Von Google und Screen Reader Benutzern lernen
Montag, 23. November 2009
Von einem Screen Reader Nutzer hörte ich neulich beiläufig folgende Bemerkung:
Die Google-Ergebnisse kann man jetzt endlich ordentlich lesen, seit Google die Seite mit Überschriften strukturiert hat.
Tatsächlich: Jeder einzelne Treffer ist als h3 ausgezeichnet, und damit komfortabel per Screen Reader anzuspringen.
Aber die Ergebnisseiten waren doch immer schon als nummerierte Listen aufgebaut? Und allein dadurch schon mit Screen Readern optimal zu scannen und zu navigieren?
Des Rätsels Lösung: Innerhalb jedes Listenelements ist der Link zur gefundenen Seite als h3 Überschrift ausgezeichnet. Das ist in HTML erlaubt, und macht auch semantisch Sinn. Wenn denn nach der Überschrift tatsächlich ein Kapitel folgt. Die Treffer in den Google Ergebnissen könnte man tatsächlich als einzelne Kapitel bezeichnen.
<ul>
<li>
<h3>Überschrift des 1. Listenpunkts</h3>
Text des 1. Listenpunkts.
</li>
<li>
<h3>Überschrift des 2. Listenpunkts</h3>
Text des 2. Listenpunkts.
</li>
</ul>
Ich hab’ die Technik übernommen: Für Kommentare. Z. B. in diesem Artikel. Die Kommentare sind als nummerierte Liste ausgezeichnet, und jeder Kommentar hat eine h3 Überschrift.
Semantisch korrekt, und optimal lesbar.
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