPal hat das entsprechende Formular gut versteckt. (Honi soit qui mal y pense.)

Hier also eine Kurzanleitung - Automatische Abbuchungen bei PayPal stornieren:

  1. Auf PayPal.com einloggen.
  2. Unter "Mein Konto" auf "Mein Profil" klicken.
  3. Nun findet man auf der linken Seite "Bankdaten".
  4. Hat man "Bankdaten" angeklickt, erscheint rechts daneben "PayPal-Zahlungen per Händlerabbuchung", hier auf "aktualisieren" klicken.
  5. Auf der nun geöffneten Seite sieht man die genehmigten Abonnements.
  6. In der linken Spalte "Händler Webseite" das zu stormiernde Abo anklicken, und auf der sich dann öffnenden Seite stornieren.

Die Bestätigung kommt unverzüglich per E-Mail:

Mit dieser E-Mail wird bestätigt, dass Sie Ihre Abbuchungsvereinbarung mit [Name des Händlers] gekündigt haben. Von Ihrem PayPal-Konto werden keine weiteren Zahlungen an diesen Händler geleistet.


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Videos auf Webseiten - HTML5 video vs. Flash

Sonntag, 6. April 2014

Das HTML5 video-Tag wird von allen Browsern unterstützt. Außer vom IE8. (Den Opera mini bezeichne ich mal nicht als Browser.)
Klar, der IE8 ist leider immer noch auf Windows XP Systemen die modernste verfügbare IE-Version. Und obwohl Windows XP Nutzer sehr wohl auch richtige Browser installieren können - sie surfen weiterhin mit dem IE8. Nach meiner eigenen Statistik sind das zwischen 2% und 10%, je nach Techniklastigkeit der untersuchten Sites.

Diese 2 bis 10% können also Videos, die mittels video-Tag ausgeliefert werden, nicht sehen?
Doch, können sie. Wenn innerhalb des video-Tags als Fallback eine mp4-Datei zum Download bzw. zum Abspielen in einem lokal installierten Player, z. B. der Windows Media Player, angeboten wird.

Es gibt also kein Argument mehr für den Einsatz von Flash zur Video-Wiedergabe auf Webseiten. Aber ein gutes Argument dagegen:

15% bis 25% der Surfer sind mit iOS-Geräten (iPad, iPhone) unterwegs. Tendenz stark steigend. Und diese 15% bis 25% sind bei Flash außen vor. Weil Apple - richtigerweise! - kein Flash unterstützt.

Also: Anstelle von Flash-Playern wie JW Player ein paar einfache Zeilen HTML5:

<video>
<source src="video.mp4" type="video/mp4" />
<source src="video.webm" type="video/webm" />
<a href="video.mp4">Video in installiertem Player öffnen, oder Herunterladen</a>
</video>

Zum komfortablen Erstellen der passenden .mp4 und .webm Dateien empfehle ich den Miro Video Converter.

Feddisch.


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Suchformular - Browser setzen De-Facto-Standard

Donnerstag, 3. April 2014

Das Suchformular in Browsern hat keinen Submit-Button. Suchanfragen werden mit Enter abgeschickt.

Die Browserhersteller haben damit einen De-Facto-Standard gesetzt, dem ich mich gerne anschließe.

Mein Suchfeld sieht zukünftig so aus:
Das Suchfeld ohne Submit-Button
Im Einzelnen:

  1. Ein Lupensymbol sowie die Vorbelegung mit "Suchbegriff" o. ä. kennzeichnet das Feld als Suchfeld.
  2. Das Label wird unsichtbar gemacht durch Verschieben aus dem Viewport, d. h. für Screen Reader bleibt es weiterhin sichtbar.
  3. Es gibt keinen Submit-Button. Seit 10 Jahren oder länger senden Browser das Formular auch ohne Submit-Button ab, wenn Enter gedrückt wird.

Ich bitte um Kommentare zu

  1. Kann ich das Label ebenfalls weglassen? Sind Screen Reader Nutzer mit einer sinnvollen Vorbelegung des Suchfelds zufrieden?
  2. Gibt es möglicherweise doch noch einen Client, der ohne Submit-Button das Formular nicht abschicken kann?

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Direktlink zu Navigations Apps

Dienstag, 1. April 2014

Smartphones und Tablets machen es möglich, auch auf dem Weg zum Urlaubsort noch einmal die Website des gebuchten Quartiers zu besuchen.
Vielleicht ist es ja sogar das Smartphone oder Tablet, auf dem auch die Navigations App läuft. Für diesen Fall biete ich einen besonderen Service: Einen Direktlink zur Navigation.

Screenshot portable Website
Die portable Ansicht zeigt auf der Startseite die Links zu den Navigations Apps Navigon und TomTom

weiterlesen…


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Barrierefreiheit - nicht nur für blinde Surfer

Montag, 31. März 2014

Nur allzu oft wird Barrierefreiheit im Web mit "von blinden Menschen lesbar" oder "Screen Reader tauglich" verwechselt.
Dabei sind es nicht nur blinde Surfer, die von barrierefreien Seiten profitieren.

Oder: "Meine Site bietet ohnehin keine sinnvollen Inhalte für blinde Menschen, blinde Menschen gehören nicht zu meiner Zielgruppe. Also macht der Mehraufwand für Barrierefreiheit keinen Sinn."

Falsch.

  1. Beispiel: "Wozu brauchen blinde Menschen ein Fernsehprogramm?" Fragen sie einfach mal einen blinden Menschen, dann wissen Sie es.
  2. Haben Sie schon einmal versucht, in einem fahrenden Zug mit dem Notebook auf dem Schoß mit der Maus zu navigieren?

Beispiel 2 führt zum Thema des heutigen Artikels:

Tastaturbedienbarkeit

Die Bedienbarkeit einer Website auch ohne Maus ist ein wichtiger Aspekt der Barrierefreiheit. Man muss ja nicht immer an Menschen mit Bewegungseinschränkungen denken. Vielleicht lässt die Situation gerade keine sinnvolle Bedienung der Maus zu. Im schwankenden Zug mit dem Notebook auf dem Schoß ist es viel bequemer, mit der Tastatur von Link zu Link zu navigieren. Auch innerhalb des Navigationsmenüs.

Nötig ist dazu zweierlei:

  1. Die Menüpunkte müssen mit Tastatureingaben erreichbar sein.
  2. Der jeweils aktive Menüpunkt (Fokus) muss erkennbar, d. h. deutlich sichtbar sein.

Als Beispiel für Tastaturbedienbarkeit soll das Navigationsmenü in dieser Demo dienen.
Eine Besonderheit gibt es hier: Untermenüs werden nicht mit der Tab-Taste erreicht, sondern mit den Pfeiltasten (wenn ein Screen Reader läuft: mit der Enter-Taste, und nach Öffnen des Untermenüs weiter mit der Tab-Taste). Einen Hinweis auf die Existenz eines Untermenüs bietet für sehende Surfer das bekannte "Hamburger Icon", für blinde User eine entsprechende Ansage.

Für alle Zielgruppen gilt:
Keine "Deppenlinks"!
Deppenlinks sind Links, die zur aktuell geöffneten Seite führen, beim Aktivieren also lediglich die aktuelle Seite neu aufrufen. Das kann irritierend sein. Also bitte die aktuelle Seite in der Navigation kennzeichnen (optisch, und für Screen Reader erkennbar), und nicht verlinken!


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Facebook Statusupdates twittern

Montag, 24. Februar 2014

Facebook hat eine Funktion eingebaut, um deine Statusupdates automatisch auch auf Twitter zu veröffentlichen.

Vorab eine Warnung:

Wenn deine Freunde sowohl Facebook als auch Twitter verwenden, dann kann dieses Doppelposting schnell als Belästigung aufgefasst werden. Vor allem, wenn du auf Facebook nur kuze Meldungen a la „Guten Morgen bla bla …“ einstellst. Ich selbst habe deswegen schon den Einen oder Anderen entfolgt.
Allenfalls angebracht ist diese Vorgehensweise, wenn du auf Facebook längere Artikel einstellst, die dann auf Twitter angeteasert werden sollen. Facebook ist dann für Twitter so etwas wie die verschiedenen Twitloger-Dienste.

Die Technik

ist in diesem Artikel beschrieben.

Links in Statusupdates

Umfangreiche Facebook Statusupdates werden häufig auch Links enthalten. Facebook wandelt URLs in Statusupdates automatisch in eine Vorschau mit einem Bild und einem Teasertext um.

Screenshot
Die eingegebene URL (hier: http://webdesign.weisshart.de) wird von Facebook in eine Vorschau umgewandelt.

Ein Fallstrick

Kurze Facebook-Statusupdates werden einschließlich etwaiger enthaltener Links an Twitter übergeben.
Längere Texte jedoch werden wegen der Twitter-eigenen Beschränkung auf 140 Zeichen beschnitten. Ein Link im Tweet verweist auf den Facebook-Statusupdate.
Wenn jedoch der Statusupdate einen Link enthält, dann wird dieser Link in den Tweet eingefügt, und nur dieser Link. Der Tweet enthält dann nur die ersten 100 oder so Zeichen des Facebook-Statusupdates, und den dort eingefügten Link. Ein Verweis auf den kompletten Text des Facebook-Statusupdates fehlt.
Dies kann nicht der Sinn der Verknüpfung Facebook zu Twitter sein.

Abhilfe

Die Vorschau im Facebook-Statusupdate muss vor dem Posten gelöscht werden (das kleine x rechts oben in der Vorschau). Nur die URL darf stehen bleiben.


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Ctrl-Alt-Del auf dem Mac

Sonntag, 23. Februar 2014

Crtl + Alt + Del, oder Strg + Alt + Entf, vulgo Affengriff. Es gibt wohl keinen Windows-Nutzer, der diese wichtige Tastenkombination nicht kennt, um hängende Programme zu beenden, oder ein eingefrorenes System neu zu starten.

Auf dem Mac OS X braucht man so etwas nicht :-)
Wohl deshalb gibt es keine Entfernen (Del/Entf)-Taste auf dem Mac. (Gibt es natürlich auch: Fn + Zurück-Taste.)

Spaß beiseite:
Auch auf dem Mac gibt es eine Tastenkombination, die ein sofortiges Beenden von Programmen ermöglicht: cmd + alt + esc (Apfeltaste + Wahltaste + esc).

Screenshot des Dialogfensters
Das Dialogfenster zeigt alle laufenden Programme. Das Programm, aus dem heraus cmd + alt + esc gedrückt wurde, ist fokussiert (in diesem Fall Firefox).

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Schöner lesen auf dem iPhone - die Dritte

Samstag, 22. Februar 2014

Webseiten lesen auf dem iPhone - immer noch Glücks- und/oder Geduldssache, weil viele Seiten eben noch nicht responsive sind, also nicht für den kleinen Monitor optimiert. Klar, man kann die Bildschirmanzeige mit verschiedenen Techniken vergrößern, und dann so lange Hin- und Herzoomen, bis einem das zu blöd wird.
Ich greife in solchen Fällen gerne auf Readability zurück (Readability fürs iPhone). Leider führt Readability ein Neuladen der Seite durch. Und das erfordert gerade bei großen, überladenen Seiten einige Geduld, und eine schnelle Anbindung ans Web.

Eine Alternative bietet der iCab Browser (iTunes Link 1,79 Euro). Dort ist Readability „eingebaut“, und wesentlich schneller, und auch stabiler.

Screenshot 1
spiegel.de nach dem Aufruf im iPhone Browser. Ein „Mäusekino“.

Anm.: Klar, Spiegel bietet auch eine App, die speziell für Smartphones optimiert ist. Die Seite dient hier nur als Beispiel, um die Leistungsfähigkeit von Readability zu demonstrieren.

Screenshot 2
Nach dem Tipp auf das Brillensymbol rechts oben öffnet sich ein Auswahlmenü mit den Optionen „Später lesen“, „Jetzt lesen“ und „Leseliste“
Screenshot 3
Nach der Auswahl „Jetzt lesen“ zeigt sich die Seite aufgeräumt, und bereit zum komfortablen Lesen.

Barrierefreiheit:

iCab ist mit VoiceOver bedienbar. Auch die Readability-Funktionalität. Das genannte Brillensymbol wird von VoiceOver als „Leseliste“ gelesen.


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Desktop vs. Mobile

Freitag, 21. Februar 2014

Vor einem Jahr prognostiziert, heute Realität: Tablets und Smartphones auf breiter Front im Vormarsch.

2 Tortendiagramme
Links: 2014
Desktop (blau) 75,3%, Tablet (gün) 17,4%, Smartphone (rot) 7,3%

Rechts: 2013
Desktop 89,4%, Tablet 7,1%, Smartphone 3,5%

Der Anteil mobiler Geräte beim Surfen im Web ist innerhalb eines Jahres von 10% auf 25% angestiegen. Bei diesen Zahlen handelt es sich keineswegs um meine eigene Site, sondern um eine Site, deren Besucher bestimmt nicht besonders technikaffin sind: Urlaub auf dem Bauernhof.
Was das für Webworker, aber auch für Kunden bedeutet, muss ich wohl nicht besonders hervorheben. Und wie ich das umsetze, kann man z. B. auf dieser Site sehen. (Bitte auch mit dem Smartphone anschauen.)


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PDFs unterschreiben

Mittwoch, 19. Februar 2014

Bitte drucken Sie das anhängende PDF aus, unterschreiben Sie es, scannen Sie es ein und schicken Sie es per E-Mail zurück.

Wie bitte? Geht‘s noch? Web 1.0 lässt grüßen.

Eleganter geht das mit dem Adobe Reader.

Screenshot 1
Rechts oben die Option „Signieren“ anklicken. Dann auswählen zwischen: „Text hinzufügen“, „Häkchen hinzufügen“ oder „Unterschrift platzieren“

Hinter der Option „Signieren“ steckt also mehr. Damit kann man jedes PDF ausfüllen, auch wenn dies vom Ersteller nicht vorgesehen war.
Der Wermutstropfen: Da sich dies alles auf einer rein grafischen Oberfläche abspielt, sind Benutzer von Screen Readern und Tastaturnutzer leider außen vor.

Screenshot 2
In dem Fenster, das sich öffnet, wählt man „Bild verwenden“, um eine vorher eingescannte Unterschrift zu verwenden.

Nach dem Bestätigen und Einfügen kann die Unterschrift / das Bild in der Größe skaliert und positioniert werden, wie in einem Textbearbeitungsprogramm.
Das fertige PDF speichern, und als E-Mail-Anhang schicken. Nix ausdrucken oder so. ;-)


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Ein barrierefreier Audio-Player - Version 3.0

Dienstag, 18. Februar 2014

Am 01. Dezember 2010 habe ich den AAP-Player vorgestellt, den (damals) besten barrierefreien Audio-Player.
Inzwischen ist einiges passiert: Der Yahoo! Media Player, der als Fallback erforderlich war für Browser, die das HTML5 audio-Tag nicht unterstützen, wurde eingestellt. Damit wäre der AAP-Player „eigentlich“ unbrauchbar. Wenn, ja wenn nicht inzwischen die Unterstützung des HTML5 audio-Tags fast allgemein als gegeben zu bezeichnen wäre. Wenn man bereit ist, den IE 8 und älter, und den Opera nicht (mehr) zu unterstützen, dann kann man inzwischen auf das Fallback verzichten. Und dafür Smartphones und Tablets bedienen.

Da der Entwickler des AAP-Players Terill Thomson diesen Schritt (noch) nicht gegangen ist, habe ich mal ein wenig mit der letzten veröffentlichten Version 3.0 gespielt.

Im Einzelnen:

  • Ich habe die - nicht mehr funktionierende - Fallback Lösung Yahoo! Mediaplayer entfernt
  • Dafür teste ich mittels Modernizr, ob das audio-Tag und .mp3 Dateien unterstützt werden. Falls nein, gebe ich lediglich einen entsprechenden Hinweis aus.
  • Um die kleinen Smartphone-Monitore zu unterstützen, habe ich ein wenig am CSS geschraubt. Und vor allem das entsprechende, für ordentliche Darstellung auf Smartphones unentbehrliche Metatag ins HTML eingefügt:
    <meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0, user-scalable=yes" />

Das Ergebnis ist in dieser Demo zu sehen bzw. zu hören.
Und das Hören bezieht sich auch auf Screen Reader und auf Tastaturnutzer ohne Maus. Der Player ist nämlich nach wie vor ein Vorbild an Barrierefreiheit.


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T-Mobile fälscht Webseiten

Montag, 20. Januar 2014

Wer sich mit T-Mobile per UMTS im Internet bewegt, bekommt gefälschte Seiten untergeschoben! T-Mobile macht sich damit meines Erachtens eines Vergehens gegen das Fernmeldegeheimnis schuldig, und verhindert, dass ich Webseiten so zu sehen bekomme, wie der Ersteller der Webseiten das vorgesehen hat.

Doch langsam der Reihe nach:
Ein Blick in den Quellcode der ausgelieferten Seiten zeigt sofort, dass T-Mobile alle Zeilenumbrüche entfernt. Das erscheint auf den ersten Blick sinnvoll, spart es doch wertvolle und teure Bandbreite. Aber:

  1. Es belegt, dass T-Mobile die Seiten, die ich ansurfe, öffnet und verändert. Ebenso gut könnte die Post jeden Brief öffnen, und ihn in maschinengeschriebenen Text übertragen, weil der ja leichter zu lesen ist.
  2. Es kann dadurch zu Darstellungsfehlern kommen. JavaScript beispielsweise kann unter Umständen unbrauchbar werden, wenn Zeilenumbrüche entfernt werden.

Ein solcher Eingriff in meine Rechte wäre nur zu rechtfertigen, wenn ich T-Mobile explizit dazu ermächtigt hätte. Und zwar vorab, nicht in Form eines Opt-Out.

Dass es eine Möglichkeit gibt, diesen Eingriff zu deaktivieren, ist selbst den Telekom Mitarbeitern weitestgehend unbekannt. Allenfalls kann es als Feigenblatt dienen. Der Durchschittssurfer wird jedenfalls den Weg zu dieser Seite nie und nimmer finden.

Hier jedenfalls die Adresse: http://www.speed.t-mobile.de (nur aus dem T-Mobile-Netz erreichbar)

Screenshot vom iPhone
Der Screenshot zeigt die Voreinstellung: „Optimierte Übertragung ohne Qualitätsverlust“, sowie die weiteren Optionen „Komprimierte Bild- und Videoübertragung“ und „keine Optimierung“.

Und tatsächlich: Nach der Auswahl von „Keine Optimierung“ verschwanden auf „wundersame“ Weise auf einigen Webseiten mir vorher nicht erklärliche Darstellungsfehler bei UMTS-Zugriff.


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Exklusion - Separation - Integration - Inklusion

Dienstag, 14. Januar 2014

Jetzt hab' ichs kapiert:

Zeichnung auf einer Schiefertafel
  • Exklusion:
    Ein großer Kreis, darin 6 gelbe Punkte; außerhalb des Kreises: 6 rote Punkte

  • Separation:
    Ein großer Kreis, darin die 6 gelben Punkte; außerhab des großen Kreises ein kleinerer Kreis, darin die 6 roten Punkte

  • Integration:
    Ein großer Kreis, darin die 6 gelben Punkte, sowie ein kleinerer Kreis, darin die 6 roten Punkte

  • Inklusion:
    Ein großer Kreis, darin 6 gelbe und 6 rote Punkte

Bild: © Zerbor - Fotolia.com


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Es muss nicht immer ein CMS sein

Sonntag, 12. Januar 2014

„Ich möchte meine neue Homepage natürlich selbst ändern.“
Fast alle Anfragen beinhalten diesen Passus in ähnlicher Form. Üblicherweise wird diesem Wunsch Rechnung getragen durch die Installation eines Content Management Systems (SMS). In vielen Fällen folgt aber nach kurzer Zeit die Ernüchterung.
Und das sieht dann so aus:

„Sehr geehrter …, bitte fügen Sie in meine Homepage Folgendes ein …“
„Das können Sie doch selbst erledigen …“
„Ja, ich weiß. Aber ich hab‘ das so lange nicht mehr gemacht, wollen Sie nicht schnell …“

Dass es auch anders geht, zeigt Katrin Backhaus mit ihrer Site backis-welt.de
Nach dem Studium des Tutorials Deine erste Homepage war K. Backhaus recht schnell in der Lage, neue Inhalte selbst einzufügen. Einfach mit der Seitenbeschreibungssprache HTML.


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SD Karte im Macbook nicht beschreibbar

Donnerstag, 9. Januar 2014

SD-Karten kann mein MacBook anscheinend nur einmalig beschreiben, dann aber nicht mehr. Die Inhalte lassen sich lesen, aber nicht verändern.
Im Informationsfenster steht: „Sie dürfen nur lesen“. Das Festplattendienstprogramm meldet: Volume dirty. Die SD lässt sich nicht formatieren oder reparieren. Dies alles unabhängig von der Position des „Sperrschiebers“ auf der Karte. Also egal ob „Lock“ oder “Open“.
Eine Gegenprobe auf einem Windows-PC zeigte, dass sowohl die Karte selbst, als auch das Dateisystem auf der Karte in Ordnung sind.

Und jetzt kommt's:
Der Sperrschieber auf der Karte muss in die Mitte geschoben werden, mit einer kleinen Tendenz zu „Offen“. Dann klappt's.

Ein Mac funktioniert einfach. *grrrr*


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Freundlich Drucken

Mittwoch, 8. Januar 2014

Ein pfiffiger Dienst, um Webseiten

  • ballastfrei zu drucken
  • in durchsuchbare PDFs umzuwandeln, oder
  • als E-Mail zu verschicken

www.printfriendly.com

Der Dienst kann online ohne jegliche Installation verwendet werden, für sporadische Einsätze, oder mittels Bookmarklet, wenn man das Tool immer wieder nutzen will. Das Bookmarklet funktioniert sogar auf dem iPhone/iPad.
Pfiffig: In der Druckvorschau können beliebige Elemente gelöscht werden, und damit wird die Druckausgabe oder das PDF auf das wirklich Benötigte reduziert.

Webmaster oder Blogger können einen PrintFriendly-Button in ihre Seiten einfügen, und den Komfort des ballastfreien Druckens ihren Besuchern bieten:

Print Friendly Version of this page“Freundliches” Drucken

Ob man der Privacy Policy des Anbieters vertraut, mag jeder für sich entscheiden. Ebenso, ob und wofür man das Tool nutzen kann und will.

Schade ist allerdings, dass die erzeugten PDFs nicht barrierefrei sind. Die Struktur der Website (Überschriften usw.) ist im PDF nur optisch umgesetzt. Dieser Beitrag zeigt, wie es richtig wäre.


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Google Webmaster-Tools

Google hat mal wieder geschraubt. Diesmal an den Webmaster-Tools. Und ausnahmsweise diesmal sogar zum Besseren.

Screenshot
Die Seite Suchanfragen der Webmaster-Tools zeigt die Anzahl der Suchanfragen und die Anzahl der Klicks. Sowohl als Summenkurve, als auch als Tabelle pro Suchbegriff.

Die Anzahl der Suchanfragen, bisher auf Tausender gerundet, wird seit 2014 ohne Rundung angezeigt.
Wichtiger jedoch: Auch die Klicks werden nicht mehr gerundet, und auch dann angezeigt, wenn weniger als 10 Klicks auf eine Suchanfrage registriert wurde.

Peanuts? Auf großen Sites mit vielen Klicks spielt das sicher keine Rolle. Interessant wird es allerdings für kleine, neue Sites, die noch nicht über eine 12-monatige Historie verfügen. Auch wenige Klicks ergeben dann schon nach kürzerer Zeit eine gewisse Aussage, und ermöglichen so unter Umständen schon frühzeitig eine Optimierung.


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Neujahrsputz, oder Schnelle Webseiten

Sonntag, 5. Januar 2014

Wenn Webseiten sich nicht in 8 Sekunden aufbauen … das war einmal das Kriterium für userfreundliches Webdesign. Lang ist‘s her. DSL und schnelle Mobilfunkstandards ermöglichen viel kürzere Ladezeiten, und das hat leider zur Sittenverrohung seitens mancher Webseitenbastler geführt. Mehrere MB schwere Webseiten gehören heute schon fast zum guten Ton. Dabei wird häufig wenig Inhalt in viel grafisches Gedöns verpackt. Im WLAN mit DSL-Anbindung mag das ja akzeptabel sein. Wenn ich aber unterwegs so eine Website auf meinem Smartphone aufrufe, und mein Volumenbudget für 11 kB Text mit 3 MB belastet wird, dann gibt‘s für mich nur eins: Schnell weg!

Genug gepredigt. Taten!
Ich hab‘ meine eigene Site mal einem Neujahrsputz unterzogen, um auch noch die letzten Millisekunden Ladezeit herauszukitzeln. Das Ergebnis: 0,6 Sekunden Ladezeit für die Startseite.
Gut, im Umgang mit Dateigrößen war ich schon immer geizig. Schließlich ist die Site in Zeiten von ISDN entstanden. Bei den heutigen Übertragungsgeschwindigkeiten spielt aber Dateigröße nicht mehr die einzige Rolle. Andere Faktoren werden zunehmend wichtig. Z. B. die Anzahl der HTTP Requests.
Ich habe die Anzahl der HTTP Requests von 26 auf 21 reduziert, indem ich einige Icons nicht mehr als separate Dateien einbinde, sondern base64 encoded direkt ins CSS einbinde.
Beispiel:
An Stelle von
list-style-image:url(/images/down.gif);
steht jetzt
list-style-image:url('data:image/gif;base64,R0lGODlhBwAIAAAAACH5BAkAAAEALAAAAAAHAAgAgKg2AAAAAAIOTIBmcNqsGEQywbaSuwUAOw==');
Das geht ganz einfach mit diesem Online Tool: www.base64-image.de.

Schon lange verwende ich konsequent gzip Kompression. Und zwar nicht nur für den Text der Seiten, sondern auch für JavaScript und CSS. Auf der Seite feedthebot.com/pagespeed/enable-compression.html wird eine Möglichkeit beschrieben, das zu realisieren. (Ich verwende eine andere Technik, die ich gelegentlich beschreiben werde.)

JavaScript muss nicht in jedem Fall vor der Anzeige des Inhalts geladen werden. Ein Beispiel dafür sind Analysetools wie Google Analytics oder Piwik oder evtl. auch Bibliotheken wie jQuery. Diese Scripts erst zu laden, wenn die Seite bereits fertig geladen ist, der User den Inhalt also sieht, nennt man Deferring of JavaScript. Damit kann die Ladezeit teilweise erheblich reduziert werden. Leider ist Deferring of JavaScript nicht ganz trivial. Die einzige mir bekannte Technik beschreibt feedthebot.com/pagespeed/defer-loading-javascript.html

Bei www.feedthebot.com/pagespeed/ gibt es noch weitere gute Tipps unter dem Titel „Google page speed guidelines“. Richtig! Nicht nur User, auch Google mag schnelle Seiten, und belohnt Geschwindigkeit mit einer besseren Position in den Suchergebnissen.


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Bandbreite

Montag, 30. Dezember 2013

Ein t3n-Artikel über die Internet-Infrastruktur „wieso Deutschland beim Thema Internet-Infrastruktur weit hinter anderen Ländern herhinkt?“ hat mich wieder einmal an eines meiner Lieblingsthemen erinnert:

Wie groß dürfen/müssen Webseiten sein?

Jakob Nielsen hat in den Anfangsjahren des Web 5 kB als Maß aller Dinge propagiert. Die ursprüngliche Website useit.com hat sich lange Zeit tatsächlich an diese Grenze gehalten. Leider gibt es die Site, an die sich mancher alte Hase vielleicht noch erinnert, nur noch unter archive.com zu bewundern. Z. B. useit.com vom 25.01.2002

Mich selbst hat die Idee „so wenig Ballast wie möglich“ seit den Anfängen meiner eigenen „Webwerklerei“ fasziniert. Und so kommt es, dass die Startseite meines Webauftritts auch heute noch mit 50 kB auskommt:

Größe Nichtkomprimierte Größe
1 Dokument 7 KB 20 KB
16 Bilder 24 KB 24 KB
0 Objekte
2 Skripte 6 KB 22 KB
5 Stilvorlagen 12 KB 44 KB
24 Dateien 50 KB 110 KB

Dass ich damit ziemlich allein stehe, ist mir natürlich bewusst. Und mit neueren Seiten bin ich auch schon „großzügiger“. So etwa mein aktuelles „Werk“ http://bauer-bernau.de
Immerhin 427 kB spendierte ich der Startseite, vor allem für Fotos.

Damit bin ich aber immer noch vergleichsweise extrem sparsam. Die Website eines Kollegen aus Berlin, als trendiger One-Pager ausgeführt, bringt es auf 5 MB, um ganze 11  kB Text zu transportieren.

Dass http://www.webpagetest.org/ eine Ladezeit von 10 Sekunden ausweist, ist kein Wunder.

Selbst beim Aufruf der Seite auf dem Smartphone werden immer noch ca. 3,5 MB geladen, obwohl das Design responsive ist.
Wie viele potentielle Kunden in den von t3n zitierten ländlichen Gegenden er damit wohl ausschließt? Na ja, ist nicht mein Problem.

Im Vergleich dazu sind die durchschnittlich 1 bis 2 MB, die heute bei Nachrichtenportalen üblich sind, geradezu schlank.


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Software as a Service

Dienstag, 26. November 2013

Software as a Service (SaaS) ist ein relativ neues Konzept, das es ermöglicht, Desktop-Programme ohne Installation auf jedem internetfähigen PC zu betreiben.

Wikipedia:

… Das SaaS-Modell basiert auf dem Grundsatz, dass die Software und die IT-Infrastruktur bei einem externen IT-Dienstleister betrieben und vom Kunden als Service genutzt werden.

Der Zugriff auf die Software wird meist über einen Webbrowser realisiert. Für die Nutzung und den Betrieb zahlt der Servicenehmer eine nutzungsabhängige (meist pro Benutzer und pro Monat) Gebühr.

SaaS wird von großen Softwarefirmen als Ersatz für traditionelle Desktop-Office-Lösungen (Textverarbeitung, Spreadsheets und Präsentationen) angeboten. Die Akzeptanz ist aber bisher nicht überwältigend.

Interessanter dürfte SaaS für Software-Entwickler sein, die damit eigene Programme ohne Installation beim Kunden vorführen können.

Vorteile

  • Schneller und unkomplizierter Zugriff auf Software
  • Keine Fixkosten für Infrastruktur
  • Kein Download und Installation
  • Zentralisierte Softwarebereitstellung und Wartung
  • Einfache Skalierbarkeit

Weitere Infos, inklusive Online-Demo, zu Software as a Service findet man im Web unter dem Suchwort SaaS, z. B. bei www.softwaredemo.de.

Da beim Einsatz von SaaS Dienste und Daten „in die Cloud“ ausgelagert werden, ist bei der Auswahl des Dienstleisters natürlich Sorgfalt geboten. Auf folgende Kriterien sollte bei der Auswahl des Partners zumindest geachtet werden.

  • Stabilität der Umgebung und Verfügbarkeit
  • Datensicherheit und Datentrennung
  • Einfache Benutzerverwaltung
  • Benachrichtigungen und Prozesse bei Serviceunterbrechungen und Störungen
  • Gesamtbetriebskosten

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Bookmarks / Lesezeichen synchronisieren

Donnerstag, 7. November 2013

Um meine Lesezeichen auf mehreren Browsern, aber auch mit iPhone / iPad synchron zu halten, gab es mal Xmarks. Ja, Xmarks gibt es immer noch, nur auf dem Mac läuft es seit Mavericks nicht mehr. Und ich habe da so meine Bedenken, ob das so schnell wieder wird, obwohl die Entwickler das angeblich auf der Liste haben.

Um zwischen Safari auf dem Mac und iOS-Geräten zu synchronisieren, gibt es ja die iCloud. Das funktioniert. Bleibt das Problem, die Lesezeichen aus anderen Browsern in die iCloud zu bringen.

Da mein Arbeitspferd der Firefox ist, und neue Lesezeichen eigentlich nur dort entstehen, habe ich mir einen manuellen Workflow erarbeitet, der meine Lesezeichen ohne Xmarks auf allen Geräten verfügbar macht.

Generalreinigung - Alle Lesezeichen aus Safari löschen:

Wichtig! Damit iCloud während der „Generalreinigung“ nicht dazwischen funkt: iCloud - Safari auf allen Geräten deaktivieren.

  • Zuerst Safari auf dem Mac:
    Safari beenden
    Finder - Library (Menü Gehe zu + alt) - Ordner Safari löschen (in den Papierkorb) – keine Angst, der Ordner wird wieder angelegt, sobald Safari erneut aufgerufen wird.
  • Alle Lesezeichen aus den iOS-Geräten löschen – das geht leider nur manuell – jeweils ein Lesezeichen. Aber die paar Minuten sollte man sich Zeit nehmen, um hinterher auf allen Geräten eine (weitgehend) identische Struktur zu haben.

Jetzt kann man daran gehen, alle Lesezeichen vom Arbeitspferd - in meinem Fall ist das Firefox - zu exportieren.

Jetzt diese Datei bookmarks.html in Safari/Mac importieren.

Dumm nur, dass Safari jetzt einen Ordner „Importierte Lesezeichen: Datum“ angelegt hat, und alle Lesezeichen in diesem Ordner stecken. Bei einem späteren Import wird zudem nicht dieser Ordner verwendet, sondern vielmehr ein weiterer Ordner angelegt namens „Importierte Lesezeichen: neues Datum“, usw. Diese Multiplikation von Lesezeichen ist natürlich Unfug, und macht die Sache spätestens auf dem iPhone sehr unübersichtlich.

Aber Abhilfe ist einfach:
Nach dem ersten Import wird der Ordner umbenannt in „Lesezeichen“. Dazu im Safari die Lesezeichenleiste öffnen: Lesezeichen - Lesezeichen einblenden. Dort den umzubenennenden Ordner Klicken und Halten. Der Name wird markiert und kann editiert werden. (Alternativ: Rechtsklick - Ordner umbenennen)

Bei jedem weiteren Import:

  • Den „alten“ Ordner „Lesezeichen“ löschen: cmd + Klick zum Markieren des Ordners. Menü Bearbeiten - Löschen. (Alternativ: Rechtsklick - Ordner löschen)
  • Nun den „neuen“ Ordner „Importierte Lesezeichen: neues Datum“ umbenennen in „Lesezeichen“. Achtung! Vor dieser Aktion auf jeden Fall iCloud Safari kurz deaktivieren, damit nicht versehentlich der Ordner „Importierte Lesezeichen: neues Datum“ auf iOS-Geräte synchronisiert wird.

Das Verfahren mag aufwändig erscheinen. Für mich genügt es. Ich muss nicht stets die aktuellsten Lesezeichen auf dem iPhone verfügbar haben. Und es hat 2 Vorteile.

  1. Ich hab‘ das Verfahren selbst in der Hand. Xmarks & Co. haben ständig irgendwelche Duplikate angelegt, neue Ordner angelegt, oder sonstwie ein Eigenleben entwickelt.
  2. Es funktioniert, auch wenn Xmarks mal wieder einen Schluckauf hat, und ohne immer wieder ein neues Programm zu kaufen, das dann einige Zeit funktioniert …

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Musik notieren

Sonntag, 3. November 2013

Schnell ein paar Takte Musik und/oder Akkorde notieren. Nicht auf Papier, sondern in elektronisch lesbarer Form, zum Versenden, oder zum Einfügen in andere Dokumente.

Der PDF-Ausdruck
Ein C7 Akkord in Notenschrift

Dafür gibt es natürlich entsprechende Software. Häufig teuer, mächtig, und damit schwer zu erlernen und zu bedienen.
Es geht aber auch ganz schlank und einfach, fast intuitiv bedienbar.
Das Format nennt sich ABC.
Hier gibt es eine einfache, aber dennoch vollständige Anleitung.

Das oben abgebildete Beispiel wird in abc folgendermaßen notiert:

X:1
T:
M:4/4
L:1/4
K:C
(C [CE] [CEG] "C7"[C4E4G4_B4])|]

Mit etwas Übung kann man diese Notation sogar direkt lesen.

Jetzt aber zur Ausgabe.
Zur Umwandlung in Notenschrift (PDF) gibt es viele Online-Dienste. Z. B. mandolintab.net.
Auf obiger Seite findet sich auch ein Link zur Ausgabe als Midi-Datei.
Und wer kein Programm zum Abspielen von Midi Dateien hat, kann sich diese Midi-Datei natürlich auch in andere Formate umwandeln. Z. B. mit Format Factory in mp3


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Dropbox Update 2.4

Samstag, 28. September 2013

Dropbox - man kann darüber denken, wie man will. Aber so lange man keine vertraulichen Informationen dorthin beamt, ist Dropbox ein tolles Tool. Und es wird immer besser. Mit der Version 2.4.
https://forums.dropbox.com/topic.php?id=106026
kann man jetzt Screenshots automatisch hochladen (in einen eigenen Ordner namens “Screenshots"), und die direkte Adresse zum Screenshot landet in der Zwischenablage zur Weitergabe. Schneller geht‘s nicht.
Beispiel

Weitere Features:

  • Screenshot to Dropbox
  • Move to Dropbox
    Screenshot Kontextmenü
    Im Kontextmenü gibt es den neuen Eintrag “In die Dropbox verschieben”
  • Import from iPhoto
  • Mavericks Support!
  • Much faster upload/download speeds for large files

Vor allem der letzte Punkt „schnellere Uploads/Downloads“ klingt interessant. Ich hab‘s probiert. Es stimmt.


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Wordpress Anfänger CMS

Montag, 23. September 2013

(Gastbeitrag)

Einleitung – Warum gerade Wordpress und nicht Drupal, Joomla, etc.?

Vor allem für Anfänger eignet sich Wordpress besonders gut als CMS. Ganz ohne Programmierung kann man mit Hilfe von Wordpress eine stabile leistungsfähige Homepage in kürzester Zeit auf die Beine stellen. Das ist natürlich auch mit anderen CMS möglich, doch Wordpress hat eine einzigartige Kombination an Eigenschaften, die es meiner Meinung nach perfekt für kleinere Projekte macht. Mit Hilfe von kostenlosen Plugins und Themes kann man dann auch etwas ganz eigenes kreieren, ohne dabei das Rad neuerfinden zu müssen. Speziell bei Plugins und Themes gibt es mit anderen CMS oft Probleme mit der Kompatibilität. Zusätzlich ist Wordpress mittlerweile zum (mit großem Abstand) meist verwendeten Redaktionssystem überhaupt geworden, und so findet man meist sehr gute Unterstützung in Foren und man kann sich darauf verlassen, dass Wordpress auf praktisch jedem Hoster lauffähig ist. Manche Webspace Anbieter machen es dem Benutzer sogar einfach und bieten eine 1 Click Installation von Wordpress an.

Im folgenden Tutorial wollen wir aber trotzdem mal die Installation miteinander durchgehen, sowie die Arbeitsweise mit Wordpress.

Nach diesem Tutorial solltest du in der Lage sein:

  • Eine lokale Testumgebung einrichten
  • Wordpress installieren
  • Plugins zu Installieren und zu Verwalten
  • Themes zu Installieren und zu Verwalten
  • Wordpress verwenden

weiterlesen…


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Hintergrundmusik auf Webseiten killen

Montag, 26. August 2013

Eine der schlimmsten Plagen im Internet ist Hintergrundmusik, vor allem, wenn sie ungefragt losdudelt. Dagegen kann man sich wehren. Natürlich kann man einfach den PC-Ton leise stellen. Es geht aber viel eleganter, und vor allem gezielt. Adblock Plus ist der Nothelfer.

So geht’s:
Auf der Seite mit dem Hintergrundgedudel das Adblock Plus Kontextmenü öffnen:

Screenshot Adblock Plus Kontextmenü
Im Kontextmenü die Option Blockierbare Elemente öffnen auswählen

In der Liste der blockierbaren Elemente sucht man nach einem Element mit der Dateiendung .swf.

Screenshot Adblock Plus Blockierbare Elemente
Das Element mit der Dateiendung .swf ist zum Blockieren ausgewählt

Flashfilme können leicht dazu missbraucht werden, um auf Webseiten Soundfiles mit Autostart einzubinden, und sind sehr wahrscheinlich der Bösewicht. Dieses File blockieren, und sehr wahrscheinlich ist Ruhe.

Anmerkung: Für Webworker, die partout glauben, auf ihren Seiten Hintergrundmusik einsetzen zu müssen, hab' ich einen Artikel verfasst, wie man das richtig macht.


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Schöner Surfen

Freitag, 23. August 2013

Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die auf Webseiten stören. Wenn man diese Webseiten aber ständig nutzt, dann können auch Kleinigkeiten mit der Zeit ordentlich nerven.
Kann man denn fremde Webseiten zur Anzeige im eigenen Browser ändern?
Ja, mit eigenem CSS, das man dem vom Server gelieferten CSS hinzufügt.

Eine elegante Lösung hierfür bietet das Firefox-Addon Stylish.
Stylish fügt automatisch auf definierten Webseiten oder Domains CSS ein, das man selbst erstellt hat.

Ein Beispiel

Die Suchmaschine meiner Wahl ist startpage.com. Weil ich damit meine Suchanfragen nicht in irgend einer Datenbank in USA oder sonstwo wiederfinde.
Startpage bringt an sich schon eine sehr aufgeräumte Oberfläche ohne Werbung und sonstigen Schnickschnack mit.

Screenshot startpage.com
Die Trefferanzeige von Startpage.com für den Suchbegriff "webdesign"

Jetzt das störende Detail:

Screenshot 2
Ein Mouseover-Link (rot umrandet), und der Weg meiner Maus (schwarzer Pfeil) vom Suchfeld zum Treffer.

Das Suchfeld liegt in meinem Firefox rechts neben dem Adressfeld. Links unterhalb des Suchfelds blendet Startpage einen Link "Infos dazu" ein. Dummerweise ein Mouseover-Link. Und jedesmal, wenn ich mit der Maus vom Eingabefeld zu einem Treffer fahre, überfahre ich zwangsläufig diesen Mouseover-Link, und ein Popup verdeckt die Treffer:

Screenshot 3
Ein Popup, das erklärt, wie Startpage meine Privatsphöre wahrt.

Jetzt kommt Stylish zum Zug.
Ich definiere in Stylish eine CSS-Regel für genau diesen Link.

Screenshot Stylish
Das Stylish-Programmfenster mit einer neuen CSS Regel für die Domain startpage.com
@namespace url(http://www.w3.org/1999/xhtml);
@-moz-document domain("startpage.com") {
  a#detail {display:none !important;}
}

Sieht komplizierter aus, als es ist. Stylish gibt mir bereits den "Rahmen" vor. Ich muss nur noch die Zeile a#detail {display:none !important;} selbst schreiben.
(Dass der Link die id=detail hat, zeigt mir z. B. das Addon Web Developer)

Fertig. Der Link und das nervige Mouseover-Popup sind verschwunden.


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Hat die Abmahnindustrie noch geschlossen Betriebsurlaub?

Samstag, 17. August 2013

… oder gibt es bereits erste Abmahnungen unter Bezug auf das Leistungsschutzrecht? #LSR
Um auf dem Laufenden zu bleiben, bemühe ich unter anderem diese Adressen:
computerbetrug.de
und
abzocknews.de

Und wenn ich einen Artikel von einem bekannten Leistungschutzrechtverfechter verlinke, z. B. bei Twitter, dann nur so.


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An welcher Position wird meine Seite bei Google gelistet

Donnerstag, 15. August 2013

Wenn zwei das Gleiche tun - dann muss nicht zwangsläufig das gleiche Ergebnis dabei herauskommen.
Auf die Google-Suche trifft diese Aussage ganz besonders zu.
Kunde beklagt sich, dass seine Gäste seine »teuere« Homepage nicht finden. Damit meint er - selbstverständlich - dass seine Website (bei einem bestimmten Suchbegriff) nicht auf Seite 1 der Suchergebnisse auftaucht. Recht hat er. Google liefert nämlich unterschiedliche Ergebnisse je nach Ort der Suche aus. Nicht nur von Land zu Land, sondern auch innerhalb z. B. Deutschlands. Wer in Berlin sucht, wird in aller Regel andere Treffer erzielen als ein Bayer. Durch die automatische Standortbestimmung, die bei Google per default eingestellt ist, ändert sich die Trefferanzeige sogar am gleichen Standort recht häufig.
Es gibt aber eine Möglichkeit, für ganz Deutschland (und vermutlich auch Österreich usw.) einheitliche Treffer zu erzwingen:

Dialog zur Standortwahl
Unter Suchoptionen ist hier der Standort »Deutschland« festgelegt

Pronto. Kunde zufrieden. Ich auch.


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Parallels: Windows auf dem Mac

Parallels ist meine Virtualisierungslösung auf dem Mac. Ich habe immer noch einige (wenige) Anwendungen, für die ich Windows brauche. Mit Parallels können Windows-Programme nahtlos ins touch & feel des Mac integriert werden. Voraussetzung ist genügend RAM. In meinem Fall sind das 8GB.
Dass ein in Parallels laufendes Windows aber permanent CPU-Last erzeugt, ist weniger schön. Da ich bei Bedarf aber ein Windows-Programm sofort verfügbar haben will, und nicht erst Windows starten will, habe ich diese CPU-Last bisher als Preis für den Komfort hingenommen.
Bis ich diese Einstellmöglichkeit in der Parallels-Konfiguration gefunden habe:

Screenshot des Parallels-Konfigurations-Dialogs
Programme: Windows-Programme mit Mac teilen, und Windows anhalten, wenn keine Programme geöffnet sind jeweils Haken setzen.

Mit dieser Einstellung setzt Parallels Windows automatisch in den Schlafmodus, wenn alle Windows-Programme beendet sind. Das Aufwachen erfolgt automatisch, wenn ein Windows-Programm gestartet wird, ohne merkbaren Verzug.
So macht sogar Windows Spaß. ;-)


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Mein iPhone-Akku hält 33 Stunden

Ja. 33 Stunden! Nicht Standby. Sondern Betrieb.
Um das zu überprüfen, hab’ ich mich jetzt aber nicht 33 Stunden vor mein iPhone gesetzt. Sondern einfach getestet, wie lange ich das iPhone mit 1% verbleibender Akkuladung noch betreiben kann, bevor es sich ausschaltet.
Ergebnis: 20 Minuten.

Screenshot
Um 14:39 noch 1% Restladung
Screenshot2
Um 14:59 hat die Akkuladung immer noch ausgereicht, um einen Screenshot zu machen.

Ein einfacher Dreisatz (jetzt weiß ich auch endlich, wozu wir uns in der Schule mit diesem Ungetüm rumquälen mussten) ergibt dann für 100% Akkuladung 2.000 Minuten oder 33:00 Stunden Betriebsdauer.

Überzeugt? Oder hab’ ich einen Denkfehler gemacht? ;-)

Nein, die beschriebene Prozedur nennt man einfach Akku-Kalibrierung. Und die sollte man hin und wieder durchführen. Damit verlängert sich zwar nicht die Akkulaufzeit, aber die Anzeige der Restladung wird wieder zuverlässiger.


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Alte Meister

Mittwoch, 14. August 2013

Das Getty’s hat fast 5.000 Reproduktion von Meisterwerken in höchster Qualität zur freien, kostenlosen Verwendung zur Verfügung gestellt.
Falls also mal jemand eine hochwertige Grafik mit 100 MB braucht: Einfach bedienen.
Ein Beispiel (natürlich nicht in den Originalabmessungen 3074px x 4550px):

Reproduktion
Lucas Cranach the Elder (German, 1472 - 1553)
A Faun and His Family with a Slain Lion, about 1526, Oil on panel
Unframed: 82.9 x 56.2 cm (32 5/8 x 22 1/8 in.)
Framed: 100 x 73.3 x 3.8 x 8.6 cm (39 3/8 x 28 7/8 x 1 1/2 x 3 3/8 in.)
The J. Paul Getty Museum, Los Angeles

Die ganze offene Kollektion komfortabel durchsuchen.


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Passwörter in der Cloud?

Donnerstag, 8. August 2013

1Password speichert alle Passwörter, und auch sonstige vertrauliche Informationen unter einem Masterpasswort.
Es gibt Versionen für Mac OS X und Windows (mit 50,- US$ nicht gerade ein Schnäppchen) und eine iOS App. Um die Geräte synchron zu halten, schlägt der Hersteller agilebits.com die Synchronisation via Dropbox vor. Dank “perfekter” Verschlüsselung sei das unbedenklich.

Bis vor Prism war ich geneigt, das auch zu glauben.

Heute würde ich doch lieber per USB-Kabel synchronisieren. Zu diesem Zweck gibt es (leider nur für Mac OS X) 1Password USB Sync.app (Beta), und zukünftig soll 1Password das wohl auch ohne zusätzliche App können Artikel bei Mac & i

Screenshot
Das Programmfenster auf dem Mac nach der Synchronisierung mit dem iPhone

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TYPO3 CMS

Dienstag, 6. August 2013

(Gastbeitrag)

Ob es um die Webseite für ein Unternehmen oder den Internetauftritt für einen Verein geht: Eine professionelle Internetpräsenz ist heute für jede größere Organisation unverzichtbar. Mit TYPO3, einem so genannten Content Management System, können Redakteure sich um die ständige Aktualisierung einer Seite kümmern, ohne dazu eigene Programmierkenntnisse zu haben. Dazu muss die Seite einmalig von einer TYPO3 Agentur erstellt werden, danach fallen keine Lizenzkosten oder andere Gebühren an, da TYPO3 ein Open Source-System ist.

Bei der Erstellung einer Webseite kommt es nicht nur auf ein hochwertiges Design an, darüber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Punkte, die eine Rolle spielen. Eine gute Agentur sollte darauf bereits bei der Konzeption achten. So ist es zum Beispiel wichtig, dass die Inhalte der Seite regelmäßig gepflegt werden - diese Aufgabe können Redakteure nach einer entsprechenden Schulung selbst übernehmen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Programmierung der Seite, die darauf ausgelegt sein muss, dass diese von Suchmaschinen gefunden werden kann - andernfalls bleibt man im Internet fast unsichtbar, schließlich kommt eine große Zahl der Besucher einer Seite über die Ergebnisse in großen Suchmaschinen auf die Webseite.

Solche Besucher kommen zu einem großen Teil über Anzeigen, die in Suchmaschinen geschaltet werden. Eine Agentur kann dieses so genannte Performance Marketing übernehmen, damit mit diesen Anzeigen tatsächlich die Zielgruppe angesprochen wird, die man erreichen möchte. Der große Vorteil für den Kunden: Die Resultate sind sofort nachvollziehbar, anders als bei der klassischen Print-Werbung kann man beim Online-Marketing anhand von Klickzahlen oder anderen Werten sehen, wie hoch die Kosten pro Besucher auf der Seite sind.

Immer wichtiger wird auch das Social Media Marketing. Darunter versteht man im allgemeinen die Einbindung bestimmter Social Media-Funktionen in die eigene Seite, zum Beispiel den Link zur eigenen Facebook-Seite oder zum Twitter-Konto. Diese Medien sollten natürlich ebenfalls regelmäßig mit Inhalten gefüllt werden. Nutzer profitieren davon, da sie auf verschiedenen Medien mit dem Betreiber der Webseite in Kontakt kommen können. Außerdem können in sozialen Netzwerken wie Facebook spezielle Angebote oder Gewinnspiele veranstaltet werden, die wiederum mehr Besucher auf die Webseite locken.

Eine Agentur für Typo3 in Stuttgart die ich empfehlen kann: netformic.de

__________________

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Buttons zum Einstellen der Schriftgröße - die Zweite

Montag, 15. Juli 2013

Erst gestern habe ich gebloggt über Buttons zum Ändern der Schriftgröße auf Webseiten.
Der eigentliche Anlass für den Artikel war eine Anpassung in meinem Barrierefreien Chat. Dieser Chat wird gerne auch von sehbehinderten Nutzern installiert. Eine taubblinde / hörsehbehinderte Chatmoderatorin hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass der Chat für sie sehr gut auf dem iPad nutzbar ist. Mit starker Vergrößerung, und mit aktivierter Sprachausgabe VoiceOver zur Unterstützung. Flüssiges Chatten ist aber unmöglich, wenn bei starker Vergrößerung zum Lesen jeder einzelnen Nachricht gescrollt werden muss, weil die Zeile länger als der Viewport ist.
Die integrierte Schriftvergrößerung ermöglicht jetzt sehr große Schrift ohne dass die Zeilen über den Viewport hinaus fließen.

Screenshot iPad
Die Schriftgröße kann in 3 Stufen eingestellt werden. Das Bild zeigt die drei Buttons in Form von 3 As unterschiedlicher Größe.

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Schriftgröße auf Webseiten verändern

Sonntag, 14. Juli 2013

Seit Jahren vertrete ich die Meinung, ein Button o. Ä. zur individuellen Einstellung der Schriftgröße auf Webseiten sei obsolet. Alle Browser haben inzwischen diese Möglichkeit eingebaut. (Strg + bzw. Strg -).
Alle? Nein. Das iPad bzw. allgemein iOS macht das scheinbar viel eleganter mit verschiedenen Gesten, z. B. Pinch - zwei Finger auseinander ziehen.
Elegant ja. Zufriedenstellend? Da die ganze Seite vergrößert wird, und nicht nur die Schrift, wird die Seite auch breiter; Um die Übersicht zu behalten, muss also ständig horizontal “gescrollt” werden (auf dem iPad/iPhone natürlich nicht gescrollt, sondern “geschoben", aber das Ergebnis bleibt das gleiche).
Besser geht es mit einer von der Website angebotenen Schriftvergrößerung, die natürlich per Cookie gespeichert wird, damit sie über alle Seiten beibehalten wird. (Die Möglichkeit zu Pinchen gibt es natürlich weiterhin.)
Auf zimmer-chiemsee.de ist so etwas eingebaut, und feiert auf dem iPad fröhliche Urständ.

Screenshot 1
Screenshot der Seite auf dem iPad ohne Schriftvergrößerung
Screenshot 2
Screenshot der selben Seite mit Schriftvergrößerung

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Das Autoupdate des IE und warum das wenig Erfolg zeigt

Freitag, 5. Juli 2013

Seit einiger Zeit wird der Microsoft Internet Explorer »zwangsweise« auf die Version 10 aktualisiert. Es gab Stimmen aus der Webworker-Szene, die das begrüßten, und der Hoffnung Ausdruck gaben, das könnte das Verschwinden älterer Versionen beschleunigen.

Die Hoffnung ist leider vergebens.

Zwei Tabellen mögen das belegen.

1. Anteile der IE Versionen Februar 2013 - IE gesamt = 100%

Tabelle IE Anteile 02.2013
blau: 9.0: 54,17%
grün: 8.0: 31,89%
rot: 10.0: 10,30%
gelb: 7.0: 3,08%

2. Anteile der IE Versionen Juli 2013 - IE gesamt = 100%

Tabelle IE Anteile 02.2013
blau: 10.0: 44,84%
grün: 8.0: 30,00%
rot: 9.0: 21,69%
gelb: 7.0: 2,10%

Was ist hieraus abzulesen? Die IE 10 Installationen gingen ausschließlich zu Lasten des IE 9. IE 8 Nutzer updaten nicht, warum auch immer.

Wird der IE 8 der neue IE 6?


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Yahoo! stellt den Web Player aka Media Player ein

Dienstag, 2. Juli 2013

Nicht nur der Google Reader schließt demnächst seine Pforten …
so schrieb ich erst kürzlich, und kommentierte die Schließung einer iOS App.
Diesmal trifft es den genialen Yahoo! Webplayer, über den ich verschiedentlich berichtete, und der seit Jahre unter anderem hier im Blog dafür sorgte, dass verlinkte mp3-Dateien ganz komfortabel (und mit AT, z. B. Screen Reader zugänglich!) in einem Player abgespielt wurden.

Jetzt greift eben das »Fallback«. Verlinkte Audio-Dateien werden im günstigten Fall in einem im System definierten Player gespielt, im ungünstigsten Fall zum Download angeboten.

Was nun?

  1. Nie! mehr werde ich mich auf einen externen Dienst verlassen. (Den Anfang wird jQuery machen)
  2. Ich werde nach dem JavaScript des Yahoo! Players suchen, um es selbst zu hosten. (Warum nur habe ich das nicht längst getan, als es noch ganz einfach greifbar war?)
  3. Zukünftige Audios werden per HTML5 <audio> eingebunden. Das ist deutlich mehr Aufwand, weil wegen fehlender Standards / Lizenzstreitigkeiten zweierlei Audios erstellt werden müssen: .mp3 und .ogg. (Lesestoff dazu) Internet Explorer Version 8 und älter kriegen als Fallback die Dateien zum Download.

Ich fang’ mal mit meinem »lorem ipsum Audio« an:

Player mit Tastatur bedienen

Musik: www.MP3-GEMA-frei.de

Anmerkung: <audio> sollte inzwischen ja auch mit AT, z. B. Screen Reader zugänglich sein?

Nachtrag

Weil die Tastaturbedienung des Players je nach Client unterschiedlich funktioniert, und teilweise gar nicht, habe ich mit JavaScript die wichtigsten Funktionen zusätzlich eingebaut.


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Animierte GIFs stoppen

Samstag, 8. Juni 2013

Animierte GIFs - fast so nervig wie manche Politiker.
Animiertes Gif: Angler wird von Hai gefressen

Wie man sie ruhig stellt, habe ich schon vor Jahren beschrieben. Einfach mit der Escape Taste. Nur leider funktioniert das in modernen Browsern nicht mehr.
Zumindest für den Firefox habe ich jetzt die Lösung in Form eines kleinen Add-ons gefunden: SuperStop verwendet die selten benutzte Tastenkombi Shift + Esc, um diese Funktionalität wieder herzustellen. Wer will, kann sogar mit etwas Fummelei die Funktion wieder auf die Esc-Taste alleine legen. Auf der Add-on Seite ist beschrieben, wie das geht.
Ach ja, wer nach dem Shift + Esc etwas vermisst: Wieder einschalten kann man die Zappelei durch Neuladen der Seite.


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GEMA versus YouTube - und Unblocker

Freitag, 7. Juni 2013

YouTube scheint (jetzt) auch gegen Barrierefreiheit zu kämpfen.
YouTubes Kampf mit der GEMA - oder sollte ich sagen: GEMA gegen YouTube geht in die nächste Runde.
Anscheinend hat YouTube es jetzt geschafft, einen (von vielen) Unblocker(n) zu blocken:

Screenshot eines Youtube Unblockers
YouTube Unblocker: There are corrently some problems due YouTube changes. We are working on an update. Please be patient.

Nun? Gut gemacht YouTube?
Mitnichten.
YouTube hat mit dieser Änderung auch Unschuldige getroffen. So z. B. Chris Heilmanns Easy YouTube Player. Ein Player, der YouTube Videos so weit wie nur möglich barrierefrei zugänglich macht. Das Video, das in obigem Beispiel eingebunden ist, hat nichts mit der GEMA zu tun, und wird von YouTube nicht geblockt. Aber Chris Heilmanns Player ist kaputt. Kollateralschaden?
Danke GEMA.


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Mobil Fernsehen mit Zattoo

Donnerstag, 6. Juni 2013

Zattoo ist legales Fernsehen für unterwegs.
Zattoo im iOS Appstore

Screenshot iPhone
Auf dem iPhone läuft nach der Auswahl eines Senders in der oberen Bildschirmhälfte das gewählte Programm, in der unteren Bildschirmhälfte gibt es die Senderliste (zum schnellen Zappen)

Bis gestern galt diese Aussage nur bedingt. Weil aus lizenzrechtlichen Gründen die Sendungen der Empfang nur in einem WLAN möglich war.
Seit heute sendet Zattoo auch in Mobilfunknetzen. Und das klappt sogar recht ordentlich, mindestens 3G vorausgesetzt. Darüber hinaus sollte man schon über einen Tarif mit üppigem Inklusive-Traffic-Volumen verfügen. Ein paar hundert MB kommen beim Fernsehen schnell zusammen. Und auch über die werbefreie HQ-Version (45,- Euro p.a.) sollte man nachdenken. Traffic für Werbung zu verbrennen ist nicht sehr cool.

Wie geht es wohl mit Zattoo weiter? Eine Vereinbarung mit RTL ist bereits abgeschlossen. Und die Verfügbarkeit in weiteren Ländern ist auch angekündigt. Es sollte mich sehr wundern, wenn Österreich nicht dabei wäre.

Ach ja, beinahe hätte ich vergessen zu erwähnen, dass die App mit VoiceOver bedienbar ist.


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Animierte GIFs

Mittwoch, 20. März 2013

Ja, ich weiß, das Gezappel ist penetrant, unausstehlich, nervig, geisttötend, und was weiß ich was noch. Animated GIFs. Bäh!
Und dennoch: Kinder jeden Alters können nicht genug davon haben. Vor allem im Chat. (Ich weiß, wovon ich rede: Mein Chat)
Ich kenne Menschen, die diese Dinger sammeln. Aber inzwischen geht es viel bequemer: Die Google Bildersuche bietet neuerdings eine Option zur gezielten Suche von animierten Bildern:

Screenshot
Google > Bilder > Suchoptionen > Alle Typen > Animiert

Zigtausende von zappelnden Bildern warten nur darauf, im Chat eingesetzt zu werden. GRRRRR


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GEMA versus YouTube

Montag, 18. März 2013

GEMA und YouTube können oder wollen sich nicht einigen. Und tragen diesen Streit seit Jahren auf dem Rücken der User aus. Das Ergebnis ist das allseits bekannte

Screenshot
“Leider ist dieses Video in Deutschland nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, für die die GEMA die erforderlichen Musikrechte nicht eingeräumt hat.

Das tut uns leid.”

Wenn es sich dabei nur um einige wenige Fälle handeln würde…
Leider sind in Deutschland über 60% der weltweiten Top 1000 Videos betroffen, wie folgende schöne interaktive Applikation zeigt:


Unterstützt durch MyVideo. Realisiert von OpenDataCity. Anwendung steht unter CC-BY 3.0.

Die Gegenwehr des Konsumenten: YouTube Unblocker. Z. B. www.unblocker.yt oder proxmate.dave.cx
Noch scheint diese Notwehrmaßnahme nicht strafbar zu sein. Zumindest in Deutschland (noch) nicht. (Achtung! Meine persönliche Meinung, keine Rechtsauskunft!). In den USA hingegen würde man sich damit nach dem Digital Millennium Copyright Act (DMCA) strafbar machen.


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(Viele) Fotos vom iPad löschen

Montag, 7. Januar 2013

Hab’ neulich mal schnell 600 Fotos von der SD card eines Bekannten auf mein iPad importiert, um die Fotos beim Kaffeeklatsch anzuschauen. Noch während des Imports fiel die Bemerkung, dass man die Fotos vom iPad wohl nur einzeln löschen könnte. Na servus! 600 Fotos!
Mein Versuch, die Fotos via iTunes auf einen Schwung wieder loszuwerden, war auch nicht erfolgreich. iTunes zeigt die Fotos auf dem iPad wohl nicht an.
Was tun? 600 Fotos auf dem iPad einzeln markieren zum Löschen?! Da hol’ ich mir ja einen Tennisarm, oder Mausarm, oder wie immer man das nennt.
Ich hab’ dann doch noch einen Weg gefunden:
iPad mit dem Mac verkabeln, und alle Fotos vom iPad via iPhoto auf den Mac importieren. Nach Abschluss des Imports fragt iPhoto, ob die Bilder auf dem iPad gelöscht werden sollen. Bingo! In iPhone lassen sie sich anschließend recht einfach löschen: Letzter Import - mit alt + A alle markieren - ab in den Papierkorb.


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Internet Explorer

Samstag, 5. Januar 2013

Meldungen über Sicherheitsprobleme, die es schon immer mit dem Internet Explorer gab, tauchen in letzter Zeit gehäuft auf. Betroffen sind der IE 8 und ältere Versionen.
Obwohl IE 8 und älter in der Statistik meiner Seitenbesucher nur noch eine untergeordnete Rolle spielen - IE 8: 4%, ältere Versionen vernachlässigbar - habe ich speziell für Benutzer dieser »Oldies« eine Warnung in meine Seiten eingebaut. Mit der Empfehlung, einen modernen Browser zu installieren, und gleich auch noch den Link zu einer Auswahlseite.

Screenshot Warnhinweis
Der Warnhinweis für den IE 8
Lieber Besucher,
Sie verwenden einen unsicheren Browser. Den Internet Explorer Version 8.
Fast täglich gibt es neue Meldungen über Sicherheitsprobleme beim Surfen mit diesem Browser.
Tun Sie sich selbst einen Gefallen, und installieren Sie einen der vielen kostenlosen
modernen Browser.

Etwas drastischer ist der Hinweis für Besucher mit IE 7 und älter:

Screenshot Warnhinweis
Der Warnhinweis für den IE 7
Lieber Besucher,
Sie verwenden einen total veralteten, unsicheren Browser. Den Internet Explorer Version 7 (oder noch älter!).
Fast täglich gibt es neue Meldungen über Sicherheitsprobleme beim Surfen mit diesem Browser.
Nicht alle Details auf diesen Seiten werden mit diesem Browser funktionieren.
Tun Sie sich selbst einen Gefallen, und installieren Sie einen der vielen kostenlosen
modernen Browser.

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Wie die Milchbauern die parlamentarische Demokratie retteten

Sonntag, 23. Dezember 2012

Die Bundestagswahl 2013 führte zu einem Patt, zu totaler Handlungsunfähigkeit. Eigentlich war das zu erwarten, doch niemand wollte vorab so recht daran glauben.

Was war geschehen? Eigentlich nichts Besonderes. Rot-Grün hat es erwartungsgemäß nicht zu einer eigenen Mehrheit geschafft. Die FDP hat es, auch erwartungsgemäß, nicht in den Bundestag geschafft, und damit zumindest eins geschafft; nämlich eine Regierungsbildung durch die CDU/CSU zu vereiteln. Die Linken haben ihren Status als “nicht koalitionsfähig” erfolgreich behauptet, und die Piraten, die es, nicht ganz unerwartet, mit 5 % gerade noch so ins Parlament geschafft haben - oder besser “hätten", denn es wird vorläufig kein Parlament geben -, haben leider ihren Meinungsbildungsprozess zu vielen (den meisten) Fragen noch nicht abgeschlossen, die im politischen Alltag gefragt sind, und scheiden daher als Koalitionspartner bis auf weiteres ebenfalls aus. Wie auch sollte man einen Koalitionsvertrag mit einem Partner formulieren, der weitgehend (noch) keine Meinung hat.
Endlose Sondierungsgespräche mit wechselnden Konstellationen brachten keinen Fortschritt. Der SPD-Kandidat wollte, wieder einmal, nicht unter einer schwarzen Kanzlerin in einer großen Koalition dienen. Die Grünen haben, erstmals in der Parteigeschichte, an ihrer Koalitionszusage eisern festgehalten, und sich einer, rechnerisch möglichen, Koalition mit der Union verschlossen.

Was blieb als letzte Konsequenz? Neuwahlen.

Die Neuwahlen wurden für Anfang 2014 angesetzt. Und eigentlich hat niemand so recht daran geglaubt, dass sie das Patt lösen würden. Und genau so kam es dann auch.
Wahlabend. Prognose - Hochrechnungen - vorläufiges amtliches Endergebnis: Die FDP blieb erneut unter 5 %. Keinerlei nennenswerte Verschiebungen innerhalb der Parteienlandschaft gegenüber der gescheiterten 2013er Wahl; eine erfolgreiche Koalitionsbildung nicht zu erwarten.
Doch dann, am nächsten Morgen platzt die Bombe. Genau genommen war es nur ein Bömbchen, aber ein Bömbchen mit überraschender Sprengkraft.

Was war geschehen?

Vom Verfassungsgericht in Karlsruhe war, von der Öffentlichkeit vollkommen unbemerkt, zwischenzeitlich der Milchbauernpartei der Status einer nationalen Minderheit nach § 6 Abs. 6 Satz 2 des Bundeswahlgesetzes zuerkannt worden. Die Milchbauernpartei war damit, ähnlich der dänischen Minderheit im Südschleswigschen Wählerverband SSW, von der 5% Klausel freigestellt. Und die Milchbauernpartei hatte, obwohl nur 0,7% der Zweitstimmen, plötzlich 4 Abgeordnetensitze im zukünftigen Deutschen Bundestag.
Eine Bombe sollte das sein? Was will die Milchbauernpartei mit 4 Abgeordneten denn schon bewirken? Was will die Milchbauernpartei überhaupt?

Die Milchbauernpartei ist aus einem lockeren Zusammenschluss bayrischer Milchbauern hervorgegangen, deren (einziges) gemeinsames Interesse es war, den Milchpreis nicht unter 40 Cent fallen zu lassen. Weiter Gemeinsamkeiten hatten die Milchbauern nicht. Selbstverständlich verbindet die Milchbauern vieles, natürlich haben sie viele gemeinsame Interessen. Aber im Rahmen ihres Verbandes der bayrischen Milchbauern beschränkten sie sich auf die gemeinsame Vertretung dieses einen gemeinsamen Interesses, des Milchpreises. Das machte sie stark, und der Verzicht auf Mitsprache in anderen Bereichen, von denen sie natürlich alle auch sehr viel verstanden, die aber nicht Kerninteresse des Verbands waren, verhinderte eine Schwächung des Verbands durch interne Querelen, durch Streit über Nebensächliches.
Der - legitime - Wunsch der bayrischen Milchbauern, den Milchpreis nicht unter 40 Cent fallen zu lassen, fand Zuspruch auch in anderen Teilen der Bundesrepublik; hauptsächlich natürlich bei den dortigen Milchbauern. Und so wurde, von der Öffentlichkeit weitgehend ignoriert, die Milchbauernpartei gegründet. Das Parteiprogramm blieb erstaunlich übersichtlich: “Der Milchpreis darf nicht unter 40 Cent fallen.” Diese Beschränkung auf das Kerninteresse ist keinesfalls mangelhaften intellektuellen Fähigkeiten der Parteimitglieder zuzuschreiben, sondern Ausdruck und Ergebnis einer gewissen Weisheit (landläufig oft mit Bauernschläue bezeichnet).

So viel zum Hintergrundwissen, das nach dem überraschenden Wahlausgang in allen Medien feilgeboten wurde.

Aber 4 Abgeordnete einer Splitterpartei sollten die Demokratie retten? Wie das?

Nun, die “Großen” CDU/CSU und SPD, - beide hielten sich, wieder einmal, für den Wahlsieger, und damit legitimiert zur Regierungsbildung - streckten sofort ihre Fühler aus in Richtung der Milchbauernpartei. Und die Sondierungsgespräche kamen überraschend schnell zu einem - positiven - Abschluss. Sowohl mit der SPD, als auch mit der Union.
Die SPD konnte die zentrale - und einzige - Forderung der Milchbauern ohne weiteres akzeptieren. Die Milchbauernpartei ihrerseits hatte nichts gegen das Parteiprogramm der SPD. Wie auch? Kein Programmpunkt der SPD widersprach dem eigenen Parteiprogramm. Nur über einen Punkt im möglichen gemeinsamen Regierungsprogramm musste härter gerungen werden: Die Zusage zu einem Rettungsfonds in Höhe von 700 Milliarden Euro an das fast bankrotte Frankreich knüpften die Milchbauern an die Bedingung, dass der Milchpreis EU-weit auf 40 Cent festgeschrieben würde.
Ähnlich schmerzlos verliefen die Sondierungen mit der Union. Auch die Union musste allerdings in einem Detail einen Kompromiss akzeptieren: Die Milchbauern sollten von der EEG2-Abgabe befreit sein, soweit es den Betrieb ihrer elektrischen Melkanlagen betraf.
Anmerkung: EEG2 ist die Kurzform einer Novellierung des Energieabgabengesetzes, die kurz vor Ende der letzten Legislaturperiode beschlossen wurde, und die Erhöhung des Zuschlags auf den Strompreis von 5,2 Cent auf 7,4 Cent vorsieht. Diese Erhöhung wird nötig, um die zu erwartende Demontage der Offshore-Windparks zu finanzieren. Die Demontage wird für unabwendbar angesehen, da eine Fülle von anstehenden Prozessen, Raumordnungsverfahren u. Ä. den Bau der notwendigen Stromtrassen um Jahrzehnte verzögern wird.

Gut, damit waren jetzt zumindest zwei Koalitionen denkbar: Rot-Grün-Milchbauern, und Schwarz-Milchbauern. Doch wirklich gewonnen war nichts. Zumindest noch keine regierungsfähige Mehrheit. Die 4 zusätzlichen Sitze machten die Milch nicht fett. Aber die Bauern haben etwas Wesentliches geschafft: Sie haben zum Nachdenken angeregt. Nachdenken darüber, wie man mit Konzentration auf das Wesentliche Dinge bewegen kann.
Als Erste haben die Piraten nachgedacht. Nämlich darüber, ob sie mit Verzicht etwas bewegen könnten. Verzicht auf Meinungsbildung zu Themen, zu denen sie bisher ohnehin keine Meinung hatten. Dieser Denkprozess hat zu einem durchschlagenden Ergebnis geführt. Sowohl die Union als auch die SPD waren froh, sich die Meinung der Piraten zum Web, Internet & Co. bedingungslos zu eigen machen zu können (eine sinnvolle eigene hatten sie zu diesem Thema mangels fundierten Wissens ohnehin noch nie). Und die Piraten waren froh, dass sie den Zwang zur Meinungsbildung so elegant los wurden.

Die folgenden Sondierungsgespräche zwischen Union und Grünen waren an diesem Punkt nur noch Formsache, und eine Schwarz-Grün-Piraten-Milchbauern Koalition nach wenigen Tagen in trockenen Tüchern.

So kam es also dazu, dass die Milchbauern die parlamentarische Demokratie retteten. (Hinter vorgehaltener Hand munkelt man allerdings, dass letztlich erst Trittins Verzicht auf Kanzleramt und Dosenpfand den Durchbruch ermöglicht haben.)


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Webfonts in iOS Bug

Freitag, 23. November 2012

Webfonts sind ja eine feine Sache. Endlich kann man auch auf Webseiten so richtig in Typographie schwelgen - oder was Webworker eben so für Typographie hält.
Ich habe für ein Projekt den Font »Waiting for the Sunrise« aus der Google Webfonts Kollektion gewählt. Auf iOS wird dieser Font jedoch leider - hm - merkwürdig dargestellt:

Screenshot 1
In der Normalansicht wird der Webfont »Waiting for the Sunrise« mit doppelten Konturen dargestellt.
Screenshot 2
Mit etwas Zoom wird der Font auch von iOS korrekt dargestellt, wie in allen anderen Browsern, unabhängig von einem eventuellen Zoom: Bold mit Schatten.

Ein iOS Bug? Oder ein Fehler im Font?


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Hokusai Audio Editor - jetzt auch mit VoiceOver bedienbar

Samstag, 10. November 2012

Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die eine App für blinde und sehbehinderte iPhone-/iPad-User unbedienbar machen. Bei Hokusai, einem Audio Editor für iOS, mit vielen Möglichkeiten zur Audiobearbeitung, war es der Start-/Stop-Button, der von VoiceOver nicht erkannt wurde. Für einen Audio Editor ein nicht unwesentliches Bedienelement.
Heute wurde Version 1.0.12 bereit gestellt, und dieses Problem behoben.
Audiophile, ob sehbehindert oder nicht, könnten sich die kostenlose App mal anschauen.

Auszug aus der Entwickler Website [englisch]:

With Hokusai it’s easy to record or import a track, and make it sound awesome: not just trimming the ends, but full cut, copy, paste and delete, and a suite of filters and special effects.

Edit many tracks side-by-side, mix them together, and export to wave or MPEG 4 (AAC) format — then transfer them to your computer via USB or Dropbox, or send them to another app on your device.


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Styleswitcher

Mittwoch, 7. November 2012

Styleswitcher, die Möglichkeit, alternative Seitenstile auf einer Website zu wählen, sind etwas aus der Mode gekommen.
Zu Recht?
Eva Papst setzt auf Ihrer Website aus-meiner-feder.at seit vielen Jahren auf helle Schrift und dunklen Seitenhintergrund - “ein Zugeständnis an blendempfindliche Leser".
In einem ausführlichen Gedankenaustausch anlässlich des A-TAG 2012 haben wir die Grundzüge eines zweiten, hellen Seitenstils für Evas Site festgelegt:

  • Wiedererkennbarkeit: Der Stammgast muss sofort erkennen, dass er sich nach wie vor auf Evas Site befindet.
  • Lesbarkeit hat oberste Priorität. WCAG 2 - Wahrnehmbarkeit
  • Der zusätzliche Stil soll nicht nur einfach die Farben des bisherigen Stils invertieren, sondern insgesamt freundlich und einladend wirken, zum Verbleiben auf der Site animieren. Dabei darf er ruhig auch etwas moderner daherkommen.

Ich glaube, dass ich diese Prinzipien gut umgesetzt habe.

Screenshot
Der zusätzliche, helle Seitenstil auf aus-meiner-feder.at. Unterhalb der Navigation der Styleswitcher, überschrieben mit “Seitenstil”

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iOS 6 Karten App findet Adresse nicht

Samstag, 6. Oktober 2012

Ganz aktuell: Die Karten App von iOS 6 wird häufig beschuldigt, Adressen nicht zu finden. Dagegen gibt es ein einfaches, aber wirksames Mittel: Die Adresse zuerst in Kontakte eingeben, und dann von der Karten App aus auf die gespeicherte Adresse zugreifen (Schalter rechts oben).

Screenshot
Der iPhone Screenshot zeigt die Adresse des Apple Store München im Adressfeld, in dem Format, wie es aus Kontakte übernommen wird.

Dieser Umweg erscheint unsinnig. Aber damit wird sicher gestellt, dass die Karten App das Adressformat sicher erkennt. Viele Klagen von nicht richtig erkannten Adressen dürften damit zu erklären sein, dass die im Freitext eingegebene Adresse von der Karten App nicht richtig interpretiert wird - was ist Stadt, was Straße, was PLZ, was Hausnummer usw.
Dieser Trick funktioniert übrigens auch mit jeder Navigations-App, die auf Kontakte zugreifen kann.


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Apple Maps - ein Loblied

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Apple Maps mit dem neuen Betriebssystem iOS 6 erntet fast nur Kritik. Nur teilweise zu Recht, finde ich. Die Optik der 3D Darstellung - bisher nur in einigen wenige Großstadtzentren verfügbar - ist für mich einfach ein Hingucker. Ich bin mir sicher, dass dieses Feature im Lauf der Jahre noch ausgebaut wird. Großes Plus: Die Vektorgrafiken kommen mit deutlich weniger Daten im Vergleich zu Google Street View aus, und damit wird Apple Maps 3 D in Bälde auch mobil sinnvoll einsetzbar sein.
Ein Screenshot kann nur begrenzt eine Vorstellung davon geben, wie man mit dem Finger auf dem Touchscreen des iPhone quasi als Hubschrauberpilot über die Innenstadt fliegen kann.

Screenshot Apple Maps 3 D
Die Innenstadt von München mit Marienplatz und Rathaus in Vordergrund, und den Türmen der Frauenkirche im Hintergrund. Links im Vordergrund ist auch noch der Alte Peter zu erkennen.

Doch jetzt zum eigentlichen Thema dieses Artikels:
Apple Maps kommt mit einer integrierten Navigation. Modi: Fahrzeug - Fußgänger - öffentliche Verkehrsmittel (letzteres ist in Deutschland anscheinend noch nicht verfügbar.)
Ich werde den Fußgängermodus genauer untersuchen, und zwar speziell für die Zielgruppe blinde und sehbehinderte iPhone User, die auf Sprachausgabe angewiesen sind. Hier kommt gleich ein Plus der Apple Map zum Zug: Die Sprachausgabe VoiceOver ist ja ins Betriebssystem integriert, so dass wesentlich sparsamerer Umgang mit den Ressourcen quasi eingebaut ist.

Fußgängermodus ist für alle Navigationssysteme ein ganz eigenes Thema. Die Darstellung auf dem Bildschirm zeigt daher in der Regel neben dem momentanen Standort die Richtung zum Ziel, unabhängig von Wegen oder Straßen. Der Fußgänger kann also auch vom vorgezeichneten Weg mal abweichen, ohne die Richtung aus dem Auge zu verlieren.

Screenshot Apple Maps Navigation Fußgängermodus
Nur das Wesentliche wird angezeigt, aber das gut sichtbar. Oben Navigationsanweisungen für den aktuellen Standort, unten dier Route mit Standort und Blick-/Gehrichtung.

Diese optische Führung ist Apple Maps hervorragend gelungen.

Nun zur Nutzung durch blinde und sehbehinderte Menschen. Hier bietet sich ein Audio zur Beschreibung an:

Audio eines Spaziergangs mit Apple Maps Navi und VoiceOver

Entscheidendes Detail für VoiceOver Nutzer: Links unten gibt es einen Schalter “Ortung” mit drei Zuständen. Diesen Schalter durch zweimaliges Aktivieren auf “Weiter Richtung” einstellen, damit die aktuelle Position und Richtung angesagt wird. Die jeweils nächste Routenanweisung steht im oberen Bildschirmbereich. Mit Auf- und Abstreichen kann man durch alle Anweisungen scrollen.

Nicht verschwiegen sei ein weiteres Manko: Nach dem Verlassen der Route, zum Beispiel, weil eine Abzweigung überlaufen wurde, gab es keinerlei Ansagen von VoiceOver mehr. Bei Sicht auf den Monitor kein Problem …

Fazit: Apple muss sich mit dieser Lösung vor großen, teuren Navigationslösungen nicht verstecken, die App hat aber noch viel Potenzial nach oben.


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Google Webmaster-Tools - KANN Anweisungen befolgen

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Webworker sollten die Google Webmaster Tools kennen. Es gibt dort viele nützliche Werkzeuge, vor allem, um Google beim sinnvollen Crawlen und Indexieren von Seiten zu helfen.
Ich wollte also den Googlebot davor bewahren, sinnlos auf Seiten mit URL-Parametern nach neuen Inhalten zu suchen. Die entsprechenden URLs haben die Form

http://webdesign.weisshart.de/suchen.php?q=test&gegen=&date=1349284249

Google findet aber mit diesen URLs keine Inhalte, sondern nur 404er, weil - Schutz vor Spambots - der Parameter date nach einiger Zeit ungültig wird.

Nun gibt es bei den Webmaster Tools die Möglichkeit, URLs mit bestimmten Parametern vom Crawlen auszuschließen:

https://www.google.com/webmasters/tools/crawl-url-parameters?hl=de&siteUrl=http://domain.tdl

Dort heißt es ausdrücklich:

Helfen Sie Google dabei, Ihre Website effizienter zu crawlen, indem Sie angeben, wie Parameter in Ihren URLs gehandhabt werden sollen.

Also habe ich dort konfiguriert, dass URLs mit dem Parametern q, gegen und date nicht gecrawled werden sollen. Nur: Google hat auch nach Wochen noch regelmäßig drei Mal täglich hunderte von solchen URLs gecrawled - und immer nur einen 404er gefunden (weil … siehe oben). Ich habe lange gesucht, wie ich diese 404er und den sinnlosen Traffic verhindern kann. Und bin schließlich fündig geworden:

Screenshot
Beschreibung der URL-Parameter Einstellung. Dort steht unter anderem:
“Kann Inhalte vor dem Googlebot verbergen.”

Na ja, Google hält sich an seine eigenen Aussagen. Wortgetreu. KANN, steht dort, nicht muss.

Ach so, die Lösung des Problems? In die robots.txt folgendes:

User-agent: Googlebot

Disallow:/suchen.php?q=

Und bingo. Die robots.txt wird vom Googlebot respektiert.


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Google Street View auch für iOS 6

… und es geht doch:

Screenshot
Google Street View auf dem iPhone unter iOS 6

Dazu als Adresse eingeben:
http://www.street-view-maps.de/paris tour eiffel

oder eine Lokalität deiner Wahl.

Nachtrag 04.10.2012

… und ein Tag später ist das alles hinfällig, weil Google selbst das Feature anbietet:
http://google-latlong.blogspot.ca/


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Schöne mobile Welt - ein leeres Versprechen

Sport mobil schauen. Das wär’ schon manchmal ganz nett. Und die Technik dazu gibt es ja bereits. Mein iPhone kann das, und sogar ein Fußballspiel kann man sich auf dem kleinen Bildschirm anschauen, gute Augen oder eine scharfe Brille vorausgesetzt. Dank Retina Display.

Screenshot iPhone
Ein Fußballspiel auf dem iPhone anschauen

Nur leider spielen die Mobilfunkprovider da nicht so richtig mit. Die Datentarife nennen sich zwar »flat«, sind aber alles andere als »flach«. Je nach Provider und Tarif wird nach 200 MB bis 3 GB auf GPRS-Geschwindigkeit (64 kbit/s) gedrosselt. Mit dieser Geschwindigkeit kann man vielleicht ein Rennen zwischen Schnecke und Regenwurm verfolgen, aber mehr auch nicht.

Und wie lange reicht jetzt so eine »Datenflat«?
200 MB reichen mit 3G (UMTS) gerade mal für 15 Minuten, 3 GB dann schon für 2 Fußballspiele. Nur: für den monatlichen Preis eines Mobilfunkvertrags mit 2 oder 3 GB Datenflat kann ich mir die beiden Spiele auch im Stadion anschauen.


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Animated gifs online bearbeiten

Animated gifs, das ist ja so was von Web 1.0. Und böse! Ich weiß. Dennoch kam unlängst cinemagr.am mit einem Tool auf den Markt, das pfiffige Effekte mittels animated gifs erzeugt. Ich hab’ das Tool hier vorgestellt.

Regentropfen in einer Pfütze
Regen in Apulien.
Das Original von cinemagr.am, mit 3.0 MB Dateigröße

Kritisiert wird unter anderem die Dateigröße der gifs. Zurecht.
cinemagr.am kümmert sich nicht um Dateigrößen. Und liegt damit voll im Trend. Wozu auch? Hat doch jeder einen blitzschnellen Breitband-Internet-Zugang. :-(
Nun kann man diese animated gifs sicher auch optimieren. Ein nettes Online-Tool bietet http://reduction-image.com/gif-anime/

Regentropfen in einer Pfütze
Das gleiche gif, aber von reduction-image.com auf 790 kB eingedampft. Immer noch zu groß; aber immerhin nur ein Viertel der Dateigröße des Originals

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iOS 6 - und iTunes findet das iPhone nicht mehr zum WLAN Sync

Freitag, 21. September 2012

Eine der pfiffigen Neuerungen von iOS 5 (ja, fünf!) war ja die Möglichkeit, das iPhone kabellos mit iTunes zu synchronisieren.
Seit dem Update auf iOS 6 hat das bei mir partout nicht mehr geklappt.
Hier mein Fix:
Ich habe dem WLAN einen neuen Namen verpasst (SSID). Daraufhin musste ich natürlich alle Geräte im WLAN neu anmelden. Und schon ging’s wieder. Die Ursache könnte ein unzulässiges Zeichen im alten SSID gewesen sein: Das Ausrufezeichen in “Fritz!Box…”
Vermutlich hätte es auch genügt, iPhone und MacBook aus dem WLAN ab- und wieder anzumelden.
Ich hab’s einfach mal dokumentiert. Vielleicht kann der eine oder andere den Tipp brauchen.

Nachtrag:
Nachdem das Problem erneut auftrat, half Folgendes: Einfach WLAN am MacBook deaktivieren und wieder aktivieren. Möglicherweise hätte dies bereits genügt, ohne die SSID zu ändern.


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Stockfotos - oder: warum umsonst nicht immer cool ist

Freitag, 14. September 2012

Gestapeltes Brennholz. Eigentlich nur ein Ornament. Passt (fast) zu jedem Inhalt.

Fotos auf der Homepage. Das ist wichtig, um die Seiten aufzupeppen, um Aufmerksamkeit beim so wichtigen ersten Blick zu erzeugen. Und es ist ja so einfach, passende Fotos zu finden. Fotos zu jedem Thema gibt es in Hülle und Fülle im Netz. Sogar spezielle Suchmaschinen für Fotos gibt es. Die Google Bildersuche kennt wohl jeder.

Aber halt! Nur weil ein Foto im Netz zu finden ist, heißt noch lange nicht, dass es auch ohne weiteres kopiert, und auf der eigenen Seite verwendet werden darf. Das Urheberrecht des Fotografen gilt es zu beachten. Und Nichtbeachtung kann ganz schön teuer werden. Einfach mal nach »Urheberrecht Fotos« googeln. Das Risiko der illegalen Verwendung von Fotos ist gleichzusetzen mit dem Verbreiten illegaler Kopien von Musik. Das Bewusstsein dafür ist aber noch nicht so verbreitet, wohl, weil die Medien noch kaum über spektakuläre Fälle von Urheberrechtsverletzungen bei Fotos berichtet haben.

Was ist aber, wenn ich das Foto auf meiner »Hund-Oma-Hobby-Homepage« verwende? Die kennen doch nur ganz wenige Leute, da fällt das Foto ganz bestimmt nicht auf.
Denkste! Es gibt sogenannte reversive Bildersuchmaschinen. Zum Beispiel TinEye. Damit ist es für einen Fotografen ganz einfach, eigene Bilder im Web zu suchen, und …
Und was ist, wenn ich das Foto nicht kopiere, sondern nur verlinke, embedde?
Noch schlimmer. Dann klaust du auch noch Traffic, weil jeder Aufruf deiner Seite mit dem embedded Bild auch auf den Server mit dem Original zugreift. Und wenn du Pech hast, dann wird das Bild vom fremden Server genommen, und du hast auf deiner Seite eine hässliche Fehlermeldung.

Dann also doch lieber eigene Fotos verwenden. Und hübsch aufpassen, dass keine fremden Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Das passiert nämlich ganz schnell, wenn Personen auf einem Foto abgebildet sind, die nicht Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sind. Also das Paar, das zufällig im Straßencafé saß, als das Foto von der Leopoldstraße in München entstand. Auch so etwas kann teuer werden. Vor allem, wenn das Paar kein Paar ist, und einen Anwalt mit der Angelegenheit beauftragt.

Und wenn du nun für einen Artikel auf deiner Homepage ein Foto mit Sonnenblumen brauchst, aber vor deiner Haustür gerade keine Sonnenblumen wachsen? Schnell mal ein Wochenende Toskana wäre eine Lösung. Oder, einfacher, auf Stockfotos, auch Depositfotos genannt, zurückgreifen. Die Kosten hierfür sind moderat, und wiegen das finanzielle Risiko der unrechtmäßigen Verwendung fremder, urheberrechtlich geschützter Fotos bei weitem auf.

Stockfotos bieten eine riesige Auswahl qualitativ hochwertiger Fotos, säuberlich sortiert nach Kategorien, und mit ausgefeilten Suchmethoden durchsuchbar. Auch die Sonnenblumen sollten dabei sein. Und mit etwas Glück sogar besagte Leopoldstaße.

Die Anbieter von Stockfotos bieten in der Regel verschiedene Lizenzmodelle. Da sollte für jeden Anwendungsfall das Passende dabei sein. Die Preise sind dabei in der Regel gestaffelt nach

  • Größe der Fotos (fürs Web genügen in der Regel die kleineren, preiswerteren Größen)
  • Art der Verwendung (z. B. auch mit oder ohne Nennung des Namens des Fotografen)
  • unter Umständen auch Dauer der Nutzung

Darüber hinaus bieten viele Anbieter von Stockfotos auch noch günstigere Preise durch Abonnements, Erwerb von Guthaben, oder ähnliche Modelle.


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Ein Unterthan erdreystet sich

Samstag, 28. Juli 2012

Jawohl. Ich habe es getan. Ich einfacher EU-Bürger habe mich erdreistet, die EU darauf hinweisen zu wollen, dass es eine Verbesserungsmöglichkeit in einem ihrer Angebote an mich gibt. Leider ist es beim Wollen geblieben, weil die EU alle meine Versuche, einen geeigneten Ansprechpartner für mein Anliegen zu finden, einfach ignoriert. Wohl nach dem Motto: »Wo kämen wir denn hin …«.

Doch der Reihe nach:
Eva Papst, eine blinde EU-Bürgerin und Accessibility-Expertin, sollte eine von der EU Kommission veröffentlichte Smartphone-App auf Barrierefreiheit testen. Sie bat mich, ihr bei diesem Test zu assistieren. Das Ergebnis meines Kurztests habe ich hier gebloggt: Passagierrechte für Personen mit Behinderungen. Ein EU (Schildbürger-) Streich.

Nun ist es mein Ding nicht, nur zu meckern. Vielmehr hatte ich die feste Absicht, die Entwickler der App konkret auf Accessibility-Mängel der App hinzuweisen. Also habe ich mich auf die Suche nach einem Ansprechpartner gemacht. Gar nicht so einfach. Auf Webseiten der EU gibt es kein Impressum. Aber mit einiger Mühe wurde ich dennoch fündig, und habe an folgende Adressen geschrieben:

  • address-information@ec.europa.eu
    Wie aus der Adresse zu entnehmen ist, eine Stelle (Behörde?), die über Adressen innerhalb der EU Kommission Auskunft geben sollte.
  • digit-europa@ec.europa.eu
    Ein Schuss ins Blaue, in der Hoffnung, dass sich hinter dieser Adresse Menschen mit Verständnis für IT verstecken.
  • cab-kallas-web-feedback@ec.europa.eu
    Siim Kallas, Vizepräsident der Kommission, verantwortlich für Verkehr (Webseite)
    An dieser Stelle habe ich vermutlich den Bogen überspannt. Direkt an den Vizepräsidenten zu schreiben! Vielleicht würde sich irgend jemand in seinem Büro des Anliegens eines einfachen EU Bürgers annehmen?
  • Schließlich griff ich zum Telefon, und rief ganz dreist im Büro der EU in München an. Ein freundlicher Herr dort reagierte prompt, und nannte mir folgende Kontaktmöglichkeit zum Web Team:
    http://europa.eu/geninfo/mailbox/form_de.htm

    Klasse. Endlich. Flugs mein »Anliegen« (so nennt man wohl die Frage eines Untertans an die Obrigkeit) dort ins Kontaktformular gestellt.

Hier der Inhalt meiner Mails:

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Auftrag einer blinden Bekannten versuche ich, Kontakt mit den Entwicklern der App http://itunes.apple.com/de/app/your-passenger-rights-for/id535428814 aufzunehmen. Die App weist erhebliche Mängel bezüglich Barrierefreiheit auf. Ich würde gerne Details weitergeben

Bisheriges Fazit meiner Bemühungen:
Nach nunmehr 3 (i. W. drei) Wochen nicht eine einzige Antwort. Nicht einmal eine Eingangsbestätigung.
Ob die angeschriebenen Herrschaften sich wohl bei der Annahme ihres monatlichen Gehaltsschecks, der immerhin von meinen Steuern finanziert wird, auch so zieren?

Wenn mir so ein Fall von obrigkeitlicher Borniertheit in Deutschland passieren würde, dann wüsste ich, was zu tun ist. »Mein« Abgeordneter würde mir bestimmt ganz schnell eine Adresse benennen, wo ich Untätigkeitsbeschwerde einlegen kann.

Nachtrag 02.08.2012

Recht spät doch noch eine Reaktion:


In Antwort auf Ihre Anfrage möchten wir Ihnen mitteilen, dass die Europäische Kommission sich der Situation bewusst ist und an der Verbesserung der Barrierefreiheit der Smartphone-Applikation arbeitet.

Sollten Sie jedoch weitere Details weitergeben möchten, können Sie sich gerne unter folgender E-Mail-Adresse direkt an den zuständigen Dienst (Generaldirektion Mobilität und Transport) der Kommission wenden.
MOVE-APRIGHTS@ec.europa.eu

Eva Papst hat übrigens eine ähnlich lautende Antwort erhalten. Mit der zusätzlichen Aussage, dass in 2013 (in Worten: zweitausenddreizehn) mit einer neuen Version zu rechnen ist.

Meine Lesart:

Danke, wir sind an Ihren Informationen nicht interessiert. Wir wissen selbst, was zu tun wäre, aber wir haben es nicht nötig (sonst hätten wir die App ja gleich richtig geschrieben). Sollten Sie dennoch ihr Anliegen weiter verfolgen wollen: So schnell wird das nicht umgesetzt.

Gut, ich habe verstanden. Ein einfacher Bürger möge die Kreise der Europäischen Kommission nicht stören.


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Evernote - wie ich es nutze

Mittwoch, 25. Juli 2012

Evernote - der Name könnte auch irreführend sein. Natürlich kann man mit Evernote Notizen schreiben, die man dann buchstäblich überall und auf allen Geräten verfügbar hat. Aber um nur Notizen zu erstellen, dafür ist Evernote eigentlich zu schade.

Was kann Evernote dann?
Aussage der Startseite von Evernote:

Remember everything - Alles erinnern

  • Speichere deine Ideen, Dinge die du magst, hörst oder siehst.
  • Greife von überall auf deine Notizen zu: Evernote funktioniert auf fast jedem Computer oder Smartphone.
  • Finde deine Dinge schnell: Suche nach Schlüsselworten, Tags oder sogar nach gedrucktem oder handschriftlichem Text innerhalb Fotos.

Soviel zur Eigenwerbung.

Jetzt zur Praxis:

Wie ich Evernote nutze

Klar, zuerst mal die App bzw. das Programm auf dem Rechner installieren, und die App fürs iPhone/Smartphone. Links auf der Seite evernote.com

Fast noch wichtiger aber als das Programm / die App ist der Web Clipper (so nennt Evernote das Browser-Addon für Firefox, Safari oder Chrome)
Diese App ermöglicht es, direkt aus dem Browser heraus »Dinge« an Evernote zu senden:

  • die komplette Webseite
  • nur den Artikel auf einer Webseite (also ohne Werbebanner, Navigation usw.) Der Web Clipper erzeugt selbst die notwendige Auswahl.
  • nur den URL
  • oder einen markierten Bereich (Text und/oder Bilder)
Screenshot 1
Der Web Clipper kann als Icon in einer Symbolleiste des Browsers installiert werden.
Screenshot 2
… oder per Kontext-Menü (Rechtsklick) aufgerufen werden.

Auf diese Art können »Dinge« viel genauer als mittels Lesezeichen archiviert werden, und das Wiederfinden in Evernote ist über die sehr gute Suchfunktion ein Kinderspiel.

Eine weitere Möglichkeit, Evernote zu füttern:
Bei der Einrichtung eines Evernote-Kontos erhält man eine E-Mail Adresse. An diese E-Mail Adresse schicke ich

  • Den Inhalt wichtiger E-Mails (als Weiterleitung)
  • Dokumente, z. B. PDFs
  • usw.

E-Mail ist auch eine universelle Möglichkeit, Evernote vom iPhone / Smartphone aus zu füttern.
Viele iPhone Apps können aber auch direkt an Evernote posten. Zum Beispiel

  • Feedler
  • List Recorder (klar, Evernote kann auch Audio Dateien speichern.)
  • Doc Scanner
  • … mehr hier

Innerhalb von Evernote gibt es mehrere Möglichkeiten, die »Dinge« in eine Ordnung zu bringen, auch nachträglich: Notizbücher, Schlagwörter (Tags). Ich lege die »Dinge« aber zumeist unsortiert auf einen Haufen, und verlasse mich zum Wiederfinden auf die vorzügliche Suchfunktion von Evernote.


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Kampf der portablen Audio-Aufnahmegeräte

Mittwoch, 18. Juli 2012

Kürzlich habe ich mir ein Zoom H1 zugelegt. (Danke an @yellowled für den Tipp.)
Das Teil macht klasse Aufnahmen, ohne viel Gepfriemel.
Hier zum Beleg ein Audio mit der Bernauer Musikkapelle:
Kampf am Berg Isel (1) [mp3 - 18 MB - 9:26 Min.]

Zu Testzwecken habe ich das gleiche Stück, vom exakt gleichen Aufnahmestandort, mit einer alternativen Technik aufgenommen:
Kampf am Berg Isel (2) [mp3 - 8,6 MB - 4:28 Min.]

Bevor ich jetzt in die Details der jeweiligen Aufnahmetechnik eingehe - ich werde das auf jeden Fall in einem Folgeartikel machen - , würde mich das Urteil von Menschen mit guten Ohren und guter Wiedergabeausrüstung interessieren:

  • gibt es qualitative Unterschiede zwischen beiden Aufnahmen?
  • kann man eventuelle Unterschiede beschreiben?
  • welche der beiden Aufnahmen ist in Summe besser?

(Bitte nicht von der unterschiedlichen Dateigröße irritieren lassen. Die Aufnahmen sind unterschiedlich lang.)


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Nur die Fotos aus meiner Twitter Timeline - Photofun

Freitag, 13. Juli 2012

Wenn ich mal keine Lust auf all die verbalen Selbstdarstellungen und Klugsch***ereien in meiner Twitter Timeline habe:
Photofun zeigt nur die Fotos und gegebenenfalls die dazugehörigen Beschreibungen in den Tweets.

Screenshot
Die App zeigt nur Tweets, die ein Foto beinhalten. Zum Foto der Text des jeweiligen Tweets.

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Meine sozialen Knöpfe - oder: ich respektiere die Privatsphäre meiner Besucher

Samstag, 16. Juni 2012

Irgendwie gehören sie auf jede Webseite, unter jeden Artikel. Die Like-, Plus- und Sonstwas-Social-Media-Buttons. Obwohl inzwischen jeder weiß, dass Facebook & Co. mit Hilfe dieser Buttons das Besucherverhalten ausspionieren und archivieren, und die Verwendung in Deutschland rechtlich zumindest bedenklich ist. Hinzu kommt, dass diese Buttons auch noch die Ladezeit der Seite erheblich ausbremsen.

Seit längerem gibt es auf meiner Site daher nur statische Buttons. Diese Buttons sind mit einem statischen Link hinterlegt, der erst beim Anklicken eine Verbindung zu Facebook & Co. aufbaut.

Das Ergebnis:

  • Der Besucher wird nicht ungefragt bereits durch Betreten der Seite ausspioniert, sondern er entscheidet selbst, ob er mit dem jeweiligen externen Dienst verbunden werden will, um die Seite bei einem Social Media Dienst zu kommentieren.
  • Keine merkliche Verzögerung beim Laden der Seite.
  • Einziger »Nachteil«: Die erfolgten »Likes« und »Pluses« werden nicht angezeigt. Worauf ich gerne verzichte.

Die Anregung erhielt ich durch einen Artikel auf perun.net. Dort gibt es auch eine ausführliche Beschreibung, wie man statische Buttons in Wordpress einbauen kann.


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Google Webmaster-Tools - Website-Leistung wird eingestellt.

Samstag, 12. Mai 2012

Seit Jahren gibt es bei den Google Webmaster-Tools einen Bereich Google-Labs. Wie der Name vermuten lässt, ein Bereich mit experimentellen Inhalten. Darunter auch die sogenannte “Website-Leistung". Eine Grafik, die die Ladezeit von Seiten anzeigen soll. Die Grafik war für mich immer wieder eine Quelle der Erheiterung. Ohne jegliche strukturelle Änderung auf meiner Site änderte sich die Ladezeit mit schöner Regelmäßigkeit angeblich zwischen o,8 und 3,5 Sekunden. Die Zeitspanne zwischen zwei Maxima bzw. zwei Minima lag dabei recht konstant bei 3 Wochen. Ob Google dazu wirklich die Ladezeit meiner Site gemessen hat?
Nicht schade darum, wenn der Dienst demnächst laut Ankündigung eingestellt wird. Ob Google damit wohl auch von seinem Vorhaben Abstand nimmt, die Ladezeit für das Ranking heranzuziehen? Wäre aus meiner Sicht irgendwie schade. Ich mag einfach keine Seiten, die ohne Rücksicht auf Dateigröße zusammengeschustert werden. 1 MB sind inzwischen nicht mehr die Ausnahme, sondern eher die Untergrenze für die Startseite der meisten Portale. Warum zum Kuckuck begnüge ich mich immer noch mit weniger als 100 kB?

Hier zur Erinnerung der wohl letzte Zustand meiner Site aus Sicht von Googles Wesite-Leistung:

Im Durchschnitt benötigen Seiten auf Ihrer Website 1,5 Sekunden zum Laden (aktualisiert am 02.05.2012). Dies ist schneller als 79 % der Websites. Diese Schätzungen sind von geringer Genauigkeit (weniger als 100 Datenpunkte). Das folgende Diagramm zeigt an, wie sich die durchschnittliche Ladezeit Ihrer Website in den letzten Monaten verändert hat. Zu Ihrer Information wird auch der 20%-Quantil aller Websites angezeigt, wobei die langsamen und schnellen Ladezeiten voneinander getrennt dargestellt werden.

Screenshot
Die Grafik zeigt auf einer Zeitachse von Dezember bis Ende April einen gezackten Kurvenverlauf, der im Zeitraum von jeweils 3 Wochen zwischen einem Maximum von 2 bis 3.5, und einem Minimum von etwa 0,8 oszilliert.

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Bildergröße automatisch serverseitig skalieren - Responsive Layout

Donnerstag, 3. Mai 2012

360 Grad Panorama der alten Holzbrücke in Bassano del Grappa
Das obige Panoramafoto der alten Holzbrücke in Bassano del Garda ist im Original 4096 px breit und 1.3 MB »schwer«. Genau so liegt es auch auf dem Server. Auf meinem PC »wiegt« es aber nur noch 92 kB, auf dem iPhone noch deutlich weniger (13 kB), ohne dass ich mehrere Versionen des Bildes erzeugt und auf den Server geladen hätte.
Dieses »Wunder« wird von einem pfiffigen Script namens Adaptive Images vollbracht. Das Einbinden dieses Scripts ist wirklich so einfach wie beschrieben.

Vorteil: Das mühselige Erzeugen mehrerer Bildgrößen, sowie die Auswahl des jeweils entsprechend der Monitorgröße geeigneten Bildes erledigt der Server. Fürs schnelle Bloggen also ideal.

Nachteil: Vielleicht die Dateigröße, die auf dem Server liegt. Ach ja, da nur abhängig von der verfügbaren Monitorgröße skaliert wird, muss unter Umständen doch noch der Browser entsprechend einer eventuellen CSS Anweisung weiter skalieren. Das Optimum der Dateigröße wird dadurch natürlich bei weitem nicht erreicht.


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Wie man Kommentatoren erfolgreich vergrault

Donnerstag, 26. April 2012

Kommentarspam - die unendliche Geschichte. Über kaum ein Thema habe ich so oft gebloggt.
Man kann Kommentatoren aber auch vergraulen. Bei Menschen zumindest funktioniert das. Ob’s auch geben Spambots hilft? ;-)
Wie man Kommentatoren erfolgreich vergrault, zeigt das ZDF: Man blockiert Kommentare mit dem Hinweis »Ihr Kommentar wird moderiert. Bitte haben Sie etwas Geduld.«. Meine Geduld wird nunmehr seit 24 Stunden (erfolglos) auf die Probe gestellt. Ich glaube inzwischen, die Ursache erraten zu haben: Kommentare mit einem Hyperlink werden automatisch blockiert, und mit diesem Kommentar versehen.
Liebes ZDF. Ich verstehe ja, dass ihr mit dem Moderieren nicht nachkommt (Eigentlich verstehe ich es nicht, aber das ist eine andere Geschichte). Dann aber bitte einen Hinweis, dass Hyperlinks in Kommentaren nicht erwünscht zulässig sind. Und diesen Hinweis bitte bevor ich mir die Mühe mache, einen Kommentar zu schreiben.
Warum schreibe ich mir meinen Frust in meinem Blog von der Seele, und nicht eine E-Mail an das ZDF? Weil das ZDF meinen Rat nicht will. Siehe dieser Artikel. (Meine GEZ Gebühren nimmt es gerne. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte .)

Nachtrag:
Ich hab’ mir mal den Spaß gemacht, einen Kommentar an den (anscheinend überlasteten) Moderatoren des ZDF vorbei zu schleusen. Trotz Hyperlink. ;-) Womit bewiesen wäre: Manuelle Moderation ist kein Spamschutz.


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Cliplets - dynamische Bilder

Freitag, 20. April 2012

Kombinationen aus Foto und Video! Magische Bilder, die teilweise aus Foto und teilweise aus Video bestehen. Ganz flott mit dem iPhone erstellt. (In Wirklichkeit handelt es sich um animated Gifs, ein uraltes Dateiformat wiederentdeckt.)

Ein plätscherndes Bächlein
Ein plätscherndes Bächlein. Eingebettet in eine Umgebung, die wie eingefroren wirkt.

Möglich macht diesen verblüffenden Effekt eine App namens Cinemagram. iTunes-Link
Leider bietet die App keine Möglichkeit, die Cliplets zu speichern. Man muss also einen Umweg gehen, wenn man eine eigene Kopie sichern will:

  1. Auf einem der angebotenen Dienste teilen: Twitter/Tumblr oder Facebook
  2. Das Bild auf Twitter/Tumblr oder Facebook mit dem PC aufrufen. Rechte Maustaste / Kontextmenü auf das Bild - Speichern unter …
  3. Fertig.

Nachtrag:

Oh, jetzt erst gesehen. Man kann sich das Cliplet auch per E-Mail zuschicken lassen.

Oder direkt einbinden:

Ein Brunnen
Ein Brunnen in einem Park. Die Brunnenfigur ist ein Kind, das auf einem Baumstumpf sitzt. Das Wasser, das aus der Brunnenfigur plätschert, kräuselt das Wasser im runden Brunnentrog.

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mp3 Audios auf Facebook

Samstag, 24. März 2012

Audios auf Facebook einbinden geht recht einfach. Vorausgesetzt, das Audio liegt irgendwo im Web. Zum Beispiel auf deinem eigenen Webspace. Und vorausgesetzt weiterhin, das Audio liegt als .mp3 Datei vor.
Einfach die Adresse als Status eingeben, und Facebook bindet automatisch einen Player an.
Screenshot

Etwas komplizierter wird es, wenn das Ganze unterwegs mit dem iPhone erledigt werden soll. Ich beschreibe mal die von mir gefundene Lösung:

  1. Die Aufnahme erledige ich mit dem FiRe Field Recorder. Nicht nur, weil FiRe die bessere Aufnahmequalität liefert (sogar in Stereo, falls ein entsprechendes Mikrofon angeschlossen ist, z. B. das Tascam IM2), sondern vor allem, weil FiRe den direkten Upload auf meinen Server via FTP ermöglicht.
    Screenshot FiRe
  2. Ich wähle in FiRe das AAC Format. Der Dateiname, den FiRe automatisch vergibt, lautet dann beispielsweise Recording 12.m4a.
  3. Im nächsten Schritt rufe ich FTPonTheGo auf, und lade die soeben hochgeladene Datei herunter auf das iPhone.
  4. Nun kommt der online File Converter zum Einsatz. Open in … auf die herunter geladene Datei bietet unter anderem an, in File Converter zu öffnen.
    Screenshot File Converter 1
  5. In File Converter vergebe ich einen sprechenden Dateinamen, und wähle MP3.
    Nun wird die Datei zum Conversion Server von File Converter hochgeladen, dort umgewandelt, und wieder herunter geladen.
    Screenshot File Converter 2
  6. Die umgewandelte Datei kann wiederum mit FTPonTheGo hochgeladen werden.
  7. Endlich habe ich jetzt ein .mp3 im Web, dessen Adresse ich wie oben beschrieben als Statusmeldung bei Facebook eingeben kann.

Ja, ich geb’s ja gerne zu: Es muss sich schon um ein besonderes Ereignis handeln, wenn man sich das unterwegs antun will.


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Die Telekom (D?) macht Webseiten auf mobilen Geräten kaputt.

Freitag, 24. Februar 2012

Die Deutsche Telekom hilft Nutzern von Smartphones beim Gebühren sparen für mobile Datennutzung. Um jeden Preis. Auch um den Preis, dass Telekom Kunden unterwegs nur verstümmelte Webseiten sehen.
Doch langsam:
Anscheinend optimiert verschlimmbösert die Telekom JavaScript Dateien, wenn Daten über das Mobilfunknetz übertragen werden. Die Folge: manche Seiten mit JavaScript funktionieren nicht, wenn im Mobilfunknetz gesurft wird - egal, ob Edge oder 3G - wohl aber, wenn das Smartphone in einem WLAN eingebucht ist. Das hat nichts mit der Geschwindigkeit der Datenübertragung zu tun. Telekom ändert die Daten. Ohne den »Absender« zu fragen.
Ein Beispiel gefällig:
Die Klappfunktion für die Navigation auf dieser Site hier funktioniert im WLAN, nicht jedoch im Mobilfunknetz der Telekom.
Dass ich kein Phantom jage, zeigen folgende englischsprachige Quellen:
http://www.theregister.co.uk
http://www.mysociety.org
http://support.t-mobile.co.uk/help-and-support

Ich werde mal versuchen, ein Statement der Telekom zu dieser Thematik zu erhalten.


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Zahnschmerzen

Mittwoch, 22. Februar 2012

Lange hab’ ich mich gewundert, warum ich jedesmal Zahnschmerzen bekam, wenn ich diesen Avatar auf Twitter sah:
Avatar, zeigt ein weißes Kissen mit zwei Zipfeln, die nach oben aufgestellt sind.


Heute bekam ich Post von meinem Zahnarzt. Jetzt ist mir alles klar:
Logo eines Zahnarztes: Ein Zahn mit zwei Wurzeln


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Phishing vom Feinsten

Eine Phishing-Mail, wie ich sie bisher noch nicht gesehen habe: In korrektem Deutsch, amazon als Absender. Erst ein genauerer Blick verrät den wirklichen Absender: onlinenebenjob@email-counter.com
Man kann nicht vorsichtig genug sein!

Screenshot Phishing-Mail Absender
Screenshot der E-Mail mit dem Mail-Client Thunderbird. Eingeblendet die echte Absender-Adresse: onlinenebenjob@email-counter.com

Der Text der Mail:

Hallo,

Ihre Bestellung vom 21.02.2012 wird soeben in unserem Versandzentrum bearbeitet:

Bitte beachten Sie:

Ihre Bestellung besteht aus folgender Anzahl an Paketen: 2
Für jedes Paket erhalten Sie eine eigene Versandbestätigung.
Mehrere Pakete können an verschiedenen Tagen zugestellt werden.

Paket 2(von 2) ist gepackt und an den Zusteller OEP übergeben worden.
Die Paketnummer für dieses Paket lautet: 14564532138841600

Mit dieser Paketnummer können Sie Ihr Paket online bei OEP verfolgen:
HIER KLICKEN!

Details zum Paketinhalt finden Sie weiter unten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit den gewählten Produkten und freuen uns auf Ihren nächsten Besuch.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Amazon Service-Team

Ihre E-Mail-Adresse:
webdesign@weisshart.de

Ihre Bestellung:
1 Apple iMac MC309D/A 54.6 cm (21.5 Zoll) Desktop-PC (Intel Core i5-2400S, 2,5GHz, 4GB RAM, 500GB HDD, AMD HD 6750M, DVD, Mac OS)
2 Apple iPad 2 Wi-Fi 64GB - Schwarz

Widerrufsrecht

Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) oder - wenn Ihnen die Sache vor Fristablauf überlassen wird - durch Rücksendung der Sache widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Eingang der Ware beim Empfänger (bei der wiederkehrenden Lieferung gleichartiger Waren nicht vor Eingang der ersten Teillieferung) und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246 § 2 in Verbindung mit § 1 Abs. 1 und 2 EGBGB sowie unserer Pflichten gemäß § 312 e Abs. 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit Artikel 246 § 3 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der Sache.


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Firebug und die Tastaturkürzel

Samstag, 18. Februar 2012

Tastaturkürzel sind eine feine Sache, um wiederkehrende Aufgaben schnell zu erledigen. So beispielsweise Cmd + Shift +C, um schnell mal eine Seite ohne CSS zu betrachten. Ach ja, das funktioniert natürlich nur mit installiertem Webdeveloper Addon für Firefox - und auf dem Mac :-)
Leider wird dieses Tastaturkürzel - und unzählige andere - von Firebug »gekapert«.
Die Tastaturkürzel von Firebug kann man aber editieren: Firebug öffnen, und in der Firebug-Menüzeile auf den Käfer klicken.
Screenshot

Dort: »Tastaturkürzel anpassen«
Nett: Geänderte Tastaturkürzel kann man ganz einfach wieder auf die Standardeinstellungen zurücksetzen:
Screenshot


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Noch mehr Komfort im Podcatcher mit Chapters

Dienstag, 7. Februar 2012

Nachdem ich ein Inhaltsverzeichnis für den Podcast angelegt habe, jetzt noch mehr Komfort beim Podcast hören:
Das Advanced Audio Coding AAC bietet gegenüber .mp3 nicht nur bessere Qualität, sondern ermöglicht auch das Einfügen von Marken (Kapitel, chapter). Diese Marken werden von manchen Podcatchern ausgelesen, und direkt aus dem Podcast heraus angesprungen.
Unterstützt wird dieses Feature z. B. von meinem Favoriten Instacast, aber auch von dem in iTunes auf dem iPhone integrierten Podcatcher.
Screenshot Instacast
Auch mit Screen Reader ist dieses »Inhaltsverzeichnis« bedienbar, und ermöglicht ein komfortables Anspringen einzelner Kapitel.

Audio:

chapter_pc.mp3

Wie erstellt man die Markierungen?

Meine Audios bearbeite ich mit Audacity, und speichere (exportiere) sie als .m4a
Um die Markierungen zu setzen, verwende ich auf dem Mac das freie Programm Subler.
Screenshot Subler

Bemerkung:
.m4a wird leider noch nicht von allen Geräten erkannt. Deshalb liefere ich den Podcast zusätzlich als .mp3 aus. In Audacity ein zweites Mal exportieren, ist ja keine Sache. .mp3 Nutzer müssen dann leider auf den ganzen Komfort verzichten.


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CSS für Smartphones - Vorschau

Sonntag, 5. Februar 2012

Screenshot des Layouts für handhelds
Seit langem biete ich für Smartphones ein angepasstes CSS. Eine Vorschaufunktion für dieses spezielle Layout habe ich jetzt in meinem Styleswitcher eingebaut. Unter dem Namen »Mobil«


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Podcasts mit Inhaltsverzeichnis - eine Demo

Samstag, 4. Februar 2012

Logo webdesign weisshart

RSS Feed LogoRSS Podcast Feed abonnieren

Download:

podcast_1.mp3
podcast_1.m4a

Es wird eine Methode demonstriert, wie man meinen Wunsch erfüllen kann, im Podcaster aus einem Inhaltsverzeichnis heraus die Zeitangabe anzuklicken, um direkt zur entsprechenden Stelle im Podcast zu springen.
Einfach die Zeitangabe(n) in folgender Liste anklicken.
Dies funktioniert derzeit meines Wissens leider nur im Instacast Podcatcher für iPhone bzw. für das iPad (und erst, wenn man den Podcast abonniert hat!)
Instacast ist übrigens mit VoiceOver perfekt bedienbar.

Aus Bequemlichkeit habe ich für diese Demo einfach diverse Musikstücke gewählt.

Inhalt Folge 1

[00:00:13] Diese Musik ist gemafrei
Hier könnten noch weitere Erklärungen zum verlinkten Abschnitt stehen.
[00:00:35] Victimae paschali laudes
Klar, man kann auch einen Hyperlink setzen im Inhaltsverzeichnis.
[00:02:23] Osterglocken

Dieses Inhaltsverzeichnis wird einfach als Liste im feed.xml im Abschnitt <description> eingefügt. Um HTML Tags in einer .xml Datei zu verwenden, muss der entsprechende Abschnitt als CDATA deklariert werden. Ein angenehmer Nebeneffekt: Die description kann einfach aus einem HTML Dokument kopiert werden. Der Aufwand hierfür ist damit wirklich nicht groß - vorausgesetzt, der Podcast kann in einzelne Abschnitte strukturiert werden.
Download der .xml-Datei zum Nachmachen. :-)


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MPEG-4 Videos trimmen, ohne neu zu encodieren

Montag, 23. Januar 2012

Das Problem existiert seit den Zeiten von VHS-Video-Recordern. Und es hat sich nichts daran geändert; Auch mit modernen Festplatten-TV-Receivern, sowie mit Online-Tools wie onlinetvrecorder.com oder bong.tv erstellte Aufnahmen von TV-Sendungen schleppen als Ballast einen mehr oder weniger langen Vor- und/oder Nachlauf mit. Ganz unschön, wenn man Sendungen archivieren will. Und echt ein Ärgernis, wenn man, wie ich, TV-Sendungen aufs iPhone schaufelt, um sie sich unterwegs, im Wartezimmer oder bei sonstigem Leerlauf anzuschauen.

Nun hab’ ich ja einige Programme hier auf der Festplatte, um Filme zu trimmen. Aber alle diese Programme encodieren nach dem Beschneiden den Film neu. Das dauert! - und schlimmer, das Ergebnis ist qualitativ häufig schlechter als das Original, und/oder belegt sogar mehr Speicher trotz kürzerer Laufzeit.

Ein Programm müsste her, das, ohne neu zu encodieren, einfach trimmt und sonst nichts.

Ich wurde fündig: MP4Box ist ein Kommandozeilen-Tool, das genau das tut, was ich will. Es kann MPEG-4 Filme trimmen. Und oben genannte Online-Tools erzeugen MPEG-4 Dateien (.mp4 oder .m4a).

Weil die Kommandozeile nicht so mein Ding ist (in einer VM auf dem Mac ist allein die Suche nach dem richtigen DOS-Pfad unzumutbar), habe ich mir die grafische Oberfläche für die MP4Box namens My MP4Box GUI installiert.
Screenshot My MP4Box GUI
Die für meinen Zweck relevanten Einstellungen (alle anderen Features brauche ich nicht):

  • Tab »Split«
  • Auswahlschalter »Extract by Duration«
  • Eingabefelder Zeit von hh:mm:ss bis hh:mm:ss

MP4Box bzw. My MP4Box GUI beinhalten keine Vorschau. Die Start- und Endezeit muss also mit einem anderen Video-Player vorher ermittelt werden. Auch wenn dies als Nachteil erscheint: In Summe geht das Trimmen mit MP4Box immer noch viel schneller als mit jedem anderen Tool.

Der getrimmte Film wird im gleichen Verzeichnis abgespeichert, in dem das Original liegt. Start und Ende des Ausschnitts werden im Dateinamen in Form von _start_ende ergänzt, wobei Start und Ende in Sekunden angegeben werden.

Positiv: My MP4Box kann anscheinend mit Screen Reader bedient werden. Auch wenn es mir mit meinem NVDA nicht gelang, den Auswahlschalter »Extract by Duration« zu aktivieren. Und obwohl die Zuordnung der Auswahlschalter zu den jeweiligen Eingabefeldern unklar ist.

Hinweis: My MP4Box GUI wird als .7z Archiv zum Download angeboten. Weil nicht jeder dieses Format entpacken kann, habe ich den Inhalt - Setup.exe Version 0.5.6.0 (December 19, 2011) - als .zip Format zum Download bereitgestellt.
Nachtrag 20.07.2013: hier die aktuelle Version 0.6.0.6 als .zip


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Clearly - Schöner Lesen mit einem Add-on für Firefox

Freitag, 23. Dezember 2011

Die Idee ist nicht ganz neu: Lesen im Web verschönern, durch Ausblenden aller unnötigen, ablenkenden Komponenten wie Werbung, Navigation usw. Bereits Adblock Plus hilft bereits etwas dabei. Bekannt dürfte auch Readability sein, das meines Wissens erstmals aus »verstyltem« Seitendesign schön lesbare Seiten gemacht hat.
Der bisher gelungenste Ansatz ist allerdings Cleary von Evernote. Clearly auf der Seite des Herstellers.
Screenshot ohne Clearly
Screenshot mit Clearly


Das Schönste: »Entrümpeln« mittels Clearly mittels frei konfigurierbarem Tastaturkürzel. Und zurück mit Esc.
Das müsste doch auch was sein für Screen Reader Nutzer.


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Die Büchse der Pandora

Sonntag, 4. Dezember 2011

… sollte man tunlichst nicht öffnen.

Der Webseiten-Bastler, der für den Internetauftritt des Pandora Store Wien www.pandora-store.at/) verantwortlich zeichnet, hat diese Erkenntnis wohl zu wörtlich genommen. Besucher der Site werden von folgender Startseite begrüßt:

Screenshot

Nein, nicht alle Besucher sehen eine leere Seite. Nur Besucher, deren Browser keine Grafiken anzeigt. Weil sie Grafiken deaktiviert haben (im mobilen Browser zum Beispiel, um unterwegs Traffic zu sparen), oder Benutzer eines Screen Readers. Diese Besucher werden auch nie erfahren, dass es auf der Seite weiterführende Links gibt, z. B. zu einer Seite mit Adressen und Öffnungszeiten. Aber genau diese Besuchergruppe muss auch nicht wissen, dass es noch weitere Seiten gibt. Die bestehen nämlich auch wieder nur aus Grafiken, und unsere Besuchergruppe würde wieder nur eine leere Seite sehen. (Screenshot siehe oben; einen weiteren Screenshot konnte ich mir ersparen.)

Der Pandora Store kann vermutlich leicht auf diese 10 oder 20 Prozent potenzieller Kunden verzichten. Falls nicht, sollte man dem verantwortlichen Webseiten-Bastler mal erklären, dass man die gleiche Optik auch mit “ordenlicher” Technik erreichen kann, dass man schöne Webseiten erstellen kann, ohne von vornherein einen erheblichen Prozentsatz potenzieller Kunden auszuschließen.

Bevor ich’s vergesse: so sieht die Webseite mit aktivierten Grafiken aus:

Screenshot


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Ein Inhaltsverzeichnis für Podcasts - (m)ein Wunsch

Samstag, 3. Dezember 2011

Viele interessante Inhalte werden heute im Web als Podcast angeboten. Dabei gibt es, mehr noch als beim geschriebenen Wort, große Unterschiede bezüglich der Informationsdichte. Oder, um es direkter auszudrücken: Beim Podcasten ist die “Schwafelngefahr” noch größer als beim geschriebenen Wort. Und so kommt es, dass häufig 5 Minuten wertvoller Inhalt, Inhalt, der mich speziell interessiert, irgendwo in 1 Stunde Podcast “versteckt” ist.
Anders als bei Geschriebenem gibt es aber beim Podcast nicht die Möglichkeit des Querlesens, des Scannens. Zum Hören eines Podcast kann ich bestenfalls, je nach verwendetem Programm, die Geschwindigkeit der Wiedergabe erhöhen. Aber selbst dann muss ich für den einstündigen Podcast 30 Minuten Zeit aufbringen, ohne Sicherheit, gesuchte Inhalte vorzufinden.
Nun zu meinem Wunsch: Ein Inhaltsverzeichnis, das es mir ermöglicht, über die Zeitanzeige direkt bestimmte Bereiche anzusteuern. So etwas gibt es. Nur leider viel zu selten. Daher zeige ich im Folgenden ein mustergültiges Beispiel:
Working Draft, ein wöchentlicher News-Podcast für Webdesigner und -entwickler

Das Inhaltsverzeichnis wird in mehreren Formen angeboten:
Einmal auf der Webseite:
Screenshot

Zum anderen im Podcasting-Programm. Hier z. B. auf dem iPhone mit Instacast:

Screenshot

oder auf dem iPhone mit dem in die Musik-App integrierten Podcast-Reader:

Screenshot

Instacast liefert das Inhaltsverzeichnis mit Hyperlinks. Das heißt, man kann direkt aus dem Inhaltsverzeichnis zur verlinkten Stelle im Podcast springen. Und das alles in einer Form, die auch von Screen Readern erkannt wird.


Audio [mp3]


Audio Download des Hörbeispiels (mp3 - 337 kB)


So wünsche ich mir Podcast-Hören. Und von Seiten der Ersteller erfordert dies nur wenig zusätzlichen Aufwand.


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FiRe Recorder App verschlimmbösert, und mit VoiceOver nicht mehr bedienbar

Freitag, 2. Dezember 2011

Wieder mal eine App, die nach einem Versionssprung nicht mehr mit VoiceOver bedienbar ist. Und wieder nur wegen einer Kleinigkeit, bei der die Entwickler schlicht geschlampt haben.

Was ist passiert? Um versehentliche Aufnahmen zu vermeiden, muss jetzt ein Slider bedient werden, wo früher ein Button war. Screenshot:

Screenshot

Hier der Screenshot der Vorgängerversion:
Screenshot

Der Slider wird von VoiceOver zwar vorgelesen, aber er kann nicht aktiviert werden. Weil die Entwickler nicht einen Standard-Slider verwendet haben, sondern selbst etwas “erfinden” mussten. Und dabei VoiceOver einfach vergessen haben. Es gibt keine Möglichkeit, diesen Slider zu aktivieren, so lange VoiceOver aktiv ist. Auch Umschalten auf Standardgesten hilft nicht.

Ich habe die Entwickler auf den Fehler hingewiesen.

Hinweis: die alte Version ist noch erhältlich: App Store Link


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Mac wirft CD nicht aus

Samstag, 12. November 2011

Das Problem scheint nicht ungewöhnlich zu sein. Zahlreiche Treffer bei Google belegen das. Auch ich hatte immer wieder einmal mit diesem ungebührlichen Betragen meines MacBook zu kämpfen. Zufällige bin ich jetzt auf eine mögliche Ursache gestoßen: Parallels bzw. Windows in einer virtuellen Maschine waren aktiv. Und Windows hat wohl den Zugriff auf das optischen Laufwerk gekapert. Windows in den Standby Modus geschickt, und das CD-Laufwerk war wieder unter der Kontrolle des MacBooks, die CD konnte anstandslos ausgeworfen werden.


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iOS5 - Safari Lesezeichen mit dem Mac synchronisieren

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Lesezeichen zwischen Mac und iPhone synchron halten - dazu war bisher eine (manuelle) Synchronisation über iTunes erforderlich. Seit iOS5 sorgt iCloud für eine automatische Synchronisation zwischen Safari/Mac und Safari/iPhone. Voraussetzung, dass auf beiden Geräten unter Systemeinstellungen bzw. Einstellungen – iCoud Lesezeichen angewählt ist.

Screenshot Systemeinstellungen


So die Theorie. In der Praxis funktioniert das häufig nicht, wie in verschiedenen Foren zu lesen ist.

Aber es gibt Abhilfe:
(Ⅰ - römisch Eins) Silke Sandkötter bloggt:

  1. Auf dem Mac in Safari Ablage/Lesezeichen exportieren auf einen beliebigen Platz auf Deiner HD
  2. Auf dem Mac in Safari alle Lesezeichen löschen
  3. Auf allen zu synchronisierenden iOS-Geräten im mobilen Safari alle Lesezeichen löschen
  4. Auf dem Mac in Safari Ablage/Lesezeichen importieren – die Datei auswählen aus Schritt 1

Ich habe festgestellt, dass dies nicht genügt.
(Ⅱ - römisch Zwei) Meine Lösung:

  1. Mac – Systemeinstellungen – iCloud Lesezeichen deaktivieren
  2. iOS5-Device – Einstellungen – iCoud Lesezeichen deaktivieren, und “Lesezeichen vom iPhone löschen” bestätigen
  3. Anschließend beide wieder aktivieren

Und jetzt funktioniert auch die Synchronisierung via iCloud in beiden Richtungen. Beim ersten Aufruf von Safari auf dem iPhone zeigt der animierte Throbber, dass neu synchronisiert wird.

NB.: Ich synchronisiere übrigens zwischen Firefox auf dem Mac und Safari auf dem iPhone. Wie das geht? Nur mit einem Zwischenschritt (der natürlich ohne Eingriff automatisch im Hintergrund stattfindet). Ich lasse die Lesezeichen zwischen Firefox/Mac und Safari/Mac mittels Xmarks synchronisieren. Und für den Rest, nämlich die Synchronisation zwischen Safari/Mac und Safari/iPhone ist dann iCloud zuständig.

Nachtrag 30.10.2011

Die Synchronisierung vom iPhone zum Mac funktioniert recht zuverlässig. In der anderen Richtung, also Mac zum iPhone, leider nicht immer. Ich muss dann die Schritte (Ⅱ - römisch Zwei) 1 bis 3, also iCloud auf beiden Seiten de- und wieder aktiveren, erneut durchführen. Nicht schön, aber immerhin eine Möglichkeit, die Synchronisierung ohne großen Aufwand zu erzwingen. Es wird Zeit, dass Apple ein iOS 5.01 oder dergleichen nachschiebt.

Nachtrag 13.11.2011

iOS 5.01 ist inzwischen raus. Leider hat Apple das Problem “Lesezeichen Synchronisieren” offenbar nicht behoben. Die iCloud Supportseite behandelt das Thema zwar, gibt aber leider nur Allerweltstipps wie iOS-Neustart.
Auch mehrfach im Web beschrieben: Löschen von Lesezeichen auf dem Mac löscht offenbar nicht die entsprechenden Lesezeichen in der Cloud. Auf dem iPhone müssen die Lesezeichen separat gelöscht werden. Sieht aus wie ein Cache-Problem.


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iOS5 macht pinch to zoom kaputt. Eine Katastrophe für sehbehinderte Menschen?

Montag, 17. Oktober 2011

In einschlägigen Foren liest man über das neueste mobile Apple-Betriebssystem iOS5, dass pinch to zoom nicht mehr funktioniert. Ich hab’ erst mal mit Unverständnis reagiert. Wenn ich meine eigenen mobilen Seiten auf dem iPhone aufrufe, dann funktioniert das sehr wohl. Beispiel: webdesign.weisshart.de und zimmer-chiemsee.de
Aber auf google.de funktioniert das tatsächlich nicht (mehr).
Ein kurzer Blick in den Quelltext genügt: Nicht Apple und iOS5 sind daran schuld, sondern Google & Co. Um das zu verstehen, muss man nicht einmal HTML können. Etwas Englisch genügt:

<meta content="width=device-width,minimum-scale=1.0,maximum-scale=1.0,user-scalable=no" />

Was soll wohl das user-scalable=no bedeuten? Und was hat Google sich dabei gedacht?

Warum nicht einfach richtig:

<meta name="viewport" content="width=device-width, user-scalable=yes" />

Safari HTML Reference


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Test der iPhone App Navi 2 mit VoiceOver

Montag, 10. Oktober 2011

Aus Skobbler wird Navi 2

Skobbler hatte ich ja schon angetestet. Jetzt kommt der Nachfolger Navi 2. Mit Licht und Schatten. Die App wird als Update im iTunes Store angeboten, wenn Skobbler installiert ist. Ansonsten: Installieren für Euro 1.59: iTunes Link

Licht:

Offline navigieren optional mit downloadbaren Karten. Beispiel: Europa: 5,99 €

Screenshot des In-App Kartenkaufs :

Screenshot



Kartenmaterial Europa ist insgesamt ca. 4 GB groß
Gut: Selektiv installierbar und deinstallierbar, um Speicherplatz zu sparen.
Ich habe zum Test installiert:
DACH + Italien, San Marino und Liechtenstein: ca. 1 GB - Download WLAN: 9 Minuten
Installation der Karten crashed nach ca. 30 Minuten, kann aber nach Neustart fortgesetzt werden. Dauer für die Installation meiner Auswahl insges. ca. 1 h

Das User Interface ist übersichtlich und schnörkellos. Alle Funktionen, die eine Navigations-App haben sollte, sind vorhanden, einschließlich Zugriff aufs Adressbuch.

Zur Qualität der Navigation selbst werde ich in einem Nachtrag berichten.

Schatten:

Die Fußgängernavi ist verschwunden.
Philipp Kandall von skobbler twittert dazu unter @apphil :
“pedestrian navi will come again very soon”

Die App ist jetzt mit VoiceOver unbedienbar, nachdem ich den Vorgänger diesbezüglich noch gelobt hatte. Wegen eines einzigen Problems: Beim Start der Navigation “bring mich hin” wird auf Kartenansicht geschaltet.

Screenshot Kartenansicht und Einstellungen:

Screenshot
Screenshot

Diese Kartenansicht kann man - temporär - mit einem Tipp in die Karte verlassen, um allfällige Einstellungen vorzunehmen, oder auch, um die Navigation zu beenden. Leider nicht, wenn VoiceOver aktiviert ist. VoiceOver Nutzer bleiben in der Kartenansicht gefangen.
Nachtrag 19.11.2011

Skobbler hat mir heute einen Screenshot der kommenden Version 4.1 gezeigt:

Screenshot

Dort ist ein Settings-Button eingefügt, mit dem auch VoiceOver Benutzer die Kartenansicht verlassen können. Und auch ein Fußgängermodus wurde für diese Version zugesagt. In einer Basisversion, was immer das im Detail bedeuten mag.

Nachtrag 06.12.2011

Die angekündigte Version 4.1 ist im App Store verfügbar. Mit dem versprochenen Settings-Button, und korrekter Beschriftung aller Buttons für VoiceOver. Ein großer Schritt in die richtige Richtung! Die App kann jetzt auch von blinden Usern wieder sinnvoll eingesetzt werden.

Ich weiß jetzt auch, was “Basisversion” des Fußgängermodus bedeutet: Fußgängerrouten werden, falls angewählt, nur in der Kartenansicht grafisch dargestellt. Einen Fußgängermodus im Navigationsmodus gibt es (noch?) nicht. Ob das noch kommt? Ich werde jedenfalls die weitere Entwicklung der App mit Interesse verfolgen.


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Voice Reader Web - Vorlesesoftware fürs iPhone

Dienstag, 13. September 2011

Zitat von der iTunes Seite von Voice Reader Web:

++ Webseiten offline abspeichern ++ Bequeme Textansicht ohne Werbung und Bilder ++ Vorlesen von Webseiten online oder offline ++ 32 Stimmen in 21 Sprachen ++ Voice Reader Web - der neue Browser, der mehr kann!
Lassen Sie sich mit der professionellen Voice Reader Web Sprachausgabe Webseiten bequem vorlesen, profitieren Sie beim Webseitensurfen auf kleinem Display von der optimierten und schnellen Darstellung und sichern Sie Ihre Lieblingsseiten einfach per Knopfdruck offline auf Ihr Gerät. Wichtig gerade für den Fall, wenn kein WLAN in der Nähe ist oder ein Auslandsaufenthalt ansteht.

Ein paar Screenshots belegen, dass die Behauptung mit der optimierten Darstellung stimmt:

Screenshot
Screenshot
Screenshot
Screenshot


Mit einem Klick von der Normalansicht auf die Text-only-Ansicht umschalten. Und ganz schnell die Seite vorlesen lassen:

Audio

Vor- und Zurückspulen funktioniert wie in Audios mit der Fortschrittsanzeige. Und der Slider ist sogar mit VoiceOver bedienbar. Jetzt warte ich noch darauf, dass mir ein VoiceOver Benutzer sagt, warum er sich Seiten mit dem Voice Reader Web vorlesen lässt, und nicht mit VoiceOver. Ich vermute mal, dass Voice Reader Web nicht als VoiceOver-Ersatz, sondern eher wegen der Möglichkeit eingesetzt wird, Seiten auch offline zu lesen oder zu hören. Wer das will, muss noch zusätzlich zum Preis der App (1,59 €) eine sogenannte Offline-Stimme für 0,79 € kaufen.


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Zitate für allerlei Anlässe

Dienstag, 23. August 2011

Prüfe deine Literaturkenntnisse

Aus welchem Werk stammen jeweils die folgenden Zitate?

  • Drum prüfe, wer sich ewig bindet.
  • Doch der Segen kommt von oben.
  • Der Wahn ist kurz, die Reu’ ist lang.
  • Der Mann muß hinaus In’s feindliche Leben.
  • Doch mit des Geschickes Mächten, ist kein ew’ger Bund zu flechten.
  • Wehe, wenn sie losgelassen.
  • Alles rennet, rettet, flüchtet.
  • Er zählt die Häupter seiner Lieben, …
  • Wo rohe Kräfte sinnlos walten, …
  • Da werden Weiber zu Hyänen.
  • Gefährlich ist’s, den Leu zu wecken.

Lösung: ekcolG red nov deiL saD - rellihcS hcirdeirF :sua etatiZ ellA


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Frisch, Gesellen, seid zur Hand!

Montag, 22. August 2011

MacTechNews hat eine nette Möglichkeit beschrieben, unter Mac OS X Lion beliebige Texte von der installierten Systemsprache vorlesen zu lassen, und als mp3-Datei abzuspeichern. Vielleicht hat jemand eine praktische Anwendung dafür.

Audio:

Schillers Glocke von Steffi vorgelesen

Die Eingabe im Terminal, um diese Datei zu erzeugen, lautete:

say -v steffi -f Desktop/die_glocke.txt -o Desktop/die_glocke.aiff


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Hyphenation - automatische Silbentrennung

Donnerstag, 18. August 2011

Pretty much the only forms of Western literature that don’t use hyphenation are children’s books and websites.

schreibt das FONTDECK Blog.
Warum Websites keine Silbentrennung einsetzen, ist schnell erklärt: Weil die Laufweite der Zeilen, anders als im Print, nicht bekannt ist. Sie hängt nämlich von den Benutzereinstellungen ab.
HTML bietet in diesem Fall eine Art Automatik - den bedingten Trennstrich “soft hyphens” - an: &shy; - inzwischen unterstützen alle modernen Browser das.
Das manuelle Setzen von soft hyphens rechtferigt den Aufwand aber nur in wenigen, speziellen Fällen. Deshalb gibt es Techniken, das Setzen von soft hyphens automatisch von JavaScript erledigen zu lassen. Am bekanntesten dürfte Hyphenator.js sein.

Wann macht automatische Silbentrennung Sinn?

  1. Wenn Blocksatz eingesetzt wird.
  2. Bei extrem kurzen Zeilenweite, z. B. wenn Text Bilder umfließt.

Die Ergebnisse mit Hyphenator.js sind ordentlich. Mit einer gravierenden Einschränkung: Screen Reader (nicht alle, aber die meisten) “verschlucken sich” an den soft hyphens. Das Ergebnis ist unverständlich bis unzumutbar. Wer Wert darauf legt, dass seine Seiten für Screen Reader zugänglich sind, muss auf automatische Silbentrennung mittels Hyphenator.js verzichten.

Ein erster Schritt in die richtige Richtung

Puristen hätten längst eingewendet:
Silbentrennung hat nichts im Markup zu suchen (Markup ist Inhalt), und auch nichts im JavaScript (JavaScript ist zuständig für das Verhalten einer Webseite). Silbentrennung ist Darstellung, und gehört ins CSS! Und dort hat es jetzt, mit der CSS3-Deklaration “hyphens:auto” auch Einzug gefunden. Bisher unterstützen diese Deklaration der brandneue Firefox 6, und Safari 5.1 bzw. Safari / iOS. Und beide Browser auch nur mit Vendor-Prefix. Der CSS Code muss also lauten:

.hyphen {
    -webkit-hyphens: auto;
    -moz-hyphens: auto;
    hyphens: auto;
}

Damit ist der Safari bedient.
Für den Firefox ist zusätzlich lang="en” für das entsprechende Element (oder ein Elternelement) nötig. Jawohl: “en", auch wenn die Sprache des Dokument eine andere ist. Also

<div class="hyphen" lang="en" >

Das funktioniert. Zumindest auf dem Monitor. Aber es ist natürlich ein absolutes No-Go - nicht nur wegen des Kauderwelsch’, das Screen Reader dann ausgeben.

Was bleibt? - Fazit

Also alles noch Spielerei, nicht in der Praxis einsetzbar?
DOCH!
Es gibt einen Anwendungsfall, der geradezu nach “hyphens:auto” schreit: Das iPhone! Dort sind die Zeilen kurz, und das iPhone versteht die Deklaration.
Also ran ans CSS:

body {
    -webkit-hyphens: auto;
}

Das versteht nur der Safari, und es erfordert kein Verbiegen der Dokumentensprache. Und, weil die Silbentrennung jetzt dort ist, wo sie hingehört, nämlich im CSS, “verschluckt” sich auch der Screeen Reader (VoiceOver) nicht. Wer das Ergebnis sehen will, hier ein Testcase.
Hinweis: Die Testseite ist mit < body lang="en” > ausgezeichnet. Die Anzeige funktioniert also auch im Firefox 6. Wer sich die Seite mit VoiceOver im Safari anhört, weiß, warum das ein No-Go ist.

Nachtrag 08.11.2011

Firefox in der Version 8 versteht jetzt -moz-hyphens:auto, auch ohne die Vergewaltigung mittels lang="en". Und ältere Versione ignorieren diese Auszeichnung einfach. Weil das niemandem schadet, habe ich es sofort in meine Seiten eingebaut.

Nachtrag 19.11.2011

Und auch Safari/Mac in der aktuellen Version 5.1.1 kann jetzt Hyphenation. Ohne Die oben genannten VoiceOver-Probleme.

Kuriositäten im Firefox

Nobody is perfect. “Merkwürdige” Trennungen im Firefox, die mir so untergekommen sind.

  • iPho-ne
  • VoiceO-ver
  • vi-elleicht
  • App-le
  • Seitende-sign
  • JavaS-cript

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Bookmarklets mit der Tastatur aufrufen im Firefox (Version 4.0 oder 5.0)

Mittwoch, 27. Juli 2011

Für häufig besuchte Seiten braucht man auf dem Firefox keine Lesezeichen. Häufig genügt schon die Eingabe von ein oder zwei Buchstaben ins Adressfeld, und die gewünschte Adresse steht ganz oben auf der Vorschlagsliste.
Bei Bookmarklets funktioniert das leider nicht. Und gerade die Bookmarklets sind es, die ich am häufigsten aufrufe. Beispiele für meine wichtigsten Bookmarklets: Read it Later, Site to Phone, Readability. Bookmarklets werden in der Regel in der Lesezeichen-Symbolleiste des Firefox abgelegt. Ich will aber nicht noch eine Symbolleiste im Browser offen haben. Ich will die jeweils besuchte Seite sehen, und möglichst wenig “Browser” drumherum.
Der Firefox bietet - gut versteckt - die Möglichkeit, jedes Lesezeichen mit einem Kürzel aufzurufen. Und weil Bookmarklets auch nichts anderes als Lesezeichen sind, funktioniert das hervorragend:
Firefox Menü: Lesezeichen - Alle Lesezeichen anzeigen - entsprechendes Lesezeichen suchen und markieren - Ganz unten (unter Schlagwörter) gibt es einen Button mit einem Pfeil nach unten - auf Klick öffnen sich weitere Felder: “Schlüsselwort” und Beschreibung.
Screenshot


In Schlüsselwort gibst du das von dir frei zu vergebende Kürzel ein. Ich wähle lieber den ganzen Namen des Bookmarklets, weil er leichter zu merken ist, und alles in Kleinschreibung. Im Falle des Bookmarklets für Read it Later wähle ich also “readitlater". Aber diesbezüglich hast du die freie Wahl.
Dieses “Kürzel” nun in die Adresszeile des Firefox eintippen, Enter, und das Bookmarklet wird ausgeführt.


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Mondfinsternis

Mittwoch, 15. Juni 2011

Mondfinsternis


Besser ging’s mit der Lumix ohne Stativ nicht :-(


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Das iPhone als Stereo-Aufnahmegerät

Sonntag, 17. April 2011

Aus dem iPhone lässt sich, mit entsprechender Aufrüstung - wie immer - mehr herausholen als die quäkenden Aufnahmen der Sprachmemo-App.

Vorab:

  1. Um schnell mal eine eine Audio-Notiz aufzunehmen, tut es die iPhone-Standard-App Sprachmemos.
  2. Stereo-Aufnahmen erfordern in jedem Fall ein externes Stereo-Mikrofon. Das eingebaute Mikro kann kein Stereo, Headset Mikros ebenfalls nicht.
  3. Der Artikel beschreibt die Vorgehensweise für das iPhone 3 GS. Beim iPhone 4 hat sich die Belegung des Dock-Connectors geändert. Die vorgestellte App und die Mikros arbeiten möglicherweise nicht mehr mit dem iPhone 4.

Externe Mikros gibt es beispielsweise von Blue Microphones Mikey 2.0 oder von Belkin. Das Mikey findet man bei amazon ab ca. Euro 66. Das Mikro muss auf jeden Fall am Dock-Connector des iPhone angeschlossen werden. Die 3.5 mm Klinkenbuchse unterstützt kein Stereo-Signal.

Die App dazu: Blue FiRe (kostenlos). Mich hat die App dermaßen begeistert, dass ich kurz entschlossen Euro 4,99 für die Vollversion FiRe - Field Recorder investiert habe (Upgrade-Link in der kostenlosen App).

Fire

(Screenshot)

Die Kombination Stereo-Mikro / FiRe-App ermöglicht u. A.:

  • Ordentliche Aussteuerung, auch während der Aufnahme, bis zu +24 dB!
  • Play-through (Mithören mit dem Headset)
  • Datei-Export per FTP oder an den Browser per HTTP in vielen Formaten, z. B. wav, AAC oder Ogg Vorbis
  • … und viele andere Einstellungsmöglichkeiten.

Alle Möglichkeiten zu schildern, die FiRe bietet, würde hier den Rahmen bei weitem sprengen. Es lohnt sich - und es ist notwendig -, diese Möglichkeiten in Ruhe zu erforschen und zu testen. Nur noch so viel: Die App ist grundsätzlich mit VoiceOver bedienbar: Headset an die Klinkenbuchse, Mikro am Dock-connector. Damit ist sichergestellt, dass VoiceOver Ansagen nicht aufgenommen werden.


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Gegendarstellung

Dienstag, 12. April 2011

Ich widerrufe hiermit alles, was ich bisher über iPhone Akkulaufzeit und Kaltstart behauptet habe.

Richtig ist vielmehr: Wenn der Akku des iPhones sich unerklärlich schnell entleert, und die üblichen Verdächtigen (Ortungsdienste etc.) ausscheiden, dann hilft kein Kaltstart, aber sehr wohl das manuelle Löschen der History aka “Apps kilen".


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Für Freunde valider Webseiten

Samstag, 9. April 2011

Für Freunde valider Webseiten gab es lange Zeit das Firefox Add-on Validator. Der - hoffentlich - Grüne Haken in der Statusleiste hat eine ungemein erzieherische Wirkung. Je nach Mentalität kann er sogar süchtig machen. :-)
Neuerdings gibt es das Add-on auch in einer Version für Firefox Version 4.0. Aber 2 MB für ein Add-on?
Nein! Es geht eleganter!
Welcher Entwickler hat nicht ohnehin das Web-Developer Add-on installiert? Und dort gibt es die Validierung “on the fly” und den grünen Haken ebenso. Ein wenig versteckt unter dem Menüpunkt Extras > Seitenvalidierungsleiste anzeigen.
Screenshot Web Developer Menü
Screenshot invalide Seite
Screenshot valide Seite - der grüne Haken


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CSS Hacks für diverse IE-Versionen

Samstag, 19. März 2011

Seit vielen Jahren hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass grafische Effekte auf Webseiten besser mit CSS als mit Grafiken dargestellt werden können. Stichworte: Barrierefreiheit und Ladezeit/Traffic.
Als Beispiel möge dieser plastisch wirkende Submit-Button dienen, den ich gerne verwende:
Screenshot


Das CSS für diesen Button umfasst nur wenige Zeilen:

#button {
-moz-border-radius:2em;
-webkit-border-radius:2em;
border-radius:2em;
background: #999;
background: -webkit-gradient(linear, left top, left bottom, from(#ccc), to(#444));
background: -moz-linear-gradient(top, #ccc, #444);
background: -o-linear-gradient(top, #ccc, #444); /* Opera ab V. 11.10 */
}

Damit werden alle großen Browser bedient, mit Ausnahme (wie auch anders!?) des Internet-Explorer.
Der IE 6 kann weder border-radius, noch gradient. Aber der IE 6 ist ja ohnehin kein Thema mehr.
IE 7 und 8 können kein border-radius, aber mit einem Hack via filter bzw. -ms-filter wenigstens einen Verlauf darstellen.
Zu sehen ist das mit detaillierten Beschreibungen bei maddesigns.
Nun kommt der mit vielen Vorschusslorbeeren bedachte IE 9, und der macht die von maddesigns beschriebene Lösung kaputt. Der Verlauf läuft über den Radius hinaus und füllt ein Rechteck.
Screenshot


maddesigns hat flugs auch hierfür eine Lösung parat. Ich sag’ mal höflich danke dafür.
Aber ich werde diesen Unfug nicht mehr mitmachen. Vendor-Prefixe (-moz-border-radius anstelle von border-radius) sind nicht schön. Aber was ist eine Zeile zusätzlicher CSS-Code für eine Browser-Engine gegen die CSS-Hack-Ungetüme, die jede neue IE-Version erfordert.
Mein Fazit: Der IE in allen Versionen wird so behandelt, wie er es verdient: Wenn er eine CSS-Deklaration nicht versteht, kriegt er das Fallback. Im vorliegenden Fall eben einen einfarbigen Background ohne Verlauf mit background: #999;
Screenshot IE


Und ich werde zukünftig keinerlei IE-spezifische CSS-Hacks verwenden. Ich habe schlicht keine Lust mehr, mich über jede neue IE Version zu ärgern, und x CSS Dateien nacharbeiten.


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Relaunch der Bahnhofsmission

Donnerstag, 13. Januar 2011

Vor knapp einem Jahr startete ich intensive Bemühungen, die Bahnhofsmission zu einer Verbesserung der - damals katastrophalen - Zugänglichkeit ihres Webauftritts zu ermuntern. An meiner Seite kämpfte in diesem konkreten Fall Eva Papst um eine Barriere weniger im Web.
Ob es unseren Bemühungen zuzuschreiben ist, dass der neue Webauftritt der Bahnhofsmission besser geworden ist?
Wie dem auch sei - hier eine kurze Beurteilung über den neuen Stand:

Positiv

  • Die Seiten validieren
  • Suche nach Bahnhofsmissionen: Als Suchformular und Karte, gut bedienbar (Diese Suchfunktion war einer der Schwerpunkte unserer Aktion vor Jahresfrist.)
  • Die Seiten sind mit der Tastatur (ohne Maus) navigierbar. Der Tastaturfokus ist deutlich sichtbar.
  • Skalierbares Layout: auch bei höchsten Zoomfaktoren zerfällt das Layout nicht
  • Layout auch auf Smartphones brauchbar

Negativ

  • Die Verwendung von display:none für Skiplinks und Überschriften über Navigations-Listen macht diese Links und Überschriften für alle unsichtbar. Auch für die Benutzer von Screen Readern und Tastaturbenutzer, für die Skiplinks und Listenüberschriften wohl gedacht sind. - Stirbt denn dieser Anfängerfehler nie aus?
    Anmerkung: Die fälschliche Verwendung von display:none wurde auch im offenen Brief an die Bahnhofsmission vor einem Jahr erwähnt.
  • Auf den meisten Seiten keine vernünftige Struktur durch hierarchische Überschriften. Überschriften werden anscheinend zur Gestaltung des Seitendesigns eingesetzt, nicht aber zur Gliederung des Inhalts.
  • “Deppenlinks": Ein Link zur aktuellen Seite, der nichts bewirkt, außer Verwirrung
  • Standort nicht gekennzeichnet
  • Eine sogenannte Bereichsnavigation gibt es auf jeder Seite 4! mal. Semantik? Sollen das Sprunglinks sein? Dann sind sie nutzlos. Weil alle 4 mit display:none ausgezeichnet, also für jeden unsichtbar sind.
  • Kein Label fürs Suchfeld
  • Bereich Neues:
    Viele Links, die nur mit “mehr…” beschriftet sind.
    keine alt-Attribute für Bilder
  • 277 kB für die Startseite sind für den mobilen Einsatz zu viel. Eine mobile Version ohne Bilder wäre kein Luxus - und kein großer Aufwand.

Fazit

Es ist unglaublich, dass auch im Jahr 2010 anlässlich eines Relaunches noch solche Anfängerfehler bezüglich Barrierefreiheit gemacht werden. Zwei Stunden Schmökern in einem der zahlreichen Bücher zum Thema, und ein Großteil der Fehler wäre vermieden worden.
Aber vielleicht nimmt die zuständige Agentur jetzt ein solches Buch in die Hand, oder arbeitet einfach obige Liste ab. Auch für Letzteres wäre der Aufwand gering, der Gewinn an Barrierefreiheit aber sicher beträchtlich.


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Eine CSS3 Spielerei

Dienstag, 14. September 2010

Ich hab’ mal mit dem Schriftstil der Überschriften experimentiert. Wer einen Browser benutzt, sieht das Ergebnis.
Für Benutzer des IE: So sollte es aussehen

So sah es aus:
Screenshot

Das CSS dazu:

h1, h2 {
-webkit-text-stroke: 1px #242;
letter-spacing: 4px;
color: #c7c7a8 !important;
text-shadow:
3px 3px 0 #242,
-1px -1px 0 #242,
1px -1px 0 #242,
-1px 1px 0 #242,
1px 1px 0 #242;
}

h1, h2 {
color: #454\9 !important;
letter-spacing: 1px\9;
}

Danke an css-tricks.com dafür.
Ach ja: Was bedeutet eigentlich die letzte CSS-Deklaration? Insbesondere das \9?
Da der IE das CSS3 nicht versteht, würde er die Überschriften in der Farbe #c7c7a8 darstellen; also viel zu blass, um lesbar zu sein. Mit color: #454\9 wird die Farbe für den IE auf #454 eingestellt.
Das “\9″ ist ein CSS-Hack für alle IE einschließlich IE 8. Danke an David Bloom dafür.


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Bedingter Umbruch ohne Trennstrich

Samstag, 24. Juli 2010

&shy; zur Erzeugung einer Worttrennung nur bei Bedarf dürfte allgemein bekannt sein. Getrennte Wörter werden korrekt mit einem Bindestrich vor dem Zeilenumbruch angezeigt.
Was aber, wenn dieser Bindestrich nicht gewünscht ist, zum Beispiel bei einem Codeschnipsel?
<wbr> oder <wbr /> verbietet sich, weil es Seiten invalid macht.
Aber seit ich auf die Unterstüzung des IE6 verzichte, gibt es eine valide Alternative: &#8203;

Hier ein Beispiel:
TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​TestText​

Danke an www.quirksmode.org

Nachtrag: Der Opera in der aktuellen Version 10.60 zeigt leider an Stelle von &#8203; einen Platzhalter an. Also wieder nichts. <wbr> oder <wbr /> versteht der Opera, aber …
:-(


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SayText - eine kostenlose iPhone App, mit der blinde Anwender sich Gedrucktes vorlesen lassen können.

Dienstag, 29. Juni 2010

www.docscannerapp.com/saytext/

Dass so etwas kostenlos zur Verfügung gestellt wird, ist schon mal gut. Aber jetzt gleich zu einem ersten Test.

Die Aufgabe: ein Behördenschreiben, also relativ sauberes gedrucktes Schriftbild.

Der Ablauf:

  1. VoiceOver aktivieren.
  2. SayText aufrufen.
  3. iPhone auf die Vorlage legen.
  4. SayText starten.
  5. Das iPhone langsam nach oben bewegen, dabei darauf achten, dass das iPhone nicht verdreht oder verkantet wird
  6. Sobald die App erkennt, dass das ganze Blatt erfasst wird, ertönt ein Piepton. Dann iPhone ruhig halten. Die Auslösung erfolgt automatisch, sobald die Kamera fokussiert hat. (alternativ wäre auch manuelles Auslösen möglich. Für einen blinden Benutzer macht das aber wohl weniger Sinn.)
  7. Ab jetzt läuft alles automatisch: Scanning - Detect orientation - OCR. Leider wird der Fortschritt nicht automatisch angesagt, sondern muss mit VoiceOver Gesten abgefragt werden. 
  8. Sobald das OCR abgeschlossen ist, kann der erkannte Text mit VoiceOver gelesen werden.

Das Ergebnis liest sich ungefähr so:

Sceenshot
Sceenshot
Sceenshot
Sceenshot
Sceenshot
Sceenshot

Der Steuerfreibetrag wtrd grundsämich
pdna Jahr md fßrda gesamte Laufzeit
der Rente benickslchtigt Für jeden
neuen Rentnerjnhrgeng ab 2000 erhöht
sich der Besteuerungsanteil um zwei
Prozentpunkte und pden eecerr
Reritnerfahrgang ab 2021 um einen
Prozentpunkf, Der sich so ergebende
Steuerfreibetrag sinkt demnach jeden
necen
_ Rentnenahrgang schrittweise eb. Bel
den Rentnerjnhrgängen ab dem Jahr
2040 werden dann 100 der Rente aus
gesetzlichen Rentenversicherung

Ob dies genügt, um ein Behördenschreiben zu interpretieren, möchte ich nicht beurteilen.

Als stark verbesserungswürdig halte ich auch die benötigte Zeit. Im Beispiel dauerte der Vorgang sage und schreibe 4 Minuten.

Wie gesagt: Die App ist kostenlos.

Nachtrag: Der Test wurde mit einem iPhone 3GS durchgeführt. Vermutlich fallen die Ergebnisse mit einem iPhone 4 besser aus: Bessere Kameraauflösung, Blitzunterstützung, höhere Prozessorleistung.

Nachtrag 08.07.: Die heute erschienene Version 1.1 scheint etwas schneller zu arbeiten. Von 4 auf ca. 2 1/2 Minuten für die gleiche Vorlage. Immerhin. Der Chef der Entwicklerfirma verspricht in einem Demo-Video eine Beschleunigung um 75%. Es bleibt das Problem der miserablen Erkennungsrate; zumindest auf dem 3GS.

 


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Rechtschreibprüfung in beliebigen Sprachen

Freitag, 18. Juni 2010

In diesem Blogbeitrag habe ich erst kürzlich über das nützliche Firefox Add-on “Deutsches Wörterbuch” berichtet.
Was für ein irreführender Name. Das “Deutsch Wörterbuch” lässt sich ganz einfach um weitere Sprachen erweitern. Auf der Seite Wörterbücher und Sprachpakete gibt es für fast alle denkbaren Sprachen Wörterbücher, die sich mit wenigen Klicks in die Rechtschreibprüfung des Firefox integrieren lassen.
Die Wahl der jeweils benötigten Sprache trifft man fallweise im Kontextmenü (Rechtsklick), wenn sich der Cursor in einem Texteingabefeld befindet.
Screenshot Kontextmenü

Und schwupps: Schon klappt die Korrekturfunktion auch wenn ich einen Kommentar in einem englischsprachigen Blog poste.
Screenshot Kontextmenü


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Besuchte Links auf Webseiten kennzeichnen.

Mittwoch, 9. Juni 2010

Eine alte Usability- und Accessibility-Forderung: Besuchte Links kennzeichnen. Und zwar nicht nur farblich.
Auf webdesign weisshart wurde das bisher ganz deutlich in Form eines Häkchens hinter besuchten Links gemacht.
Screenshot aus der Navigation

hacks.mozilla.org hat vor einiger Zeit angekündigt, dass der CSS Selector :visited aus Sicherheitsgründen zukünftig nicht mehr unterstützt wird:

For many years the CSS :visited selector has been a vector for querying a user’s history. It’s not particularly dangerous by itself, but when it’s combined with getComputedStyle() in JavaScript it means that someone can walk through your history and figure out where you’ve been. And quickly – some tests show the ability to test 210,000 URLs per minute. At that rate, it’s possible to brute force a lot of your history or at least establish your identity through fingerprinting. Given that browsers often keep history for a long time it can reveal quite a bit about where you’ve been on the web.

At Mozilla we’re serious about protecting people’s privacy, so we’re going to fix this problem for our users. To do so we’re making changes to how :visited works in Firefox. We’re not sure what release this will be part of yet and the fixes are still making their way through code review, but we wanted to give a heads up to people as soon as we understood how we wanted to approach fixing this.

Seit gestern setzt als erster Browser der Safari 5 diese “Drohung” um. Es ist also wohl nur eine Frage der Zeit, bis Firefox nachzieht. Das Häkchen ist damit Geschichte. Es bleibt die farbliche Kennzeichnung. Eine spannende Frage kann ich derzeit nicht testen: Wie sind besuchte Links zukünftig in Screen Readern erkennbar?

Nachtrag: VoiceOver, der Screen Reader von Apple, erkennt besuchte Links, hat mir eben ein Bekannter bestätigt.


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Rechtschreibprüfung im Firefox

Montag, 7. Juni 2010

Ein Firefox Add-on, das eigentlich auf keinem Rechner fehlen sollte: Deutsches Wörterbuch. Hilfreich, um beim Ausfüllen von Online-Formularen Flüchtigkeitsfehler, Tippfehler und Buchstabendreher zu erkennen.
Screenshot Tippfehler im Formular

Von Carsten Knobloch stammt die pfiffige Anleitung um Fehler deutlicher zu markieren.

Weniger bekannt: mit einem Rechtsklick auf den markierten Fehler öffnet sich ein Kontextmenü mit Korrektruvorschlägen und der Option, das irrtümlich als fehlerhaft erkannte Wort dem Benutzerwörterbuch hinzuzufügen.
Screenshot Tippfehler im Formular


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Wie schnell sollen Webseiten sein?

Mittwoch, 2. Juni 2010

Die Antwort ist einfach: Es kann gar nicht schnell genug sein.
Um zu testen, wie schnell die eigene Webseite ist, bietet Google im Rahmen der Webmastertools jetzt folgenden Test:

Im Durchschnitt benötigen Seiten auf Ihrer Website 0,9 Sekunden zum Laden (aktualisiert am 31.05.2010). Dies ist schneller als 93 % der Websites. Diese Schätzungen sind von mittlerer Genauigkeit (zwischen 100 und 1000 Datenpunkten). Das folgende Diagramm zeigt an, wie sich die durchschnittliche Ladezeit Ihrer Website in den letzten Monaten verändert hat. Zu Ihrer Information wird auch der 20%-Quantil aller Websites angezeigt, wobei die langsamen und schnellen Ladezeiten voneinander getrennt dargestellt werden.

Grafik zeitlicher Verlauf der Ladezeit


Wie aus der Grafik zu erkennen ist, hat sich die Geschwindkeit meiner Seiten in letzter Zeit weiter verbessert. Dies ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von intensiver Detailarbeit. Wichtigstes Hilfsmittel dabei: Das Firefox/Firebug Add-on Page Speed.
Page Speed misst nicht nur, sondern gibt auch gezielte Hinweise auf Schwächen und Verbesserungsmöglichkeiten.
Wenn Sie selbst einen Test mit Page Speed machen wollen, ohne selbst Firefox, Firebug und Page Speed zu installieren, dann schauen Sie doch mal bei gtmetrix.com vorbei.


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Tal.ki - dein eigenes Forum in 2 Minuten

Samstag, 8. Mai 2010

Der (dynamisch generierte) Code zum Einbetten von tal.ki

Hast du eine eigene Homepage? Dann kannst du ein Forum so leicht einbinden wie ein YouTube-Video.

Mit diesem Spruch wirbt Tal.ki
Und weiter:

Keine Registrierung. Benutze einfach dein existierendes Twitter-, Facebook- oder Google-Konto.

Ich hab’s getestet.. Es stimmt. In 2 Minuten ist das Forum eingebunden. Noch schnell ein paar Details konfiguriert, und das Forum läuft. Verblüffend.


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Videos im Web - Stand 2010

Dienstag, 6. April 2010

Gerrit van Aaken hat in seinem Blog einen guten Artikel über den aktuellen Stand von Videos im Web geschrieben.
Das Ergebnis unter Einsatz von HTML5 und einem Fallback unter Verwendung des Open Source Flash Video Players Flowplayer überzeugt erst einmal durch wunderschön schlanken Code.
Um die vorgestellte Technik selbst zu erproben, habe ich hier eine eigene Demo erstellt.
Und ich muss leider feststellen, dass der aktuelle Stand zwar technisch hochinteressant, aber eben doch noch nicht ganz reif ist für die freie Wildbahn.
Meine Beobachtungen:

  • Unter Windows kann nur der Google Chrome Browser das HTML5 <video> im H.264 Format abspielen.
  • Alle anderen Browser verwenden das - zugegebenermaßen elegante - JavaScript, das auf das Flowplayer-Fallback umschaltet.
  • Opera/Win in der aktuellen Version 10.51 kann das Video im Flowplayer gar nicht abspielen
  • Safari/Win in der aktuellen Version 4.0.5 spielt das Video erst, nachdem es komplett heruntergeladen ist. Je nach Größe des Videos und Qualität der Internetverbindung kann das unakzeptabel lange dauern.
  • Und das gewichtigste “Aber": Für Nutzer eines Screen Readers oder für Besucher ohne Maus ist sowohl der vom HTML5 <video> Tag erzeugte Player, als auch der Flowplayer vollkommen unbenutzbar. In beiden Fällen wäre eine zusätzliche Steuerung per JavaScript nachzurüsten, wie ich es z. B. in diesem Artikelvorstelle. Und damit ist der Charme des schlanken Codes wieder hinfällig.
    Accessibility-Features wie Untertitel oder Audio-Descriptions: Leider auch Fehlanzeige.

Es heißt also weiter warten auf den “heiligen Gral", den Gerrit van Aaken etwas vollmundig versprochen hat.


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Braille als Grafik für die Homepage

Donnerstag, 25. März 2010

Eine kurze Anleitung, wie man eine Grafik mit Braille Schrift erzeugen kann, z. B. zur Illustration auf der eigenen Homepage. Die nötigen Schritte sollten selbst blinde Webmaster durchführen können, da alle verwendeten Werkzeuge und Arbeitsschritte auch ohne Sicht auf den Bildschirm funktionieren.

  1. Die Braille-True-Type-Schrift für Windows von der Website www.fakoo.de herunterladen und auf dem Rechner installieren.
  2. In Winword ein neues Dokument erstellen, den gewünschten Text schreiben, und in der soeben installierten Schriftart Braille_deutsch formatieren. Die Schriftgröße 24 erzeugt (im nächsten Schritt) eine Grafik von 33px Höhe. Das ist angenehm lesbar.
  3. Im Winword Dokument alles markieren (Strg+A) und in die Zwischenablage kopieren (Strg+C)
  4. Das Grafikprogramm IrfanView öffnen. Sie haben IrfanView, das Programm, mit dem selbst blinde PC-Nutzer einige Arbeiten an Grafiken ausführen können, doch sicher installiert.
  5. Mit Strg+V den Inhalt der Zwischenablage in IrfanView einfügen.
  6. IrfanView zeigt jetzt die Größe der Grafik in Pixeln an (und selbstverständlich die Grafik selbst). Falls die Breite zur Verwendung auf einer Webseite zu groß ist: zurück nach Schritt 2, und einen oder mehrere Zeilenumbrüche einfügen, und erneut via Zwischenablage nach IrfanView kopieren.
  7. Die erzeugte Grafik sollte, abhängig von der Voreinstellung von Winword, schwarze Punkte auf weissem Grund zeigen. Auf Webseiten mit dunklem Hintergrund könnte man jetzt in IrfanView mit dem Befehl “Image - Negative” eine Farbumkehr erzeugen. Alternativ könnte man natürlich auch gleich in Winword die gewünschten Schrift- und Hintergrundfarben einstellen.
  8. Grafik abspeichern. Als Format bietet sich .gif an. Alternativ .png.
  9. Fertig. Grafik auf die Webseite stellen.

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Google macht jede Website mobil

Dienstag, 23. März 2010

Der Zugriff auf das Internet mit mobilen Geräten wird immer selbstverständlicher. Aber leider ist die Mehrzahl der Seiten für die Anzeige auf Handys und Handhelds nicht optimiert, um nicht zu sagen ungeeignet. Das Design ist in der Regel für die Minidisplays von mobilen Geräten ungeeignet, und die üppigen Dateigrößen heutiger Webseiten machen mobiles Surfen nicht gerade zu einer flotten Angelegenheit, von den Kosten ganz zu schweigen.
Google hat ein Mittel gegen beides. Zumindest, wenn man mit dem iPhone unterwegs ist. Für andere Geräte konnte ich das bisher leider nicht nachvollziehen.
Wie sieht das aus?
Eine Google-Suche mit dem Safari-Browser des iPhones zeigt neben der URL der Treffer ein kleines Dropdown-Menü namens Optionen, mit den 3 Optionen: Im Cache - Ähnlich - Für Mobilgeräte.

Screenshot der Google-Ergebnisse auf dem iPhone

Bei der Auswahl “Für Mobilgeräte” wird eine von Google bearbeitete Version der Seite angezeigt. Zu erkennen am Ende der Seite durch die Bemerkung: “Von Google zur Anzeige auf Mobilfunkgeräten formatiert”

Screenshot der von Google bearbeiteten Seite

Diese “mobile Version” ist auf dem iPhone gut lesbar, weil linearisiert, und häufig wesentlich kleiner als die
Originalseite. Manche Seiten sind erst mit diesem Trick vernünftig auf dem iPhone lesbar. Dennoch sind natürlich nach wie vor speziell für das mobile Web vorbereitete Seiten im Vorteil.


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Den HTTP_USER_AGENT für wirklich jeden Browser finden

Montag, 25. Januar 2010

Die Aufgabe: Ich möchte wissen, welchen USER_AGENT einer meiner Browser schickt. Ob das die neueste Version eines Browsers ist, oder der Browser meines neuen Handys.
Hierfür gibt es eine einfache Methode, die immer funktioniert, und keinerlei Tools erfordert.
1. Suche mit der Suchmaschine deiner Wahl nach “phpinfo HTTP_USER_AGENT”
2. Wähle ein Suchergebnis mit der Überschrift “phpinfo()”
3. Auf der Trefferseite suche (mit Strg + F) nach “HTTP_USER_AGENT”

Dort findest du so etwas wie:
HTTP_USER_AGENT: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; de; rv:1.9.2) Gecko/20100115 Firefox/3.6


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List of accesskeys on twitter.com

Freitag, 15. Januar 2010

I hope this list of accesskeys to be somewhat helpful.
Some of these accesskeys may not work while using a particular screen reader, or even not work at all.
Some accesskeys need Enter to be pressed even in Firefox e.g. “h". (The reason is duplicate definition of these accesskeys on the page. Would be nice if Twitter corrected this.)

  • 0 Skip past navigation
  • 1 Home
  • 2 Skip to footer
  • 3 Jump to the sidebar
  • d Direct messages sent only to you
  • f Favorites
  • h Home
  • i Send a direct message
  • l Sign out
  • m Tweets mentioning you
  • n Results update
  • o Direct messages you’ve sent
  • p Profile
  • r Retweets by others
  • s Settings

The following group will not work on Firefox, since Firefox requires Alt+Shift to activate accesskeys.

  • > Send a direct message
  • = (equal sign) Find People
  • ? (question mark) Help
  • / (forward slash) Search

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SUPER von eRightSoft mit Trojaner?

Sonntag, 10. Januar 2010

In meinem Artikel zum Video-Player JW Player habe ich das Video Konvertierungstool SUPER von eRightSoft empfohlen.
Nach einem kürzlichen Update auf die aktuelle Version von SUPER kann ich diese Empfehlung leider nicht mehr aufrechterhalten.
Das Tool brachte anscheinend einen Trojaner mit.
win32.TrojanDropper.Delf meldete mein Ad Aware.
Auch eine Suche im Web brachte einige einschlägige Artikel zum Thema.
Ohne nun die Herstellerfirma eRightSoft zu beschuldigen - SUPER wurde von Ad Aware blockiert und gelöscht, und kommt mir auch nicht mehr auf den Rechner.
Ich arbeite jetzt mit dem Xilisoft Video Converter.


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Wie komme auch ich bei Google an die erste Stelle?

Donnerstag, 7. Januar 2010

Fast täglich erreichen mich solche Anfragen.

Wenn ich mir dann die betreffende Startseite anschaue, dann kann ich nur sagen:
“Was willst du denn? Du bist doch schon an erster Stelle.”
“Wie bitte?”
“Ja, mit der einzig sinnvollen Suchphrase, die ich auf deiner Startseite finde. Nämlich »Max Mustermann - Kaninchenzücher aus Grossrammelsdorf «. Alle anderen Begriffe auf deiner Startseite sind aus Suchmaschinensicht nur Hintergrundrauschen.”

Und so sieht die typische Seite dann aus:

Max Mustermann - Kaninchenzücher aus Grossrammelsdorf
Herzlich Willkommen auf meiner Webseite.
Hier findest Du alles über mich und meine Hobbies / meinen Sport.
Natürlich stehe ich Dir bei Fragen gerne zur Verfügung.
Vielen Dank für Deinen Besuch.

Für jedes einzelne Wort aus diesem »einzigartigen« Text findet Google Millionen und Abermillionen von Seiten, ebenso für jede denkbare Kombination.
Ach ja, daneben gibt ja auf deiner Seite auch noch so einzigartige Begriffe wie: Startseite - Galerie - News - Kontakt …
Und warum glaubst du nun, dass Google ausgerechnet deine Seite unter Abermillionen gleicher Seiten an die erste Stelle setzen sollte?


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Schönere Schriftdarstellung auf dem LCD Display

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Microsoft XP in der Werkseinstellung liefert auf LCD Monitoren eine recht unschöne Schriftdarstellung. Zerfranst und unruhig. Wenn Schriften auf Ihrem Monitor aussehen wie der folgende Screenshot, dann sollten Sie weiter lesen.

ohne Clear Type

ohne Clear Type

Von Microsoft gibt es eine Technologie zur Schriftglättung namens Clear Type, die aber serienmäßig deaktiviert ist.
Um Clear Type zu nutzen, gibt es zwei Möglichkeiten.
Entweder ganz einfach mit einem Online-Tool auf dieser Seite von Microsoft.
Wenn das nicht klappt, oder wenn Sie das Tool lieber lokal installieren wollen, dann können Sie es hier herunterladen. Die Installation und die Benutzung ist einfach, und man kann ganz einfach herumprobieren, bis man seinen eigenen Geschmack getroffen hat.

Anschließend sehen Schriften auf Ihrem Monitor so aus:

mit Clear Type

mit Clear Type

Der Effekt ist je nach Schrifttype unterschiedlich stark ausgeprägt. Bei Serifen-Schriftarten z. B. stärker. Und das Ergebnis erinnert stark an einen Mac ;-) Ich bin jedenfalls begeistert. Ich erkenne mein 3 Jahre altes Notebook kaum mehr wieder.


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floats clearen - das bessere clearfix

Samstag, 12. Dezember 2009

floats clearen. Dieses Thema füllt Bücher.
In aller Regel wird zu diesem Zweck so etwas wie
<br class="clearfix” /> ins Markup eingefügt, und die Klasse clearfix dann per CSS gestylt.

Noch einen Tick eleganter hat das Dan Cederholm gelöst. Es geht auch ohne jegliches zusätzliche Markup, allein mit CSS:

#content:after {
   visibility:hidden;
   display:block;
   clear:both;
   height: 0;
   font-size:0;
   content: " ";
}
* html #content {
   height:1%;
}
*:first-child+html #content {
   height:1%;
}

Nachzulesen im Aloe Studios Blog


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Von Google und Screen Reader Benutzern lernen

Montag, 23. November 2009

Von einem Screen Reader Nutzer hörte ich neulich beiläufig folgende Bemerkung:

Die Google-Ergebnisse kann man jetzt endlich ordentlich lesen, seit Google die Seite mit Überschriften strukturiert hat.

Tatsächlich: Jeder einzelne Treffer ist als h3 ausgezeichnet, und damit komfortabel per Screen Reader anzuspringen.
Aber die Ergebnisseiten waren doch immer schon als nummerierte Listen aufgebaut? Und allein dadurch schon mit Screen Readern optimal zu scannen und zu navigieren?

Des Rätsels Lösung: Innerhalb jedes Listenelements ist der Link zur gefundenen Seite als h3 Überschrift ausgezeichnet. Das ist in HTML erlaubt, und macht auch semantisch Sinn. Wenn denn nach der Überschrift tatsächlich ein Kapitel folgt. Die Treffer in den Google Ergebnissen könnte man tatsächlich als einzelne Kapitel bezeichnen.

<ul>
   <li>
      <h3>Überschrift des 1. Listenpunkts</h3>
      Text des 1. Listenpunkts.
   </li>
   <li>
      <h3>Überschrift des 2. Listenpunkts</h3>
      Text des 2. Listenpunkts.
   </li>
</ul>

Ich hab’ die Technik übernommen: Für Kommentare. Z. B. in diesem Artikel. Die Kommentare sind als nummerierte Liste ausgezeichnet, und jeder Kommentar hat eine h3 Überschrift.
Semantisch korrekt, und optimal lesbar.


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MP3 auf die Schnelle

Samstag, 14. November 2009

Musik, auch urheberrechtlich geschützte Musik, darf zur eigenen Verwendung kopiert werden.
(Ob die Quelle, von der ich kopiere, eine Urheberrechtsverletzung begeht, steht auf einem anderen Blatt.)

You Tube und ähnliche Video Portale sind voll mit Musikvideos, und nach dem de facto Ende der Musiktauschbörsen eine ergiebige Quelle. Und Google & Co. helfen bei der Suche nach fast jedem Titel.

Da ich nur den Ton vom Video will, ist die Sache mit dem Speichern ganz einfach. Ich nehme einfach auf, was mein PC abspielt.

Ein pfiffiges Programm, das direkt im mp3-Format aufnimmt, ist CDex. CDex ist frei (GPL Lizenz), und Download Quellen im Internet schnell ergoogelt. Hier ein Beispiel Download Link.

Beschreibung

CDex ist ein CD-Ripper, der alle wichtigen Funktionen zum Erstellen von MP3s mitbringt. Das Programm ist sehr übersichtlich. Auch Einsteiger finden sich schnell zurecht.

Mit dem CD-Ripper und dem integrierten Lame Encoder lassen sich ohne weiteres Zubehör qualitativ gute MP3s aus Audio CDs erstellen. Neben den bereits enthaltenen Lame, Ogg Vorbis und FLAC Codecs werden auch WMA und ACM-Codecs unterstützt.
Mit CDex können nicht nur Audio CDs konvertiert werden, sondern auch WAV Dateien. CDex dient hier als Benutzeroberfläche für die vorhandenen Encoder. Das Umkodieren (mp3->mp3, mp3->wav, ogg->wav, …) ist ebenfalls kein Problem.

CDex bietet außerdem eine Normalisierungsfunktion (Lautstärkeangleichung), freedb-Unterstützung (um die Titel/Dateien per Internet automatisch zu benennen), einen internen Audioplayer und einen einfachen Line-In Recorder.


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Bloggen - mit oder ohne Datum?

Montag, 9. November 2009

Bloggen, ohne die Artikel mit einem Erscheinungsdatum zu versehen. Diese Unsitte treffe ich immer häufiger an. Meine Reaktion ist dann meist: Nichts wie weg. Weil ich einfach keine Lust habe, mich so lange durch den Inhalt zu wühlen, bis mir klar ist, ob der Artikel aktuell, oder uralt und längst überholt ist.
Was aber könnte Blogger veranlassen, auf die gute alte journalistische Gepflogenheit zu verzichten, ihre Artikel mit einem Datum zu versehen?
Meine Vermutung: Damit schaffen sie sich die Möglichkeit, ihren Senf immer wieder aufzuwärmen und als aktuell zu verkaufen.

PS: Natürlich gibt es auch gute, zeitlose Veröffentlichungen im Web.


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The Twitter Times - Twitter selektiv

Sonntag, 8. November 2009

Die Rosinen aus dem ganzen, oft geistlosen Gezwitscher herauspicken. Nicht einfach. Selektives Vorgehen bei der Auswahl der “Verfolgten” ist der erste Schritt. Gegebenenfalls auch einmal “defollowen". Weiter eingrenzen lässt sich die Flut durch das Anlegen von Listen.

Ein pfiffiger Ansatz ist The Twitter Times

The Twitter Times is a real-time personalized newspaper generated from your Twitter account

Twitter Times generiert eine Art Zeitung aus den Tweets der von mir “Verfolgten", und verwendet teilweise auch Tweets von “friends of friends”, quasi “Verfolgten zweiter Ordnung".
Wie von Zauberhand verschwinden dabei alle Tweets ala: “habe gut gefrühstückt …".
Das Ergebnis, nicht immer ganz frei von false results, wird so weit möglich mit referenzierten multimedialen Inhalten ausgeschmückt, und ist recht komfortabel zu lesen. Und irgendwie halt ein Spiegel meiner eigenen Auswahl. Nicht unamüsant.


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Bei Google nur noch die Position eins bis drei wertvoll

Mittwoch, 4. November 2009

Es war einmal eine Zeit, da freuten sich die Leute, wenn Ihr Webauftritt bei Google auf der ersten Seite gelistet wurde.
Gute alte Zeit!
Inzwischen sieht die erste Seite bei Google so aus (zumindest bei umkämpften Suchbegriffen):

  1. Kopf mit der Suchmaske
  2. 3 Zeilen Werbung
  3. Suchtreffer 1 bis 3
  4. Eine Zeile mit 78px hohen Bildchen: “Ergebnisse Bildersuche nach (Suchbegriff)”
  5. Lokale Branchenergebnisse für (Suchbegriff) mit einer 310px hohen Google Map

Macht zusammen, je nach Länge der Werbung und der 3 Suchtreffer, mindestens 1000 - 1100px.
Und erst unterhalb kommen die Treffer 4 bis 10. Also auch auf relativ großen Monitoren ohne Scrollen nicht sichtbar.

Fazit: Wer nicht auf Position 1 bis 3 gelistet ist, wird wohl kaum bis selten noch angeklickt. Es sei denn, er schaltet Werbung.


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Warum nur twittere ich nicht?

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Verd… - ich bin doch ansonsten auch nicht ängstlich beim Umgang mit neuen Techniken. Aber bei Twitter geht es nicht um eine neue Technik. Es geht um eine neue Kommunikationsform. Und alle meine bisherigen Versuche, dieser Art von Kommunikation etwas abzugewinnen, scheiterten im Ansatz. Ich kann einfach keinen Sinn darin sehen, wenn Schulkinder in maximal 140 Zeichen aller Welt mitteilen, was sie gerade tun.

Vor knapp einer Woche war ich beim A-TAG ‘09 - Fachkonferenz “Barrierefreies Internet”; als Vortragender. Und rund um diese Veranstaltung wurde getwittert, was das Zeug hielt. Steckt hinter dem Gezwitscher möglicherweise doch mehr als Kinderkram?

Also gut: ich startete einen neuen Versuch. Tatsächlich: die schnellsten Links zu Berichten und Kommentaren (in Blogs) und Fotos von der Veranstaltung (Flickr) fand ich bei Twitter. Muss ich meine Haltung revidieren?

Ich wage mal eine vorsichtige Annäherung:
Auf der Seite Mein Vortrag beim A-Tag habe ich ein Widget eingebaut, um das laufende Gezwitscher zum A-Tag anzuzeigen.
Ja, ich weiß. Meine Art, mit Twitter zu flirten ist alles andere als gewöhnlich. Aber es bringt einen Hauch von Web 2.0 auf meine Seiten.

Nachtrag 23. Oktober:

Follow me on Twitter

LOL


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RSS Feed mit Bildern

Samstag, 10. Oktober 2009

Große Portale schmücken häufig ihre RSS Feeds mit Bildern. Das wollte ich für meinen Artikel Feed auch. Nur wie macht man das?

Das xml file für den Feed schreibe ich, wie alles, von Hand. Aufbau einer RSS Datei

Nun das Bild. Ganz einfach – wenn man weiß wie.
Ein ganz normaler Hyperlink zum Bild in HTML Syntax an den Anfang der <description>.
Also:

<description>
<img width="120″ height="102″ src="http://webdesign.weisshart.de/images/fenster_120.jpg” alt="Foto: Geraniengeschmücktes Fenster” />
Die Geister scheiden sich daran, …

Nein, das geht nicht! Das xml file wird invalide, und das Bild nicht angezeigt.
Der HTML Teil muss als CDATA ausgezeichnet werden:

<description>
<![CDATA[
<img width="120″ height="102″ src="http://webdesign.weisshart.de/images/fenster_120.jpg” alt="Foto: Geraniengeschmücktes Fenster” />
]]>
Die Geister scheiden sich daran, …

Schon klappt das.


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Wegwerf-E-Mail-Adresse

Sonntag, 20. September 2009

Informationen, Downloads und Anmeldungen im Internet erfordern oft die Eintragung Ihrer E-Mail-Adresse.
Bloß, was geschieht mit dieser? Einige von Ihnen haben es bestimmt schon am eigenen Leib erfahren müssen: Unmengen an Werbemails und Newslettern!

Wäre es nicht schön, wenn Sie jetzt irgendwo schnell eine Wegwerf-E-Mail-Adresse, ohne Kosten, ohne Anmeldung und ohne Verbindlichkeiten her bekommen würden?

In diesem Artikel hatte ich ja schon einige Anbieter von sogenannten Wegwerf-E-Mail-Adressen aufgelistet. Heute habe ich einen weiteren Anbieter aufgenommen:
www.spambog.com


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Firefox 3.5 und das audio Tag

Montag, 20. Juli 2009

Player Demo

Nach dem <video> Tag nun ein Versuch mit dem <audio> Tag von HTML 5. Der Firefox 3.5 spielt damit Audios im open audio format (Ogg Vorbis) und WAV ab, ohne dass dazu ein spezielles Plugin nötig wäre. Ein interessanter Ansatz.

Ich habe hierfür eine eigene Testseite erstellt. Diese Testseite ist auch gleich in HTML 5 geschrieben. Das <audio> Tag gibt es nur in HTML 5.

Ich hab’ zusätzlich mit ein wenig Javascript Buttons zur Steuerung erstellt. So lässt sich der Player optimal mit der Tastatur bedienen.

Nun hoffe ich, dass möglichst bald möglichst viele Browser HTML 5 lernen.


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Firefox 3.5 und das video Tag

Mittwoch, 1. Juli 2009

Player Demo

Ein erster Versuch mit dem <video> Tag.
Der Firefox 3.5 spielt damit Videos im .ogg Format ohne Flash ab. Ein interessanter Ansatz.
Leider scheint der Player noch ein wenig buggy zu sein; hin und wieder wird der Film nicht bis zum Ende abgespielt, dann hängt der Player, und es hilft nur noch ein reload der Seite. Aber ein interessanter Ansatz ist es allemal.

Das Video ist auf einer eigenen Testseite zu sehen. Diese Testseite ist auch gleich in HTML 5 geschrieben. Das <video> Tag gibt es nur in HTML 5.

Nachtrag:
Mozilla scheint auch hinsichtlich Barrierefreiheit auf einem guten Weg zu sein. Das Video kann mit der Tastatur gestartet und gestoppt werden. Mit Tab den Fokus auf das Video legen, und dann mit der Leertaste starten und stoppen. Mit den Pfeiltasten rechts und links kann vor- und zurückgespult werden.

Nachtrag 2:
Mit ein wenig Javascript lassen sich die Buttons zur Steuerung erstellen. Die Bedienung mit der Tastatur (und mit Screen Readern) ist damit abgehakt - immer vorausgesetzt, der Firefox 3.5 ist installiert :-)


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Schnauze voll

Mittwoch, 24. Juni 2009

ich hab’ die Schnauze voll … vom IE 6

Mein aktuelles Projekt tbl-welt.de (ich mache dort vor allem Scripting und CSS) beinhaltet unter anderem einen Styleswitcher, und dort einen Style namens “Kontrast", der auch sehr stark sehbehinderten Besuchern einen Zugang zur Site ermöglichen soll.
Beim Erstellen des CSS für diesen Style ist mir irgendwann der Kragen geplatzt: Alle modernen Browser interpretieren das CSS einigermaßen vernünfig. Aber immer, wenn ich glaube, der Style steht, und ich den IE6 zum Test anwerfe, dann platzt mir der Kragen. Der IE6 ist, was CSS Unterstützung betrifft, wirklich ein Relikt aus dem letzten Jahrtausend.

Aber ich weiß mir jetzt zu helfen. Ich lass mich von dem Dinosaurier nicht mehr verrückt machen. Ich schließe den IE6 aus!

Microsoft selbst hat diese Funktionalität dankenswerterweise in die IEs eingebaut. Das Zauberwort heißt “conditional comment". Mit conditional comments kann man html-Elemente auf einer Seite vor bestimmten IE-Versionen verstecken.

Beispiel:

<!‐‐[if gt IE 6]>
Anweisungen für IE Version höher als 6
<![endif]‐‐>

Dummerweise betrachtet Microsoft nur eigene Produkte als “höherwertig". Mit diesem conditional comment werden also nur IE 7 und 8 als “höher” eingestuft, alle anderen Browser aber ausgeschlossen.

Nein, das wollte ich nicht.
Ich wollte den IE 6 ausschließen, IE ab Version 7, und alle ordentlichen Browser aber zulassen.

Das klappt mit folgendem conditonal comment (Quelle: Wikipedia):

<!‐‐[if gt IE 6]><!‐‐>
Anweisung für alle einigermaßen ordentlichen Browser, einschließlich IE ab Version 7
<!‐‐<![endif]‐‐>

Im vorliegenden Fall habe ich die Option “Kontrast” in der (select-) Auswahlliste einfach vor dem IE 6 versteckt.
Ich werde diese Methode in Zukunft immer dann anwenden, wenn ich keine Lust habe, meine Arbeitszeit für ein Produkt zu vergeuden, das schon im vorigen Jahrtausend sich nicht an Standards hielt .

Nachtrag:
Ich hab’ mir das nochmal überlegt, und gönne dem IE 6 jetzt das, was lange Zeit für den Netscape 4 üblich war: ein abgespecktes CSS.


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Die eierlegende Wollmilchsau unter den Validatoren

Samstag, 30. Mai 2009

Ein weiterer Validator: Total Validator: The all-in-one validator

Die »eierlegende Wollmilchsau« unter den Validatoren. HTML- und Link-Check, Screenshots mit sehr vielen Browsern (Klasse!), und sogar eine - wie nicht anders zu erwarten, für Deutsch völlig unbrauchbare - Rechtschreibprüfung in mehreren Sprachen.
Alle Checks werden, je nach Auswahl der verfügbaren Optionen, in einem Rutsch erledigt. Die Anzeige der Fehler im Quellcode ist sauber und hilfreich.
Ich hab’ das Teil mal zu meinen Testwerkzeugen hinzugefügt.


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E-Mail per Einschreiben

Freitag, 17. April 2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

Max Mustermann (mmseite@example.com) hat Ihnen eine E-Mail per Einschreiben gesendet. Um die E-Mail abzurufen und an Ihr Postfach weiterleiten zu lassen, klicken Sie bitte auf den folgenden Link bzw. kopieren Sie diesen in Ihren Browser.

http://www.example.com/index.php?action=readCertMail&id=408&key=xxx6dbfeb0b6dc75274541c7ec30780b

Bitte beachten Sie, dass die E-Mail nur bis zum 18.05.2009, 17:00 gespeichert wird und danach verfällt.

(Diese E-Mail wurde automatisch erstellt)

Was soll denn dieser Unfug nun wieder? Einschreiben? Will mich der Absender damit einschüchtern? Und zum Klicken animieren?
Warum wohl sollte ich auf diesen Unfug reagieren?
Ich denke gar nicht daran, eine mir vollkommen unbekannte URL aufzufrufen, mit allen möglichen Parametern.
Jawohl, ich habe geklickt - auf Löschen! (In Zukunft brauche ich diesen Schwachsinn nicht einmal mehr wegzuklicken, das erledigt ab sofort mein lernender Spamfilter für mich. Wenn der nur readCertMail liest …)

Wenn Max Mustermann glaubt, dass seine Mitteilung wichtig ist, dann soll er mir einfach eine ganz gewöhnliche Mail schicken, die ich ohne Wenn und Aber und ohne Rumgeklickere lesen kann. Aber vielleicht gibt es diesen Max Mustermann ja gar nicht, und ein Spambot … - das werde ich jetzt wohl nie erfahren. :-)


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Deine erste Homepage - ein barrierefreies Tutorial

Donnerstag, 19. Februar 2009

“Dreimal klicken - und Sie haben eine eigene Homepage, ohne programmieren zu müssen.”

So oder so ähnlich lauten die Anpreisungen vieler Webhosting-Anbieter.
Mag ja sein, dass es tatsächlich möglich ist, dieses Versprechen einzuhalten.
Aber das Ergebnis kann nur Spielerei sein, und ist nicht ausbaufähig.
Viele angehende Webmaster haben dies früher oder später festgestellt.

Die Kunst, eine Homepage zu erstellen

Die übliche Auszeichnungssprache für eine Homepage ist HTML (Hypertext Markup Language). Wenn du also ernsthaft an die Sache heran gehen willst, dann bleibt dir nichts anderes übrig, als diese Sprache zu lernen. Das klingt nach viel Arbeit - und ist es auch!

Wenn du dir diese Mühe machen willst, dann gibt es hier ein Tutorial, das dich in wenigen Schritten, und ohne theoretischen Ballast, zu deiner ersten mit HTML erstellten Seite führt. Du erwirbst Grundkenntnisse in den wichtigsten Techniken. Grundkenntnisse, auf die du nach Abschluss des Tutorials systematisch aufbauen kannst.

Hier geht es zum Tutorial


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Hintergrundmusik auf Webseiten

Montag, 9. Februar 2009

Hintergrundmusik auf Webseiten ist - vorsichtig ausgedrückt - einer der beliebtesten Anfängerfehler. Im Web wird, zu Recht, nachdrücklich davor gewarnt. Diese Warnungen kann man im Wesentlichen wie folgt zusammenfassen:
Hintergrundmusik, vor allem, wenn sie ungefragt losdudelt, führt dazu, dass die meisten Besucher die Seite sofort wieder verlassen.
Eine Suche nach “Hintergrundmusik auf Webseiten” listet daher - zu Recht - hauptsächlich Seiten auf, die vor dem Einsatz von Hintergrundmusik auf Webseiten warnen.

Was aber, wenn ein Webmaster partout der Meinung ist, dass sein Fall ganz anders liegt, und dass auf seiner Seite Hintergrundmusik gerechtfertigt ist? Nun gut, dann wenigstens richtig.

Wie es richtig gemacht wird, zeige ich auf einer Demoseite
Und um die Sache zu erleichtern, gibt es dort auch gleich das komplette Script mit einer detaillierten Anleitung zum Download.


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Der Internet Explorer 8 kommt - immer näher

Mittwoch, 28. Januar 2009

In einem Beitrag vom 15.10.2008 habe ich die Vermutung geäußert:

Es ist nicht zu erwarten, dass Microsoft der Spagat gelingt, standardkonform erstellte Seiten ebenso korrekt darzustellen, wie die Masse der alten Seiten, die “optimiert für Internet Explorer x.x” im Netz stehen. Zumindest nicht mit der Veröffentlichung der Version 8. Der eingebaute Kompatibilitätsmodus, der auf die rendering engine der Version 7 umschaltet, ändert im Prinzip daran nichts.

Davon scheint M$ selbst überzeugt zu sein.
Wie ich zu der Annahme komme?
Im brandaktuellen release candidate IE 8RC1 haben die Redmonter sogar so etwas wie einen “Auto-Kompatibilitätsmodus” eingebaut. Wenn Seiten vom IE 8 nicht korrekt dargestellt werden, dann schaltet er automatisch in den Kompatibilitätsmodus.
Das funktioniert, und ist sehr eindrucksvoll. Ich kann mir vorstellen, was da im Hintergrund alles abläuft, bevor der IE sich so oder anders entscheidet.
Aber es beweist auch eindrucksvoll, welchen Berg von Altlasten die IE-Entwickler zu bewältigen haben.


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Eigene Homepage für Anfänger

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Gastbeitrag
Viele Anfänger schrecken ja schnell zurück, wenn sie in das Thema Webdesign bzw. überhaupt in das Thema Homepage-Erstellung einsteigen. So ganz ohne Vorkenntnisse ist das ja auch nicht so einfach, man überlege nur einmal, wie viele Technologien hier mit reinspielen (html, http, css, javascript, usw). Wenn es dann noch darum geht, eine Homepage halbwegs ordentlich zu gestalten, sind viele Einsteiger völlig überfordert. Dies war die Geburtsstunde von automatisierten Assistenten, die sich einige Webhoster haben programmieren lassen, um damit genau diese Zielgruppe zu bedienen. Während dies bei den meisten Hosting-Unternehmen längst vergessene Relikte sind (ein Wordpress installieren ist mittlerweile ja auch recht einfach), gibt es noch bei einigen Free-Hostern solche Tools als auch bei T-Online. Dort gibt es spezielle Hosting-Angebote, die noch immer für Einsteiger einen sog. Design-Assistenten bieten (siehe auch Eigene Homepage).
Jetzt sind die Websites, die dieses Relikt aus vergangenen Tagen erzeugt, natürlich weder in Sachen Usability in Ordnung, noch in Sachen Suchmaschinenoptimierung. Es werden munter Frames genutzt, und der Quelltext ist alles andere als valide. Und dennoch: für den absoluten Einsteiger kann das die richtige Wahl sein, immerhin hat man in wenigen Schritten eine eigene Homepage laufen. Wenn ein solches Tool dem Einsteigern die Scheu vor dem Thema nimmt, hat es durchaus seine Daseinsberechtigung (auch wenn man das Tool mal überarbeiten könnte…). Tausende dieser so erstellten Websites sind seit Jahren online. Und, wer weiß, vielleicht kommt ja der eine oder andere Nutzer eines solchen Tools irgendwann mal bei mir vorbei.


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Animated GIFs stoppen

Samstag, 8. November 2008

La OlaAnimated GIFs, das sind die hüpfenden Männchen, Fahnen, die kreiselnden @ usw., die man häufig, überwiegend auf privaten Seiten sieht. Oft klicke ich einfach ganz schnell weg, weil die Dinger einfach nur nerven.
Gibt es auch einen Weg, die Animation abzuschalten, um die Seite in Ruhe zu lesen?

Nichts einfacher als das: Die Esc Taste ist dein Freund.


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Rechte Maustaste ohne Maus

Donnerstag, 6. November 2008

Weil diese Frage immer wieder gestellt wird:
“Wie macht man einen Rechtsklick - zum Beispiel, um eine Datei zu speichern - wenn die rechte Maustaste nicht zur Verfügung steht, oder eine Maus nicht bedient werden kann?”

Ganz einfach:
Mit der Tab-Taste den Fokus auf den Link setzen.
Dann
- entweder mit der Applikationstaste - diese befindet sich meist links neben der rechten STRG Taste, und trägt ein Symbol, das ein Navigationsmenü darstellen soll.
- oder mit UMSCHALT+F10
das Kontextmenü öffnen.

Nachtrag 12.08.2013

So. Obiges gilt für Windows.
Kontextmenü aufrufen alias rechte Maustaste mit der Tastatur emulieren geht natürlich auch auf dem Mac OS X: crtl + Leertaste.

Nachtrag 10.01.2014

Die beschriebene Methode eignet sich aus mehreren Gründen nicht zum Speichern von Grafiken. Zum einen muss das Element fokussierbar sein. Das ist bei Grafiken nur dann der Fall, wenn die Grafik als Link dient. Aber selbst dann geht es nicht. Weil das Kontextmenü, wenn es mit der Tastatur geöffnet wird, keinerlei Befehle zur Behandlung von Grafiken enthält. (Diese Einschränkung gilt übrigens unabhängig von Browser und Betriebssystem.)

Screenshot Kontextmenü mit der Maus geöffnet
Wenn das Kontextmenü mit der rechten Maustaste aufgerufen wird, stehen verschiedene Befehle zum Arbeiten mit der Grafik zur Verfügung
Screenshot Kontextmenü mit der Tastatur geöffnet
Die Befehle zum Arbeiten mit der Grafik fehlen im Kontextmenü, wenn das Menü mit der Tastatur aufgerufen wird.

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Sommerzeit zu Ende - Uhr vor oder zurück?

Freitag, 24. Oktober 2008

Am Wochenende ist es wieder so weit: die Sommerzeit ist zu Ende - alle Uhren eine Stunde … ja, was jetzt? vor oder zurück?

Ganz einfach:
Wenn der Sommer kommt, dann werden in den Straßencafés Stühle und Tische vor das Haus gestellt.
Und im Herbst kommen sie wieder zurück ins Lager.
Capito?


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Der Internet Explorer 8 kommt

Mittwoch, 15. Oktober 2008

“Ja, leider", wird mancher Webworker an dieser Stelle seufzen. “Wenn er (der IE) doch besser ganz von der Bildfläche verschwinden würde!”
Wann er kommt, ist noch nicht bekannt. Aber es steht zu befürchten, dass er sich nicht mehr wesentlich von der aktuellen Beta 2 unterscheiden wird.
Microsoft hat sich zwar anscheinend dazu durchgerungen, in Zukunft Webstandards besser zu unterstützen; aber die Geister der Vergangenheit werden die Entwickler wohl noch lange nicht los. Mit der jahrelang gepflegten Strategie, sich einen Teufel um Standards zu scheren, hat Microsoft jetzt in Form von Millionen von existierenden Webseiten, die speziell auf ältere Versionen des IE statt auf Standards getrimmt wurden, einen Riesenberg von Altlasten.
Es ist nicht zu erwarten, dass Microsoft der Spagat gelingt, standardkonform erstellte Seiten ebenso korrekt darzustellen, wie die Masse der alten Seiten, die “optimiert für Internet Explorer x.x” im Netz stehen. Zumindest nicht mit der Veröffentlichung der Version 8. Der eingebaute Kompatibilitätsmodus, der auf die rendering engine der Version 7 umschaltet, ändert im Prinzip daran nichts. Das ist nichts anderes, als wenn ich mit [alt][Tab] auf den ohnehin laufenden Firefox umschalte. Geht genau so schnell, und ist kompatibler.

Ach ja - ich habe mal meine eigenen Seiten mit dem IE 8 angeschaut (ich werde ja wohl die Verbreitung nicht verhindern können). An zwei oder drei Stellen musste ich eine Kleinigkeit nachbessern. Falls jemand noch einen Darstellungsfehler in einer meiner Seiten mit dem IE 8 findet, würde ich mich über eine Nachricht freuen.


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Big Brother Google Analytics

Montag, 13. Oktober 2008

Gemäß einem Bericht von futurezone.ORF.at haben über 80% aller gut besuchten Webseiten in Österreich und in Deutschland Google Analytics eingebaut.
Google analysiert diese Nutzungsdaten und … hat Kenntnis aller Analytics-basierten Webseiten, die der Nutzer besucht hat. Google kann die so erlangten Nutzungsdaten für weitere eigene Auswertungen verwenden.

Eine Zusammenführung dieser Nutzungsdaten mit denen anderer Google-Dienste ist möglich und wird generell von Google bestätigt. Dadurch hat Google die Möglichkeit, über Surfer im Internet detaillierte Nutzungs- und Interessenprofile zu erstellen und diese vor allem für Werbezwecke zu verwenden. All dies erfolgt regelmäßig ohne das Wissen der Betroffenen.

Quelle: https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20080807-google-analytics.htm

Ein Indiz dafür, dass und in welchem Umfang Google Daten über das Nutzerverhalten speichert und auswertet, findet sich auch in den Nutzungsbedingungen für Google Analytics unter dem Punkt 8.1. Datenschutz.

Wie schon erwähnt hat der Besucher in aller Regel beim Besuch einer beliebigen Webseite keinerlei Kenntnis von all dem.

Aber es gibt Abhilfe:
Counterpixel, eine Erweiterung für den Firefox, zeigt in der Statusleiste, ob Analytics auf einer besuchten Seite installiert ist.
Aber Achtung: Counterpixel zeigt nur an, ob auf einer Seite Google Analytics installiert ist, verhindert aber nicht das Auslesen, Speichern und Weiterverarbeiten von Nutzungsdaten.

Wie kann man nun verhindert, dass unerwünscht Daten von Analytics gelesen und übermittelt werden?

Ich setze zu diesem Zweck Adblock Plus für Firefox mit einer entsprechenden Filterregel ein.

Eine ausführliche Anleitung zu diesem Thema findet sich bei https://www.datenschutzzentrum.de/tracking/schutz-vor-tracking.html


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Content-Klau die Dritte

Sonntag, 21. September 2008

Sind meine Kollegen “Webdesigner” zu faul, oder gar zu dumm? ein paar Zeilen eigenen Text zu schreiben?
Oder sind meine Texte zu gut?

Gerade gefunden bei meinem “Kollegen” www.infografik-lange.de/webdesign.htm:

Webdesign

Ihr Internet Auftritt muß zu Ihrem Geschäft / Betrieb/Verein oder Ihrer Institution passen.
Deshalb mache ich keine Seiten von der Stange, sondern gestalte jeden Auftritt individuell - eben nach Maß.

Ihre Homepage muß stets auf dem aktuellen Stand sein, und diese Aktualität sollte auch ersichtlich sein.
…nichts ist schlimmer, als die “Informationen von 2003″!
Damit das nicht passiert, gestalte ich Ihre Homepage “pflegeleicht".
Ob erforderliche Änderungen dann von Ihnen selbst (mit einer einfachen Zusatzsoftware), oder von mir durchgeführt werden, entscheiden Sie.


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Content-Diebstahl und Plagiate

Donnerstag, 28. August 2008

Content-Diebstahl und Plagiate sind eine immer populärer werdende Unart, die nicht nur Urheberrechte verletzt, sondern durch den so genannten Duplicate content Filter das gesamte Webprojekt des Opfers aus den Google Suchergebnissen verbannen kann.

Ein neues Programm hilft beim Aufspüren der Sünder:

Der Name des Freeware-Programms: Textbroker UN.CO.VER
Die Windows-Software steht ab sofort in der Version 0.9 unter www.textbroker.de/uncover/ zum Download zur Verfügung.
UN.CO.VER ist kostenlos und darf frei kopiert und weitergegeben werden.


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Kommentarspam - meine Lösung

Samstag, 16. August 2008

Nach vierwöchiger Testphase kann ich sagen: meine Lösung reicht - für meine Zwecke.

Ich prüfe einfach, wie lange es dauert, bis ein Formular - in diesem Fall der Kommentar hier im Blog - abgeschickt wird. Und alles unter 10 Sekunden ist böse.

Die Technik, obwohl nicht neu, habe ich, zusammen mit anderen bekannten Techniken, noch einmal beschrieben: Techniken zur Abwehr von Kommentarspam
Ich muss gestehen, dass tatsächlich während Testphase ein einziger Spambot 15 Sekunden bis zum Abschicken wartete, und damit den Schutz aushebelte.
Ich kann damit leben. Ich muss diesen Spam-Kommentar eben manuell löschen. Zusammen mit - viel häufigeren - manuellen Spam-Einträgen folgender Art:

… bin zufällig auf diese Seite gestoßen und bin sehr überrascht was es hier alles für interessante Themen gibt. Werde jetzt öfters mal vorbeischauen.

Sollte in Zukunft maschinell produzierter Spam doch häufiger vorkommen, dann ist meine Wahl: zusätzlich Methode 2: ein verstecktes Feld, das nicht ausgefüllt werden darf.

In jedem Fall habe ich für mich eine Lösung gefunden, die niemanden belästigt, vor allem niemanden aussperrt, und dennoch die bösen Bots mit ausreichender Zuverlässigkeit aussperrt.

Gegen die plumpen Versuche, sich mittels manueller Kommentare der oben zitierten Art Backlinks zu erschleichen, hilft manuelles Löschen (zumindest der Links in den Kommentaren).
Da ich die Kommentare in meinem Blog ohnehin lese, kein größeres Problem.


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Spamschutz - ohne Rechenaufgabe

Samstag, 19. Juli 2008

Seit langem setzte ich als Schutz gegen Kommentarspam eine Rechenaufgabe ein. Mit vollem Erfolg. Kein einziger böser Bot machte sich die Mühe, 5 plus 3 auszurechnen.
Seit heute gibt es - versuchsweise - eine neue Art des Spamschutzes. Nein, kein CAPTCHA! Menschliche Besucher werden von meiner Technik nicht belästigt oder gar ausgesperrt; sie merken gar nichts von einem Spamschutz. Das Ausfüllen eines zusätzlichen Feldes ist nicht mehr erforderlich.
Ob der Schutz wirksam ist, wird sich zeigen. Aus diesem Grund werde ich die Technik auch erst nach einer maximal mehrwöchigen Testphase veröffentlichen.
Vorab sei nur so viel verraten: Ganze 6 Zeilen PHP sind hierfür erforderlich!


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Firefox 3 erfolgreich heruntergeladen

Mittwoch, 18. Juni 2008

Urkunde für das erfolgreiche Herunterladen von Firefox 3 am Download Day 17.06.2008


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Das Internet ist kaputt

Donnerstag, 5. Juni 2008

Nein, nicht das ganze Internet, sondern nur eine Domain, und nur in einem kleinen bayrischen Dorf (in dem ich mich derzeit aufhalte).
Nun ja, die Domain ist www.google.com, und für nicht wenige PC-DAUs bedeutet die Nicht-Erreichbarkeit von Google dass das Internet kaputt ist.
Dass dieser Zustand jetzt schon über 24 Stunden anhält, ist allerdings schon bemerkenswert.


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Firefox 3.0 RC2 installiert

Nachdem die neue Firefox Version 3.0 als Release Candidate RC2 vorliegt, hab’ ich es getan.

Meine ersten Eindrücke vorab:
Da ich das von vielen bemängelte Problem mit dem übermäßigen Speicherbedarf nie hatte, kann ich diesbezüglich wenig aussagen.
Auffallend ist allerdings, daß Javascript mit geradezu atemberaubender Geschwindigkeit ausgeführt wird.

Klar, daß ich die Version 3.0 parallel zu meinem Arbeitspferd 2.0 installiert habe. Also bei der Installation einen eigenen Ordner angegeben. Und dann ein eigenes Profil angelegt. Das geht am einfachsten, indem man Firefox mit angehängtem Parameter -P aufruft, und dann im Profilmanager ein neues Profil erstellt. Die - beabsichtigte - Folge: Die 3.0 startet erst einmal jungfräulich, in der default-Einstellung. Alle gewohnten Einstellungen zum Aussehen müssen manuell durchgeführt werden. Und vor allem: Alle Add-ons / Extensions müssen neu installiert werden.

Und jetzt die Nagelprobe: Welche meiner Tools / Add-ons / Extensions laufen mit der 3.0?

Fast alle! (Meine Testwerkzeuge)
Schmerzhafte Ausnahme: Die Accessibility Extension
Für Firebug gibt es eine kompatible Beta 1.1.0b12 auf http://getfirebug.com/
Ebenso für Marc’s HTML VALIDATOR (based on Tidy and OpenSP)

Nachtrag:
Auch die Accessibility Extension läuft jetzt.
Mit einem Trick kann man die automatische Prüfung auf Kompatibilität umgehen, und auf eigene Gefahr auch alte Add-ons installieren. Im Falle der Accessibility Extension hab’ ichs mal riskiert - bisher ohne Probleme.
Der Trick:
Zuerst die Nightly Tester Tools installieren. Und dann die Accessibility Extension. Nightly Tester Tools gibt bei der Installation eine Warnung aus, lässt aber die Installation nach dieser Sicherheitsabfrage zu. Wie gesagt: auf eigene Gefahr. Anschließend kann man die Nightly Tester Tools wieder deaktivieren.


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Warum Cross Site Scripting wirklich ein Problem ist.

Dienstag, 3. Juni 2008

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, warum Cross Site Scripting (XSS) so schlimm sein soll? Die gängigen XSS-Demos verunstalten Seiten oder geben seltsame Meldungen aus nicht gerade weltbewegend. Deshalb demonstriert dieser Artikel, wie XSS mit einfachsten Mitteln zum Beispiel Ihr Passwort klauen kann, während Sie es auf einer echten Login-Seite eingeben.

Der Artikel vom 10.08.2007 bei Heise
Eine böse Sache, die wirklich zum Nachdenken anregt. Vor allem das Fazit des Artikels:

Abhilfe? Das ist richtig schwierig! …


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AJAX und PDA

Sonntag, 1. Juni 2008

AJAX auf dem PDA? Geht das überhaupt?
Ja, es geht. Wenn man den richtigen Browser verwendet: den Opera mobile.

Der Internet Explorer kann das immer noch nicht. Oder nur, wenn AJAX Anwendungen speziell für Windows mobile geschrieben werden, also mit stark reduziertem Befehlsumfang. So wie im IEMobile Team Weblog beschrieben.
Microsoft ist auch im Jahr 2008 noch nicht im Web 2.0 angekommen.


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Whois Abfragen

Donnerstag, 8. Mai 2008

Whois-Abfragen zur Feststellung des Domaininhabers für verschiedene TDLs (vielleicht kann das ja mal jemand brauchen):


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Testwerkzeuge und Validatoren

Dienstag, 22. April 2008

Sauberen, korrekten (X)HTML- und CSS-Code schreiben - ob von Hand, oder mit einem CMS-System, mit einer Blog- oder Forensoftware, ist eine Sache. Aber auch hierbei gilt: Kontrolle ist besser. Um Webseiten nach allen denkbaren Kriterien zu testen, gibt es eine Fülle von Werkzeugen, viele davon online.

Ich habe mal in meine Werkzeugkiste gegriffen, und stelle hier meine wichtigsten Tools vor.


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Einmal Spam - immer Spam

Samstag, 12. April 2008

E-Mail Adressen, die einmal in der Datenbank eines Spambots gelandet sind, sind für immer "verbrannt" Die Spambots vergessen nie, und haben eine schier unerschöpfliche Geduld. Sie spammen auch Adressen, die seit Jahren nicht mehr existieren.

Ich habe vor mehreren Jahren eine E-Mail Adresse gelöscht, weil sie hoffnungslos von Spam überflutet wurde.
Ich bin mir recht sicher, dass diese Adresse auf keiner Webseite steht, in keinem Forum, in keinem Blog, also von den bösen Spidern der Spambots aktuell nicht gefunden wird.

Vor einigen Tagen habe ich diese E-Mail Adresse wieder aktiviert, aber nirgends veröffentlicht.
Weil mir das Format der Adresse sympatisch war, und ich die Adresse gerne wieder genutzt hätte: Vorname[at]Nachname.de
Das Resultat:
Innerhalb weniger Stunden Dutzende von Spam-Mails.


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Sommerzeit - Uhr vor oder zurück?

Freitag, 28. März 2008

Am Wochenende ist es wieder so weit: Sommerzeit - alle Uhren eine Stunde … ja, was jetzt? vor oder zurück?

Ganz einfach:
Wenn der Sommer kommt, dann werden in den Straßencafés Stühle und Tische vor das Haus gestellt.
Und im Herbst kommen sie wieder zurück in den Keller.
Capito?


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HotKeys selbst erstellen

Mittwoch, 19. März 2008

Ich war schon drauf und dran, eine eigene Extension für den Firefox zu schreiben, um ständig benötigte Folgen von Tastatureingaben beim web working zu automatisieren. Aber warum das Rad neu ER-finden, es genügt, es zu finden.

AutoHotkey ist ein freies Open-Source-Utility für Windows. Sie können damit:

  • fast alles mit Hilfe von (automatisch gesendeten) Tastendrücken und Mausklicks automatisieren. Sie können ein Maus- oder Tastaturmakro entweder selbst schreiben oder dafür den Makrorecorder benutzen.
  • Hotkeys für Tastatur, Joystick und Maus erstellen. Aus praktisch jeder Taste oder Maustaste oder einer Kombination aus beiden kann ein Hotkey werden.
  • während des Eintippens Abkürzungen erweitern; z. B. kann das Eintippen von “sgh” automatisch den Text “Sehr geehrter Herr” erzeugen.

… und noch viel mehr. Ich kann mir noch gar nicht vorstellen, was ich mit diesem Tool noch alles anstellen werde. Die ersten Tastaturmakros waren jedenfalls nach wenigen Minuten fertig.


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Fade in - Fade out per Javascript

Dienstag, 4. März 2008

Sanftes Ein- und Ausblenden von Grafiken - und anderen Inhalten. Von Flash Animationen wohl bekannt, oder auch mit Hilfe von Java Applets.

Wer auf beide Techniken verzichten will, und im Netz nach alternativen Möglichkeiten sucht, stößt ganz schnell auf eine Javascript Technik namens nereidFade. Und als nächstes auf den Hinweis: "Grundsätzlich ist dieser Effekt nur mit dem Internet Explorer möglich."

Ich hab’ mir das Script mal vorgeknöpft, und für alle modernen Browser umgeschrieben. Und gleich noch mit einem horizontalen Autoscroll verbunden.
Zu sehen auf meiner aktuellen Spielwiese.

Achtung! DSL sollte schon sein. Die Seite ist wegen der eingebundenen Bilder 350 kB schwer.
Ladeanzeige Animation Für die Nutzer langsamerer Internetanbindungen gibt es als Entschädigung ein kleines gimmick: Eine flash-like Ladeanzeige.

Wer sich für die Technik interessiert:
Das Ganze spielt sich in einem iframe ab: http://www.the-magics.de/fade_scroll.html. Der Quellcode ist ausreichend dokumentiert.

Geeignet ist diese Technik zur Präsentation einiger weniger Bilder, aber ganz bestimmt nicht als Fotoalbum.


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Menü unten?

Mittwoch, 27. Februar 2008

Das Menü gehört mit zu den wichtigsten Komponenten einer Website. Kein Zweifel. Und deshalb befindet es sich auch immer oben, links oder rechts, auf jeden Fall aber »above the fold«, ist also ohne Scrollen sichtbar.
Nutzer von Screen Readern, PDAs und Handys, sowie Suchmaschinen sind diesbezüglich ganz anderer Meinung. Sie hätten gerne das Wichtigste, nämlich den Inhalt, zuerst.
Die Lösung, um Alle zu bedienen: Das Menü kommt im markup, im Quelltext, ans Ende, und wird per CSS in die linke oder rechte Navigationsspalte positioniert. Damit die oben erwähnten Nutzergruppen das Menü leicht erreichen, gibt es einen skip link ganz am Anfang der Seite, um das Menü direkt anzuspringen. Zu erreichen (zu sehen) ist dieser skip link mit der Tab-Taste.
Ich hab’ jetzt mal etwas anderes probiert: Auf dieser Seite bleibt die Navigation unten. Aus Designgründen.
Schön. Und gewagt. Wenn das Browserfenster des Besuchers, warum auch immer, so klein ist, dass er das Menü nur durch Scrollen erreicht? Ist das nicht irritierend?
Nein!
Denn in diesem Fall wird das Menü eben oben angezeigt.
Ich erreiche dies durch ein pfiffiges Javascript. Danke an SELFHTML
(Sollte Javascript nicht verfügbar sein, bleibt das Menü eben unten. Aber die Seite funktioniert weiterhin.)

Nachtrag: Hab’ ich eigentlich erwähnt, daß der IE das natürlich nicht kann?


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Komfortable Formulare

Montag, 25. Februar 2008

Mehrzeilige Texteingabefelder in Formularen <textarea> sind auf den meisten Webseiten aus Designgründen viel zu klein. Häufig passen nur 5 oder 6 Zeilen in das Eingabefeld, dann erscheint ein Scrollbalken. Damit wird es äußerst unbequem, das Geschriebene zur Korrektur noch einmal zu lesen.
Safari-Nutzer können das Textfeld mit der Maus vergrößern, und Firefox-Nutzern steht eine gleichwertige Extension zur Verfügung, wie ich hier beschrieben habe.
Eine weitere, elegante Lösung habe ich kürzlich gefunden (ich weiß leider nicht mehr wo, dennoch danke an Unbekannt).
Mittels eines Javascript eventhandlers wird das Textfeld automatisch nach unten verlängert, sobald bei der Texteingabe die letzte sichtbare Zeile erreicht ist:

<textarea onkeyup="this.style.height=Math.max(this.scrollHeight,150) + ‘px’;this.style.overflow=’hidden’” …

Mit den 150 px Höhe muß man eventuell ein wenig experimentieren, um ein Springen der angezeigten Höhe zu vermeiden.
Diese Javascript-Lösung ist selbstverständlich unobtrusive, d. h. wenn Javascript nicht zur Verfügung steht, verhält sich das Texteingabefeld ganz normal, wie oben beschrieben.
Klar, dass ich das gleich hier mal probieren musste.


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Spam Mails

Dienstag, 19. Februar 2008

Ja, zu diesem Thema wurde schon viel geschrieben. Auch ich hab’ hier ein paar grundsätzliche Anmerkungen hinterlassen.
Meine Aussage dort:

… dieser Tipp ist wenig hilfreich, wenn Du unter Deiner E-Mail Adresse ein Gewerbe betreibst. Wer keinen (E-Mail) Briefkasten hat, kriegt zwar keine unerwünschte Werbung, aber eben auch keine Aufträge.

Nun bin ich auf eine hochentwickelte Technik gestoßen, die E-Mail Adresse auf einer Webseite so darzustellen, dass die bösen Spider sie nicht finden.
In wenigen Worten beschrieben: Die E-Mail Adresse - als anklickbarer Link, versteht sich - wird nur angezeigt, wenn AJAX verfügbar ist. Ansonsten wird nur ein Bild mit der E-Mail Adresse gezeigt. Die Technik setzt darauf, dass die bösen Spider kein AJAX können; und natürlich sollten sie auch keine Bilder lesen können.
Das Script dazu gibt es bei Tim Reeves
Ich hab’ die Technik mal auf einer neuen Website eingesetzt, mit einer ganz frischen E-Mail Adresse. Mal sehen, wie lange das gut geht?


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Die unendliche Geschichte hat ein Ende gefunden

Samstag, 16. Februar 2008

Nach exakt 5 Wochen ist es mir gelungen, eine domain aus den Klauen von 1und1 loszureissen. Inzwischen ist mir auch die dahinter steckende Systematik klar geworden:

  • 1und1 zögert jeden der für einen Domaintransfer erforderlichen Schritte solange wie eben möglich und zulässig hinaus, und schreckt zu diesem Zweck auch nicht davor zurück, immer wieder mal eigene Fehler vorzuschieben.
  • Ab dem Moment der Kündigung wird jegliche Kommunikation eingestellt. Ausnahme: die kostenpflichtige Hotline.
  • An der Hotline sitzen überwiegend Leute, mit denen, aus verschiedenen Gründen, die Verständigung extrem schwierig und damit langwierig ist.

Durch diese Kombination lässt sich spielend einiges an Hotline-Zeit herausholen. Auch damit lässt sich Geld verdienen.

Ablauf eines .com Domain-Transfers

  1. Kündigung beim alten Provider
  2. alter Provider entsperrt die Domain und versendet an mich einen Auth-Code
  3. ich übermittle den Auth-Code an den neuen Provider, der daraufhin den Transfer anstößt
  4. der Registrar kontaktiert mich und fragt an, ob ich dem Transfer zustimme - zeige ich keine Reaktion, wird der Transfer geblockt
  5. ich stimme dem Transfer zu
  6. ich erhalte eine Benachrichtigung, dass ein Transfer eingeleitet wird - sofern 7 Tage kein Protest von mir kommt, wird der Transfer abgeschlossen
  7. 7 Tage später ist die Domain auf den neuen Provider aufgeschaltet.

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Die unendliche Geschichte

Freitag, 15. Februar 2008

… oder wie kommt man von 1und1 wieder weg.

Vor drei Tagen habe ich diese E-Mail an den Support von 1und1 geschrieben, in der Hoffnung, mit meiner domain endlich von 1und1 wegziehen zu können.
Nachdem ich bisher keinerlei Antwort erhalten habe, also wieder einmal ein Anruf bei der - natürlich kostenpflichtigen - Hotline.
Dort - welch’ Glück, ich konnte mit einem deutschsprachigen Mitarbeiter reden, was die Kommunikation wesentlich erleichterte - erhielt ich die Auskunft, die domain sei “im Transit” und würde innerhalb von 24 bis 72 Stunden umziehen.

Ob diese neue Entwicklung Resultat meiner E-Mail ist, oder ob die vorhergehende telefonische Auskunft einfach falsch war, werde ich wohl nie erfahren.

Und ob diese neue Auskunft richtig war, werde ich nach Ablauf der 72 Stunden wissen. So recht glaube ich noch nicht daran.


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Noch ein Validator

Mittwoch, 13. Februar 2008

Der »Qualidator«
Was er zu meiner Seite meint:

Gratulation!
Ihre Website schneidet in der Gesamtanalyse exzellent ab und spielt in der “Premium League"!
Die Zugänglichkeitsrichtlinien (Accessibility) wurden auf höchstem Niveau vorbildlich umgesetzt.
Hinsichtlich der Usability Grundsätze wurde die Website vorzüglich realisiert.
Der Suchmaschinenoptimierung wurde bestmögliche Beachtung geschenkt.

Quality monitored by qualidator.com

Und ausser dieser Bauchpinselei gibt’s dafür auch noch ein Pickerl.


Solche Automaten sollte man aber auch nicht zu ernst nehmen. Die mit Abstand erfolgreichste Website der Welt wird vom Qualidator folgendermaßen bewertet:

Die getestete Website ist qualitativ überdurchschnittlich realisiert, verfügt aber in einigen Punkten über Verbesserungspotential.
Es bestehen bezüglich der Zugänglichkeit (Accessibility) viele Barrieren für (behinderte) Besucher, die optimiert werden sollten.
Die Usability Grundsätze wurden bei der Realisation der Website gut beachtet. Es besteht jedoch ein Verbesserungspotential.
In vielen Bereichen verfügt die Website über eine suchmaschinenoptimierte Umsetzung.


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Drum prüfe, wer sich ewig bindet

Dienstag, 12. Februar 2008

… und wer eine Domain bei 1und1 registriert.
Falls diese Domain jemals zu einem anderen Provider umziehen, dann …

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich schreibe im Auftrag des Domaininhabers Herrn A. B.
Kundennummer xxxxx

Die domain example.com wurde am 12.01 zum Providerwechsel gekündigt.
Am 19.01. wurde die Kündigung bestätigt.
Seitdem wurden durch den neuen Provider insgesamt 3 (drei!) KK Anträge gestellt. Letztmals am 10.02.
Jedesmal scheiterte der Antrag mit der Aussage: “Tut uns leid, da ist etwas schiefgelaufen” ohne weitere Angabe von Details.

Eine telefonische Anfrage heute bei Ihrem Support bezüglich des Status des aktuellen - dritten! KK Antrags wurde wie folgt beantwortet:
“Der KK hat leider nicht geklappt. Bitte veranlassen Sie durch den neuen Provider einen erneuten KK”

Ich bitte um Prüfung des Sachverhalts und verbindliche Mitteilung, was zu unternehmen ist, damit 1und1 die domain freigibt.
Ein erneuter, vierter! Versuch erscheint nicht erfolgversprechend, da auch die ersten 3 Versuche ohne Angabe näherer Gründe nicht erfolgreich waren.

Ich danke für Ihre Kooperation und bitte um Rückantwort.

mit freundlichen Grüßen

Fritz Weisshart
webdesign weisshart
Dipl.-Ing.(FH) Fritz Weisshart & Co. GbR
http://webdesign.weisshart.de/
E-Mail: webdesign@weisshart.de

Mal sehen, wie lange es noch dauert, mit dieser Domain von 1und1 wegzukommen. Durch die bisher einmonatige Verzögerung hat 1und1 ja immerhin € 1,19 Gebühren eingenommen. Ich gehe davon aus, dass hinter diesem Geschäftsgebaren System steckt. Kleinvieh macht auch Mist.


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Resizeable Textarea

Sonntag, 10. Februar 2008

Textareas, also die Eingabefelder für Nachrichten in Kontaktformularen, Gästebüchern o. Ä., sind fast immer zu klein.
Aber es gibt Abhilfe:
Mit dem Safari-Browser, selbst mit der Beta-Version für Windows, lässt sich jede Textarea mit der Maus nach Belieben vergrößern oder verkleinern. Das funktioniert durch drag & drop, wie bei der Größenanpassung von beliebigen Fenstern.
Firefox-Nutzer müssen nachrüsten. Eine entsprechende Extension gibt es bei
www.erweiterungen.de/detail/Resizeable_Textarea/


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Sanftes Scrollen - wieder aktiviert

Mittwoch, 6. Februar 2008

Edit 06.02.2008: Ein neuer Anlauf. Das Bildschirmflackern sollte behoben sein (siehe Kommentar). Und auch der Zurück-button funktioniert.
Über Rückmeldungen und Kommentare würde ich mich freuen.

Edit 3.2.2006: wegen eventueller Probleme mit der accessibilty (Flackern) und der usability (die Zurück - Funktionalität des Browsers geht nicht mehr) hab ich das sanfte Scrollen - schweren Herzens - vorläufig? wieder deaktiviert.
Den Beitrag hier lasse ich stehen: das tool ist einfach zu interessant.
weiterlesen…


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Support

Freitag, 1. Februar 2008

Bei Symantec - Hersteller von Norton Antivirus, aber auch der vorzüglichen Backup-Software Ghost - gibt es noch telefonischen Support.
Aber wie!
Um die Telefonnummer zu erfahren, muss zuerst ein Formular ausgefüllt werden, mit detaillierten Fragen zur Person, zum System, und mit einer detaillierten Fehlerbeschreibung. (Dass auschließlich der IE dieses Formular anzeigen kann, steht auf einem anderen Blatt)
Gut, denke ich mir, dann wissen die Supportmitarbeiter an der Hotline gleich genau über mein Anliegen und meine Systemkonfiguration Bescheid.
Ausserdem gibt es als Lohn für das Ausfüllen des Formulars eine Prioritäts-ID.
Zitat Symantec:

Wenn Sie dazu aufgefordert werden, wählen Sie bitte die 1, um Ihre oben angegebene Prioritäts ID einzugeben. Ihre Wartezeit wird verkürzt und Sie werden direkt mit einem Mitarbeiter verbunden, der die Einzelheiten Ihres Anliegens kennt.

Die Realität:
Nach der etwa einstündigen Musikberieselung in der Warteschlange konnte keiner der 3 Supportmitarbeiter, die mir helfen sollten, meine im Formular eingegebenen Daten finden. Nicht einmal die E-Mail Adresse. Wozu Symantec die dann wohl abgefragt hat? Honi soit qui mal y pense.


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Ist die Position 1 bei Google wirklich so wichtig?

Freitag, 18. Januar 2008

Die Antwort ist ein klares Jein.

Ich habe mal mehrere hundert Seitenbesuche, die von Google auf meine Seiten kamen, analysiert.
Das Ergebnis kann natürlich nicht repräsentativ sein.
Aber ich finde es immerhin interessant.

Vorab noch ein paar Bemerkungen:

  • Meine SERPs (Search engine result positions - Position in den Suchmaschinen-Ergebnislisten) sind sicher nicht gleichmäßig verteilt, d.h. ich bin vermutlich nicht mit der gleichen Anzahl Suchbegriffen auf Position 1, 2, 3 usw. gelistet.
  • Es wurde weder berücksichtigt, ob die Suchbegriffe relevant waren, d.h. auch zu Seiten geführt haben, die von den Besuchern als sinnnvolle Treffer gewertet wurden, noch ob die Suchbegriffe überhaupt sinnvoll waren. Ja, es waren auch ganz verrückte Suchanfragen dabei.
  • Meine Seiten werden überwiegend mit Mehr-Wort-Suchanfragen gefunden. Dies kann am Thema der Seite liegen, und ist möglicherweise auf Seiten mit anderen Themen anders. Ich denke nur an Suchbegriffe wie “Routenplaner", “Versicherungsvergleich” o.ä.

Doch jetzt zum Ergebnis meiner kleinen Untersuchung:

  • 30% der Besucher kamen von SERP 1
    ( nicht 30% aller Besucher, sondern 30% der Besucher, die von Google auf meine Seiten kamen.)
  • 38% der Besucher kamen von SERP 2 bis 5, also durchschnittlich 10% pro Position, wobei kein signifikanter Unterschied zwischen 2 und 5 festzustellen ist.
  • 25% der Besucher kamen von SERP 6 bis 13, also durchschnittlich 4% pro Position, wobei kein signifikanter Unterschied zwischen 6 und 13 festzustellen ist.
  • 7% der Besucher kamen von höheren SERPs. Darunter waren auch Treffer von SERPS > 100, die aufgrund der Suchbegriffe anscheinend das Ergebnis intensiver Recherche waren.

Mein Fazit:

Die Position 1 ist schön und gut, keine Frage. Aber auch bis 13 (oder 15? warum die Klicks nach 13 abrupt abbrechen, weiss ich nicht. Zufall?) ist gut und erstrebenswert. Treffer mit SERPs ab 15 sind entweder Zufallstreffer, oder das Ergebnis intensiver Recherche. Insofern können auch scheinbar schwache Positionierungen durchaus noch nützlich sein.


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Sind Legastheniker im Web überrepräsentiert?

Sonntag, 13. Januar 2008

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie geht davon aus, dass in Deutschland 4% der Schüler von einer Legasthenie betroffen sind.

Im Web scheint der Anteil weit höher zu sein. Wie sonst sollte ich mir erklären, dass dieser Hinweis auf meiner Kontaktseite offensichtlich so häufig nicht verstanden wird:

Support auschließlich im Forum! Supportanfragen per E-Mail oder Kontaktformular werden nicht beantwortet.

Oder sollte es daran liegen, dass der Hinweis in roter Fettschrift gesetzt ist?


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Ein Fleckerlteppich (bayrisch für Flickenteppich)

Dienstag, 25. Dezember 2007

… kann durch das Highlighting, das farbliche Hervorheben der Suchbegriffe auf meinen Seiten entstehen, wenn du von Google oder einer anderen Suchmaschine kommst, und dort mehrere Suchbegriffe eingegeben hast.
Zum Beispiel bei Google an erster Stelle

Das sieht dann so aus:

meine Seite mit vielen farblichen HervorhebungenDieses Highlighting ist zwar recht hilfreich, um schnell zu entscheiden, ob der Suchtreffer relevant ist, aber wenn die Seite dadurch zum "Fleckerlteppich" wird, wie in diesem Beispiel, kann die die Lesbarkeit doch beeinträchtigt sein.


Dagegen gibt es jetzt ein Mittel:
“Treffermarkierung entfernen [X]” erledigt genau das, was es sagt.


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Sichere Passwörter

Freitag, 23. November 2007

Passwörter werden häufig als MD5 hash gespeichert. Dieser hash ist nur mit enormem Rechenaufwand umkehrbar, und daher relativ sicher. In der Regel ist es unmöglich, aus einem gespeicherten hash auf das Passwort zu schließen. Vergessene Passwörter sind nicht wieder herstellbar.
Es sei denn …

  1. Google hilft:
    gib mal folgenden hash bei Google ein: fe01ce2a7fbac8fafaed7c982a04e229
    Mit etwas Glück findest du dann folgendes:
    fe01ce2a7fbac8fafaed7c982a04e229 is the MD5 hash for “demo".
    Wie gibt es denn so etwas?
    Ganz einfach: auf irgend einer von Google indexierten Seite, z.B. einem Tutorial, steht genau dies im Klartext.
  2. Noch besser:
    Auf der Seite md5stat.altervista.org/index.php?list=found sind Tausende von gebräuchlichen Passwörtern mit den zugehörigen hashes aufgelistet.
    Nach Aufruf dieser Seite genügt es, in die Suchfunktion des Browsers (Strg + F) den hash einzugeben, und schon wird das zugehörige Passwort im Klartext angezeigt.
  3. Fast schon wie Zauber mutet an, was MD5 Cracker wie md5.rednoize.com oder md5decrypter.co.uk vollbringen. Hier werden annähernd 50 Millionen gespeicherte Passwort / MD5 Kombination durchsucht, und gaukeln eine Dechiffrierung vor.
  4. Noch mehr Decrypter hier.

Die Konsequenz daraus:

  1. Vielleicht helfen dir diese Tipps gelegentlich, ein vergessenes eigenes Passwort aus deiner eigenen Datenbank zu rekonstruieren.
  2. Viel wichtiger aber:
    Verwende nur sichere Passwörter, wenn du nicht willst dass der Administrator dein Passwort ausliest. Möglichst viele Zeichen, Buchstaben, Ziffern, und wenn möglich Sonderzeichen gemischt.
    An 2u)(6/vp)4f dürfte sich auch ein MD5 Cracker die Zähne ausbeißen.

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Winter

Mittwoch, 21. November 2007

Winter  Winter am Chiemsee. Heuer früher als sonst. Und das macht solche Fotos möglich.
Foto: Schulz


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Firefox Speicher

Mittwoch, 14. November 2007

Ich nutze und empfehle den Firefox. Nicht nur im Zusammenhang mit meinem Chat.
Eines der wenigen, aber immer wieder geäusserten Argumente gegen den Firefox: er sei speicherhungrig. Dieses Argument ist, vor allem auf Rechnern mit kleinem Hauptspeicher (weniger als 1MB) berechtigt. Aber man kann etwas dagegen tun:
Ich dokumentiere hier mal, wie ich meinem Fuchs den Speicherhunger ausgetrieben habe:

  • Die Extensions: wirklich nur die für die eigenen Zwecke sinnvollen und benötigten Extensions installieren. Und dabei ruhig etwas kritisch sein. Nicht alle Extensions sind sauber programmiert. Eine Liste problematischer Extensions gibt es bei
    mozillazine
  • Das Speicherwunder: Dieser Chip Artikel beschreibt Schritt für Schritt, wie man den Firefox so konfiguriert, dass er durch Minimieren, also buchstäblich mit einem Mausklick, den Speicher fast komplett freigibt.
    Zur Kontrolle: mit about:config im Adressfeld sieht man die komplette Konfiguration des Firefox.
    Dort als Filter “minimize” eingeben, und dann sollte folgender Eintrag existieren: config.trim_on_minimize, Typ: boolean, Wert: true

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Endlich wieder gleichberechtigt - das Aftermajuskel

Dienstag, 13. November 2007

Bisher kannte ich nur das Binnenmajuskel. Damit wird ein Großbuchstabe (hier: das I) innerhalb von Wortungetümen wie “MitarbeiterInnen” bezeichnet. Eine Sonderform des Durchgenderns, mittels der nicht nur der weibliche, sondern auch der männliche Teil der Menschheit mit geringstmöglichem Aufwand angesprochen werden soll.

Diese Schreibweise hat sich insbesondere in den Medien der feministisch geprägten Szene als Ersatz für das dort unerwünschte generische Maskulinum eingebürgert. Quelle: Wikipedia

Ich jedenfalls fühlte mich bisher nie angesprochen, wenn ich …innen las, egal ob mit Binnenmajuskel oder -minuskel. Vielmehr ging ich jeweils sofort und reflexartig auf die Suche, ob ich nicht versehentlich in einem Umfeld nur für “Innen” gelandet bin.

Seit heute fühle ich mich wieder gleichberechtigt. Seit heute kenne ich auch das Aftermajuskel. Aufgeschnappt in einem Blogkommentar:

jedeR kann mitmachen … jedeR ist eingeladen

Dank an den unbekannten Kommentator.
Dennoch glaube ich nicht, dass ich mich für diese Schreibweise erwärmen kann.

Nachtrag: bitte nicht nach Aftermajuskel googeln! Google hat da ein feature, das automatisch Alternativen für vermeintliche Tippfehler anbietet.


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Support Forum

Montag, 5. November 2007

webdesign weisshart hat jetzt ein Support Forum
Das Forum ist “Beta", also in der Testphase, aus drei Gründen:

  1. Brauche ich überhaupt ein Forum? Wird es genutzt?
  2. Die Forensoftware selbst ist im Beta Stadium my little forum
  3. Meine eigenen Anpassungen der Forensoftware müssen sich natürlich auch noch in der Praxis bewähren.
    Diese Anpassungen dienen hauptsächlich der Zugänglichkeit, also der Barrierefreiheit. Erste Kurztests haben gezeigt, dass die Forensoftware hierfür beste Voraussetzungen mitbringt. Dafür nehme ich gerne in Kauf, dass sich mein Forum möglicherweise in ungewöhnlicher Form präsentiert, und anders aussieht, als die Masse der Boards, die das Web bevölkern.

Über jeden Test des Forums freue ich mich. Und mehr noch über Rückmeldungen, entweder im Forum selbst, oder hier, oder in sonstiger Form.


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Safari für Windows (2)

Samstag, 3. November 2007

Am 8. Juni hab’ ich Safari für Windows installiert, und teste damit seitdem regelmäßig meine Seiten. Nach wie vor macht der Safari keinerlei Problem, mit einer Ausnahme: er wird zusehends langsamer.

Die Ursache: In der Standardkonfiguration speichert der Safari jede Menge RSS Feeds von irgendwelchen amerikanischen Seiten.
Also raus mit dieser Einstellung:
Edit - Preferences - RSS - Check for Updates: Never
und im gleichen Dialog noch schnell mit “Remove now” die bereits gespeicherten RSS Feeds gelöscht.

Leider hat das nicht gereicht. Ich musste manuell die bereits auf Festplatte gespeicherten Feeds löschen. Fündig wurde ich unter C:/Dokumente und Einstellungen/User/Anwendungsdaten/Apple Computer/Safari/PubSub/Feeds

Seither ist mein Safari wieder so schnell wie nach der Installation.


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Der endlose Kampf gegen die bösen Bots

Sonntag, 28. Oktober 2007

… geht in die nächste Runde.

In meinen Serverlogs finden sich eine Unmenge von “zweifelhaften” Besuchern. Wenn Google, Yahoo und Co. meine Seite spidern, dann ist das ja erwünscht.
Aber ein guter Teil der “mechanischen Besucher” kommt wohl nur, um hier nach E-Mail Adressen und ähnlichem zu suchen, und diese Informationen dann zu mehr als zweifelhaften Zwecken zu benutzen.

Gegen dieses Gesindel gehe ich ab heute mit einer neuen Waffe ins Gefecht: spider-trap.de

Das Teil ist relativ schnell installiert und konfiguriert, nachdem man sich durch die gute Dokumentation gearbeitet hat.
Etwa mehr Mühe bereitete die Umgestaltung der Seite, die das manuelle Freischalten der Site ermöglicht, falls versehentlich ein Mensch in die für Spider aufgestellte Falle gestolpert ist. Diese Seite beinhaltete ein Captcha, und das musste natürlich geändert werden, und durch einen zugänglichen Schutzmechanismus ersetzt werden.


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Diese Seiten sind optimiert für …

Montag, 22. Oktober 2007

Unzählige Male gesehen:

Diese Seiten sind optimiert für Internet Explorer …

Aber heute hab’ ich die ulitimative Steigerungsform dieser Ausrede für unfähige Webworker gefunden:

For optimal appearance use Internet Explorer. I does not support Netscape or anything else that limits my creativity!

Nein, ich werde hier niemanden an den Pranger stellen, und einen Link setzen. Aber wer weiss, vielleicht findet google ja das Original ;-)


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Bei Google auf Seite eins

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Weil die Frage immer wieder gestellt wird:
“Wie bringe ich meine Seite bei Google auf Seite eins?”
oder
“Ich möchte bei Google ganz vorne stehen”

Hier mal keine Antwort, sondern ein paar Zahlen:
Derzeit werden weltweit jeden Tag mehrere hunderttausend domains neu angemeldet, davon alleine in Deutschland, also .de, einige tausend. Täglich, wie gesagt.
Quellen:
denic.de
domaintool.com
Wie viele der neuen Seitenbesitzer obige Frage stellen, weiss ich nicht, aber das Gedränge auf der ersten Seite von Google kann ich mir gut vorstellen ;-)


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Adblock - der Wettlauf zwischen Hase und Igel

Dienstag, 25. September 2007

Ungestört von Werbung surfen, wer möchte das nicht?

Eine Reihe von tools versucht, der Werbeflut auf manchen Seiten den Garaus zu machen. Bekannt und wohl recht häufig eingesetzt: Adblock Plus für den Firefox. Das funktioniert aber nur, wenn man die Filterliste erst mal manuell füttert. Und so richtig klappt das nie, wie eben der bekannte Wettlauf zwischen Hase und Igel: immer wenn man glaubt, besonders störende Werbung mit Adblock gefiltert zu haben, tauchen wieder neue Werbeformate auf.

Abhilfe will ein Zusatz zu Adblock Plus schaffen: die Adblock-Filterliste von Dr. Evil

Besonders pfiffig: der Autor bietet ein Abonnement an, das die Liste automatisch alle paar Tage aktualisiert.

“Schau mer mal", wie ein bekannter bayrischer Philosoph sagte.


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Spambots sind blöd

Mittwoch, 22. August 2007

… aber lästig. Sie spammen jedes, aber auch wirklich jedes Formularfeld zu, das sie irgendwo auf irgend einer Seite finden.
Es bleibt also nichts anderes übrig, als jedes Formular, welchem Zweck es auch dient, vor diesen maschinellen Idioten zu schützen.

Ich setze hierzu zwei verschiedene Methoden ein. Beide Methoden vermeiden den größten Nachteil der - leider - weitverbreiteten Captchas: Sie ermöglichen das korrekte Ausfüllen und Abschicken eines Formulars auch dann, wenn der Besucher nicht mit einem Adlerblick gesegnet ist.

Methode 1: Die Rechenaufgabe

Die Seite, die vom Formular aufgerufen wird (das kann auch die absendende Seite sein Stichwort: Affenformular), überprüft serverseitig ob die Rechenaufgabe richtig gelöst wurde.

Falls nein, kann hier nochmals ein Hinweis ausgegeben werden.
Jedenfalls wird das Formular nicht verarbeitet, was ja der Zweck der Sache war.

Methode 2: ein verstecktes, leeres Eingabefeld

Diese Methode macht sich den Umstand zunutze, dass Spambots, wie schon der Titel dieses Beitrags ausdrückt, dumm sind, und jedes Feld eines Formulars ausfüllen.
Der Trick besteht nun darin, ein zusätzliches Feld ins Formular einzufügen, das NICHT ausgefüllt werden darf.
<input class="versteckt" name="email" size="35" type="text" />

Damit menschliche Benutzer hier nichts eintragen, wird das Feld per CSS versteckt. Aber Achtung! Das Feld nicht als type="hidden” auszeichnen, und NICHT mit display:none oder visibility:hidden verstecken. So dumm sind die Bots dann doch nicht.
Richtig ist vielmehr, das Feld per CSS aus dem viewport zu verschieben.
Zum Beispiel mit diesen CSS Anweisungen:
.versteckt {
position:absolute;
left:-1000px;
top:-1000px;
width:0;
height:0;
overflow:hidden;
display:inline;
}

Dann noch ein Hinweis für Besucher, die das CSS nicht interpretieren (zum Beispiel Screenreader), und die das “versteckte” Feld dennoch zu sehen bekommen, dieses Feld nicht auszufüllen. Diese Anmerkung selbst wird natürlich auf die gleiche Weise vor sehenden Benutzern versteckt.

Falls nun das versteckte Feld dennoch ausgefüllt ist, wird die Bearbeitung des Formulars serverseitig verweigert.
Mit PHP könnte dies im einfachsten Fall so aussehen:
if ($_GET["email"] != "") exit;
______________________

Nachtrag 03.11.:
Wenn das so zu schützende Formular bereits länger online war, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß. dass Spambots die Informationen über dieses Formular bereits gespeichert haben, und nicht erst die Seite spidern, um die Formulardaten zu sammeln. Sie werden also ihren Spam ohne das “versteckte” Input Feld abschicken, und obige Abfrage funktioniert nicht mehr.

Die PHP Auswertung wird also erweitert:

if (( !isset($_GET["email"])) || $_GET["email"] != “") {
echo ‘
<p>Das Feld nach dem Suchfeld muss leer bleiben, sonst funktioniert die Suche nicht.
<br />Bitte gehen Sie mit der Zurück-Funktion Ihres Browsers zurück zur Suchfunktion.</p>
‘;
exit;
}

Was passiert hier?
Das Feld “email” muss geGETed werden (das aber machen die Spambots mit alten Datenbeständen nicht), aber es muss leer sein (wenn die Seite neu gespidert wird, dann schreiben die Bots hier was rein).


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Safari für Windows

Sonntag, 8. Juli 2007

Gerade entdeckt:
Safari Browser für Windows
Erster Eindruck: problemlos zu installieren, und funktioniert tadellos.
Für Webworker, die zugängliche Seiten schreiben wollen, aber sich dafür nicht extra einen Mac kaufen können/wollen, eine tolle Sache - vorausgesetzt, der Safari verhält sich unter Windows genau so wie auf dem Mac.
Ich werde über meine weiteren Erfahrungen hier berichten.


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Durchgendern

Freitag, 15. Juni 2007

Durchgendern?
Über diesen Ausdruck bin ich kürzlich in einem Forum gestolpert.
Ohne im Duden nachzuschlagen, ob es das tatsächlich gibt - mir dreht sich bei solch einem (Un)Wort der Magen um.

Was soll dieses Wortungetüm bedeuten?
Gender (engl. Geschlecht) ist ein Substantiv, und wird im Deutschen? zum Verb gendern verbogen. Damit soll die verbreitete, und wohl auch teilweise gesetzlich vorgeschriebene! Unsitte beschrieben werden, die Gleichberechtigung in der deutschen Sprache umzusetzen.

Folgende, nicht ganz ernst gemeinte Bibelübersetzung soll das Prinzip verdeutlichen:

Jeder und jede, der oder die von diesem Wasser trinkt, den oder die
wird wieder dürsten; jeder und jede aber, der oder die von dem Wasser
trinken wird, das ich ihm oder ihr gebe, den oder die wird nicht mehr
dürsten in Ewigkeit, denn das Wasser, das ich ihm oder ihr geben werde,
wird in ihm oder ihr zu einer Quelle …

Was sagt die “Bibel” der deutschen Sprache, der Duden dazu:
Der Band 9, “Richtiges und gutes Deutsch", beschäftigt sich mit der “Gleichstellung von Frauen und Männern in der deutschen Sprache” auf sieben Seiten.

Korrekte Kurzformen für “Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter” im Deutschen nach Duden sind:
* Mitarbeiter/-innen
* Mitarbeiter(innen)

Und dann gibt es noch ein weiteres Ungetüm, das immer häufiger zu sehen ist: Das Binnen-I oder Binnenmajuskel.
* MitarbeiterInnen

Welche Verrenkungen und Vergewaltigungen der deutschen Sprache. Da kann ich nur noch sagen:
“Liebe MenschInnen, habt ihr sonst keine Sorgen?”

Ach ja … dieser Ausruf ist “durchgegendert", womit wir wieder beim ursprünglichen Thema dieses Beitrags angekommen sind. Und mir hat sich dabei der Magen umgedreht. Muss das wirklich sein? Was bringt das? Wem hilft das?

Nachtrag 15.07.:
Damit ich nicht falsch verstanden werde: ich bin weder Macho, noch gegen Gleichberechtigung. Ganz im Gegenteil. Aber anstatt meine Texte “durchzugendern", bemühe ich mich lieber aktiv um Zugänglichkeit meiner Seiten für alle “UserInnen", damit wirklich alle “Menschen und Menschinnen” Zugang haben. Also z.B. auch blinde, farbenblinde, oder motorisch eingeschränkte Besucher. Und ich fühle mich kein bisschen unwohl dabei, auch meine Besucherinnen als “Besucher” anzusprechen.


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HTML Tidy als Firefox Extension

Donnerstag, 7. Juni 2007

Die Anzeige von HTML Tidy in der Toolbar des BrowsersWebdesigner, die sich um validen Code bemühen, kennen die “wichtigste” Firefox Extension: Die Web Developer Toolbar.
Noch einen Schritt weiter geht die Extension HTML Tidy. Jawohl, der Veteran HTML Tidy ist auch als Firefox Extension verfügbar:
Download und Installation
Tidy verwendet den Algorithmus des W3C Konsortiums, und bietet aussagekräftige Hinweise zu Fehlern und deren Behebung.
Und das Schönste: Die Extension zeigt direkt in der Toolbar des Browsers eventuelle Fehler. Ganz praktisch, um schnelle Änderungen auf der eigenen Seite auf Validität zu überprüfen.


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Flash - Musik per Flash Player barrierefrei einbinden

Dienstag, 22. Mai 2007

Notenblatt: Franz gute Nacht
Unter dem Titel “Musik auf Webseiten barrierefrei anbieten als Flash Stream” habe ich einen Artikel online gestellt, der einen möglichen Weg zur barrierefreien Einbindung eines Flash Musik Players aufzeigt.
Ich hoffe auf eine rege Diskussion, und freue mich über Kritik und/oder Anregungen.


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Über den (Un-)Sinn von Browserweichen

Mittwoch, 9. Mai 2007

Mit sogenannten Browserweichen versuchen geplagte Seitenschreiberlinge seit Unzeiten, die unterschiedliche Interpretation von CSS durch die verschiedenen Browser in den Griff zu bekommen.
So bedauerlich die uneinheitliche Unterstützung der Standards durch die Browserhersteller auch ist - die vermeintliche, gutgemeinte, Abhilfe kann gründlich in die Hose gehen:

die Seite von Michls Cafe ohne CSS
Screenshot der Seite von Michl’s Café
ohne CSS

Ich bin heute zufällig über die Seite von Michl’s Café gestolpert. Und hab’ nicht wenig gestaunt, eine Seite ohne jegliche Formatierung anzutreffen. HTML pur, kein CSS, aber auch keine Tabellen. Einfach HTML. Valide noch dazu, und semantisch korrekt ausgezeichnet, also anscheinend keine Stümperseite. Sollte es tatsächlich so etwas geben? Eine offensichtlich aktuelle Site, die korrektes, valides XHTML bietet, ganz ohne Formatierungen?
Hat mein Firefox ein Problem?
Also ein Versuch mit Opera.
Gleiches Ergebnis.

Erst ein Blick in den Quelltext zeigte die Ursache: Eine ausgefeilte Javascript Browserweiche, die nicht weniger als 3 x 10 = 30 unterschiedliche Betriebssystem/Browserkombinationen abfragt, und das jeweils passende CSS einbindet.

Wenn - ja wenn Javascript aktiviert ist.

Ist es aber bei mir erst mal nicht, wenn ich auf fremden Seiten surfe. Dank Firefox und seinen nützlichen Erweiterung. (Warum Opera das CSS nicht erkannte, obwohl ich dort Javascript nicht deaktiviert habe, hab’ ich nicht mehr untersucht. Vielleicht liegt es daran, dass ich die neueste Version 9.2 installiert hab’?)
Und ohne Javascript wird auf diesen Seiten gar kein Stylesheet eingebunden.

Ich bewundere den Eifer des Webdesigners, der 30! Stylesheets erarbeitet hat. Leider in meinem Fall vergeblich.

Die Moral von der Geschicht?
Javascript nie ohne fallback!

Der Webdesigner der zitierten Seite möge Nachsicht mit mir haben: Das Beispiel ist rein zufällig, und die Kritik absolut konstruktiv zu verstehen. Zumal es sich um eine vorbildlich barrierefreie Seite handelt.


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Flash XHTML valide einbinden

Freitag, 4. Mai 2007

Ich bin kein Freund von Flash. Suchmaschinen können damit nichts anfangen, und mit der Barrierefreiheit ist es auch so eine Sache. Darüber hinaus wird Flash häufig auch nur für sinnlose Spielereien eingesetzt - von den vollkommen überflüssigen Intros ganz zu schweigen.

Aber es gibt Ausnahmen:

unpluggedEine davon ist die Präsentation von kleinen Filmen.
Der Vorteil gegenüber anderen Formaten: Das Flash-Plugin ist sehr weit verbreitet, sowohl in der Windows Welt, als auch auf dem Mac. Bei allen anderen Video Formaten werden häufig Benutzer ausgesperrt, die das passende Plugin nicht installiert haben.
Dass man Flash XHTML valide einbinden kann, habe ich schon hier gezeigt.

Um Filme ins Flash Format zu konvertieren, braucht es ein entsprechendes Programm. Das muss nicht unbedingt ein Schwergewicht wie Flash von Adobe sein. Es gibt kleine Einzweckprogramme. Ich hab’ mal einige getestet. Am besten gefallen hat mir bisher Flash Video Studio 2.0
Der erste Versuch ist hier zu bewundern.
Übrigens: Die schlechte Tonqualität ist nicht auf das Tool zurückzuführen - das hat im Original auch nicht besser geklungen ;-)


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Klimawandel, oder wie ich den CO2 Ausstoß reduzieren werde

Freitag, 16. März 2007

Um den CO2 Ausstoß zu reduzieren, kauf’ ich mir jetzt ein neues Auto.

So eins mit nur noch 120 Gramm CO2 Ausstoß.

Hm, bei der Herstellung des neuen Autos wurde natürlich so viel CO2 emitiert, dass ich dafür mit meinem alten gut und gerne noch 100.000 km fahren könnte. Die Stahlherstellung im Hochofen, die ganze Antriebsenergie für die modernen Roboter und Pressen, die Heizung und Beleuchtung der modernen Montagehallen, usw. Vom Erdöl, das für die Kunststoffherstellung gebraucht wird, noch gar nicht zu reden.
Aber so darf man sicher nicht argumentieren.

Und mein altes Auto geb’ ich beim Händler an der Ecke ab.
Der verkauft es dann weiter, vielleicht nach Weissrussland.
Mein altes Auto stößt dann sein CO2 in die weissrussische Atmosphäre.

Aber das ist eine andere Geschichte, oder?


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Foto Chat

Donnerstag, 8. März 2007

AugenMein Chat bietet die Möglichkeit, anderen Teilnehmern am Chat auf die Schnelle ein beliebiges Foto zu zeigen.
“Ein (Bild) Foto sagt mehr als 1000 Worte.”
Also warum immer nur smileys? Ein Foto kann viel lustiger sein.

Ob es so etwas noch einmal gibt? Ich weiss es nicht. Ich hab’ jedenfalls noch nie einen Foto-Chat gesehen. Damit ist kein Avatar gemeint, sondern das Einbinden beliebiger Fotos im Text.
Einzige Voraussetzung: das Foto muss bereits im Web erreichbar sein. (Es ist also kein direkter upload möglich - und der Grund dafür: Fotos uploaden dauert viel zu lange, um innerhalb eines Chat sinnvoll eingesetzt zu werden)
Nachtrag 17.04.07: Ich hab’ einen Weg gefunden, während eines Uploads weiterzuchatten. Damit können jetzt auch Bilder vom eigenen Rechner im Chat verwendet werden.

Und noch ein wichtiger Hinweis:
Die Verwendung eines Fotos im Chat setzt voraus, dass du die Rechte am Foto hast, bzw. keine Rechte anderer verletzt. Wenn du dir darüber nicht sicher bist, lass es besser bleiben.

Foto: aboutpixel.de@raya_331


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Tastaturkürzel für Webseiten und der Firefox

Montag, 5. März 2007

Tastaturkürzel, (engl. access keys) werden dazu benutzt, bestimmte Seiten oder Sprungmarken schnell anzuspringen.
Auf meiner Seite verwende ich diese Tastaturkürzel.

Der Einsatzt von Tastaturkürzeln ist nicht unumstritten. Unter anderem deshalb, weil die Kombination Alt+Taste für fast alle Kombinationen vorbelegt ist: vom Browser, oder von unterschiedlichen Hilfsprogrammen wie z.B. Screenreadern.
Unkritisch verwendbar sind unter diesem Aspekt eigentlich nur die Ziffern 0 bis 9.

Unter Windows gilt die Kombination Alt+Tastenkürzel.
So war das zumindest bisher.
Der Firefox in der neuesten Version 2.0.0.2 hat hier eine Änderung eingeführt:
Alt+Umschalt+Tastenkürzel. release notes

Damit wären die oben beschriebenen Konflikte beseitigt, und der Einsatz auch von Buchstaben für Tastaturkürzel möglich. “Wären", wenn das Standard wäre. Ist es aber nicht.

So blieb nur der Schreck, als anscheinend plötzlich die Tastaturkürzel auf meinen Seiten nicht mehr funktionierten. Und noch etwas mehr Verwirrung, was die Thematik Tastaturkürzel betrifft. Siehe dazu einen Beitrag bei www.einfach-fuer-alle.de


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Bilder für die Homepage

Samstag, 24. Februar 2007

… kann man als Webdesigner nie genug haben.

eine Nase blickt über den Tellerrand

Foto: aboutpixel.de@qba-libre

Bei www.aboutpixel.de kann man qualitiativ hochwertige Fotos kostenlos downloaden.


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Update auf Internet Explorer 7 stagniert

Sonntag, 18. Februar 2007

Der Update des Internet Explorer auf die neueste Version 7 wird von Microsoft massiv “gefördert” - im Rahmen der automatischen Updates von Windows.
Und damit erreichte die neue Version recht schnell nach ihrer Veröffentlichung im Spätherbst einen Anteil von bis zu 1/3 aller Internet Explorer Installationen. Dies ergibt eine Auswertung der Serverstatistiken der von mir betreuten Domain - und dabei handelt es sich um unterschiedlichste Benutzergruppen, also nicht nur Besucher dieser Site.

Jetzt aber fällt auf, dass dieser Anteil stagniert.
Merkwürdig?

Ach ja: vor dem Update wird von Microsoft überprüft, ob die installierte Version von Windows legal ist.
Honi soit qui mal y pense


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PayPal seit Februar nicht mehr kostenlos

Seit Februar kassiert PayPal auch bei Inlandszahlungen Gebühren.
Gut, 1,9% + 0,35 € klingt nicht viel. Bei Kleinstbeträgen, und das dürfte die Mehrzahl der PayPal Transaktionen betreffen, werden aber daraus schnell 4 bis 5%.
Viele Online Shops werden diese Mehrkosten weitergeben müssen.

Für PayPal, eine ebay-Tochter, dürften sich diese Kleinstbeträge ordentlich summieren, nach dem Motto: “Kleinvieh macht auch Mist".

Wieviel Mist?
Dazu ein paar Zahlen:

Weltweit betreut PayPal derzeit rund 133 Millionen Kundenkonten.
Quelle: Paypal

Angenommen, jeder Kunde unterhält ein Durchschnittsguthaben von 100 €. Dann kann damit bei einem Zinssatz von 3% auf dem Geldmarkt jährlich ein Zinsertrag von 400 Millionen Euro erwirtschaftet werden.

Angenommen, nur jeder dritte Kunde ist Zahlungsempfänger, und empfängt jährlich nur 10 Zahlungen á 20 €, dann kassiert PayPal für ca. 500 Millionen Transaktionen jetzt jährlich weitere 280 Millionen Euro.

Kein schlechtes Geschäftsmodell.


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Rechtschreibprüfung im Firefox

Rechtschreibung während der Eingabe überprüfen im Firefox:
Extras - Einstellungen - Erweitert - Allgemein - Rechtschreibung während der Eingabe überprüfen (Häkchen setzen)

Wenn diese Einstellung aktiviert ist, prüft Firefox die Rechtschreibung während deiner Tastatur-Eingaben und bietet gegebenenfalls Korrekturen an.
Um diese Funktion in der deutschen Version zu nutzen, musst du allerdings noch ein Wörterbuch herunterladen.
Um ein Wörterbuch herunterzuladen, gehe wie folgt vor:

Klicke mit der rechten Maustaste in ein beliebiges Textfeld und wähle den Eintrag “Wörterbücher hinzufügen".
Du wirst dann auf eine englischsprachige Website weitergeleitet, auf der du das deutsche Wörterbuch auswählen kannst.
Nach einem Neustart, klicke mit der rechten Maustaste in ein beliebiges Textfeld und wähle den Eintrag “Rechtschreibung in diesem Feld überprüfen".


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Wieviel kostet die Erstellung einer Website?

Donnerstag, 15. Februar 2007

(Gastbeitrag)

Das moderne Medium Internet ist heutzutage nicht mehr aus unserem Leben weg zu denken. Im Internet suchen und finden wir Informationen aus allen Gebieten unseres Lebens.

Über das Internet regeln wir viele unserer Angelegenheiten, wie:

  • Online banking - Girokonto und Finanzen verwalten
  • Online jede Art Waren einkaufen
  • Online weltweite Reisen buchen
  • Online Medikamente bestellen
  • Online kommunizieren - über Foren, Chats, Blogs, Gästebücher
  • Online Geld verdienen - an Umfragen und Gewinnspielen teilnehmen, Lotto spielen

Die Homepage für Jedermann

Eine eigene Internet Seite haben, eine Homepage, ist eine neue Form sich der Welt zu präsentieren. Jeder Internetbenutzer kann eine Webseite seine eigene nennen. Dazu werden viele Hilfsmitteln angeboten, gratis und ohne besondere Kenntnisse eine Homepage selbst zu entwickeln. Aber wer es sich leisten kann, kann auch einer Webdesign Agentur eine Webseite in Auftrag geben.

Die Homepage für das Unternehmen

Für eine Firma ist es in der heutigen Zeit undenkbar, keine Internetpräsenz zu haben. Jedes Unternehmen, aus jeder Sparte, in jeder Größe muss heute einfach eine Webseite haben. Über diese stellt es sich der Welt vor, wirbt für sich, informiert über sich und seine Produkte und Service, über sie kommuniziert es mit seinen Kunden und sie mit ihm.

Die Homepage einer Firma ist ihr Aushängeschild für die ganze Welt. Eine gute Homepage bringt ihren entscheidenden Anteil zum Erfolg jedes Unternehmens bei. Deswegen ist es von enormer Bedeutung, eine zuverlässige Webdesign Agentur zu finden, die eine gute - nein, eine perfekte! - Homepage entwickeln kann.

Welche Homepage ist denn gut? Welchen Anforderungen muss sie genügen? Und wie viel darf sie kosten? Diese Fragen zu beantworten, ist nicht einfach, denn es sind sehr viele und wichtige Merkmale, nach denen eine Homepage bewertet werden kann.

Sie muss, um das Wichtigste zu erwähnen:

  • Immer aktuell sein
  • Immer verfügbar sein
  • Inhaltlich korrekt sein
  • Ein perfektes Webdesign haben - optisch perfekt gestaltet sein
  • Benutzerfreundlich sein

Die Liste der Anforderungen an das Webdesign kann beliebig erweitert werden. Dafür stehen eine große und immer größer werdende Anzahl Firmen zur Verfügung, die sich mit Webdesign beschäftigen: Internetagenturen, Webdesign Agenturen. Diese offerieren Rundum-Service, der mit der Homepage eines Kunden zu tun hat. Der Service beginnt mit der Entwicklung der Homepage und schließt die weiterte Homepagepflege mit ein.

Zur Pflege einer Homepage gehört vor allem:

  • Daten aktualisieren (Text und Bilder).
  • Optik (Layout) umgestalten und modernisieren.
  • Suchmaschinenanmeldung und -optimierung

Eine gute Webdesign Agentur ist deswegen nicht nur nach der Gestaltung der Homepage zu beurteilen, sondern auch nach dem anschließenden Service. Bevor eine Homepage in Auftrag gegeben wird, gilt es, gründlich zu recherchieren, Umfang der Offerten und die Preise zu vergleichen. Manche Webdesign Agenturen geben ihre Preise offen in ihren Webseiten an, bei anderen muss individuell nachgefragt werden.

Wie viel seine Homepage kosten darf, kann und muss der Kunde dann selbst entscheiden.

__________________

© 2007 webdesign weisshart
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Firefox als Taschenrechner

Dienstag, 13. Februar 2007

Jeder (Windows-) PC hat einen eingebauten Taschenrechner.
Aber wenn ich im Web unterwegs bin, geht das mit Google noch viel schneller. Auch Google kann rechnen (und inzwischen auch andere Suchmaschinen). Gib einfach mal eine beliebige Rechenaufgabe bei Google ein …
Was der Google Rechner alles kann steht hier beschrieben

Benutzer des Firefox können dieses feature noch komfortabler nutzen:
Das Ergebnis wird bereits während der Eingabe im Suchfeld des Firefox angezeigt:

der Taschenrechner des FirefoxVoraussetzung um dieses nette feature zu nutzen:
Links vom Suchfeld gibt es einen kleinen Pfeil nach unten, der die Suchoptionen öffnet. Dort unter “Suchmaschinen verwalten” das Häkchen vor “Suchvorschläge anzeigen” setzen.


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Webdisign

Samstag, 10. Februar 2007

Hoppla, wieso Webdisign? Heisst das nicht Webdesign? Oder etwa doch web design?

Webdisign ist auf jeden Fall falsch, und kann bestenfalls als Tippfehler durchgehen.

Webdesign ist auch falsch. Dieses englisch scheinende Wort gibt es in der englischen Sprache nicht. Im Englischen heisst es richtig: web design. Aber irgendwie hat Webdesign sich in die deutsche Sprache eingeschlichen, wie so vieles Andere auch.

Warum ich das hier veröffentliche?
Ich will einfach mal testen, wie schnell ich mit dem Suchwort “Webdisign” bei Google auf Platz eins bin ;-)


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Macht Chatten süchtig?

Sonntag, 4. Februar 2007

(Gastbeitrag)

Viele Abhängigkeiten haben eine psychische Ursache. Gründe dafür können der Wunsch nach Anerkennung oder Gruppenzugehörigkeit sein, ebenso wie die Unfähigkeit, soziale Kontakte zu knüpfen und daraus resultierenden starken Rückzugstendenzen. Genau daran knüpft die Vorstellung einer Internet-Abhängigkeit an. Das Chatten ersetzt die realen Kontakte, zu denen die Betroffenen nicht (mehr) fähig sind. Dabei kann das Chatten im Internet durchaus krankhafte Züge annehmen, zum Beispiel, wenn die Zeit, die man im Internet verbringt, kontinuierlich ansteigt, wenn Pflichten darüber vernachlässigt werden, wenn man, sobald man offline ist, an nichts anderes mehr denken kann als daran, wann man endlich wieder online ist, oder wenn man nicht vom Internet lassen kann, obwohl man erkennt, dass es einem schadet. Experten haben erkannt, dass man in diesen Fällen zwar durchaus von einer Abhängigkeit sprechen kann. Eine Sucht im medizinischen Sinne ist es jedoch nicht. Von einer Sucht sprechen Mediziner dann, wenn dem Körper über längere Zeit eine chemische Substanz zugeführt wird, die bei ihrem Absetzen messbare körperliche Entzugserscheinungen hervorruft.

Chat-Rooms im Internet haben aber, anders als Nikotin, Alkohol oder Drogen, kein immanentes Suchtpotenzial. Die Internet-Abhängigkeit ist daher eher das Resultat einer psycho-sozialen Störung.

Experten sprechen daher nicht von “Internet Addiction” (Internetsucht), sondern von “Internet Addiction Disorder", einer Störung, die zur Sucht führen kann. Studien über das Phänomen gibt es wenige, eine - an der Humboldt-Universität Berlin - wurde gerade abgeschlossen. Sicher ist jedoch, dass Menschen, die vom Chatten nicht mehr weg kommen, psychologische Beratung benötigen. Die psycho-soziale Störung, die einem übermäßigen Chatten zugrunde liegt, sollte auf jeden Fall erkannt und behandelt werden.

Quellen:
http://www.psychiater.org
http://www.internetsucht.de

__________________

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Die Zoom Funktion im IE 7

Samstag, 13. Januar 2007

… ist schlichtweg eine Katastrophe.

Ob Bilder beim Verkleinern oder Vergrößern mitgezoomt werden sollen, darüber kann man ja streiten. Die Qualität der gezoomten Bilder ist in der Regel so katastrophal, daß ich gern drauf verzichten kann. Ein Browser ist kein Bildbearbeitungsprogramm.
Mir persönlich ist die Firefox-Lösung, Bilder unangetastet zu lassen, sympathischer.

Aber wenn schon Bilder zoomen, dann kann’s der Opera besser.

Und schlichtweg unzumutbar und unbrauchbar wird die Zoomlösung des IE 7 durch das “feature“, die Seitenbreite auch dann mitzuzoomen, wenn die Seite mit einem liqiud design ausgestattet ist, also immer nur die verfügbare Breite des Browserfensters einnimmt. Bei einer Änderung des Zoomfaktors ändert der IE auch die angezeigte Seitenbreite!
Soll ich mir jetzt einen größeren Monitor kaufen, nur weil eine Seite in einer für meinen Geschmack zu kleinen Schriftgröße erstellt wurde?


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PHP Variable an Javascript übergeben

Montag, 8. Januar 2007

Serverseitiges Scripting, z.B. mittels PHP, ist in der Regel schnell, sicher, und ausreichend mächtig.
Manche Dinge müssen aber clientseitig gemacht werden. Dann ist Javascript die Sprache der Wahl.
Und wenn in einer Anwendung beide Verfahren zusammen arbeiten sollen, taucht häufig die Frage auf, wie Variablen von PHP an Javascript übergeben werden können.

Es gibt eine verblüffend einfache Lösung für dieses Problem:

Schreibe dein Javascript in eine PHP Datei, und liefere den Inhalt als Javascript aus.
Klingt kompliziert? Ist es aber nicht.

Ein einfaches Beispiel:
1. Gib deiner “Javascript"-Datei die Dateiendung .php, damit der Server weiß, daß sie von PHP geparst werden muss. Also z.B. meinscript_js.php
2. An den Anfang dieser Datei kommt:
<?php
header(’Content-Type: text/javascript’);
include("serverscript.php");
?>
Damit sagst du dem Server, dass er die Datei als Javascript ausliefern soll, und includest die PHP-Datei serverscript.php mit den zu übergebenden Variablen, damit sie im folgenden zur Verfügung stehen.

Das war’s schon.

Du kannst jetzt innerhalb des Javascript-Codes PHP einfügen. Dazu schaltest du einfach auf PHP um, wie innerhalb einer HTML-Datei auch. Also z.B.:

… ganz normaler Javascript Code in Javascript Syntax …
<?php echo “Hallo Welt"; ?>
… weiter im Javascript Code …

Achtung!
genau dieses Beispiel wird nicht funktionieren. Warum nicht? Weil dein Script ja Javascript ausliefert. Das ausgelieferte Javascript beinhaltet jetzt die Zeile “Hallo Welt". Das ist ungültige Syntax. Um per Javascript etwas in eine HTML Seite zu schreiben, gibt es z.B. den Befehl document.write

Richtig wäre also:
<?php echo “document.write (’Hallo Welt’)"; ?>

Alles klar?

Und nach dem selben Muster kannst du auch auf eine PHP-Variable zugreifen (die in der Datei serverscript.php definiert wurde), z.B.:

… ganz normaler Javascript Code in Javascript Syntax …
var irgendwas = <? echo $irgendwas; ?>
… weiter im Javascript Code …


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Seitensuche im Browser aufrufen

Donnerstag, 28. Dezember 2006

Das Search-plugin für Firefox und IE 7Moderne Browser wie Firefox oder der IE 7 bieten einen direkten Zugriff auf Suchmaschinen in Form eines Suchformulars im Kopf des Browserfensters.
Meine Suchfunktion ist eine Suchmaschine.
Und diese “Suchmaschine” kann ganz einfach zu den im Browser integrierten Suchmaschinen hinzugefügt werden. Damit ist eine Suche auf den Seiten von webdesign.weisshart.de auch dann möglich, wenn die Seite gar nicht angezeigt wird. Gleichermaßen cool wie unnütz :-)
Wenn Sie sich das antun wollen, einfach den folgenden Link klicken:

Suchen auf webdesign.weisshart.de hinzufügen

Keine Angst. Die Sache kann ganz einfach wieder entfernt werden.
Im Firefox: Dropdown-Menü neben dem Suchfeld - Suchmaschinen verwalten - entfernen.
Auch im IE über das Dropdown-Menü.

Die Technik zum Erstellen dieses plugins wird beschrieben bei
http://developer.mozilla.org/


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Wie bringe ich meine Seite bei Google ganz nach oben?

Mittwoch, 27. Dezember 2006

Bei dieser Fragestellung sollte man vielleicht unterscheiden:

Haben Sie eine “Meine Oma, mein Hund, und mein Gartenzwerg mit der rosanen Mütze” Homepage, dann kann ich Ihnen garantieren, daß ich Ihre Homepage auf die erste Seite bei Google bringe.
Ob Sie sich diesen Service leisten wollen, steht auf einem anderen Blatt.

Sollten Sie jedoch beabsichtigen, Ihr Gewerbe mit dem Suchbegriff “Versicherungsvergleich” auf Top-Positionen in die Suchmaschinen zu bringen, dann sollten Sie erstens viel Geld bereitlegen, und zweitens niemandem glauben, der Ihnen das garantiert.

Zwischen diesen beiden Extremen gibt es jedoch ein weites Feld (kommerzieller) Seiten, die durch technische Mängel ihres Internetauftritts mögliche gute Plazierungen in Suchmaschinen verschenken, und damit potenzielle Kunden nicht erreichen. Eine Analyse der fraglichen Seiten zeigt meist recht schnell Fehler, die zu einer schlechten Plazierung führen, und Verbesserung ist in vielen Fällen mit relativ einfachen Maßnahmen möglich.

Aber bitte erwarten Sie kein Rezept a la “man nehme ….”


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Opera Browser für PDA

Dienstag, 26. Dezember 2006

Moderne Handys, PDAs und handhelds können Internet. Mehr oder weniger gut. Am “weniger” sind in der Regel die Seitenschreiberlinge schuld. Seiten mit Tabellellayout, wie sie von fast allen CMS und WYSIWYG Editoren leider immer noch produziert werden, machen auf den kleinen Displays wirklich keine Freude.
Aber auch Dinge, die mit dem handheld Sinn machen würden, scheitern oftmals am verfügbaren Browser. Auf handheld mit Windows ist in der Regel der Internet Explorer vorinstalliert. Und der versteht Javascript nur unvollständig - und damit ist Online-Banking meist außen vor. Eigentlich schade.
Aber es gibt für handheld den Opera mobile. Der kann nicht nur ordentlich Javascript, sondern sogar AJAX. Zum Beleg hier ein Screenshot meines AJAX Chats auf dem PDA:

Der Chat, wie er auf dem PDA dargestellt wird


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Ähnliche Seiten

Mittwoch, 20. Dezember 2006

Ähnliche Seiten, unter diesem Namen bietet Google eine Auflistung von Seiten an, die nach Meinung von Google - na ja - der gelisteten Seite ähnlich sein sollen.
Da sollte ich vielleicht das Urteilsvermögen von Tante Google noch mal in Frage stellen.

So sollen laut Google unter anderem Ähnlichkeit mit webdesign. weisshart.de aufweisen:
SelfHTML - Stephan Münz wird sich schön bedanken.
Der W3C CSS Validator - kein schlechter Hinweis ;-)
Wikipedia mit einem Artikel zu Webdesign.
und so weiter.

Wie gesagt, das Urteilsvermögen von Google?
Möglicherweise muß damit auch Googles Meinung über die schönste Homepage noch einmal kritisch hinterfragt werden.


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Wer hat die schönste Homepage?

Samstag, 16. Dezember 2006

Na ich ;-)
zumindest meint das Google
Und Google muß es ja wissen.


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Spam der besonderen Art

Montag, 20. November 2006

Was es alles gibt:
E-Mail Spam - Mail-Autoresponder … und jetzt auch noch die Kombination von beidem :-)

Wie das aussieht:

  • Ich bekomme eine Supportanfrage
  • Ich beantworte sie nach einigem Zögern (der Anfrager war natürlich von der Sorte “warum soll ich FAQs lesen, es gibt doch E-Mail Support”
  • und nach 15 Minuten die Antwort vom Autoresponder:

    Hi @ all!

    Ich kann leider zur zeit nicht ins net, deswegen könnt ihr damit rechnen, dass eure mail nie gelesen wird. tut m’r leeid.

    M. G.

Da kommt Freude auf.


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Kommentarspam

Sonntag, 12. November 2006

… schon wieder.
Und es wird immer schlimmer. Über kurz oder lang entdecken die Spambots offenbar jedes Kommentarfeld, das irgendwo auf irgendeiner Seite unschuldig und ungeschützt auf Besucherkommentare wartet. Und wenn das erst einmal passiert ist, dann gibt es kein Halten mehr. Dann vermehrt sich der Spam von Tag zu Tag.

Welchen Sinn das machen soll, erschließt sich mir beim besten Willen nicht.

Passiert ist mir das jetzt in einem öffentlichen Fotoalbum. Dort konnte bisher jedermann veröffentlichte Bilder kommentieren. Na gut, in diesem Fall war Abhilfe einfach: ab sofort ist eben nur registrierten Besuchern die Kommentarfunktion zugänglich. Eigentlich schade, denn vor der Registrierung schrecken viele zurück; und so wird halt mancher nette Kommentar zukünftig ungeschrieben bleiben.


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Update auf Firefox 2.0

Donnerstag, 26. Oktober 2006

Ein Firefox update ist eigentlich nichts, was besonders erwähnenswert wäre. Man updated, und gut ist’s.
Aber der Vergleich mit dem kürzlich erfolgten Update des IE drängt sich einfach auf. Und der fiel erwartungsgemäß aus: In 3 Minuten war die Sache beim Fux erledigt, einschließlich des downloads von gerade mal gut 5MB. Alle bisherigen Einstellungen, extensions, bookmarks sind wieder da wo sie waren, und nicht einmal ein reboot war erforderlich.
Wie gesagt: eigentlich nicht der Rede wert. Es funktioniert einfach. Wie nicht anders zu erwarten.


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Internet Explorer 7 installiert

Sonntag, 22. Oktober 2006

… was ist mir auch schon anderes übrig geblieben. Ich muß meine Seiten in allen gängigen Browserversionen testen - und dazu gehört eben auch der IE7.
Daß ich den IE7 nur zu Testzwecken benutze, spielt hierbei keine Rolle. Und unter Paranoia leide ich auch nicht.

Ganz kurz nur so viel: Die Installation lief reibungslos, wie nicht anders zu erwarten. Die heftigen Eingriffe ins Betriebssystem waren nur an den lang andauernden Laufwerksgeräuschen meiner Festplatte zu erkennen. Daß es auch anders geht, ist bekannt. Von MS war aber nichts anderes zu erwarten.

Und ein kurzer Test meiner Seiten ergab, daß der IE7 offenbar mit technisch sauberem Code umgehen kann :-)

Jetzt hoffe ich, daß dies mein erster und letzter Blogeintrag zu diesem Thema war.


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Warum barrierefreies Internet?

Montag, 16. Oktober 2006

Unter diesem Thema fand am 12.10.06 im TechGate Vienna eine Veranstaltung statt, die in jeder Hinsicht meine Erwartungen übertraf. Ich möchte mit diesem kurzen Beitrag den Veranstaltern meinen herzlichen Dank bezeugen.

Der atemberaubende Blick aus dem 19. Stockwerk über das sonnige Wien war die perfekte Einstimmung auf anstrengende 6 Stunden Zuhören.

Die Wahl der Themen und die Abfolge der Beiträge war perfekt, und ließ nie Müdigkeit aufkommen. Von der trockenen Theorie, die der W3C Web Accessibility Specialist Shadi Abou-Zahra in lockerer Form vortrug, über die persönlich gefärbten Meinungen Jo Spelbrinks und der “eierlegenden Wollmilchsau” Tomas Caspers’, bis zur Vorstellung namhafter barrierefreier Auftritte (kurier.at und wien.at) spannte sich ein bunter Bogen, der, nie mit erhobenem Zeigefinger, aber auch nie oberflächlich oder seicht, viele Aspekte der komplexen Thematik dem Teilnehmer nahebrachte.

Die Organisation war perfekt, und die Moderatoren hatten die Veranstaltung stets mit lockerer Hand im Griff.

Ich wünsche der Veranstalterin accessible media, daß diese Veranstaltung sie einen Schritt weiterbringt auf dem Weg zu ihren Zielen.

Eine Nachlese zur Veranstaltung mit Links zu externen Berichten gibt es auf der Seite von accessible media.

Daß ich mir persönlich anschließend noch ein paar Tage in einer wunderschönen Stadt gönnte, und bei dieser Gelegenheit eine “Internetbekanntschaft” zu einem real existierenden Wesen wurde, sei nur am Rande erwähnt.


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Supportanfrage

Freitag, 18. August 2006

Anfrage:

habe Ihr Suchscript erstmal lokal auf meinem PC ausprobiert. Es wird offensichtlich im Quelltext gesucht …
Für meine Zwecke ist diese Suchmaschine leider unbrauchbar, da alles in php ist und offensichtlich der Quellcode durchsucht wird.

Tja, was soll man darauf antworten?
Ich “hätte” ja einen Link zur FAQ geben können. Aber ich hab’ mir die Antwort dann einfach verkniffen.

Nachtrag 29.08.06:
Der Blog eines Leidensgenossen
Lesenswert!


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Kostenloser Support

Anfrage:

Vielleicht können sie mir weiterhelfen. Ich finde nicht heraus, wie ich in in Ihrem Script xyz Folgendes ändern kann …
Der Grund: Ich programmiere gerade eine Erweiterung für das Script, und …
Leider bekomme ich es so nicht hin. Können sie mir da weiterhelfen? Wie lauten die richtigen Variablen?

Antwort:

Karl Valentin würde sagen:
“Können könnt’ ich schon, aber mögen mag ich nicht.”
Spaß beiseite:
Wenn ich auf jede noch so nette Anfrage zu einem kostenlosen! Script auch noch kostenlos Nachhilfe in PHP geben sollte, dann wäre dieses Script sicher das letzte, das ich bereit gestellt habe. Dann wär’ ich nämlich mit dem Support 24 h am Tag ausgelastet.


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Ein eigener Titel für jede Seite - Suchmaschinen freuen sich drüber.

Donnerstag, 3. August 2006

Jede Seite im Web sollte einen eigenen, aussagekräftigen Titel haben. Nicht die auf der Seite selbst sichtbare Überschrift ist damit gemeint, sondern das sogenannte title-Tag. Das title-Tag wird z.B. in der Kopfleiste des Browsers angezeigt. Aber auch für die optimale Positionierung in Suchmaschinen ist das title-Tag ein wichtiges Kriterium - unter vielen anderen.
Bei statischen Webseiten ist das kein Problem. Weblogs jedoch generieren die angezeigten Seiten in der Regel aus Datenbanken. Und in diesem Fall ist etwas Programmierarbeit erforderlich, um individuelle Titel für die einzelnen Beiträge zu erzeugen.
Den Hinweis zu dieser Optimierung meiner Site verdanke ich Monika. Danke dafür.

Nachtrag 04.08.:
Unglaublich! 24 Stunden nachdem ich diese Änderung durchgeführt habe, sind viele Artikelüberschriften aus meinem Weblog bei Google auf Position eins!


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Die Kinderstube

Mittwoch, 26. Juli 2006

Ich bemühe mich, jede E-Mail Anfrage zu beantworten. Und wenn gefragt wird: “was kostet …” oder “können Sie …", dann kann die Antwort schon mal mehr als nur ein paar Zeilen umfassen, und die Formulierung mehr als nur ein paar Minuten beanspruchen.
Bei Supportanfragen gilt das Gleiche.
Häufige höre ich von den Fragestellern leider nie mehr etwas. Insbesondere, wenn die Antwort nicht so ausfällt, wie der Fragesteller es sich gewünscht oder vorgestellt hat.
Warum nur ist mir dazu der Titel dieses Beitrags eingefallen …?
Ist es so schwer, kurz Bescheid zu geben, etwa im Stil: “danke für die Hilfe, funktioniert jetzt", oder aber auch “danke, so teuer hab ich mir das nicht vorgestellt …"?


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Credit-Link verstecken - welche Methoden gibt es?

Freitag, 14. Juli 2006

ACHTUNG! Dieser Beitrag ist nicht ganz ernst gemeint. Aber vielleicht erkennst Du Dich ja wieder.

Ein Credit-Link ist ein Link, der zur Seite des Script-Autoren führt. Das ist der einzige Lohn, den der Ersteller eines kostenlosen Scripts für seine Arbeit erhält.
Warum auch immer: Es gibt Zeitgenossen, für die nichts wichtiger ist, als dem Autor diesen Lohn vorzuenthalten. Und die Bemühungen, den Credit-Link zu entfernen, treiben seltsame Blüten.

Vorab zum Schmunzeln ein rührendes Beispiel:

Screenshot: über dem Credit-Link eingefügt: 'Diesen Link nich benutzen'

Und hier die kriminelle Version:

Statt:
»script by © 2005 webdesign weisshart«
fand ich unter einem meiner Scripte:
»script by © 2005 … und hier der Name des Diebs«

Und zwischen diesen beiden Extremen gibt es noch:

  • weiße Farbe auf weißem Untergrund. Lila auf Lila macht sich auch gut.
  • zig-mal <br> vor dem Link. Und die Scrollbalken abschalten! Wer dann nicht mehr Deine ganze Seite sieht, soll sich halt einen größeren Bildschirm kaufen.
  • einen Frame oder iframe so klein machen, daß der Link nicht sichtbar ist. Und wieder ganz wichtig: keine Scrollbalken!
  • … usw.

Wem diese Möglichkeiten nicht genügen, der kann ja mal bei mir anfragen. Ich kenn’ noch mehr Tricks. Oder, noch einfacher, Deine Frage gleich hier als Kommentar.

Hey Leutz: investiert Euere Energie lieber in das Erlernen von Scriptsprachen, und schreibt Euch die Scripts selbst! Dann habt Ihr die Probleme mit dem Credit-Link nicht. ;-)

Nachtrag 18.09.:
Wenn ich einmal konkret nachfrage, warum denn der Credit-Link stört und unbedingt weg soll, dann kommt meist nur das große Schweigen als Antwort. Oder: “na, dann bleibt der Link eben drin". Bitte, Leute, denkt vorher nach, warum Ihr was wollt. Ich mußte ja auch nachdenken, um ein Script zu schreiben.


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Mein Bildschirm gehört mir - warum target="_blank" böse ist.

Dienstag, 11. Juli 2006

Viele “Webdesigner” verwenden das Attribut target="_blank” für externe Links, in der Absicht, Besucher auf Ihrer Seite zu halten.
Diese Technik ist benutzerunfreundlich: Der Bildschirm des Benutzers gehört ihm, und nicht dem Webdesigner.

Schlimmer noch: der Schuß geht nach hinten los, und die Absicht unseres “Webdesigners” verkehrt sich ins Gegenteil. Der “Zurück-button” des Browsers funktioniert nämlich auf neu geöffneten Fernstern nicht. Und damit werden weniger geübte Surfer, wenn sie das Browserfenster auf Bildschirmgröße eingestellt haben, gar nicht mehr auf die Seite zurückfinden, die sie mit Klick auf den Link verlassen haben.

Und erfahrene Surfer? Nun, die wissen, daß man z.B. mit Rechtsklick ein Kontextmenü öffnen, und jeden Link wahlweise in einem neuen Browserfenster öffnen kann.
Noch schneller: Strg + Klick (Firefox), oder Shift + Klick (IE, Opera)
Aber dies geschieht eben dann bewußt, und entsprechend der Absicht des Benutzers, und nicht in Form einer Bevormundung durch den “Webdesigner".

Einen Grundsatzartikel zu dieser Thematik hat Altmeister Jakob Nielsen schon vor vielen Jahren in seine Liste der 10 schlimmsten Fehler des Webdesign aufgenommen.

Und wer es gar nicht lassen kann: in diesem Beitrag habe ich eine Technik vorgestellt, wie man dem Benutzer die Entscheidung überlassen kann.


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Upgradeitis - oder wie man sicher verhindert, daß ich eine Seite besuche.

Mittwoch, 28. Juni 2006

Flash-Intros sind ja so eine Sache. Selten originell, und eigentlich immer störend und überflüssig.
Aber wenn ich dann auf einer Seite mit einem Flash-Intro begrüßt werden soll, und statt dessen nur der Hinweis kommt, ich möge zuerst meinen Flash-Player upgraden? Warum um alles in der Welt sollte ich das tun?
Ich kenne viele Möglichkeiten, mich definitiv vom Besuch einer Website abzuhalten. Aber die Aufforderung, vor einem Besuch der Seite xyz das plugin zyx upzugraden, ist bei weitem die wirkungsvollste. Wenn das die Absicht des “Webmasters” war …


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Counter - Besucherzähler - nein danke!

Freitag, 23. Juni 2006

Kaum ist die erste eigene Homepage online, kommt der Wunsch nach einem Besucherzähler. Die ganze Welt soll wissen, wie wichtig meine Homepage ist, und daß tausende von Besuchern bisher auf dieser Seite waren.
Da dieses Bedürfnis von Homepagebastlern anscheinend unwiderstehlich und universell ist, gibt es Zillionen von Besucherzählern im Web, die Aber-Zillionen von Seitenbesuchen zählen. Und für das Ego der stolzen Homepagebastler gibt es anscheinend nichts Schöneres, als wenn der Besucherzähler mal wieder um Eins nach oben klickt.
Bei “Mein Hund, meine Katze und meine Oma” - Seiten mag das ja angehen. Die werden ohnehin hauptsächlich vom Webmaster selbst besucht.

Aber auf professionellen oder kommerziellen Seiten?
Wer interessiert sich denn für den Stand des Besucherzählers?
Wird eine Seite interessanter, wenn dort ein Gebilde prangt, das aussieht wie ein Kilometerzähler im Auto, und irgendeine nicht nachvollziehbare, möglichst 7-stellige Zahl anzeigt?

Nein. Ein Besucherzähler ist das Allerletzte, was ich auf meinen Seiten zeigen würde.

Das schließt natürlich nicht aus, daß ich über eine detaillierte Statistik über die Aufrufe meiner Seiten verfüge. Natürlich weiß ich, mit welchen Suchbegriffen meine Seiten bei Google gefunden werden, welche Suchmaschinen welche meiner Seiten spidern, welche meiner Seiten wie oft aufgerufen werden, und vieles mehr. Um einen Webauftritt zu optimieren, ist dieses Wissen sicher hilfreich. Und, um ehrlich zu sein, freu ich mich auch, wenn Monat für Monat mehr Besucher auf meiner Seite sind.

Aber außer mir interessiert das absolut niemanden.


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Ein barrierefreier Chat - ohne Java

Donnerstag, 15. Juni 2006

Ein Chat auf der eigenen Homepage: entweder von einem externen Dienstleister eingebunden, voll mit Werbung, und/oder mit Java realisiert.
Ich mag Java nicht.
Dass es auch anders geht, zeigt mein Chat
Nein, ich erwarte nicht, daß sich in meinem Chat viel tun wird. Um ehrlich zu sein, ich hab gar keine Verwendung für einen Chat. Aber die Technik, die dahintersteckt, fand ich einfach reizvoll. Stichwort: AJAX.

Support für das Script nur noch im Support Forum


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Googlepedia

Dienstag, 6. Juni 2006

Screenshot: Google mit Wikipedia Zu einem Suchbegriff die besten Treffer bei Google - und gleichzeitig den passenden Artikel bei Wikipedia!
Eine neue Firefox-Extension macht’s möglich: Googlepedia


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Mein Moblog

Montag, 5. Juni 2006

Wikipedia sagt:

Ein Moblog ist ein Weblog, das von einem mobilen Telekommunikationsgerät, normalerweise einem Mobiltelefon oder PDA mit Inhalten gefüllt wird. Das Wort setzt sich aus den Wörtern “mobile” (englisch: “mobil") und “Weblog” zusammen.

Ein Moblog besteht normalerweise vor allem aus Bildern, die mit einem Kamera-Handy aufgenommen und über die Handy-Tastatur mit einem kurzen Text-Kommentar versehen worden sind. Bild und Text werden per MMS oder E-Mail an das Weblog gesandt.

Nanu? so etwas hab’ ich doch auch!
mms2web heißt das bei mir. Und hat alles, was ein Moblog haben muß.


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Geiz ist geil?

Samstag, 3. Juni 2006

Gerade in einem Forum gefunden:

[F] Ich möchte gerne für meine Webseite eine Suchmaschine erstellen, die mit PHP programmiert wird und dann …

[A] nimm dieses: http://webdesign.weisshart.de/suchen.php

[F] Hm, diese Seite habe ich schon mal gesehen, aber ich möchte eine eigene PHP-Suchmaschine für meine Webseite ohne jegliche Credit-Links

[A] Sie wollen das Suchscript ohne Werbelink einsetzen?
Gerne! Ab € 9,90 gibt’s eine Lizenz

[F] Ich zahle für eine Suchmaschine keine 10 Euro.
Brauche nur gute Tutorials oder gute Erklärungen von euch …

… aber diese Erklärungen natürlich kostenlos (Anmerkung von mir)
Solchen Zeitgenossen wird sicher gern geholfen.
Auch Monika hat dazu kürzlich in Ihrem Blog Ihre Meinung gesagt.


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Viren Scanner - welcher ist der Beste?

Freitag, 26. Mai 2006

WinWord ist derzeit wieder Angriffspunkt für einen ganz bösartigen Trojaner. Dieser Backdoor.Ginwui genannte Angreifer verbreitet sich als Word-Dokument über E-Mails, die sich als interne Nachrichten tarnen.

Angriffe wie dieser sind der Stoff, aus dem die Alpträume der Sicherheitsexperten gestrickt sind: restriktive Firmen-Firewall, aktuelle Antiviren-Software auf den Servern und Desktops, alle Sicherheits-Updates installiert - und all das hilft nicht. Aus Sicht des Anwenders hat nur “die Textverarbeitung mal wieder gesponnen” während im Hintergrund sein Rechner infiziert wurde und zukünftig beispielsweise Firmengeheimnisse ausspionieren und an Dritte weiterleiten könnte.

Vollständig generisch (also inklusiver aller zukünftigen Varianten von Word-Dateien, die die gleiche Schwachstelle ausnutzen) erkennen den Exploit in der DOC-Datei bisher nur AntiVir, BitDefender und Nod32.

www.heise.de/security/news/meldung/73476

Ich wiederhole daher meine mehrfach ausgesprochene Empfehlung:
AntiVir
Und natürlich: Regelmäßig, am besten täglich aktualisieren. AntiVir macht das in der aktuellen Version 7 bei entsprechender Einstellung automatisch.


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Über Plugins, Themes und Co.

Sonntag, 21. Mai 2006

Es ist schon merkwürdig:
Wenn ich mit einer Seite ein Problem habe, etwas ändern oder hinzufügen will, dann bemühe ich HTML, CSS, und evtl. PHP und/oder Javascript.
Und wenn was nicht so tut wie es soll, dann schaue ich in den Referenzen über HTML & Co. nach.

Wenn ich mich jedoch in Klein-Bloggersdorf rumtreibe, dann werden dort Plugins und Themes gesucht, um Änderungen an den Seiten durchzuführen. Und wenn etwas nicht so klappt, wie es soll, dann wird in Foren nachgefragt, wo man was an welchem Plugin einstellen kann, oder ob es vielleicht ein Plugin gibt, das die Probleme mit einem anderen Plugin löst. Und wenn es dann ein Update der Blog-Software gibt, dann geht die Fummelei mit den ganzen Plugins und Themes erst richtig los, und die Foren füllen sich mit Fragen und Empfehlungen, wie man das Ganze wieder so zum Laufen bringt, wie es vor dem Update war.

ein alter SchraubstockManchmal frage ich mich, warum ich diese Probleme nicht habe. Vielleicht liegt es ja an der Wahl der Werkzeuge?


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… und gegen Trackback Spam?

Donnerstag, 18. Mai 2006

meine Rechenaufgabe scheint den Kommentarspammern tatsächlich zu schwierig zu sein ;-)
Blieb noch der Trackback Spam.
Nun, ich habe Trackbacks und Pings in Wordpress einfach deaktiviert. Kein Problem - ich lebe ja nicht in Klein-Bloggersdorf, und kann auf diese blogger-typischen features gut verzichten.

Nachtrag 19.05.05:
Erstaunlich! das Deaktivieren von Trackbacks in Wordpress reichte nicht aus, um Spam zu verhindern. Es wurden weiterhin Trackbacks auf gelöschte Posts geschickt. Die sind zwar im Blog nicht zu sehen, aber die Datenbank wird damit zugemüllt, und die Kommentaradministration in Wordpress natürlich auch.
Nächster Versuch: Kylaloo


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Eine Rechenaufgabe gegen Kommentarspam

Mittwoch, 17. Mai 2006

Lange Zeit wurde ich nicht mit Kommentarspam belästigt. Aber heute ging’s massiv los.
Um mich dagegen zu wehren, stelle ich menschlichen Kommentatoren jetzt eine kleine Rechenaufgabe, von der ich hoffe, daß Spamrobots damit überfordert sind.
Die Anleitung dazu hab ich von Jeff Barr. Der Einbau dauerte kaum länger als das Verfassen dieses Beitrags. Danke Jeff.
Ob’s hilft? Schau mer mal …


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Suchen auf einer Seite

Samstag, 22. April 2006

Mein Suchscript ist ja inzwischen auf einigen Seiten im Web zu finden. Und mit »korrekt« eingebundenem highlighting ist auch auf der Trefferseite der Suchbegriff schnell zu finden.
Dennoch taucht immer wieder die Frage nach einem Script auf, das nur bestimmte Begriffe auf einer Seite findet. Ja, so etwas gibt es. Aber wozu? Jeder moderne Browser hat so etwas eingebaut: Einfach [Strg] + [F] (oder [Ctrl] + [F]) auf der Tastatur - pronto!


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Bannerrotation

Donnerstag, 6. April 2006

Am »day after naked« gibt’s ein aufgepepptes Hintergrundbild für den Titel auf dieser Seite (natürlich nur im Style »Standard«): eine Bannerrotation. Die Rotation wird mit PHP realisiert, und das Script kommt - wieder einmal - von alistapart
Und die Fotos? überwiegend von photocase.com


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Webseiten auf dem Handy

Mittwoch, 8. März 2006

Wer sich nicht vorstellen kann, wie Webseiten auf dem Handy aussehen, und kein internetfähiges Handy hat:
Hier gibt’s einen Simulator, mit dem man das ganz bequem am PC ausprobieren kann.
weiterlesen…


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Websites in allen gängigen Browsern live testen

Sonntag, 5. März 2006

Wer Webseiten entwickelt, kennt das Problem. Die fertigen Seiten müssen zu allen Browsern kompatibel sein und die Darstellung sollte stimmen. Die Vielfalt der Betriebsystem- und Browser-Kombinationen macht jedoch einen Test schwierig.

Hier gibt es einen preiswerten Dienst, der es jedem Entwickler ermöglicht, seine Seiten live unter beliebigen Browsern und Betriebssystemen zu testen, ohne diese selbst vorrätig halten zu müssen.
weiterlesen…


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Suchscript für Firefox

Freitag, 3. Februar 2006

Firefox ist für mich der Browser:

  • Schnell
  • optimal auf meine Bedürfnisse einstellbar
    (es gibt hunderte von Erweiterungen, sogenannte extensions, um den Firefox auf seine persönlichen Bedürfnisse einzustellen)
  • und in Punkto Sicherheit ist der Firefox dem Internet Explorer weit überlegen.

Aber daß der Firefox anscheinend meine Wertschätzung honoriert, ist mir heute zufällig aufgefallen. ;-)
weiterlesen…


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Gestalter von Webseiten haben nicht viel Zeit, einen guten Eindruck zu machen.

Donnerstag, 19. Januar 2006

Buchstäblich im ersten Augenblick entscheidet sich, ob eine Webseite ankommt oder nicht. Gitte Lindgaard of Carleton University in Ottawa war selbst überrascht über ihre Ergebnisse: “Meine Kollegen glaubten, man könne in weniger als 500 Millisekunden auf keinen Fall etwas erkennen", sagte die Wissenschaftlerin dem Online-Nachrichtendienst “Nature News". Tatsächlich fällt das erste Urteil noch viel schneller, berichten die Forscher im Fachjournal “Behaviour & Information Technology” (Bd. 25, S. 115). weiterlesen…


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CSS für ältere Browser

Sonntag, 15. Januar 2006

Ältere Browser verstehen CSS meist nur unvollständig. Mit diversen hacks kann man da zum Teil was machen. Aber wenn das alles nichts hilft, oder das Design vollkommen zerschossen wird, dann hilft nur noch: das CSS vor bestimmten Browsern gänzlich verstecken, und eine unformatierte Seite ausliefern.
Ob das dann auch noch ordentlich aussieht, ist davon abhängig, daß der Quelltext semantisch sauber geschrieben ist. Für diese Seite kann jeder das ganz einfach überprüfen: einfach den Style “ohne CSS” wählen.
Und wie mache ich das mit dem “Verstecken"?
Das ist hier beschrieben.


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Seiten noch schneller machen - CSS mit mod_gzip komprimieren

Donnerstag, 12. Januar 2006

Tatsächlich, das geht: nicht nur html läßt sich mit mod_gzip komprimieren, wie ich das hier beschrieben habe, sondern auch CSS! weiterlesen…


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Seiten schnell machen

Ich hab mal wieder ein neues Tool gefunden, das mir hilft, meine Seiten schlank und schnell zu machen:
cdburnerxp.se komprimiert CSS Files.
Das wichtigste Tool ist und bleibt aber www.websiteoptimization.com


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Wie erstelle ich professionell meine eigene Homepage?

mit diesem Suchtext, bei Google eingegeben, ist heute ein Besucher auf meiner Seite gelandet.
Mir fehlen die Worte, dies zu kommentieren. Deswegen lasse ich das einfach so stehen.


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mod_gzip

Samstag, 17. Dezember 2005

Weil ich Geschwindigkeitsfanatiker bin, liefere ich jetzt meine Seiten mit gzip komprimiert aus.
Texte werden dadurch auf etwa ein Drittel! komprimiert; mit entsprechenden Geschwindigkeitsvorteilen vor allem bei langsamer Internetanbindung.

Im einfachsten Fall sollte es genügen, an den Anfang der zu komprimierenden Datei folgendes zu setzen:

<?php
ob_start(’ob_gzhandler’);
?>

Genaueres dazu im PHP Manual
Grundsätzliches zu gzip


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Wo kommen meine Besucher her?

Dienstag, 6. Dezember 2005

Absolut nutzlos, aber hübsche Grafik. Besonders die Satellitenbilder in hoher Auflösung! probiers einfach mal aus.
IP Address Location


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Spam Mail, Viren, Würmer & Co.

Dienstag, 22. November 2005

eigentlich ist zu diesem Thema alles schon hundert mal gesagt und geschrieben.
Aber weil es derzeit mal wieder besonders schlimm ist:
mal meine Tipps zu diesem Thema nachlesen, besonders diesen Absatz


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E-Mail Autoresponder

Dienstag, 1. November 2005

“Wir haben Ihre Nachricht erhalten, und werden schnellstens anworten”
So oder ähnlich lesen sich die von sogenannten Autorespondern erstellten automatischen Antwortmails.
Aussage: Der Absender kann ein E-Mail Postfach konfigurieren.
Wert: null komma null.
Resultat: zusätzlicher, sinnloser Spam, der mein E-Mail Postfach verstopft. Und das Schlimmste: ich kann mich kaum gegen diesen Unfug wehren. Ich kann diesen Spam auch nicht von meinem Spamfilter rausfiltern lassen. Schließlich erwarte ich von dieser Absenderadresse ja tatsächlich einen Antwort. Nur eben eine Antwort auf meine Frage, und nicht obigen Text.
Abhilfe: ?


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Flash XHTML valid einbinden

Samstag, 27. August 2005

Die Flash Analoguhr, tausend mal im Netz, ist jetzt auch in meinem Menü zu bewundern.
Ja, ich weiß, Du hast selbst eine Uhr …
aber vielleicht wunderst Du Dich ja, wie lange Du auf meinen Seiten verweilst ;-)
Spaß beiseite:
Die Uhr dient nur dazu, zu zeigen, daß man Flash auch XHTML valide einbinden kann (der erste Schritt zur Barrierefreiheit). Der von Macromedia empfohlene Weg macht nämlich die Seiten invalide.
Wie es geht, kannst Du Dir ja im Quellcode meiner Seiten anschauen.
Beschrieben wird die Methode bei alistapart


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Fotos per MMS direkt vom handy auf die Homepage

Mittwoch, 10. August 2005

… wenn’s wirklich aktuell sein soll.
So was hatte ich schon länger im Sinn. Schnelle Texte vom handy auf die Website: das erledigt sms2web
Aber Fotos? knipsen - Fotos auf den PC laden - Bildbearbeitung anwerfen - in die Website einbauen - alles uploaden. Nein, das ist zu umständlich.
Aber jetzt geht’s ganz fix: MMS an mms2web - pronto! (oder gibt’s noch jemanden ohne Fotohandy?)
Ein wenig PHP war dazu schon erforderlich. ;-)


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Mehrsprachige Webseiten

Dienstag, 14. Juni 2005

Mehrsprachigkeit auf Webseiten wird meist mit einer Vorschaltseite realisiert.
Nicht sehr benutzerfreundlich:
Wer über eine Suchmaschine auf die Seite kommt, bleibt in der Sprachversion “hängen", in der er zufällig gelandet ist.
Wie man mehrsprachige Seiten flexibel gestaltet, kann man an diesem Beispiel sehen - und ausprobieren ;-)


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Ein Textmarker für Google & Co.

Samstag, 21. Mai 2005

Textmarker auf meiner SeiteWer über eine Suchmaschine auf meinen Seiten landet, findet jedes Vorkommen des bei Google & Co. eingegebenen Suchbegriffs auf meiner Seite automatisch farblich unterlegt (highlighting). Diese Aufgabe übernimmt ein kleines, aber feines Javascript, das sich leicht in HTML-Seiten einbauen lässt.
Das Script ist von Stuart Langridge. Danke Stuart.
Und ich hab’s mal ins Deutsche übersetzt.
Das Ganze funktioniert natürlich auch mit der seiteneigenen Suche

Support für das Script nur noch im Support Forum


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Eingeschränktes Surfvergnügen

Freitag, 25. März 2005

Was ich alles beim Surfen im Internet verpasse:

  • Popups
  • die meisten Werbebanner
  • animated gifs
  • Laufschrift mit <marquee>
  • fremde Inhalte in der Statuszeile
  • Fenster, die sich selbständig auf Vollbild vergrößern
  • Java applets

hab’ ich was vergessen?
Ach ja: 35% meiner Besucher surfen mit dem gleichen Browser wie ich!


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Windows Version 1.0

Montag, 14. März 2005

hm? was soll denn das?
Ganz einfach: da fragt mich doch tatsächlich jemand, ob ich den Norton Commander kenne.

Meine Antwort:

1985 hatte ich den ersten PC in der unserer Firma.
Technische Daten:
Festplatte 20 MB, Hauptspeicher 512 kB, Grafik monochrom 640 x 480 px.
und MS DOS Version 5.
Damals war der Norton Commander hipp (das Wort gab’s damals vermutlich noch nicht)
Und Windows Version 1.0 gab’s auf einer 5 1/4 Zoll Floppy.
Dieses Win 1.0 bot folgende “features“:
Uhr, Notepad (ich nutz den übrigens heute noch zum Editieren), Paint, und Clipboard (kein Mensch konnte sich vorstellen, was man damit “zwischenablegen” sollte), alles schön verteilt auf 4 Fenster, die nicht in der Größe verändert werden konnten.
Ich könnt’ beim Gedanken daran direkt ins Schwärmen kommen.


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Popups

Sonntag, 23. Januar 2005

Vorschaubilder (sogenannte thumbnails), die bei Mausklick ein Fenster mit dem Bild in voller Größe öffnen.

unter diesem Titel habe ich auf meiner JS Seite ein Script vorgestellt.
Ich hab das Script jetzt gründlich überarbeitet:

  • Das popup ist jetzt valide.
  • ein Javascript Fehler, der bei verschiedenen Browsern auftrat, ist korrigiert.
  • <width> und <height> werden ins HTML des popups geschrieben; ein Vorteil für Modemnutzer: progressive .jpg werden schon während des Seitenaufbaus angezeigt.
  • <title> und <alt> Attribute werden ins HTML des popups geschrieben.

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Suchmaschinen

Sonntag, 9. Januar 2005

Die Bedeutung von Suchmaschinen steht außer Zweifel. Und daß Google die Nummer 1 ist, ebenfalls. Aber was kommt nach Google?
Ich hab’ da mal meine eigene Statistik für diese Site ausgewertet:

  • Google: 98,5%
  • Yahoo!: 0,5%
  • T-Online: 0,4%
  • MSN: 0,2%

Na ja, sicher nicht repräsentativ, aber vielleicht doch interessant.


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Suchformular

Sonntag, 19. Dezember 2004

Endlich gibt’s hier auch ein Suchformular..


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sms2web Newsticker

Sonntag, 12. Dezember 2004

Der sms2web Newsticker ist online.
Damit kann jeder auf seiner eigenen Homepage einen Newsticker betreiben, und per SMS oder E-Mail aktualisieren - damit auch wirklich die brandheissen News sofort online sind.
Fragen zum sms2web Newsticker gerne auch hier als Kommentar.

Hinweis:
Nicht genutzte Konten werden regelmäßig gelöscht, um Ressourcen zu sparen.

und eine Bitte:
Das Format von SMS Nachrichten kann je nach Handy Fabrikat und Provider recht unterschiedlich sein. Wenn es also Probleme, z.B. mit Umlauten o.ä. gibt, bitte hier, oder auch gerne per E-Mail eine möglichst detaillierte Fehlerbeschreibung. Ich werde mich bemühen, den Fehler abzustellen.


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Schriften - Fonts mit deutschen Umlauten

Mittwoch, 3. November 2004

Schriften kann man nie genug haben. Sei es für eine schnell mit Winword getippte Einladung, sei es als Überschrift auf der eigenen Homepage.
Und im Web findet man für diesen Zweck tausende von Fonts.

Das Problem: Die meisten Fonts unterstützen die deutschen Umlaute nicht.
Aber auch dafür gibt es Abhilfe:
Auf DaFONT.com hat man die Möglichkeit, jeden Font mit eigenen Texten online zu testen. Einfach Font auswählen, und unter “custom preview” einen eigenen Text eingeben. Das kann z.B. auch äöüßÄÖÜ sein. Der submit botton zeigt die ausgewählten Font dann mit Deinem Testeintrag an.


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Formulare 2 - Kopie für mich

Montag, 25. Oktober 2004

noch einmal Formulare:
über den Sinn und Unsinn von Pflichtfeldern in Formularen hab’ ich mich ja schon ausgiebig ausgelassen.
Etwas anderes hingegen vermisse ich meist: Eine Kopie der gesendeten Nachricht für mich.

Wie oft hab’ ich mich schon geärgert, daß ich keine Kopie der gesendeten Nachricht gespeichert habe - in jedem E-Mail Programm eine Selbstverständlichkeit. Aber in einem Webformular: kaum hab ich den Senden-button gedrückt, ist das Formular samt Inhalt verschwunden.
Anders bei meinem Kontaktformular. Das Häkchen “Kopie an mich senden” aktiviert lassen, und die Kopie wird an meine E-Mail Adresse geschickt - wenn ich sie denn angegeben habe, aber das ist ja meine Entscheidung ;-)

Das coding spar ich mir an dieser Stelle; wer E-Mails per PHP verschicken kann, für den dürfte auch das Verschicken einer Kopie kein Problem sein.


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Pflichtfelder in Formularen

Samstag, 23. Oktober 2004

Ihre Meldung kann nicht versandt werden. Sie haben nicht alle Pflichtfelder ausgefüllt…
Wie oft ist mir das schon passiert, wenn ich versucht habe, einem Webseitenbetreiber etwas mitzuteilen. Und in der Regel lasse ich es dann einfach - weil ich keine Lust habe, auch noch mein Geburtsdatum oder ähnliches anzugeben. Wenn ich eine E-Mail, oder ganz altmodisch einen Brief schreibe, dann muß ich auch keine Pflichtfelder ausfüllen. Und wenn ich Antwort will, dann bin ich selbst so intelligent, meine Adresse, Telefonnummer oder was immer anzugeben.
Das ist der Grund, warum ich in meine Kontaktformulare in der Regel keine Pflichtfelder einbaue. weiterlesen…


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Fraktur als Überschrift

Donnerstag, 21. Oktober 2004

Im Sylesheet Leonardo wird für die Überschriften der Schriftstil Fraktur verwendet.
So etwas geht normalerweise nicht. Es sei denn, Sie hätten zufällig auf Ihrem Rechner den passenden Font installiert. Aber das hat wohl niemand.
Eine Möglichkeit, fremde Fonts in eine Website einzubinden, gibt es für den Internet Explorer - aber NUR für den. Also wieder nichts!
Aber es geht doch! Und zwar so flexibel, daß ich es sogar in Verbindung mit meinem Styleswitcher einsetzen kann, also nur, wenn ein bestimmter Style gewählt wird. Und OHNE Änderungen am Quellcode!
Wie?
Das beschreibt Steward Rosenberger


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Meine Testbrowser

Dienstag, 19. Oktober 2004

Validen HTML Code und valides CSS schreiben ist eine Sache.
Die andere Sache ist, was verschiedene Browser daraus machen.
Da hilft nur Testen und nochmal Testen.
Dazu stehen mir folgende Testbrowser zur Verfügung, alle unter Windows:

  • Firefox 1.0
    (mein Favorit, nicht nur zum Surfen, sondern auch zum Entwickeln)
  • Opera 7.22
  • Internet Explorer 6.0
  • Internet Explorer 5.5 / Win95
  • Internet Explorer 5.0
    (ein Alptraum, was CSS Unterstützung betrifft)
  • Pocket IE 4.01
    (der kriegt per user agent Abfrage ein eigenes CSS zu sehen)
  • Netscape Navigator 4.77
    (ganz ohne CSS - aber die Seiten sind auch in diesem Dinosaurier voll funktionsfähig)
  • Lynx
    (DER Textbrowser)

Leider hab ich keinen Mac. Daher muß ich mich hier auf statische Screenshots verlassen. Die Funktionalität läßt sich damit natürlich nicht testen. Sollte irgendjemand sich mit einem Mac bis hierher verirrt haben, wäre ich über jeden feedback sehr dankbar.
Das gleiche gilt für PDAs mit Palm OS.


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ein Testupload

Sonntag, 17. Oktober 2004

So, und jetzt noch schnell den Fotoupload eingerichtet, und ein bißchen CSS, damit das Bild auch richtig sitzt. Klappt ja alles wie geschmiert
Das Bild links floaten zu lassen, war nicht schwer. Aber das float zu clearen, damit der nächste Beitrag auch bei wenig Text nicht neben dem Bild steht, ist etwas tricky.

Hier das CSS:

.storycontent:after {
content: ‘.’;
display: block;
height: 0;
clear: both;
visibility: hidden;
}
* html .storycontent {height: 1%;}

Die Beschreibung dazu bei positioniseverything.net


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WordPress installiert

So ähnlich fangen wohl alle Weblogs an:
um schneller zu sein beim Publizieren von news, hab ich jetzt mal Wordpress installiert. Mit der berühmten 5 Minuten Installation hab ich das Teil tatsächlich in 1/2 Stunde am Laufen gehabt. Und dann noch ein paar Stündchen, um das Design nahtlos an meine Site anzupassen.
Überrascht war ich am meisten, daß an meinen CSS Files nur ganz wenige Ergänzungen vorgenommen werden mußten, um das Weblog zu stylen.
So, und jetzt kann’s los gehen mit Beiträge schreiben …


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