Spamschutz - ohne Rechenaufgabe
Samstag, 19. Juli 2008
Seit langem setzte ich als Schutz gegen Kommentarspam eine Rechenaufgabe ein. Mit vollem Erfolg. Kein einziger böser Bot machte sich die Mühe, 5 plus 3 auszurechnen.
Seit heute gibt es - versuchsweise - eine neue Art des Spamschutzes. Nein, kein CAPTCHA! Menschliche Besucher werden von meiner Technik nicht belästigt oder gar ausgesperrt; sie merken gar nichts von einem Spamschutz. Das Ausfüllen eines zusätzlichen Feldes ist nicht mehr erforderlich.
Ob der Schutz wirksam ist, wird sich zeigen. Aus diesem Grund werde ich die Technik auch erst nach einer maximal mehrwöchigen Testphase veröffentlichen.
Vorab sei nur so viel verraten: Ganze 6 Zeilen PHP sind hierfür erforderlich!
12 Kommentare
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Kommentar von Fritz — Samstag, 19. Juli 2008 - 16:37 Uhr
Wow, da bin ich aber schon neugierig, wie der Spamschutz aussieht! Hab auch schon einiges probiert mit unsichtbaren Feldern etc., aber es ist zum Verrückt werden …
Kommentar von Martin — Samstag, 19. Juli 2008 - 22:05 Uhr
Ich messe seit einiger Zeit die Zeit die jemand zum eingeben braucht.
Eigentlich ziemlich erfolgreich.
Kommentar von Heiner — Samstag, 19. Juli 2008 - 23:21 Uhr
Wir verwenden eine Kombination aus mehrerer Tests. Darunter Zeitmessung und Zusatzfeld. Bin schon neugierig, ob Du etwas Neues erfunden hast, oder eine verbesserte Variation einer bestehenden Technik verwendest.
Kommentar von Martin Ladstätter — Sonntag, 20. Juli 2008 - 10:09 Uhr
ich verwende auch eine rechenaufgabe - erfolgreich, kein müll - nur gibt es personen (kunden) die bei z.b. 5+1= die zahl 51 eingeben wollen anstelle des ergebnisses und das nicht können, da das feld auf eine zahl beschränkt ist … gibt dann nette anrufe … ihr mail-formular geht nicht …
Kommentar von petra — Sonntag, 20. Juli 2008 - 19:17 Uhr
Ich bin auf das Ergebnis der Testphase und den Spamschutz gespannt.
Zur Verringerung des Spamaufkommens sowie von Hackversuchen dürfte auch schon die Änderung in den Meta-Tags beim Generator beitragen, die ich ausgesprochen lustig finde.
PS: Gelungener und valider Internetauftritt. Teste gerade das Chatskript, das auf mich auch einen sehr gelungenen Eindruck macht.
Kommentar von Dieter — Sonntag, 27. Juli 2008 - 12:35 Uhr
Ich bin auch sehr gespannt… ist die Testphase nicht schon vorbei?
Ich könnte mir vorstellen dass Du z.B. per Javascript die überprüfst ob die Taste mit dem @ beim eingeben der Mail tatsächlich gedrückt wird.
Wenn ja, dann scheint ja ein Mensch diese gedrückt zu haben.
Ich würde mich sehr freuen wenn Du das Geheimnis ganz bald lüftest.
Gruß, Birlie
Kommentar von birlie — Montag, 11. August 2008 - 11:41 Uhr
Hallo birlie,
ein interessanter Ansatz, den ich bisher noch nicht kannte. Im Kampf gegen die Spammer kann es gar nicht genug pfiffige Ideen geben.
Deine Methode scheint mir allerdings einige Nachteile zu haben:
1. Sie setzt aktiviertes Javascript voraus.
2. Sie funktioniert nur, wenn die Angabe der E-Mail Pflichtangabe ist.
3. Alternative Eingabearten (copy & paste oder ein per cookie vorbelegtes E-Mail Feld) führen zur Einstufung als Spam
Kommentar von Fritz — Montag, 11. August 2008 - 12:14 Uhr
Fritz, ich bin jetzt aber auch schon gespannt, wie lange willst du uns noch auf die Folter spannen?
Kommentar von Martin — Montag, 11. August 2008 - 20:13 Uhr
Bitte noch ein wenig Geduld.
Mein Blog scheint für Spammer nicht interessant genug zu sein, als dass ich schon ein, wenigstens einigermaßen, aussagefähiges Fazit ziehen könnte. Ich möchte einfach genügend Spamversuche abfangen, vor ich die eingesetzte Technik empfehle.
Kommentar von Fritz — Montag, 11. August 2008 - 21:05 Uhr
ist ja sehr interessant! der chat gefällt mir auch sehr, bin am überlegen ihn in meiner seite einzubauen, wobei ich denke das der raum dann wohl eher leer bleibt…
Kommentar von dsv — Freitag, 15. August 2008 - 13:41 Uhr
Welche Möglichkeit ich auch sehr interrasant finde ist, einfach
mehrere Input Felder zu machen. Die zusätzlichen heißen dann Kommentar, Name und E-Mail und werden mit css (display:none) ausgeblendet.
Danach kommen die eigentlichen Textfelder die dann xKommentar, xName und xEmail heißen.
Ein Bot dumm wie er ist füllt auch die ersten drei ausgeblendeten Felder aus.
Jetzt muss man nur noch abfragen ob diese gefüllt sind (if isset($_POST[name])) und schon kann man den Spam herausfiltern.
Man könnte auch Hiddenfelder machen aber diese werden im Gegensatz zu den mit CSS ausgeblendeten von Bots meist ignoriert.
Das Problem ist nur wenn man einen sehr alten Browser benutzt der display:none nicht unterstützt die Felder trotzdem angezeigt werden. Solche Browser benutzt aber weniger als
Mit freundlichen Grüßen lotter
Kommentar von lotterfriends — Mittwoch, 10. September 2008 - 12:48 Uhr