Es steht doch im Internet
Sonntag, 12. Mai 2013
»Doch, das stimmt; Ich hab’s doch im Internet gelesen.«
Nicht immer sollte man sich darauf verlassen. Böswillige Verfasser von Falschmeldungen bedienen sich gerne des Tricks, Falschmeldungen mit einem Bild plus Untertitel zu belegen.
Beispiel:

Die meisten Leser werden wohl zwei Mal hinschauen müssen, bevor sie die Selbstbezüglichkeit dieses Bildes verstehen: Wie konnte Abraham Lincoln vom Internet sprechen?
Mir ist bei der Betrachtung des Bildes etwas anderes aufgefallen:
Sowohl SEO als auch Barrierefreiheit verlangen zwingend, dass die Bildunterschrift vom Foto getrennt, und als (maschinenlesbarer) Text angeboten werden. Das Beispiel sieht dann so aus:

- »Don’t believe everything you read on the Internet just because there’s a picture with a quote next to it.«
- Abraham Lincoln
Was ist damit gewonnen?
Auch blinde und sehbehinderte Leser verstehen jetzt Bild und Artikel. Und ganz nebenbei auch Suchmaschinen - die sind nämlich auch blind.









