Seit kurzem kann der Code von Google Analytics so abgeändert werden, dass die IP des Besuchers, und somit seine Identität, nicht mehr erkennbar ist. Details zum Code: http://code.google.com
Auf webdesign weisshart wird diese Änderung verwendet.
Damit spricht auch aus Sicht des Datenschutzes nichts mehr gegen den Einsatz von Google Analytics auf den Seiten von webdesign weisshart.
Ein entsprechender Hinweis wurde in die Hinweise zum Datenschutz aufgenommen.
Formular-Eingaben, z. B. Kommentare hier im Blog, müssen selbstverständlich überprüft werden, bevor die Eingaben in die Datenbank auf dem Server geschrieben werden.
Heute geht es aber um die Überprüfung der Eingaben vor dem Absenden. Genauer: die Prüfung, ob alle Pflichtfelder ausgefüllt wurden. Noch genauer: Um die Behandlung von Fehleingaben.
Dies muss auf dem Server erfolgen. Weil eine clientseitige Überprüfung, z. b. mittels JavaScript, nicht greift, wenn der Besucher JavaScript deaktiviert hat.
Aber um die Usability zu verbessern, kann man eine Prüfung per JavaScript vorschalten.
Der Benutzer erhält so beim Drücken des Absende-Buttons sofort eine - möglichst aussagefähige - JavaScript-Meldung, wenn ein Pflichtfeld nicht ausgefüllt wurde, und nach Quittieren dieser Meldung wird er unmittelbar auf das fehlerhafte Eingabefeld geschickt.
Hier eine gute Anleitung.
Danke an Eva Papst für das Einfordern dieses Usability-Features.
Farbfehlsichtigkeit ist weit verbreitet. 8 bis 10% der Männer leiden unter irgend einer Form von Farbfehlsichtigkeit. Farbfehlsichtigkeit ist häufig auch mit anderen Sehbehinderungen verbunden.
Dennoch kommt dieses Thema im Zusammenhang mit Barrierefreiheit wenig bis kaum zur Sprache.
Dabei gibt es viele gute Tools zum Testen.
Ich benutze und empfehle Wickline
Wickline simuliert online verschiedene Arten von Farbfehlsichtigkeit. Wickline kann, wie viele andere Tools, nicht automatisch Barrierefreiheit testen. Aber Wickline kann für das Thema Farbfehlsichtigkeit sensibilisieren, und ist in der Hand eines verantwortungbewussten Webdesigners ein wertvolles Werkzeug.
Ich habe Wickline in meine Werkzeugsammlung aufgenommen.
Lange gesucht - und endlich gefunden: eine Möglichkeit, Text vor Screen Readern zu verstecken.
(Nein, das ist nicht ernst gemeint. Alle erbosten Kommentare bitte vorläufig zurückstellen.)
Danke an www.textdreher.de/ für die Idee.
Den folgenden Satz können Screen Reader nicht lesen (oder, besser gesagt, nicht verstehen):
WAI ARIA ist eine Technologie, die es Entwicklern ermöglicht, ihre Seiten besser für Nutzer von Screen Readern zugänglich zu machen. Eine Einführung in WAI ARIA in deutscher Sprache
Eine Teilmenge von WAI ARIA, die landmark roles, hilft bei der Orientierung, indem typische Bereiche von Webseiten mit standardisierten Namen bezeichnet werden.
Ich habe landmark roles auf meinen Seiten eingesetzt. Für die Bereiche
Kopf
Suchformular
Navigation, und
Inhalt
Screen Reader können jetzt mit einem Tastenkürzel (NVDA: d, Jaws: ö) diese Bereiche anspringen. Die angesprungenen Bereiche werden mit standardisierten Namen angesagt. Diese Namen lauten im Falle meiner vier Bereiche
Logo
Suche
Navigation, und
Haupt
Das Anspringen der landmarks mit dem Screen Reader NVDA:
Der HTML-Code hierfür lautet beispielsweise: <div role="navigation">
Wollte man diesen Code manuell in alle Seiten einpflegen, dann könnte das in Arbeit ausarten. Wir machen uns einfach den Umstand zunutze, dass die betroffenen Bereiche ohnehin mit id-Attributen ausgezeichnet sind. Mit wenigen Zeilen JavaScript lässt sich ganz einfach zusätzlich zur id das jeweilige role-Attribut setzen.
function addARIARole(strID, strRole)
{
// Find the element to add a role property to
var objElement = document.getElementById(strID);
if (objElement)
{
// Add the role property to the element
objElement.setAttribute('role', strRole);
}
}
function setupARIA()
{
// Add ARIA roles to the document
addARIARole('inhalt', 'main');
addARIARole('menu', 'navigation');
addARIARole('suchform', 'search');
addARIARole('headimg', 'banner');
}
Nun noch dafür sorgen, dass die Funktion setupARIA onload aufgerufen wird, und ohne viel Arbeit ist ein weiterer Schritt zur Barrierefreiheit getan.