Na also, geht doch! Remember the Milk zeigt, wie es geht
Montag, 14. Mai 2012
Ja, ich weiß. Die Überschrift ist irreführend. Wenigstens teilweise. Ich will nämlich heute einmal an einem Beispiel zeigen, dass Accessibility aka Barrierefreiheit und pfiffig gestylte Elemente sich nicht ausschließen. An Hand einer iPhone App. Remember the Milk, ein Get things done Tool, hat heute ein Upgrade seiner iOS App bereitgestellt. Mit der Ankündigung: “redesigned with a completely new interface". Die Erfahrung zeigt leider, dass sich hinter solchen Versprechungen in vielen Fällen eine Verschlechterung der Zugänglichkeit für VoiceOver Nutzer verbirgt.
Nicht so bei Remember the Milk. Der folgende Screenshot zeigt in Handschrift beschriftete Elemente, die entgegen einer ersten Befürchtung auch mit VoiceOver korrekt gelesen werden.

- Screenshot iPhone: Die Seite mit den Aufgaben für morgen. Die Überschrift “Morgen” und die Auswahlschalter “erledigt” und “unerledigt” sind in Handschrift gestylt. Die Auswahl “unerledigt” ist handschriftlich eingerahmt, um die aktuell gewählte Ansicht zu symbolisieren.
VoiceOver liest korrekt und entsprechend der Konvention: “Unerledigt - Taste, Erledigt - grau dargestellt - Taste.”
Ich kann nur sagen: Na also, geht doch.
Kurz noch zur App selbst: Remember the Milk synchronisiert perfekt sowohl mit der Desktop-Webapplikation, als auch mit iCal.

- Screenshot des iPhone Kalenders mit der soeben in Remember the Milk eingegebenen Aufgabe: “Test mit VO”
Eine Schlussbemerkung: Ich kann leider nicht sagen, welche Funktionalität die kostenlose Version mitbringt, da ich seit einem Jahr die kostenpflichtige pro-Version nutze. Aber die Kernaussage dieses Artikels ist davon nicht betroffen.












