Dynamische Textersetzung vs. Screen Reader
Dienstag, 10. November 2009
Das Design von Schriften bereitet bei der Gestaltung von Webseiten immer wieder Kopfschmerzen. Nur eine Handvoll Fonts sind auf allen Systemen verfügbar, und aufwendige grafische Effekte sind nahezu unmöglich, wenn man sich an CSS und HTML Standards halten will.
So die Einleitung eines Artikels, der eine inzwischen mehrere Jahre alte Technik beschreibt. Eine Technik, die hier immer noch eingesetzt wird, um die Überschriften im Style Leonardo zu generieren.
Nun mag ja in einigen Jahren @font-face embedding allgemein verfügbar sein. Bis es so weit ist halte ich die Dynatext Technik noch immer für eine der besten:
Das fallback, d. h. die Funktion ohne Javascript, ist perfekt.
Und die Barrierefreiheit ebenso.
Wirklich?
Mal in einem Screen Reader testen:
Download des Hörbeispiels (mp3 | 76 kB)
Was sagt der Screen Reader? (im Hörbeispiel ist es der NVDA)
Webdesign nach Maß - Grafik - von - Grafik - webdesign weisshart
Zugegeben. Das zweimalige Ansagen einer Grafik ist nicht schön. Aber akzeptabel. Und die Technik damit barrierefrei: Es geht keine Information verloren; und die Navigation mit dem Screen Reader funktioniert weiterhin (in diesem Fall das Anspringen von Überschriften).
Die Belästigung für Screen Reader Nutzer durch das unschöne Ansagen der Grafiken hält sich in Grenzen, da diese Technik der dynamischenTextersetzung aus Performance Gründen ohnehin nur für kürzere Textpassagen, z. B. Überschriften, einsetzbar ist.
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